Du suchst für deinen nächsten Aufenthalt auf Mallorca einen Ort, der mehr ist als nur eine Unterkunft – vielleicht sogar einen, der dich entschleunigt, inspiriert und ein echtes Stück mallorquinischer Geschichte erleben lässt? Genau das findest du bei einer Übernachtung im Kloster auf Mallorca. Die meisten Besucher wissen gar nicht, dass viele Klöster ihre Türen schon seit Jahrhunderten für Gäste öffnen – oft zu Preisen, die selbst die einfachsten Hotels alt aussehen lassen. Und das Beste: Hier schläfst du nicht nur, du wirst Teil eines jahrhundertealten Lebensgefühls. Ich habe selbst in mehreren dieser Klöster auf Mallorca übernachtet und kann dir sagen – es gibt kaum authentischere, ruhigere und magischere Orte. In diesem Guide erfährst du alles, was du für die perfekte Kloster Mallorca Übernachtung wissen musst: von der Auswahl der schönsten Klöster über Geheimtipps und Buchungsfallen bis hin zu echten Insider-Empfehlungen. Wer einmal morgens auf einer Klosterterrasse hoch über dem Tal einen café solo trinkt, weiß, warum viele Mallorquiner immer wieder dorthin zurückkehren.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Mehr als zehn aktive Klöster auf Mallorca bieten einfache, aber einzigartige Übernachtungen ab ca. 30 € pro Nacht.
- Klosterübernachtungen sind besonders für Ruhesuchende, Wanderer und Individualisten geeignet – keine Animation, kein Pool, aber maximale Entschleunigung.
- Die bekanntesten Klöster für Übernachtungen sind Lluc, Santuari de Cura und Sant Salvador – jedes mit eigenem Charakter und spektakulärer Aussicht.
- Unbedingt vorher reservieren, besonders in der Hauptsaison und an Wochenenden – viele Klöster sind schnell ausgebucht.
- Die Ausstattung ist meist schlicht: Bett, Bad, Schreibtisch – Luxus gibt es selten, dafür echtes Klosterflair.
- Frühstück und Abendessen variieren stark: Manche Klöster haben ein eigenes Restaurant, andere bieten nur Selbstversorgung.
- Absolute Stille abends und nachts – auf laute Gruppen oder Partys verzichten die Klöster konsequent.
- Tipp: Wer im Frühjahr oder Herbst kommt, erlebt die Klöster ohne Touristenmassen und mit besonders stimmungsvoller Atmosphäre.
- Viele Klöster liegen abgelegen – Mietwagen oder gute Wanderschuhe sind oft Pflicht.
- Respekt vor den religiösen und kulturellen Gepflogenheiten (z.B. Siesta, Kleiderordnung in Kapellen) wird erwartet.
Warum eine Kloster Mallorca Übernachtung? Die Magie der mallorquinischen Refugien
Eine Übernachtung im Kloster auf Mallorca ist weit mehr als eine günstige Alternative zum Hotel. Es ist eine Einladung, das Tempo zu drosseln und Mallorca von einer Seite kennenzulernen, die vielen Besuchern verborgen bleibt. Die Klöster, auf Mallorquín traditionell “Santuari” genannt, blicken oft auf eine jahrhundertelange Geschichte zurück und waren immer Orte der Ruhe, Wallfahrt und Kontemplation. Hier verschmelzen Spiritualität, Natur und mallorquinische Gastfreundschaft zu einem seltenen Gesamtpaket.
Das Besondere: Viele dieser Klöster liegen an spektakulären Aussichtspunkten, hoch über Tälern oder an Berghängen. Die Sonnenuntergänge, die Stille in den alten Kreuzgängen, die Kirchenglocken am Morgen – das sind Erlebnisse, die du so auf Mallorca sonst kaum findest. Und keine Sorge: Religiöser Druck oder Missionieren gibt es nicht. Die meisten Gäste sind Wanderer, Naturliebhaber oder einfach Menschen auf der Suche nach einer echten Auszeit.
Was den meisten nicht klar ist: Die Übernachtung in einem Kloster auf Mallorca ist fast immer offen für alle – unabhängig von Religion oder Hintergrund. Die Atmosphäre lädt dazu ein, den Tag langsam zu beginnen, in alten Klostergärten zu lesen oder einfach die Panoramaterrasse mit Blick bis zum Meer zu genießen. Wer einmal im Santuari de Lluc oder auf dem Puig de Randa übernachtet hat, weiß warum viele Einheimische hier Kraft tanken, bevor sie in den Alltag zurückkehren.
Die bekanntesten Klöster für Übernachtungen: Lluc, Cura, Sant Salvador
Drei Klöster stechen besonders hervor, wenn es um eine Kloster Mallorca Übernachtung geht – jedes mit eigenem Charakter und eigenen Vorzügen. Allen gemeinsam: Sie sind perfekt für Individualisten und Menschen, die Mallorca abseits der Strände erleben wollen.
Santuari de Lluc: Das Herzstück der mallorquinischen Spiritualität liegt inmitten der Tramuntana-Berge. Hier findest du nicht nur einfache Zimmer (ab ca. 40 €), sondern auch ein Restaurant, ein Café, einen kleinen Supermarkt und einen botanischen Garten. Die Atmosphäre ist lebendig, besonders an Wochenenden, wenn Pilger und Familien aus ganz Mallorca anreisen. Wer morgens um sieben im Kreuzgang sitzt, erlebt das Kloster ganz für sich allein.
Santuari de Cura: Hoch oben auf dem Puig de Randa thront das Cura-Kloster, das schon dem berühmten mallorquinischen Philosophen Ramon Llull als Rückzugsort diente. Die Zimmer sind schlicht, aber gepflegt (ab ca. 60 €), das Restaurant ist bei Einheimischen beliebt. Der Panoramablick reicht an klaren Tagen bis nach Cabrera. Abends, wenn die Tagesgäste verschwunden sind, gehört der Berg den Übernachtungsgästen allein – ein echter Geheimtipp!
Santuari de Sant Salvador: Über Artà erhebt sich dieses Kloster mit einer der spektakulärsten Aussichten der Insel. Die Zimmer sind einfach, aber komfortabel (ab ca. 35 €). Besonders Wanderer und Radfahrer schätzen die Abgeschiedenheit. Im Klosterrestaurant gibt es mallorquinische Hausmannskost. Wer im September oder Oktober kommt, erlebt die Berge in warmem Licht – ein echter Geheimtipp für Fotografen.
Was erwartet mich bei einer Klosterübernachtung auf Mallorca wirklich?
Viele stellen sich unter einer Kloster Mallorca Übernachtung rustikale Zellen, strenge Nonnen und gemeinsames Beten vor. Die Realität ist entspannter – aber auch ehrlicher und einfacher als im Hotel. Die Zimmer sind meist schlicht: Steinboden, Holzschrank, einfaches Bett, eigenes Bad oder Gemeinschaftsbad. WLAN gibt es nicht überall, TV fast nie – und genau das macht den Reiz aus.
Je nach Kloster reicht das Angebot von Einzel- über Doppelzimmer bis zu kleinen Appartements für Familien. Die Ausstattung variiert: In Lluc gibt es sogar kleine Küchenzeilen, in Cura oder Sant Salvador eher klassische Gästezimmer. Handtücher und Bettwäsche sind fast immer inklusive, aber manchmal gibt es keine tägliche Zimmerreinigung.
Ein echter Vorteil: Die meisten Klöster auf Mallorca sind sehr ruhig, besonders abends und nachts. Wer nach Party, Animation oder Pool sucht, ist hier falsch. Dafür erlebst du absolute Stille, einen Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung und das Gefühl, wirklich angekommen zu sein. Wichtig: Nachtruhe wird ernst genommen – laute Gruppen oder Partys sind tabu und werden freundlich, aber bestimmt abgelehnt.
Ein Punkt, den viele unterschätzen: Die Klöster liegen oft abgelegen, teils nur über schmale Serpentinenstraßen erreichbar. Ein Mietwagen ist fast immer Pflicht. Öffentliche Verkehrsmittel fahren selten bis direkt vor die Klostertür – das ist Teil des Charmes, aber auch eine logistische Herausforderung.

Worauf muss ich bei der Buchung achten? Insider-Tipps und häufige Fehler
Wer eine Kloster Mallorca Übernachtung plant, sollte frühzeitig reservieren – besonders in den Ferien, an Feiertagen (z.B. Ostern, Semana Santa) oder im September zur “Diada de Mallorca”, wenn viele Mallorquiner selbst pilgern. Viele Klöster bieten inzwischen Online-Buchung, manche aber nur per Telefon oder E-Mail – und nicht jede Rezeption spricht fließend Deutsch oder Englisch.
Ein echter Insider-Tipp: Viele Klöster bieten günstige Mehrbettzimmer, die sich perfekt für Wandergruppen oder Familien eignen – und oft deutlich günstiger sind als zwei Doppelzimmer. Wer flexibel ist, kann auch spontan Glück haben, aber gerade an Wochenenden ist das Risiko groß, vor verschlossenen Türen zu stehen.
Vorsicht bei Buchungsportalen: Nicht alle Klöster sind dort gelistet, und manchmal werden höhere Preise verlangt als bei Direktbuchung. Am besten immer auf der offiziellen Homepage oder telefonisch anfragen. Wer Unterstützung auf Spanisch oder Mallorquín benötigt, sollte das im Vorfeld klären. “Una habitación para una noche, por favor” reicht oft schon als Einstieg.
Achtung: Einige Klöster verlangen Barzahlung oder haben keine Kreditkartenakzeptanz. Unbedingt vorher klären! Und: Wer spät abends anreist, sollte das anmelden – viele Klöster schließen die Tore gegen 21 oder 22 Uhr. Schlüsselübergabe nach Mitternacht ist die Ausnahme.
Frühstück, Abendessen & Verpflegung: Was gibt es – und was nicht?
Das Kulinarische ist bei einer Kloster Mallorca Übernachtung ein eigenes Thema. In einigen Klöstern – etwa in Lluc oder Cura – gibt es ein angeschlossenes Restaurant oder Café, in anderen ist Selbstversorgung angesagt. Das Frühstück ist meist einfach: mallorquinisches Brot, Marmelade, Kaffee, manchmal Käse oder Schinken. Wer Luxusfrühstück mit Rührei erwartet, wird enttäuscht – aber der Café auf der Klostertreppe mit Blick ins Tal macht das mehr als wett.
Abendessen gibt es nicht überall. Manche Klöster (z.B. Sant Salvador) bieten eine feste Speisekarte mit mallorquinischen Klassikern: “Pa amb oli” (Brot mit Olivenöl, Tomate und Schinken), “Trampó” (Salat), Suppen oder Eintöpfe. Die Preise sind fair (ca. 10–15 € für ein Hauptgericht). Wer flexibel bleiben will, kann sich in den meisten Klöstern ein Picknick mitbringen – auf den Terrassen und in den Gärten ist das ausdrücklich erlaubt.
Ein Tipp, den viele nicht kennen: In großen Klöstern wie Lluc gibt es kleine Supermärkte oder Automaten mit Snacks, Wasser und Obst. Wer spät anreist oder Wanderungen plant, kann sich hier problemlos versorgen. Alkoholische Getränke werden meist verkauft, aber auf laute Feiern wird strikt verzichtet.
Wer spezielle Ernährungswünsche hat (vegetarisch, vegan, glutenfrei), sollte das vorab anfragen. Die meisten Klöster sind unkompliziert, aber nicht auf alles vorbereitet – auch das gehört zur Ehrlichkeit dazu.
Praktische Tipps: Geld, Anreise, Saison und was du nie vergessen solltest
Die Preise für eine Kloster Mallorca Übernachtung sind nach wie vor moderat: Ab ca. 30 € für ein Einzelzimmer, 40–60 € für Doppelzimmer. Wer Wert auf Komfort legt, sollte in Lluc oder Cura buchen – dort ist die Ausstattung am modernsten. In kleineren Klöstern ist alles ursprünglicher, aber auch günstiger.
Die beste Reisezeit ist der Frühling (März–Mai) oder der Herbst (September–November). Im Sommer kann es in manchen Klöstern (besonders in Lluc und Sant Salvador) heiß werden, da nicht alle Zimmer eine Klimaanlage haben. Im Winter sind einige Klöster nur eingeschränkt geöffnet, besonders in den Bergen (wegen Nebel und Feuchtigkeit).
Die Anreise ist fast immer mit dem Auto am einfachsten. Parkplätze sind in der Regel vorhanden, manchmal aber kostenpflichtig (z.B. in Lluc: ca. 6 € pro Tag). Wer wandern möchte, kann einige Klöster auch zu Fuß erreichen – etwa Sant Salvador oder das Santuari de Monti-sion bei Porreres. Fahrräder sind fast überall willkommen.
Ein echter Spartipp: Wer mehrere Nächte bleibt, bekommt oft einen Rabatt. Nachfragen lohnt sich, besonders in der Nebensaison. Und: Wer früh am Morgen abreist, sollte den Schlüssel am Vorabend abgeben – die Pforte ist nicht rund um die Uhr besetzt.
Was du nie vergessen solltest: Taschenlampe (für nächtliche Gänge im Kloster), eine warme Jacke (selbst im Sommer kann es abends frisch werden), Ohrstöpsel (Kirchenglocken läuten manchmal sehr früh) und Respekt für die Ruhe der anderen Gäste.
Kultur & Etikette: Was du wissen musst, um nicht unangenehm aufzufallen
Eine Kloster Mallorca Übernachtung ist ein Eintauchen in mallorquinische Kultur – mit eigenen, oft unausgesprochenen Regeln. Auch wenn die meisten Klöster heute als Gästehäuser geführt werden, schwingt der Respekt vor der Geschichte und der religiösen Bedeutung immer mit.
Im Kloster gilt: Ruhe in den Gängen, besonders nach 22 Uhr. Auf laute Gespräche, Musik oder Telefonate in Gemeinschaftsbereichen solltest du verzichten. In den Kapellen und Kirchen ist angemessene Kleidung Pflicht – Schultern bedecken, keine Badekleidung, kein lautes Fotografieren während Gottesdiensten.
Viele Klöster pflegen die Siesta – zwischen 14 und 17 Uhr sind die Gemeinschaftsbereiche und Gärten oft besonders ruhig. Wer mittags anreist, sollte sich darauf einstellen, dass die Rezeption nicht immer besetzt ist.
Ein kleiner Sprachkniff: Mit einem freundlichen “Bon dia” (Guten Morgen) auf Mallorquín oder “Buenos días” auf Spanisch öffnest du viele Türen. Die Klosterangestellten sind meist herzlich, aber zurückhaltend – Smalltalk wird geschätzt, aber nicht erzwungen.
Ein echter Geheimtipp für Kulturinteressierte: Viele Klöster veranstalten regelmäßig Konzerte, Vorträge oder Ausstellungen. Achte auf lokale Aushänge und frage ruhig nach – oft sind diese Veranstaltungen für Gäste kostenlos oder sehr günstig. So lernst du Mallorca von innen heraus kennen.
Welche weniger bekannten Klöster lohnen sich wirklich? Geheimtipps abseits des Mainstreams
Neben den großen Klöstern gibt es auf Mallorca zahlreiche kleine, fast vergessene Santuari, in denen du ganz besondere Nächte verbringen kannst. Hier schläfst du oft fast allein, ohne Busgruppen und Trubel – dafür mit maximaler Authentizität.
Santuari de Monti-sion (bei Porreres): Auf einem Hügel im Süden gelegen, mit weitem Blick über die Ebene. Die Zimmer sind einfach, aber der Sonnenaufgang von der Terrasse ist unvergesslich. Besonders im Frühjahr, wenn die Mandelblüte beginnt, ist dieser Ort magisch. Die Anreise ist nur mit Auto oder zu Fuß möglich, Restaurant gibt es keins – Picknick einpacken!
Santuari de la Mare de Déu de Bonany (bei Petra): Ein echter Kraftort auf dem “Heiligen Berg von Mallorca”. Hier übernachtest du fast immer ohne andere Gäste. Die Atmosphäre ist meditativ, die Natur drumherum lädt zu langen Spaziergängen ein. Achtung: Nur sehr einfache Ausstattung, aber echtes Klosterfeeling.
Ermita de Betlem (bei Artà): Fast schon ein Geheimtipp unter Wanderern. Die kleine Einsiedelei liegt mitten im Naturpark, erreichbar nur zu Fuß (ca. 1,5 Stunden ab Artà). Wer sich die Mühe macht, wird mit einer Nacht unter jahrhundertealten Steineichen belohnt – und mit absoluter Stille. Vorher anfragen, oft nur im Sommer geöffnet.
Was viele nicht wissen: Einige kleinere Klöster nehmen nur nach persönlicher Anfrage Gäste auf. Wer freundlich und respektvoll auftritt, hat aber oft Glück – und erlebt Mallorca wie vor hundert Jahren.

Was du auf keinen Fall erwarten solltest: Warnungen und ehrliche Worte
So schön eine Kloster Mallorca Übernachtung ist: Sie ist nicht für jeden geeignet. Wer Wert auf Luxus, Poollandschaften, Zimmerservice oder pausenlose Unterhaltung legt, wird enttäuscht sein. Die Zimmer sind oft hellhörig, die Betten eher schlicht, das WLAN langsam oder gar nicht vorhanden. Im Winter kann es in den alten Gemäuern kühl und feucht werden – und die Kirchenglocken läuten gerne auch vor Sonnenaufgang.
Ein häufiger Fehler: Die Abgeschiedenheit der Klöster wird unterschätzt. Wer abends noch ins Dorf will, braucht ein Auto und gute Nerven auf dunklen, kurvigen Straßen. Taxis sind selten, Busse fahren abends nicht mehr. Wer auf Mobilität angewiesen ist, sollte besser ein zentrumsnahes Kloster wählen (z.B. Lluc oder Cura).
Ein weiterer Punkt: Nicht jedes Kloster ist barrierefrei. Alte Treppen, enge Türen und unebene Böden sind die Regel. Wer auf Barrierefreiheit angewiesen ist, sollte das unbedingt vorab klären.
Wichtig: Die Klöster sind keine Party-Locations. Wer mit einer größeren, feierfreudigen Gruppe anreist, sollte lieber eine Finca mieten. Die Hausordnung ist strikt – laute Musik, Alkohol im Übermaß oder nächtliche Feiern werden nicht geduldet.
Trotzdem gilt: Wer sich auf die Regeln einlässt und die Besonderheiten schätzt, erlebt auf Mallorca eine Übernachtung, die nachhaltiger wirkt als jeder Hotelaufenthalt.
Alternativen zur klassischen Klosterübernachtung: Einsiedeleien, Refugien & Klosterhotels
Für alle, die das Klosterflair suchen, aber auf etwas mehr Komfort nicht verzichten wollen, gibt es auf Mallorca auch Klosterhotels oder sogenannte “Retreats”. Diese verbinden historisches Ambiente mit moderner Ausstattung – oft mit Pool, Spa oder gehobener Gastronomie.
Ein Beispiel: Das Hotel “Son Brull” bei Pollença war einst ein Jesuitenkloster und ist heute eines der stilvollsten Boutique-Hotels der Insel. Preislich allerdings deutlich über dem klassischen Kloster (ab ca. 250 € pro Nacht) – dafür mit Gourmetküche und Spa.
Weniger luxuriös, aber sehr authentisch sind die kleinen Eremitenhäuschen (“Ermites”) oder Refugien, die von Wandervereinen oder Gemeinden betrieben werden. Hier schläfst du besonders urig, oft auf Matratzenlagern, mit Selbstverpflegung – und bist mitten in der Natur. Die Übernachtung kostet selten mehr als 15–20 €.
Ein Tipp für Ruhesuchende: Einige Klöster bieten mehrtägige Schweigeretreats oder Meditationswochen an. Wer sich darauf einlässt, lernt nicht nur Mallorca, sondern auch sich selbst neu kennen.
Fazit: Warum eine Kloster Mallorca Übernachtung mehr ist als nur eine Nacht – und für wen sie wirklich passt
Wer Mallorca abseits der Klischees erleben will, kommt an einer Übernachtung im Kloster kaum vorbei. Es ist eine Einladung zu echter Entschleunigung, zu stillen Momenten und zu einer Seite der Insel, die viele nie zu Gesicht bekommen. Die Klöster sind Rückzugsorte – für Naturliebhaber, Wanderer, Kulturinteressierte und alle, die sich nach Ruhe sehnen. Die Kombination aus Geschichte, Natur und mallorquinischer Gastfreundschaft macht die Kloster Mallorca Übernachtung zu einem der letzten echten Geheimtipps der Insel.
Nicht jeder wird mit der Schlichtheit glücklich, aber wer auf Komfort verzichten kann, wird mit einer Erfahrung belohnt, die lange nachwirkt. Die wichtigsten Regeln: Respekt für die Tradition, Offenheit für das Ungewohnte – und die Bereitschaft, sich auf Mallorca einzulassen, wie es wirklich ist. Vielleicht treffen wir uns ja eines Morgens auf einer Klosterterrasse mit Blick über die Insel – bei einem café solo und dem Klang der ersten Kirchenglocken.
Wenn du jetzt neugierig bist, starte mit einer Nacht im Kloster deiner Wahl – Mallorca wird dich überraschen. Und wenn du Fragen hast, findest du auf Mallorca Magazin immer einen ehrlichen Rat, der nicht im Reiseführer steht.







