Mietwagen Mallorca Vergleich: Alle Anbieter

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Wer jemals an einem Sommermorgen am Flughafen Palma gelandet ist und sich ins Getümmel der Mietwagenschalter gestürzt hat, weiß: Ein Mietwagen auf Mallorca ist oft der Schlüssel zu echter Freiheit – aber auch zur ersten Urlaubsfalle. Die Auswahl ist riesig, die Preisunterschiede gewaltig, und hinter glänzenden Online-Angeboten verstecken sich nicht selten Warteschlangen, Zusatzkosten und das eine oder andere böse Erwachen. Genau deshalb habe ich diesen ehrlichen, tiefgehenden Mietwagen Mallorca Vergleich erstellt: Damit du auf Mallorca nicht im Kleingedruckten stecken bleibst, sondern wirklich überall entspannt unterwegs bist – egal ob du zum ersten Mal auf der Insel bist oder längst weißt, wie man im Kreisverkehr nach mallorquinischer Art blinkt (oder eben nicht). Freu dich auf handverlesene Tipps, echte Erfahrungswerte und den vollen Durchblick durch alle Anbieter, von Flughafen-Klassikern bis zu versteckten lokalen Vermietern. Mit diesem Leitfaden findest du garantiert den passenden Mietwagen für deinen Mallorca-Trip – ohne böse Überraschungen, aber mit jeder Menge Insiderwissen.

Eine Straße mit einem Tunnel in der Mitte auf Mallorca, umgeben von natürlicher Landschaft, fotografiert von Stock Birken
Straße mit Tunnel auf Mallorca, aufgenommen von Stock Birken, zeigt die vielfältige Natur der Insel

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Auf Mallorca gibt es über 40 Mietwagen-Anbieter – vom internationalen Marktführer bis zum lokalen Familienbetrieb.
  • Wer direkt am Flughafen Palma anmietet, zahlt meist mehr, spart aber Zeit und Transfers; lokale Anbieter in Palma-Stadt, Can Pastilla oder Alcúdia sind oft günstiger – aber Vorsicht bei Öffnungszeiten.
  • Unbedingt auf das Kleingedruckte achten: Vollkasko ohne Selbstbeteiligung ist selten Standard und schützt vor überteuerten Zusatzforderungen.
  • Einheimische Anbieter wie ROIG oder Vanrell bieten transparente Konditionen, sind oft stressfreier und verzichten meist auf versteckte Kosten.
  • In der Hochsaison (Juni–September) früh buchen! Last-Minute-Angebote sind dann oft teurer oder es bleibt nur noch die Kleinwagen-Resterampe.
  • Viele günstige Online-Preise locken mit „Tank-voll-leer“-Modellen – am Ende zahlst du fast immer drauf. Besser: „Voll-voll“-Tarife wählen.
  • Für die Erkundung abgelegener Calas empfiehlt sich ein kleiner, wendiger Wagen – SUVs sind auf engen Küstenstraßen oft unpraktisch.
  • Wer auf Mallorquín „Bon dia, tenc reserva“ (Guten Tag, ich habe eine Reservierung) sagt, handelt oft mit mehr Respekt – und manchmal mit einem kleinen Upgrade.
  • Bist du unter 25 oder über 70? Viele Anbieter verlangen dann Zuschläge oder verweigern bestimmte Fahrzeugklassen.
  • Unbedingt vorab prüfen: Sind Zweitfahrer, Kindersitze, oder Grenzübertritte (z.B. nach Menorca) inklusive oder kostenpflichtig?
  • Im Mai und Oktober bekommst du oft die besten Preis-Leistungs-Verhältnisse und die größte Fahrzeugauswahl.

Mietwagen Mallorca Vergleich: Welche Anbieter gibt es – und worauf solltest du achten?

Wer zum ersten Mal einen Mietwagen Mallorca Vergleich startet, steht schnell vor einer Flut von Namen: Sixt, Europcar, Avis, Goldcar, Record Go, Centauro, OK Mobility, Hertz, Enterprise, ROIG, Vanrell, und viele mehr. Die größten Player sitzen direkt am Flughafen, doch längst haben sich auch zahlreiche lokale Anbieter etabliert, die mit persönlichem Service und ehrlichen Konditionen punkten. Die Herausforderung: Nicht jeder Anbieter hält, was er online verspricht. Viele locken mit Tiefstpreisen, langen aber bei Abholung kräftig drauf – sei es mit Versicherungen, Tankregelungen oder undurchsichtigen Kautionsmodellen.

Mein Tipp aus jahrelanger Erfahrung auf Mallorca: Vergleiche immer mehr als nur den Preis. Nimm dir die Zeit, die Bewertungen zu checken – insbesondere von deutschsprachigen Gästen, denn die haben meist ähnliche Ansprüche wie du. Achte auf die Konditionen zur Selbstbeteiligung (Franchise), auf die Tankregelung („Voll-voll“ ist fast immer die fairste Option) und darauf, wie transparent die Kostenstruktur wirklich ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, setzt auf Anbieter mit klaren, verständlichen Verträgen – und möglichst ohne aggressive Zusatzverkäufe am Schalter.

Wenige wissen, dass lokale Vermieter oft flexibler sind, wenn es um Sonderwünsche wie Kindersitze, spezielle Fahrzeugmodelle oder eine spontane Verlängerung geht. Auch bei später Ankunft oder Flugverspätung zeigen mallorquinische Familienbetriebe mehr Herz als große Ketten, die nach 22 Uhr einfach den Schalter schließen.

Flughafen Palma: Mietwagen direkt nach der Landung – Segen oder Stress?

Die meisten Mallorca-Besucher holen ihren Mietwagen direkt am Flughafen Palma de Mallorca ab – und das aus gutem Grund. Die Schalter der großen Anbieter befinden sich im Ankunftsbereich des Terminals, teils sogar fußläufig von der Gepäckausgabe. Zeitersparnis und Komfort sind unschlagbar – doch die Kehrseite: Hier herrscht in der Hochsaison Hochbetrieb. Wer zur Mittagszeit landet, steht nicht selten 45 Minuten oder länger in der Warteschlange, vor allem bei Billiganbietern wie Goldcar oder OK Mobility.

Was viele nicht wissen: Einige Anbieter (z.B. Centauro, Record Go) haben ihre Stationen außerhalb des Terminals und bieten einen kostenlosen Shuttle-Service. Das spart zwar manchmal Geld, kostet aber Zeit und Nerven, wenn der Bus gerade weg ist oder die Beschilderung mal wieder typisch spanisch funktioniert. Wer Wert auf schnelle Abwicklung und wenig Aufwand legt, fährt mit Sixt, Europcar oder Hertz meist am entspanntesten – allerdings zu Preisen, die oft 30–50 % über denen der lokalen Konkurrenz liegen.

Ein echter Geheimtipp aus der Praxis: Der Anbieter ROIG bietet einen Premium-„Meet & Greet“-Service direkt am Ausgang, ohne Wartezeiten und mit garantiert deutschsprachigem Personal. Wer Wert auf Komfort und Transparenz legt, ist hier bestens aufgehoben – allerdings sind die Fahrzeuge häufig schnell ausgebucht.

Wichtig: Lass dich am Schalter nicht zu unnötigen Upgrades überreden („Das gebuchte Modell ist leider nicht verfügbar, aber für nur 12€ mehr…“). Bestehe höflich, aber bestimmt auf deinen gebuchten Tarif – und prüfe das Fahrzeug vor Ort genau auf Schäden, bevor du den Mietvertrag unterschreibst.

Lokale Vermieter vs. internationale Ketten: Wer bietet auf Mallorca die besseren Mietwagen?

Die Wahl zwischen internationalen Großanbietern und lokalen Vermietern ist auf Mallorca eine echte Glaubensfrage. Während Sixt, Europcar, Avis und Co. mit riesigen Flotten, moderner Online-Buchung und internationaler Seriosität punkten, setzen Anbieter wie Vanrell, ROIG oder Hiper Rent a Car auf persönliche Betreuung und weniger Bürokratie. Mein ehrliches Fazit: Wer Wert auf einwandfreien Service, deutschsprachige Verträge und die Möglichkeit zur kurzfristigen Stornierung legt, fährt mit den großen Namen meist sicher – zahlt dafür aber auch den Mallorca-Aufschlag.

Die lokalen Anbieter hingegen sind oft günstiger, transparenter und gehen auf individuelle Wünsche ein. Vanrell zum Beispiel ist ein echter Familienbetrieb aus Sóller, hat keine versteckten Kosten und ist besonders bei Stammgästen beliebt. Auch Hiper Rent a Car, mit Stationen in Can Picafort, Cala d’Or und Alcúdia, glänzt durch unkomplizierte Abwicklung und faire Versicherungsmodelle – allerdings sind die Fahrzeuge manchmal ein, zwei Jahre älter als bei der Konkurrenz.

Ein echter Insider-Tipp: ROIG Rent a Car, ursprünglich ein Busunternehmen aus Campos, kombiniert exzellenten Service mit einer der modernsten Mietwagenflotten auf Mallorca. Hier gibt’s „Voll-voll“-Tarife, keine versteckten Gebühren und einen 24-Stunden-Notdienst auf Deutsch. Wer abseits der touristischen Hotspots mietet, findet zudem oft noch kurzfristig verfügbare Fahrzeuge, selbst in der Hochsaison.

Was viele Touristen nicht wissen: Lokale Anbieter sind häufig die besseren Ansprechpartner, wenn es um Pannenhilfe, spontane Routenempfehlungen oder „unbürokratische“ Lösungen bei kleinen Schäden geht. Ein freundliches „Moltes gràcies!“ (Danke auf Mallorquín) öffnet hier oft mehr Türen als ein internationaler Führerschein.

Preisvergleich: Was kostet ein Mietwagen auf Mallorca wirklich?

Die Preisspanne auf Mallorca ist enorm – je nach Saison, Anbieter, Fahrzeugklasse und Versicherungsmodell. Ein Kleinwagen (z.B. Fiat 500, Seat Ibiza) kostet außerhalb der Hochsaison ab 10–15 Euro pro Tag, bei kurzfristiger Buchung im Juli oder August aber schnell das Dreifache. SUVs und Cabrios starten meist bei 35–60 Euro pro Tag, Luxusmodelle sind deutlich teurer und oft Monate im Voraus ausgebucht.

Was viele nicht auf dem Schirm haben: Der angezeigte Online-Preis ist selten der Endpreis. Zusatzkosten für Versicherungen, Zweitfahrer, Kindersitze, Navigationssysteme oder spezielle Tankregelungen können den Gesamtpreis schnell verdoppeln. Insbesondere die „Voll-leer“-Tankoption ist eine klassische Kostenfalle: Du zahlst bei Abholung für einen vollen Tank zum überteuerten Tarif und gibst das Auto leer zurück – in der Realität bleibt immer Sprit übrig, der dir nicht erstattet wird. Die faire Lösung heißt „Voll-voll“: Du übernimmst und gibst das Fahrzeug vollgetankt ab, ohne versteckte Zuschläge.

Ein weiteres Preisdetail: Viele Mietwagenanbieter auf Mallorca verlangen eine Kaution von 500–1.200 Euro (Kreditkarte!), sofern du nicht das teure „Super Cover“-Paket mit Null-Selbstbeteiligung buchst. Wer keine Kreditkarte besitzt, sollte unbedingt vorab nach Alternativen fragen – Barzahlung oder Debitkarten werden selten akzeptiert.

Mein Spartipp: Im Frühling (April/Mai) und Herbst (Oktober/November) sind die Preise am niedrigsten, die Auswahl am größten und das Wetter für Ausflüge perfekt. Wer im Winter anreist, kann echte Schnäppchen machen – aber Vorsicht: Viele lokale Stationen haben dann eingeschränkte Öffnungszeiten.

Mann fährt mit Motorrad auf Mallorca während des Tages auf einer Landstraße
Motorradfahrer auf Mallorca unterwegs auf einer Landstraße, aufgenommen von Austin Farrington

Mietwagen Mallorca Vergleich: Die besten Anbieter – konkret und ehrlich bewertet

Damit du garantiert nicht im Angebotsdschungel untergehst, hier meine persönliche Top-Auswahl für verschiedene Bedürfnisse, geprüft und immer wieder getestet:

  • ROIG Rent a Car – Mein Favorit für alle, die Wert auf Service, neue Fahrzeuge und transparente Konditionen legen. Stationen am Flughafen, in Cala d’Or, Santanyí, Alcúdia und Peguera. Deutschsprachiger Kundenservice, faire Preise, echte „Voll-voll“-Tarife, keine versteckten Kosten. Ideal für Familien und Paare, die Wert auf Sicherheit legen.
  • Vanrell Rent a Car – Der Geheimtipp für Individualisten, besonders im Westen (z.B. Sóller, Port de Sóller). Unkomplizierte Abwicklung, ehrliche Beratung, faire Preise ohne böse Überraschungen. Fahrzeuge oft nicht die allerneuesten, aber zuverlässig und gepflegt.
  • Sixt – Die beste Wahl für Geschäftsreisende, Luxusliebhaber oder alle, die maximale Flexibilität und Premium-Service suchen. Größte Flotte auf Mallorca, topmoderne Fahrzeuge, Express-Schalter. Allerdings: Premium-Preise und teure Zusatzleistungen.

Wen du besser meiden solltest: Anbieter wie Goldcar oder Interrent erscheinen oft mit Dumpingpreisen in Preisvergleichen, sind aber berüchtigt für aggressive Verkaufstaktik am Schalter, hohe Kautionen und unübersichtliche Verträge. Wer hier bucht, sollte das Kleingedruckte mindestens zweimal lesen und alle Schäden bei Abholung sorgfältig dokumentieren.

Ein lokaler Spartipp, den kaum ein Tourist kennt: In Orten wie Can Picafort, Cala Millor oder Pollença findest du kleine Vermietstationen, die direkt mit Hotels zusammenarbeiten. Hier lohnt sich ein persönlicher Besuch am Vortag – oft gibt es spontane Tagesangebote, die online nicht erscheinen.

Welche Fahrzeugklasse für welchen Zweck? Praktische Empfehlungen für Mallorca

Der Mietwagen Mallorca Vergleich ist nur dann erfolgreich, wenn du das richtige Auto für deinen Urlaub auswählst. Für Stadtbummel in Palma oder Ausflüge in enge Bergdörfer (z.B. Deià oder Fornalutx) empfehle ich immer einen wendigen Kleinwagen. Die Parkmöglichkeiten sind begrenzt, und viele Straßen stammen noch aus einer Zeit, als Autos ein Luxusgut waren.

Für Familien mit viel Gepäck oder Surfbrett im Schlepptau sind Kombis oder kleine SUVs praktisch, aber Achtung: Viele Parkhäuser auf Mallorca haben niedrige Decken und enge Einfahrten. Für Roadtrips rund um die Insel sind Mittelklassewagen oder Cabrios ideal – das mallorquinische Klima lädt von März bis Oktober zum Offenfahren ein.

Luxusmodelle wie BMW, Mercedes oder Audi gibt es bei Sixt, Europcar und ROIG, allerdings zu Preisen, die schnell das Urlaubsbudget sprengen. Wer abgelegene Strände („Calas“) wie Cala Tuent, Cala Varques oder Es Caló des Moro erkunden will, sollte bedenken: Viele Zufahrten sind Schotterwege oder Sackgassen, auf denen SUVs eher hinderlich als hilfreich sind. Hier punktet der unauffällige Kleinwagen mit hoher Bodenfreiheit.

Praktischer Geheimtipp: Viele lokale Vermieter bieten auf Anfrage auch Transporter, 7-Sitzer oder Vans für größere Gruppen. Gerade bei Fincaurlaub mit Freunden ist das oft günstiger als mehrere Einzelwagen – und macht auf den mallorquinischen Landstraßen einfach mehr Spaß.

Versicherung, Kaution & Co.: Welche Extras sind wirklich nötig?

Die größte Kostenfalle beim Mietwagen auf Mallorca lauert selten im Grundpreis, sondern fast immer in den Versicherungsoptionen. Die Standardversicherung deckt meist nur Schäden an Dritten ab – für Kratzer, Parkrempler oder aufgeschlitzte Reifen haftest du selbst, oft bis zu 1.200 Euro Selbstbeteiligung. Wer entspannt fahren will, sollte daher immer „Vollkasko ohne Selbstbeteiligung“ wählen. Der Aufpreis liegt je nach Anbieter und Saison zwischen 5 und 15 Euro pro Tag, spart im Ernstfall aber viel Ärger.

Wichtig zu wissen: Glas-, Dach- und Unterbodenschäden sind in der Standard-Vollkasko meist ausgeschlossen. Gerade auf Feldwegen oder bei starker Sonne (Risse in der Windschutzscheibe!) kann das ins Geld gehen. Einige Anbieter (z.B. ROIG, Vanrell) bieten daher spezielle Sorglos-Pakete an, die wirklich alles abdecken.

Die Kaution wird bei Abholung per Kreditkarte geblockt – wer keine Kreditkarte besitzt, sollte vorab nach Alternativen fragen oder einen Anbieter wählen, der Barzahlung akzeptiert (z.B. einige lokale Vermieter). Bei Rückgabe unbedingt auf eine schriftliche Bestätigung bestehen, dass das Fahrzeug schadenfrei zurückgegeben wurde.

Extra-Tipp: Wer mit Kindern reist, sollte Kindersitze immer vorab reservieren. Viele Anbieter haben nur wenige Modelle vor Ort – und die mallorquinische Polizei kontrolliert Kindersicherung regelmäßig, besonders in der Nähe von Stränden und touristischen Hotspots.

Saisonale Besonderheiten: Wann lohnt sich ein Mietwagen auf Mallorca besonders?

Die Saison bestimmt auf Mallorca alles – auch beim Mietwagen-Markt. In der Hochsaison (Juni bis September) sind die Preise am höchsten, die besten Fahrzeuge oft Wochen im Voraus ausgebucht und die Schlangen am Flughafen berüchtigt. Wer flexibel ist, plant seine Reise im Mai oder Oktober: Das Wetter bleibt herrlich, das Verkehrsaufkommen ist entspannt, und die Vermieter bieten häufig Specials wie Gratis-Zweitfahrer oder kostenlose Upgrades an.

Viele wissen nicht: Im Winter schließen kleinere Anbieter teilweise komplett oder fahren stark reduzierte Öffnungszeiten. Wer dann auf Mallorca unterwegs ist, sollte die Abholung und Rückgabe unbedingt vorab klären – und sich nicht auf spontane Buchungen verlassen. Dafür sind die Preise unschlagbar günstig, und die Insel zeigt sich von ihrer authentischsten Seite.

Ein weiterer saisonaler Tipp: Während der Mandelblüte (Ende Januar bis Anfang März) ist ein Mietwagen ideal, um die Insel abseits der Touristenströme zu entdecken. Viele Anbieter bieten dann Wochenpakete zum Preis von drei Tagen – einfach mal nachfragen und handeln, Spanischkenntnisse (oder ein freundliches „Por favor“) wirken Wunder.

Was du wirklich wissen musst: Insider-Tipps, Fallen & lokale Etikette

Wer auf Mallorca einen Mietwagen bucht, sollte nicht nur Preise vergleichen, sondern auch die lokalen (und oft ungeschriebenen) Regeln kennen. Ein Klassiker: Auf Parkplätzen in Palma, Sóller oder Port d’Andratx gibt es „Platzanweiser“ (inoffizielle Einweiser), die gegen einen Euro das Einparken „erleichtern“. Ein freundliches „Gràcies, amic“ reicht meist als Dank, Pflicht ist es aber nicht.

Der größte Fehler vieler Touristen: Das Auto irgendwo auf dem Land oder in einer Finca-Gegend mit offener Tür und Wertgegenständen stehen lassen. Auf Mallorca sind Autoaufbrüche selten, aber sie häufen sich an beliebten Aussichtspunkten wie Sa Calobra, Mirador Es Colomer oder Formentor. Nimm keine Wertsachen mit, schließe das Auto immer ab und lasse das Handschuhfach offen – das signalisiert potenziellen Dieben, dass nichts zu holen ist.

Wenig bekannt: Auf Mallorca gelten für Mietwagen teilweise andere Tempolimits als für Privatfahrzeuge, insbesondere auf Landstraßen und in Ortschaften. Wer geblitzt wird, bekommt das Ticket meist über den Vermieter zugestellt – und zahlt eine saftige Bearbeitungsgebühr obendrauf. Deshalb: Lieber defensiv fahren und auf die teils schlecht sichtbaren Schilder („Radar“) achten.

Ein letzter Insider-Tipp: In der Nebensaison lohnt es sich, direkt vor Ort nach Tagesangeboten zu fragen – viele kleine Vermieter verhandeln gern und bieten Extras wie kostenloses Navi oder Kindersitz an, wenn du freundlich und respektvoll auftrittst. Ein kurzer Smalltalk über das Wetter oder das nächste Dorffest („Festa Major“) öffnet viele Türen und sorgt für echtes Urlaubsgefühl.

Kurvige Straße auf Mallorca, die sich an den Berghängen entlang erstreckt, aufgenommen von William Pickard.
Ein Foto von William Pickard zeigt eine gewundene Straße auf Mallorca, die sich an den Seiten eines Berges entlangzieht.

So findest du den optimalen Mietwagen auf Mallorca: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Um im Mietwagen Mallorca Vergleich wirklich den besten Deal zu machen, empfiehlt sich ein systematischer Ansatz – hier meine bewährte Strategie, die sich in der Praxis immer wieder bewährt hat:

  • 1. Reisezeit und Aufenthaltsort festlegen: Frühbucher profitieren fast immer – spätestens 4–6 Wochen vor Anreise buchen, besonders in der Hochsaison.
  • 2. Vergleichsportale nutzen: Webseiten wie Check24, billiger-mietwagen.de oder DoYouSpain bieten einen guten Überblick, aber immer auch direkt beim Anbieter gegenchecken.
  • 3. Bewertungen lesen: Achte auf deutschsprachige Rezensionen zu Wartezeiten, Service und versteckten Kosten. Extrem niedrige Preise sind oft ein Warnsignal.
  • 4. Tankregelung und Versicherung prüfen: „Voll-voll“ und „Vollkasko ohne Selbstbeteiligung“ sind die fairsten Optionen – alles andere lohnt sich meist nicht.
  • 5. Extras reservieren: Zweitfahrer, Kindersitz, Navi und Grenzübertritte sollten immer vorab gebucht werden, sonst kann es vor Ort teuer werden.
  • 6. Bei Abholung alles dokumentieren: Schäden am Fahrzeug (Kratzer, Beulen, Felgen) mit dem Handy fotografieren, Tankstand und Kilometerstand im Vertrag notieren lassen.
  • 7. Lokale Anbieter anrufen: Viele bieten telefonisch bessere Konditionen als online, vor allem in der Nebensaison oder bei längeren Mietzeiten.
  • 8. Etikette beachten: Ein freundlicher Gruß auf Mallorquín („Bon dia“) und Respekt vor lokalen Gepflogenheiten zahlen sich immer aus – manchmal sogar mit einem kostenlosen Upgrade.

Wer diese Schritte beherzigt, erlebt auf Mallorca keine bösen Überraschungen – und kann die Insel von ihrer schönsten Seite entdecken, egal ob beim Sonnenaufgang in den Bergen oder beim Sundowner an einer versteckten Cala.

Fazit: Mietwagen Mallorca Vergleich – Mit Insiderwissen entspannt und sicher unterwegs

Ein Mietwagen auf Mallorca ist mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – er ist dein Schlüssel zu versteckten Buchten, authentischen Dörfern und spontanen Abenteuern abseits des Massentourismus. Doch der Markt ist unübersichtlich, die Fallstricke zahlreich und der beste Deal selten auf den ersten Blick zu erkennen. Mit diesem umfassenden Mietwagen Mallorca Vergleich kennst du jetzt die wichtigsten Anbieter, weißt, worauf du bei Verträgen und Versicherungen achten musst, und hast ehrliche Tipps aus dem echten Inselalltag an der Hand.

Ob du dich für die Sicherheit eines internationalen Vermieters entscheidest, den Charme eines lokalen Familienbetriebs suchst oder einfach nur den besten Preis willst – du bist bestens vorbereitet. Mein wichtigster Rat: Lass dich nicht von Lockangeboten blenden, prüfe immer das Kleingedruckte und vergiss nicht, dass auf Mallorca ein Lächeln und ein freundlicher Ton oft mehr wert sind als jedes Schnäppchen. Gute Fahrt, viel Spaß beim Entdecken – und vielleicht sieht man sich ja an einer der geheimen Calas, die im Navi gar nicht erst auftauchen!

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