Wer auf Mallorca wirklich wandern will, kommt an der Wanderung Puig de s’Alcadena komplett nicht vorbei. Dieser mythische Aussichtsberg bei Orient ist mehr als ein Ziel fĂĽr Gipfelsammler – er ist ein StĂĽck mallorquinische Seele, voller Geschichten, steiler Felsen und ĂĽberraschender Ruhe, selbst in der Hochsaison. Schon beim ersten Blick auf die markante Felsnadel wusste ich: Hier erwartet mich keine Standardtour, sondern einer der authentischsten Wege der Insel – mit echten Herausforderungen, spektakulären Aussichten und Mallorquiner-Charme fernab ausgetretener Pfade. In diesem Guide findest du alles, was du fĂĽr die komplette Tour auf den Puig de s’Alcadena brauchst: Routen, geheime AbkĂĽrzungen, tricky Passagen, Parkplatz-Tipps, Saison-Hinweise, lokale Besonderheiten – und vor allem das Insiderwissen, das dir nur jemand gibt, der die Tour selbst (mehrfach) gemacht hat. Ob du zum ersten Mal wanderst oder schon halber Tramuntana-Profi bist: Nach diesem Artikel bist du auf jede Ăśberraschung vorbereitet und weiĂźt genau, wie du den Puig de s’Alcadena komplett und sicher genieĂźen kannst. Versprochen.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Puig de s’Alcadena ist 816 Meter hoch und liegt im Herzen der Serra de Tramuntana, nahe dem Dorf Orient.
- Wanderung Puig de s’Alcadena komplett: FĂĽr geĂĽbte Wanderer in 3,5–5 Stunden machbar, 600+ Höhenmeter, meist mittel bis anspruchsvoll.
- Startpunkt: Parken am Pass Coll d’Orient (MA-2100, Koordinaten am Artikelende) – früh da sein, Parkplätze sind rar.
- Beste Jahreszeit: Frühjahr (März–Mai) und Herbst (Oktober–November) – im Sommer zu heiß, im Winter kann’s rutschig sein.
- Route führt durch Privatgelände (“finca pública” – Respekt für Zäune, Gatter, Vieh und Jagdsaison beachten!)
- Abwechslungsreiche Landschaft: Steineichenwald, offene Felsflanken, Ziegenpfade, Felsplateau mit 360°-Aussicht.
- Schlüsselstelle: Der Durchschlupf “es Pas de s’Escaleta” ist steil, aber ohne Kletterei – Vorsicht bei Nässe!
- Geheimtipp: Wer den Gipfel ganz für sich will, startet am besten werktags vor 9 Uhr oder am späten Nachmittag.
- Keine Einkehr unterwegs, aber Picknickplatz am Coll d’Orient und urige Lokale in Orient und Alaró.
- Wanderstöcke und feste Schuhe sind Pflicht; Mobilfunkempfang schwankt – Karte oder GPS-Track mitnehmen.
- Bitte keinen Müll zurücklassen – die Einheimischen achten penibel auf Sauberkeit.
Warum die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett ein echtes Mallorca-Highlight ist
Kaum ein anderer Berg auf Mallorca ist so markant wie der Puig de s’Alcadena. Seine fast senkrechten Felswände wirken wie ein Bollwerk, das das Tal von Orient gegen den Rest der Welt abschirmt. Viele ReisefĂĽhrer erwähnen den Berg, aber nur wenige beschreiben die komplette Tour – und noch weniger verraten, warum sie fĂĽr Einheimische fast so etwas wie ein kleines Pilgerziel ist. Die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett verbindet alles, was das Tramuntana-Gebirge ausmacht: uralte Steineichen, abgelegene Pfade, steile Aufstiege, und eine atemberaubende Aussicht, die bei klarer Sicht bis zur Bucht von Palma reicht.
Was viele nicht wissen: Der Puig de s’Alcadena ist auch ein Ort voller Legenden. Alte Mallorquiner erzählen sich Geschichten von verborgenen Schätzen, Geistererscheinungen und – ganz real – von der harten Arbeit der “carboners”, die hier einst Holzkohle machten. Das merkt man noch heute: Zwischen Moos, Felsen und Bäumen findet man alte Kohlemeiler-Plätze und Ruinen, die kaum ein Tourist wahrnimmt. Wer die komplette Runde wagt, bekommt also nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch einen tiefen Einblick in die Geschichte und Kultur der Region.
Was diese Wanderung besonders macht: Sie ist nie überlaufen, selbst wenn die Klassiker wie der Puig de Massanella oder der Castell d’Alaró voll sind. Und sie belohnt alle, die bereit sind, sich auf “echtes Mallorca” einzulassen – mit Stille, Weitblick und Natur pur.
So findest du den besten Startpunkt und vermeidest die größten Fehler
Der klassische Start fĂĽr die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett ist der Pass Coll d’Orient, etwa 2 Kilometer sĂĽdwestlich des Dorfs Orient an der MA-2100 zwischen Bunyola und AlarĂł. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt – maximal 15 Autos passen in die Parkbucht und an den StraĂźenrand. Wer zu spät kommt, muss oft weiter unten im Tal parken und einen zusätzlichen FuĂźmarsch in Kauf nehmen. Mein Tipp: Unbedingt werktags kommen und spätestens um 8:30 Uhr da sein – vor allem in der Hauptsaison oder an Feiertagen, wenn auch viele Mallorquiner unterwegs sind.
Einige versuchen, direkt in Orient zu starten, aber das verlängert die Tour um mindestens 45 Minuten und ist aus meiner Sicht nur dann sinnvoll, wenn du das malerische Dorf gezielt mit einbauen willst. Die Route ab Coll d’Orient ist landschaftlich attraktiver und erspart dir unnötige Asphaltmeter.
Ganz wichtig: Die Wanderung führt über Privatgelände (“finca pública” oder “possessió privada”). Die Besitzer dulden Wanderer, solange man Tore wieder schließt, keinen Müll hinterlässt und die Wege respektiert. In der Jagdsaison (“caza”, meist Oktober bis Januar, oft ausgeschildert) kann es kurzfristig zu Sperrungen kommen – dann ist Rücksicht und Alternativplanung gefragt. Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen will, ruft vorher beim Rathaus in Alaró (“Ajuntament d’Alaró”) an und fragt nach aktuellen Infos.
Ein Fehler, den viele machen: Die Route ist nicht durchgehend markiert! Ein GPS-Track (z.B. von Wikiloc, AllTrails oder Outdooractive) ist sehr zu empfehlen. Vor allem bei Nebel oder nach Regenfällen wird die Orientierung schnell tricky, da sich Ziegenpfade und Wanderwege oft verzweigen.
Der Weg nach oben: Streckenverlauf, Highlights und anspruchsvolle Passagen
Die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett beginnt entspannt: Vom Coll d’Orient geht es auf einem breiten Forstweg (“camĂ de s’Alcadena”) Richtung Nordwesten, vorbei an alten Mauern und durch schattige Steineichenwälder. Nach etwa 20 Minuten zweigt ein unscheinbarer Pfad links ab – hier beginnt der Aufstieg. Schon hier merkt man: Das Gelände wird steiler, der Fels rĂĽckt näher, und die Geräusche der StraĂźe verstummen.
Die ersten 45 Minuten führen über einen alten Kohlemeiler-Pfad. Wer aufmerksam ist, entdeckt zwischen den Bäumen runde Vertiefungen – Überreste der “sitges de carboner”, die früher für das Überleben der Dorfbewohner entscheidend waren. Ein echter Geheimtipp: Ein paar Meter abseits des Wegs liegt ein halb verfallener Steinhütten-Unterschlupf (“barraca”), in dem sich selbst bei plötzlichem Wetterumschwung Unterschlupf finden lässt.
Nach etwa einer Stunde öffnet sich der Wald, und der Blick auf die Felswände des Puig de s’Alcadena wird frei. Jetzt beginnt der spannendste Teil: Der Durchschlupf “es Pas de s’Escaleta” – eine Art natĂĽrlicher Felsspalt, der den Zugang zum Hochplateau ermöglicht. Hier ist Konzentration gefragt, vor allem bei Nässe oder Nebel. Technisch ist kein Klettern nötig, aber die steinigen Tritte sind rutschig. Wer sich unsicher fĂĽhlt, macht hier lieber eine Pause und genieĂźt die Aussicht. Wanderstöcke helfen beim Aufstieg und später beim Abstieg enorm.

Oben angekommen, öffnet sich das Plateau – und mit ihm eine Aussicht, die den ganzen Weg rechtfertigt. Richtung Westen sieht man das Tal von Orient und die Finca “Es Freu”, im SĂĽden blitzt bei klarer Sicht das Meer auf. Im FrĂĽhjahr blĂĽhen hier wilde Orchideen (“orquĂdies silvestres”) und die seltene Mallorca-Narzisse. Im Sommer kann es hier oben windig werden, also unbedingt eine dĂĽnne Jacke mitnehmen, auch wenn es im Tal warm ist.
Der Gipfel selbst ist nicht markiert, sondern ein knapp 20 Meter hoher Felsklotz am Rand des Plateaus – für Schwindelfreie ohne große Probleme erreichbar, aber mit Vorsicht zu genießen. Wer den letzten Felsaufschwung nicht wagen will, genießt die Aussicht einfach vom Hauptplateau aus – der Unterschied ist minimal.
GipfelglĂĽck, Aussicht und das perfekte Picknick – so genieĂźt du den Puig de s’Alcadena richtig
Auf dem Hochplateau des Puig de s’Alcadena hast du die wohl spektakulärsten Aussichten im östlichen Tramuntana-Gebirge. Im Norden liegt der Puig d’AlarĂł mit seiner Burg, nach Osten schweift der Blick bis zum Castell de Santueri und an klaren Tagen sogar bis zur Cala Blava bei Llucmajor. Nach Westen reicht die Sicht bis zur Bucht von Palma – ein echtes Panorama, das selbst viele Mallorquiner nie gesehen haben.
Ein echter Insider-Tipp: Nimm dir Zeit. Die meisten Wanderer bleiben nur kurz, machen ein Gipfelfoto und steigen sofort wieder ab. Viel schöner ist es, hier ein Picknick zu machen – aber bitte auf den Felsen, nicht auf der Vegetation. Besonders im Frühjahr und Herbst ist es hier oben ruhig, und du hörst nur das Läuten der Schafsglocken aus dem Tal.
Was du NICHT tun solltest: Offenes Feuer ist streng verboten, und Müll (auch Bioabfall!) wird auf Mallorca überhaupt nicht toleriert. Die Einheimischen kontrollieren regelmäßig, und wer erwischt wird, zahlt hohe Strafen. Bitte auch keine “Steintürmchen” bauen – das gilt als respektlos gegenüber der Natur und ist kein echter mallorquinischer Brauch.
Für Fotografen: Morgens ist das Licht Richtung Osten am schönsten, abends leuchten die Felsen rötlich – ein echter Geheimtipp für spektakuläre Bilder. Wer absolute Ruhe sucht, kommt am besten werktags am späten Nachmittag, wenn die letzten Wanderer schon wieder auf dem Rückweg sind.
Abstieg und Alternativrouten: So kommst du sicher (und mit neuen EindrĂĽcken) zurĂĽck
Der Abstieg folgt zunächst dem Aufstiegsweg, aber es gibt zwei Alternativen für erfahrene Wanderer, die die Runde komplett machen wollen. Die klassische Rundtour führt nach dem Hochplateau weiter Richtung Westen, vorbei an alten Mauern und durch einen lichten Steineichenwald (“alzinar”). Hier triffst du kaum noch andere Wanderer – ein echter Geheimtipp für alle, die Stille und Natur suchen.
Nach etwa 30 Minuten erreichst du eine Weggabelung: Rechts geht es zurück zum Coll d’Orient (empfohlen bei einbrechendem Wetter), links kannst du einen Abstecher zum benachbarten Puig d’Alaró machen (zusätzliche 2 Stunden, anspruchsvoll, mit spektakulärem Blick auf das Castell d’Alaró). Wer diese Verlängerung einplant, sollte unbedingt ausreichend Wasser und Verpflegung dabei haben – unterwegs gibt es keine Quellen oder Einkehrmöglichkeiten.
Was viele nicht wissen: Der direkte Abstieg nach Orient ist technisch anspruchsvoll, da der Pfad oft zugewachsen und nach Regenfällen extrem rutschig ist. Wer sich unsicher fühlt oder mit Kindern unterwegs ist, nimmt besser den Hauptweg zurück zum Coll d’Orient. Ein weiterer Geheimtipp: Im Herbst gibt es entlang des Rückwegs wilde Pilze (“bolets”), die von Einheimischen gesammelt werden – aber Vorsicht, nur mit Ortskenntnis und nach Rücksprache mit Einheimischen pflücken!
Wichtiger Hinweis: Bei allen Alternativrouten gilt – immer auf den Wegen bleiben, keine Abkürzungen durch die Vegetation schlagen. Die Flora auf Mallorca ist empfindlich, und Wilderei (“furtivisme”) wird auf Privatland streng verfolgt.
Orient, AlarĂł & Co.: Einkehr, Kultur und kleine GenĂĽsse nach der Wanderung
Nach der Wanderung Puig de s’Alcadena komplett lohnt sich ein Abstecher ins Dorf Orient. Hier wartet mit dem “Restaurant Mandala” ein echter kulinarischer Geheimtipp: kleine Karte, hausgemachte mallorquinische KĂĽche, alles frisch. Die Preise sind fĂĽr Tramuntana-Verhältnisse fair (Hauptgericht 16–25 Euro), und im Garten sitzt man wunderbar ruhig. Wer es rustikaler mag, kehrt in der “Bar Orient” ein – ein echter Treffpunkt fĂĽr Einheimische, mit hausgemachtem “pa amb oli” und lokalen Weinen.
Wer noch Zeit (und Kraft) hat, fährt nach Alaró (15 Minuten mit dem Auto) und besucht das “Forn i Pastisseria Ca Na Juanita” – hier gibt es die besten “ensaimadas” und “coca de patata” weit und breit. Ein echter Geheimtipp: Die Bäckerei öffnet auch am Sonntagmorgen, was auf Mallorca selten ist!
Kultureller Tipp: In Orient gibt es keine touristische Infrastruktur, keine Souvenirläden, keine großen Hotels. Das Dorf lebt noch im Rhythmus der Landwirtschaft, und die Einheimischen schätzen es, wenn Besucher freundlich grüßen (“Bon dia!”) und respektvoll auftreten. Hunde immer anleinen, keine Drohnen starten, und bitte nicht in den Gärten oder auf den Terrassen fotografieren – das gilt als unhöflich und sorgt regelmäßig für Verstimmung.
Wann ist die beste Zeit fĂĽr die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett?
Auf Mallorca spielt das Wetter eine entscheidende Rolle beim Wandern – und der Puig de s’Alcadena ist da keine Ausnahme. Die beste Zeit fĂĽr die Wanderung ist das FrĂĽhjahr (März bis Mai) und der Herbst (Oktober bis November). Dann sind die Temperaturen angenehm, die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite, und die Wege sind meist trocken. Im Sommer kann es auf dem Aufstieg gnadenlos heiĂź werden – es gibt lange Passagen ohne Schatten, und die Felsen heizen sich auf. Wer trotzdem gehen will, startet spätestens um 7 Uhr morgens und nimmt mindestens 2 Liter Wasser pro Person mit.
Im Winter kann der Gipfel nach starken Regenfällen oder seltenen Schneefällen rutschig und stellenweise gefährlich werden. Die Felsen sind dann glitschig, und es kann im Pas de s’Escaleta zu Steinschlag kommen. Wer sich nicht sicher fĂĽhlt, verschiebt die Tour lieber. Lokale Wanderer meiden die Strecke bei schlechtem Wetter oder informieren sich vorher ĂĽber die Bedingungen (“estat del camĂ”).
Ein weiterer Tipp: Wer auf absolute Ruhe und Einsamkeit setzt, meidet die Wochenenden und Feiertage. Dann sind oft Schulklassen oder Wandergruppen unterwegs, und die Parkplätze sind schon früh voll. Wer werktags morgens oder zum Sonnenuntergang startet, hat den Berg oft ganz für sich.

Insider-Tipps, häufige Fehler und echte Mallorca-Kniffe fĂĽr die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett
Viele Wanderer unterschätzen die Anforderungen der Wanderung Puig de s’Alcadena komplett. Hier ein paar Profi-Tipps, die dir Zeit, Nerven und vielleicht sogar einen Fehltritt sparen:
- Wasser & Proviant: Es gibt unterwegs keine Quellen. Mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, besser 2 Liter im Sommer. Eine kleine Brotzeit (z.B. “pa amb sobrassada” aus Orient) macht das Gipfelerlebnis perfekt.
- Kleidung: Auch im Frühjahr kann es am Gipfel kühl und windig werden. Eine leichte Windjacke (“jaqueta coupe-vent”) sollte immer im Rucksack sein.
- Navigation: Auf den alten Kohlemeiler-Wegen gibt es viele Abzweigungen. Ein GPS-Track spart viel Suchen und falsche Wege.
- Respekt für Privatland: Gatter immer wieder schließen (“tanca la barrera, per favor!”), keine Blumen oder Pilze ohne Erlaubnis pflücken.
- Nachhaltigkeit: Müll konsequent mitnehmen, kein Lärm, keine Drohnen. Mallorca lebt von seiner Natur, und die Einheimischen sind stolz auf ihre Berge.
- Wildtiere: Mit etwas Glück siehst du wilde Ziegen (“cabres salvatges”) oder Greifvögel – bitte nicht füttern oder stören.
- Erste Hilfe: Kleine Schnitte oder Kratzer sind keine Seltenheit – ein Mini-Set Pflaster und Desinfektionsmittel gehört ins Gepäck.
- Parken: Nie auf Zufahrten oder in Einfahrten der Fincas parken – die Bauern (“pagesos”) reagieren darauf allergisch. Bußgelder bis 200 Euro sind keine Seltenheit.
Und noch ein echter Mallorca-Kniff: Wer sich bei den Einheimischen beliebt machen will, grĂĽĂźt auf MallorquĂn (“Bon dia!”) und bedankt sich beim Passieren der Fincas mit einem freundlichen “GrĂ cies!”. Das öffnet TĂĽren – und manchmal bekommt man sogar einen kleinen Tipp fĂĽr die nächste Wanderung.
Praktisches: Anreise, Parken, Karte und wichtige Adressen fĂĽr die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett
Die Anfahrt erfolgt am besten mit dem eigenen Auto oder Mietwagen. Öffentliche Busse fahren zwar nach Alaró, aber nicht direkt bis zum Coll d’Orient. Wer ohne Auto kommt, kann mit dem Taxi von Alaró bis zum Startpunkt fahren (ca. 10–15 Euro pro Strecke). Wer eine komplette Runde plant, sollte ein zweites Auto am Endpunkt abstellen oder den Rückweg mit einplanen.
Parkplatz-Koordinaten: 39.736898, 2.757306 (Coll d’Orient, kleine Parkbucht direkt an der MA-2100). Am Wochenende und an Feiertagen früh da sein, sonst ist alles voll.
Kartenempfehlung: Die Wanderkarte “Serra de Tramuntana Central” von Editorial Alpina ist die zuverlässigste Papierkarte. Für digitale Navigation sind Wikiloc und Outdooractive zu empfehlen. Handyempfang ist im oberen Bereich schwankend – Karten immer offline speichern!
Wichtige Adressen:
- Restaurant Mandala: Orient, Plaça Major 6, Tel. 971 615 472
- Bar Orient: Orient, Hauptstraße, kein Telefon – einfach hingehen
- Forn Ca Na Juanita: Alaró, Plaça de la Vila 5
- Rathaus Alaró (Ajuntament): Plaça de la Vila 1, Tel. 971 510 000
Notrufnummer auf Mallorca: 112 (funktioniert auch ohne Empfang, wenn noch ein Notnetz verfügbar ist). Die Bergwacht (“Grup de Rescat de Muntanya”) ist bei Unfällen schnell vor Ort, aber nur erreichbar, wenn du deinen Standort genau angeben kannst.
Parkregeln und aktuelle Hinweise zu Jagdsaison oder eventuellen Sperrungen findest du am Aushang am Coll d’Orient oder auf der Webseite des Ajuntament d’Alaró.
Fazit: Wanderung Puig de s’Alcadena komplett – das echte Mallorca aus erster Hand
Die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett ist viel mehr als nur ein Gipfelerlebnis – sie ist ein intensives Eintauchen in Mallorcas wilde Tramuntana, in Geschichte, Legenden und fast vergessene Wege. Wer sich auf diesen Berg einlässt, bekommt das, was viele auf Mallorca suchen, aber selten finden: Authentizität, Stille, Weitblick – und ein GefĂĽhl von Verbundenheit mit der Insel. Mit guter Vorbereitung, Respekt fĂĽr die Natur und ein paar lokalen Kniffen wird die Tour zu einem Highlight, das lange nachklingt. Mein Tipp: Lass dir Zeit, schau genau hin, und sprich ruhig mal mit den Einheimischen am Weg. Die Wanderung Puig de s’Alcadena komplett zeigt dir Mallorca, wie es wirklich ist – rau, herzlich, und voller kleiner Wunder. Viel SpaĂź und “bon camĂ”!







