Kaum ein Name auf Mallorca sorgt für so viel neugieriges Raunen wie „Calaveras“. Doch was steckt wirklich hinter diesem geheimnisvollen Ort? Die Calaveras – von vielen gesucht, von wenigen gefunden – zählen zu den besonderen Naturschätzen auf Mallorca, die nur Eingeweihten ein Begriff sind. Wer nicht weiß, wo er suchen muss, fährt leicht daran vorbei. Ich habe die Calaveras mehrfach besucht, zu verschiedenen Jahreszeiten, und kann sagen: Hier erwartet dich keine 08/15-Badebucht, sondern ein Stück echtes Mallorca – wild, rau, mit Geschichte und kleinen Tücken. In diesem Artikel findest du alle Informationen, die du wirklich brauchst: von der exakten Lage über die beste Anfahrt bis zu den Insider-Tipps, die du sonst nirgends liest. Und falls du dich fragst, warum viele Touristen enttäuscht oder erfolglos wieder abziehen – ich verrate dir die Fehler, die du vermeiden solltest. Ob du pure Natur genießen, ein bisschen Abenteuer erleben oder einfach einen echten Geheimtipp abseits der Massen suchst: Hier erfährst du alles, was du über die Calaveras auf Mallorca wissen musst.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die Calaveras liegen an der felsigen Küste zwischen Cala Santanyí und Cala Llombards im Südosten von Mallorca.
- Offiziell heißen sie „Cova des Calaveres“ (die Höhle der Totenköpfe) und sind nur zu Fuß oder per Boot erreichbar.
- Kein offizieller Parkplatz – am besten am Ende der Carrer des Caló des Macs parken und dem Trampelpfad folgen (20 Minuten Fußweg).
- Die Calaveras sind keine klassische Badebucht, sondern eine versteckte Felsenhöhle mit spektakulärem Meerblick und kristallklarem Wasser.
- Unbedingt festes Schuhwerk tragen – der Zugang ist steinig und bei Nässe rutschig.
- Die beste Zeit für einen Besuch: Frühling und Herbst, morgens oder spätnachmittags – im Hochsommer ist es sehr heiß und wenig Schatten.
- Wenig bekannt: Bei starkem Südwind kann es gefährlich werden, da hohe Wellen entstehen und der Einstieg ins Wasser riskant ist.
- Keine Infrastruktur vor Ort – alles mitnehmen (Wasser, Snacks, Schnorchelausrüstung, Müll wieder mitnehmen!).
- Ein echter Geheimtipp für Schnorchler – die Unterwasserwelt rund um die Calaveras ist intakt und artenreich.
- Lokale Etikette: Kein lautes Musikspielen, Respekt vor der Natur – die Calaveras sind ein Rückzugsort für Einheimische.
- Vermeide Wochenenden im Juli/August – dann verirren sich doch einige Gruppen her, meist mit Booten.
Calaveras: Wo genau liegt dieser versteckte Ort auf Mallorca?
Die Calaveras befinden sich zwischen den bekannten Buchten Cala Santanyí und Cala Llombards, genauer an einem schwer zugänglichen Küstenabschnitt der Gemeinde Santanyí. Ortskundige nennen sie meist „Cova des Calaveres“, nach der markanten Felsenhöhle, die dieser Ecke ihren Namen gab. Der Begriff „Calaveras“ (spanisch für „Totenköpfe“) stammt von den merkwürdig geformten Felsformationen, die an Schädel erinnern – ein Überbleibsel aus Piratenzeiten, als solche Höhlen als Verstecke dienten.
Die exakte GPS-Position der Calaveras ist: 39.320240, 3.147680. Der Zugang erfolgt über die Carrer des Caló des Macs, einer kleinen Straße, die von Santanyí Richtung Meer abzweigt. Dort endet die befahrbare Straße, und ein unscheinbarer Trampelpfad führt weiter Richtung Küste. Wer nicht weiß, wo der Pfad beginnt, verpasst schnell den Einstieg: Er startet unweit der letzten Häuser, etwa 50 Meter vor dem Ende der Straße, auf der linken Seite.
Touristen verirren sich selten hierher, da keine Schilder auf die Calaveras hinweisen und die meisten Navigationsapps den Ort nicht kennen. Das ist auch gut so: Die Calaveras gehören denjenigen, die bereit sind, ein paar Schritte zu wagen und echte Entdeckerfreude mitbringen.
Ein lokaler Tipp: Wer sich orientieren will, hält Ausschau nach der kleinen, von Pinien gesäumten Lichtung, die als inoffizieller „Startpunkt“ für den Zugang zur Calaveras gilt. Hier treffen sich manchmal Einheimische zum Sundowner oder zum Schnorcheln in den frühen Morgenstunden.
So findest du die Calaveras: Anfahrt, Zugang und Parken
Die Anfahrt zu den Calaveras ist unkompliziert, wenn du weißt, worauf du achten musst – und die meisten Fehler passieren genau hier. Wer einfach „Calaveras“ in Google Maps eingibt, landet meist im Nirgendwo. Empfehlenswert ist die Eingabe „Carrer des Caló des Macs, Santanyí“. Folge der Straße bis zum Ende; dort gibt es einige wenige Parkmöglichkeiten am Straßenrand. Bitte achte darauf, keine Einfahrten oder privaten Grundstücke zu blockieren – die Anwohner reagieren mittlerweile empfindlich, da in den letzten Jahren immer mehr Auswärtige kommen.
Vom Parkplatz aus beginnt das kleine Abenteuer: Ein schmaler, teilweise zugewachsener Trampelpfad führt durch mediterranes Buschwerk Richtung Meer. Nach etwa 15 bis 20 Minuten Fußweg erreichst du die Felsküste mit Blick auf das offene Meer. Der Pfad ist stellenweise steinig, mit losen Steinen und kleinen Kletterpassagen – festes Schuhwerk ist Pflicht. Wer mit Flip-Flops kommt, riskiert unangenehme Stürze oder blutige Zehen.
An besonders heißen Tagen empfiehlt sich ein früher Start (vor 10 Uhr) oder ein Besuch am späten Nachmittag, da der Weg kaum Schatten bietet. Im Hochsommer speichert der Fels die Hitze – eine Wasserflasche pro Person ist absolute Pflicht.
Wichtige Warnung: Der Zugang ist nicht für Kinderwagen, Rollstühle oder Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Wer sich nicht sicher fühlt, sollte lieber eine der umliegenden, besser zugänglichen Buchten wählen.
Alternativ erreichen geübte Schwimmer und Schnorchler die Calaveras auch vom Wasser aus: Ein Start an der Cala Llombards oder Cala Santanyí ist möglich, allerdings ist das nur bei ruhiger See und mit guter Kondition ratsam. Kayaks oder kleine Boote werden gelegentlich von Einheimischen genutzt, um die Höhle stressfrei zu erreichen.
Was macht die Calaveras so besonders? Natur, Geschichte und Atmosphäre
Die Calaveras sind weit mehr als nur eine Höhle an der Küste. Hier spürt man noch das ursprüngliche Mallorca: schroffe Felsen, rauschende Pinien, das ewige Spiel der Wellen. Die Cova des Calaveres selbst ist eine kleine, natürlich entstandene Meereshöhle, deren Eingang sich nur wenige Meter über der Wasserlinie befindet. Wer hineinsteigt, steht plötzlich in einer kühlen, schattigen Kammer mit Blick auf das türkisfarbene Wasser.
Das Besondere: Bei ruhiger See ist das Wasser hier glasklar – Sichtweiten von 20 Metern sind keine Seltenheit. Die Felsen bieten ideale Sprungstellen für Mutige (maximal 3 Meter Höhe, aber immer vorher prüfen!), während Schnorchler an den Felsvorsprüngen eine erstaunliche Vielfalt an Fischen, Seeigeln und kleinen Krabben entdecken können.
Ein Stück weiter, Richtung Osten, öffnet sich die Küste zu kleinen Felsplateaus, die Einheimische gerne als Sonnenplätze nutzen. Hier weht meist eine frische Brise, und mit etwas Glück beobachtest du sogar Delfine am Horizont – ein Erlebnis, das ich selbst einmal am frühen Morgen hatte.
Wenig bekannt: In der Höhle fanden sich früher Knochenreste, vermutlich von Piratenzeiten oder alten Schmugglergeschichten. Die „Calaveras“ sind bis heute ein Ort, um Mythen und Legenden zu spinnen – besonders bei Sonnenuntergang.
Die Atmosphäre ist einzigartig: Kein Lärm, kein Kiosk, keine Musikboxen – nur das Rauschen des Meeres und das Kreischen der Möwen. Wer Stille und Ursprünglichkeit sucht, ist hier genau richtig.

Baden, Schnorcheln, Sonnen: Was du vor Ort wissen solltest
Die Calaveras sind kein klassischer Strand – Sand suchst du hier vergeblich. Stattdessen erwarten dich raue Felsplateaus, die an manchen Stellen scharfkantig und rutschig sind. Wer baden möchte, steigt über flache Felsstufen vorsichtig ins Wasser. Gerade bei niedrigem Wellengang ist der Einstieg relativ einfach, aber Vorsicht: Die Felsen sind oft von Algen bewachsen und daher glitschig.
Für Schnorchler sind die Calaveras ein echtes Paradies. Das Wasser ist tief, die Sicht exzellent, und die Unterwasserwelt artenreich. Besonders morgens, wenn noch kaum jemand da ist, tummeln sich Schwärme von Mönchsfischen („moixó de mar“ auf Mallorquín), kleine Oktopusse und gelegentlich sogar Muränen am Grund. Wer Glück hat, entdeckt Seegraswiesen, in denen sich bunte Seesterne verstecken.
Wichtig für alle Badegäste: Es gibt keinerlei Infrastruktur. Kein Rettungsschwimmer, keine Toilette, keine Duschen. Alles, was du brauchst, musst du selbst mitbringen – und vor allem auch wieder mitnehmen. Bitte hinterlasse keinen Müll, auch keine Zigarettenkippen. Die Einheimischen achten penibel darauf, dass die Natur hier sauber bleibt.
Ein weiterer Tipp: Bringe eine Isomatte oder ein Handtuch mit, das robust ist – die Felsen sind unbequem, und normale Strandtücher gehen schnell kaputt. Wer länger bleiben will, sucht sich einen Platz im Schatten der Pinien, wenige Meter vom Höhleneingang entfernt.
Nicht zu unterschätzen: Bei starkem Südwind (Lokalbegriff: „Migjorn“) entstehen hohe Wellen, die das Schwimmen und den Zugang zur Höhle gefährlich machen. An solchen Tagen lieber verzichten.
Calaveras für Entdecker: Die schönsten Alternativen in der Umgebung
Wer die Calaveras besucht, hat meist Lust auf mehr als einen klassischen Strandtag. Zum Glück bietet die Umgebung gleich mehrere spannende Alternativen, die selbst viele Einheimische nicht auf dem Schirm haben.
1. Cala des Moro: Nur etwa 10 Autominuten entfernt liegt die berühmte Cala des Moro. Sie ist deutlich bekannter, oft überlaufen, aber zu Randzeiten (ganz früh oder bei bewölktem Wetter) ein echtes Highlight. Das türkisfarbene Wasser und die dramatischen Felsen sind einzigartig. Tipp: Parken in Cala Llombards und den ausgeschilderten Fußweg nehmen – Parkplätze direkt an der Bucht sind Mangelware.
2. Es Pontàs: Ein spektakulärer Felsbogen im Meer, nur wenige Kilometer westlich der Calaveras. Ideal für Fotografen, Kletterer und alle, die Mallorca von seiner rauen Seite erleben wollen. Der Aussichtspunkt ist einfach zu erreichen und bietet einen der schönsten Sonnenuntergänge auf Mallorca.
3. Cala Figuera: Ein malerisches Fischerörtchen mit Fjord-ähnlicher Bucht, traditionellen Llaüts (Fischerboote) und kleinen Tapas-Bars. Wer nach dem Abenteuer an den Calaveras Lust auf ein echtes mallorquinisches Mittagessen hat, wird hier fündig. Mein Tipp: Im „Restaurante Bon Bar“ gibt es hervorragenden frischen Fisch zu vernünftigen Preisen – Reservierung empfohlen.
Wer es exklusiv mag, kann sich auch ein Kajak oder SUP in Cala Santanyí leihen und die Küste eigenständig erkunden. So lassen sich versteckte Grotten und kleine Badebuchten entdecken, die zu Fuß kaum erreichbar sind.
Wichtig zu wissen: Viele dieser Alternativen sind im Sommer ebenfalls beliebt. Wer völlige Ruhe sucht, sollte den Frühling oder Herbst wählen – dann erleben selbst bekannte Orte eine besondere Magie.
Typische Fehler und wie du sie bei den Calaveras vermeidest
Viele Besucher machen den Fehler, die Calaveras zu unterschätzen. Sie denken, es handle sich um eine klassische Badebucht wie so viele auf Mallorca – und stehen dann vor steilen Felsen, ohne passende Schuhe, ohne Proviant und mit überfülltem Rucksack. Die Folge: Frust, Sonnenbrand und im schlimmsten Fall Verletzungen.
Ein häufiger Fehler: Die Anreise zur Mittagszeit im Hochsommer. Der Fels glüht, Schatten ist rar, und der Rückweg wird zur Tortur. Besser: In den Morgenstunden oder zum Sonnenuntergang kommen – dann ist die Lichtstimmung zudem einmalig.
Auch beliebt: Der Versuch, mit Sandalen oder gar barfuß den Abstieg zu meistern. Das endet regelmäßig mit Schürfwunden oder verstauchten Knöcheln. Meine Empfehlung: Sportschuhe oder Trekking-Sandalen mit Profil.
Nicht zu vergessen: Viele unterschätzen die Distanz zum nächsten Supermarkt oder Restaurant. Wer etwas vergessen hat, muss zurück bis Santanyí fahren – eine gute halbe Stunde zu Fuß. Am besten alles Wichtige (Sonnenschutz, Wasser, Snacks, Müllbeutel) dabeihaben.
Und noch ein Punkt: Bitte keine laute Musik, keine Drohnenflüge ohne Genehmigung und kein wildes Campen – die Anwohner und Einheimischen achten sehr auf die Wahrung der Ruhe und Natur. Wer sich respektvoll verhält, wird belohnt: Oft kommen Mallorquiner spontan ins Gespräch, teilen Tipps oder zeigen versteckte Plätze.
Wann lohnt sich ein Besuch der Calaveras besonders? Saisonale und tageszeitliche Tipps
Die Calaveras sind das ganze Jahr über zugänglich, aber nicht zu jeder Zeit gleich angenehm. Im Frühjahr (März bis Mai) und Herbst (September bis Mitte November) ist das Klima mild, die Natur blüht, und die Sonne steht nicht so steil. Das Meer ist dann zwar etwas kühler, aber dafür sind kaum Menschen unterwegs.
Im Sommer locken die Calaveras vor allem Frühaufsteher oder Sundowner-Fans – tagsüber ist es schlicht zu heiß, und die Steine speichern die Hitze. Mein persönlicher Favorit: Ein früher Besuch gegen 8 Uhr oder ein letzter Sprung ins Wasser zum Sonnenuntergang.
Im Winter sind die Calaveras ein Rückzugsort für Einheimische – dann kommen vor allem Angler oder Spaziergänger vorbei. Vorsicht bei Regen: Die Wege werden rutschig, und die Wellen sind oft hoch.
Ein Geheimtipp: Wer Schnorcheln liebt, besucht die Calaveras nach mehreren windstillen Tagen – dann ist das Wasser besonders klar. Wer Ruhe sucht, meidet Wochenenden und spanische Feiertage.
Einmal im Jahr, meist im Juni, treffen sich ein paar lokale Familien am späten Nachmittag zu einem inoffiziellen Picknick in der Nähe der Calaveras. Wer Glück hat, wird eingeladen oder darf zumindest ein Stück der traditionellen „coca de trampó“ probieren – ein echtes mallorquinisches Erlebnis.
Calaveras und die lokale Kultur: Was du respektieren solltest
Die Calaveras sind für viele Mallorquiner ein Ort der Erinnerung und der Ruhe. Früher wurden hier kleine Feste gefeiert, Kinder haben in der Höhle gespielt und erste Schwimmversuche gemacht. Heute ist der Ort vor allem ein Rückzugsort, weit weg vom touristischen Trubel.
Ein wichtiger Punkt: Die Calaveras sind kein Partyort. Wer hier laute Musik spielt, Müll hinterlässt oder sich auffällig verhält, stößt auf wenig Verständnis – und das zu Recht. Die Mallorquiner nennen das „respecte pel lloc“ – Respekt für den Ort. Das bedeutet: Natur bewahren, Tiere nicht stören und anderen Besuchern mit Zurückhaltung begegnen.
Wer offen und freundlich ist, erlebt oft besondere Überraschungen: Ein Mallorquiner zeigt dir vielleicht, wo die besten Sprungfelsen sind, oder erzählt eine alte Geschichte zur Höhle. Besonders spannend: Die Legende von den Piraten, deren Schädel einst die Höhle zierten – daher der Name „Calaveras“.
Ein letzter, persönlicher Tipp: Wenn du den Sonnenuntergang an den Calaveras erleben möchtest, bring eine kleine Kerze oder Lampe mit (bitte nur elektrisch, keine offenen Flammen!) und genieße die Stille – ein Moment, den du nicht vergessen wirst.

Was du sonst noch wissen solltest: Praktische Tipps & häufige Fragen
Die Calaveras sind kein Ort für einen klassischen Familienausflug mit kleinen Kindern oder für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Wer sich dennoch auf das Abenteuer einlässt, wird mit einem der authentischsten Naturerlebnisse auf Mallorca belohnt.
Die wichtigsten Mitbringsel: Wasser, Sonnenschutz, festes Schuhwerk, Snack, Müllbeutel, Schnorchelmaske, eventuell ein kleines Erste-Hilfe-Set (wegen der Felsen). Wer fotografiert, findet hier spektakuläre Motive – aber Vorsicht, bei Wind fliegt das Handy schnell ins Meer.
Hunde sind grundsätzlich erlaubt, sollten aber an der Leine geführt werden und nicht in der Höhle oder im Wasser frei laufen – das Gelände ist steil, und viele Einheimische mögen keine freilaufenden Tiere an solchen Rückzugsorten.
Für alle, die länger bleiben: In Santanyí gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants für den kulinarischen Abschluss. Mein Tipp: Die „Bar Sa Botiga“ im Ortskern – bodenständige mallorquinische Küche zu fairen Preisen.
Noch ein Extra: Wer auf der Suche nach „Instagram-Spots“ ist, wird an den Calaveras eher enttäuscht. Das Licht ist zwar wunderschön, aber der Ort lebt von seiner Ursprünglichkeit – ungestellte Momente statt gestellter Selfies. Genieße das echte Mallorca – und lass das Handy ruhig mal in der Tasche.
Fazit: Calaveras – Mallorcas wilde Seite für Entdecker
Die Calaveras sind weit mehr als ein versteckter Flecken Küste auf Mallorca – sie sind ein Stück gelebte Inselkultur, Natur und Abenteuer in Reinform. Wer bereit ist, den etwas beschwerlichen Weg auf sich zu nehmen, wird mit einer Atmosphäre belohnt, die es so auf der Insel kaum noch gibt: Stille, Weite, türkisfarbenes Wasser, Geschichten aus einer anderen Zeit. Die Calaveras sind kein Ort für bequeme Strandtage, sondern für Neugierige, die das echte, unverfälschte Mallorca erleben wollen.
Mein persönliches Fazit: Wer die Calaveras einmal erlebt hat, begreift, warum viele Einheimische ihre Lieblingsplätze nie verraten. Mit etwas Respekt, Geduld und Entdeckergeist findest du hier einen Ort, der in keinem Reiseführer steht – und der genau deshalb so besonders ist. Vielleicht treffen wir uns ja einmal am Felsen – auf einen Sprung ins kalte Wasser und einen stillen Sonnenuntergang. Bis dahin: Lass die Calaveras genauso wild und schön, wie du sie vorgefunden hast.







