Was macht einen Beachclub auf Mallorca wirklich besonders? Die Antwort liegt selten im Instagram-Glanz, sondern in feinen Details, die nur Eingeweihte kennen. Numa Beach Mallorca ist einer dieser Orte, über die viele sprechen – aber nur wenige wissen, wie man ihn richtig genießt, worauf man achten sollte und was abseits des offensichtlichen Angebots tatsächlich geboten wird. Wer einen entspannten Tag direkt am Meer sucht, will nicht enttäuscht werden – weder von überfüllten Sonnenliegen noch von überteuerten Cocktails ohne Seele. Genau deshalb teile ich hier meine Erfahrungen, Beobachtungen und die kleinen Tricks, die einen Besuch bei Numa Beach Mallorca zum echten Highlight machen können. Sie erfahren, was Sie erwartet, wie Sie das Beste aus Ihrem Aufenthalt herausholen – und worauf Sie besser verzichten. Plus: konkrete Empfehlungen, echte Insider-Tipps und ehrliche Warnungen, damit Sie garantiert keinen Fehlgriff landen. Wer wissen will, ob Numa Beach Mallorca hält, was die Hochglanzfotos versprechen, ist hier richtig.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Numa Beach Mallorca liegt direkt am Playa de Muro, einem der schönsten Strände im Norden der Insel (Adresse: Carrer de Roma, 07458 Playa de Muro).
- Reservierungen für Sonnenliegen oder Daybeds sind in der Hochsaison nahezu unverzichtbar – besonders an Wochenenden und Feiertagen.
- Die Preise: Sonnenliege ab ca. 25 €, Daybed ab 60–90 €, Cocktails zwischen 13 und 16 €, Tapas ab 12 € – für Mallorca-Verhältnisse im oberen Segment.
- Das Publikum ist gemischt: internationale Gäste, mallorquinische Familien und einige Residenten – keine reine Schicki-Micki-Location, aber stilvoll.
- Beste Besuchszeit: Unter der Woche nachmittags oder abends zum Sundowner – dann ist es weniger voll und das Licht besonders schön.
- Parken kann schwierig sein: In der Saison rechtzeitig kommen oder einen kleinen Fußweg vom Seitenstraßen-Parkplatz einplanen.
- Insider-Tipp: Die hausgemachten Ceviche-Varianten und der Mojito de Hierbabuena gehören zu den ehrlich besten der Karte.
- Für Familien geeignet, da der Strand flach abfällt – aber keine ausgewiesene Kinderbetreuung.
- Strandabschnitt vor dem Club wird täglich gereinigt, aber abseits der Beachclub-Zone gibt es oft Seegras – nicht wundern, das ist normal auf Mallorca.
- Dresscode: Locker, aber gepflegt. Flip-Flops und Shorts sind okay, oben ohne oder nasse Strandtücher auf den Polstermöbeln werden jedoch kritisch gesehen.
- Wer Wert auf Ruhe legt, sollte die Livemusik-Abende meiden – dann wird es lebhaft und lauter.
Was erwartet Sie bei Numa Beach Mallorca wirklich?
Numa Beach Mallorca ist kein klassischer Beachclub im überdrehten Stil von Palma oder Portals Nous, sondern vereint entspannten Luxus mit authentischem Strandgefühl. Direkt am Playa de Muro gelegen, bietet der Club eine großzügige Terrasse mit Blick auf das türkisfarbene Wasser der Bucht von Alcúdia. Wer zum ersten Mal kommt, ist meist überrascht: Hier mischen sich Paare, Familien und Freundesgruppen, ohne dass es zu laut oder zu elitär wirkt. Die Atmosphäre ist entspannt, Musik läuft zwar, aber nie so, dass sie Gespräche unmöglich macht.
Das Design ist modern, mit viel Holz, hellen Stoffen und dezenten mediterranen Akzenten. Die Einrichtung wirkt hochwertig, aber nicht abgehoben. Wer einen Platz direkt am Wasser ergattert, erlebt den berühmten “Numa-Moment”: Den Blick aufs Meer, ein gekühltes Getränk in der Hand und das Gefühl, dem Alltag für ein paar Stunden wirklich entkommen zu sein.
Die Speisekarte setzt auf mediterrane Klassiker mit modernen Einschlägen – Fisch, Meeresfrüchte, frische Salate, aber auch Burger und vegetarische Optionen. Besonders angenehm: Die Küche ist durchgehend geöffnet, sodass es keinen Stress mit festen Essenszeiten gibt. Allergiker und Vegetarier werden ebenfalls gut bedient; auf Nachfrage werden Gerichte individuell angepasst. Ein echter Pluspunkt, den viele Konkurrenz-Clubs vermissen lassen.
Was vielen nicht klar ist: Der Zugang zum Strand selbst bleibt öffentlich. Wer möchte, kann also auch “nur” im Sand sitzen und einen Drink an der Bar holen. Das nutzen vor allem Einheimische am späten Nachmittag, um den teuren Liegen zu entgehen und trotzdem das Flair zu genießen.
Sonnenliegen, Daybeds & Preise: Was lohnt sich – und wann?
Viele Besucher unterschätzen, wie gefragt die Liegen und Daybeds bei Numa Beach Mallorca sind – vor allem während der Hochsaison von Juni bis September. Wer spontan kommt, steht oft vor der Wahl: Entweder auf einen freien Platz warten (was selten funktioniert) oder sich mit einem Drink an die Bar setzen und beobachten, wie andere Gäste auf den bequemen Polstern entspannen. Mein Tipp: Unbedingt vorab online oder telefonisch reservieren, vor allem, wenn Sie einen bestimmten Platz im Schatten oder direkt am Wasser möchten.
Die Preise sind nicht ohne: Für eine einzelne Sonnenliege werden etwa 25 € pro Tag fällig, ein Daybed für zwei Personen kostet in der Regel 60–90 €. Im Preis enthalten ist meist ein Handtuch und ein kleiner Begrüßungsdrink – Trinkgeld für den Service wird allerdings erwartet. Wer früh kommt (vor 11 Uhr), ergattert manchmal Restplätze günstiger, doch das ist ein Glücksspiel, das in der Hauptsaison selten aufgeht.
Ein kleiner Insider-Trick: An Nachmittagen mit wechselhaftem Wetter werden kurzfristig Plätze frei – vor allem, wenn ein paar Wolken aufziehen. Wer flexibel ist, kann dann spontan Glück haben und zahlt manchmal sogar etwas weniger.
Mein persönlicher Favorit sind die Daybeds am äußeren Rand der Terrasse, da sie mehr Privatsphäre bieten und der Blick aufs offene Meer ungestört bleibt. Die vorderen Liegen sind zwar begehrt, aber die Laufwege von Kellnern und anderen Gästen sind dort am größten. Wer es ruhiger mag, wählt einen Platz etwas abseits vom Zentrum.

Gastronomie bei Numa Beach Mallorca: Was ist wirklich zu empfehlen?
Die Küche im Numa Beach Mallorca überrascht positiv. Während viele Beachclubs auf Mallorca bei Tapas und Fischgerichten schnell ins Mittelmaß abgleiten, setzt das Team hier auf frische Zutaten und regionale Produkte. Besonders empfehlenswert sind die Ceviche-Varianten (ab 17 €), die mit echter Limette und Koriander zubereitet werden – nicht mit vorgefertigter Marinade, wie es leider oft der Fall ist. Auch die Paella für zwei Personen (ab 38 €) ist authentisch und wird frisch zubereitet, allerdings dauert es rund 40 Minuten – Geduld lohnt sich.
Für den kleinen Hunger bieten sich die hausgemachten Croquetas (Kroketten) und die gegrillten Gambas an. Vegetarier sollten den mediterranen Quinoa-Salat mit Avocado probieren. Wer Wert auf Fleisch legt, findet saftige Burger und ein respektables Tartar vom mallorquinischen Rind.
Bei den Getränken stechen vor allem die Cocktails ins Auge. Der Mojito de Hierbabuena wird mit frischer Minze (Hierbabuena) aus der Region gemixt, der Gin Tonic kommt auf Wunsch mit lokalen Gins wie “Gin Eva” oder “Palma Gin”. Die Weinauswahl konzentriert sich auf spanische und mallorquinische Bodegas – ein Glas guter Verdejo oder ein Rosat aus Binissalem passt perfekt zum Sonnenuntergang.
Ein ehrlicher Hinweis: Die Preise für Getränke sind ambitioniert, aber die Qualität stimmt. Wer sparen will, bestellt Karaffen mit Wasser oder hausgemachtem Eistee – so bleibt das Budget im Rahmen und man bleibt trotzdem Teil des Geschehens.
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Besuch bei Numa Beach Mallorca?
Die Stimmung bei Numa Beach Mallorca variiert stark je nach Tageszeit und Saison. Wer Ruhe sucht, kommt am besten vormittags oder werktags außerhalb der Ferienzeiten. Dann sind die meisten Liegen noch frei, der Service entspannt und die Geräuschkulisse angenehm leise. Am Wochenende und an Feiertagen hingegen wird es voll, lebhaft und teilweise auch etwas hektisch – vor allem ab dem späten Nachmittag, wenn sich Gruppen zum Sundowner treffen.
Ein echter Geheimtipp: Der frühe Abend, etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang. Dann taucht das Licht die Terrasse in warme Farben, die Hitze lässt nach und es gibt oft Livemusik von lokalen Künstlern – meist unplugged und stilvoll, nicht aufdringlich. Wer einen Tisch zum Essen ergattern will, sollte spätestens einen Tag vorher reservieren. Kurzfristig gibt es manchmal an der Bar Platz, aber dann ohne Aussicht auf einen Sonnenuntergangsplatz.
Im Hochsommer (Juli/August) empfiehlt es sich, den Club am späten Nachmittag zu besuchen, wenn die größte Hitze vorbei ist. Im Mai, Juni, September und Anfang Oktober ist das Ambiente besonders angenehm und die Preise für Liegen oder Daybeds manchmal sogar etwas niedriger.
Eine wichtige Info für Frühaufsteher: Frühstück gibt es ab etwa 10 Uhr, aber das Angebot ist überschaubar – besser auf ein spätes Frühstück (Desayuno tardío) setzen und die Ruhe am Morgen genießen, bevor die ersten Gruppen ankommen.
Wie sieht es mit dem Service und dem Publikum aus?
Numa Beach Mallorca punktet mit freundlichem, gut geschultem Personal, das mehrsprachig (Spanisch, Englisch, Deutsch) unterwegs ist. Die Wartezeiten sind in der Regel kurz, die Kellner kennen die Karte sehr gut und geben bei Allergien oder Unverträglichkeiten zuverlässig Auskunft. Wer Sonderwünsche hat, sollte diese möglichst früh anbringen – in der Rush Hour kann es sonst dauern.
Das Publikum ist angenehm gemischt: Neben internationalen Gästen trifft man viele Mallorquiner aus Alcúdia, Sa Pobla oder Muro, die den Club als Treffpunkt für besondere Anlässe nutzen. Auch Residenten aus dem Norden der Insel kommen gern – vor allem außerhalb der Saison. Wer auf der Suche nach Partystimmung im Ibiza-Stil ist, wird hier nicht fündig. Stattdessen herrscht entspannte Gelassenheit, mit einem Hang zum stilvollen Understatement.
Was viele nicht wissen: An bestimmten Tagen im Monat finden private Events oder Hochzeiten statt. Dann ist der Zugang zu Teilen des Clubs eingeschränkt. Es lohnt sich, vor dem Besuch auf der Website oder telefonisch nachzufragen, um Überraschungen zu vermeiden.
Ein kleiner kultureller Hinweis: Auf Mallorca wird Wert auf gepflegte Umgangsformen gelegt. Ein freundliches “Bon dia” (Guten Tag auf Mallorquín) zum Servicepersonal öffnet oft Türen – und sorgt für ein extra Lächeln beim nächsten Getränk.
Parken, Anreise & Alternativen: Praktische Tipps aus erster Hand
Die Anfahrt zum Numa Beach Mallorca ist unkompliziert, der Club liegt gut ausgeschildert direkt an der Strandpromenade von Playa de Muro. Wer mit dem Mietwagen kommt, sollte wissen: Die wenigen Parkplätze direkt vor dem Club sind oft schon am Vormittag belegt. In den Seitenstraßen (z. B. Carrer dels Pins oder Carrer del Llaüt) findet man mit etwas Geduld meist einen Platz – allerdings muss man einen kurzen Fußweg einplanen.
Öffentliche Verkehrsmittel sind eine echte Option: Die Buslinien 351 und 352 halten unweit des Clubs, der Fußweg von der Haltestelle dauert etwa fünf Minuten. Wer in Alcúdia oder Can Picafort wohnt, kann auch bequem mit dem Fahrrad kommen – es gibt sichere Abstellmöglichkeiten direkt am Club.
Ein ehrlicher Alternativ-Tipp: Wer weniger Wert auf Beachclub-Komfort legt und einfach einen schönen Strandtag erleben will, findet am Playa de Muro zahlreiche Chiringuitos (einfache Strandbars) mit günstigen Preisen und authentischer Küche. “Can Gavella” und “Ponderosa Beach” sind zwei lohnende Alternativen – weniger exklusiv, aber mit viel Charme und regionalen Spezialitäten. Auch das “Royal Beach” in der Nähe bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, vor allem bei Tapas und Getränken.
Für Familien mit kleinen Kindern lohnt sich ein kurzer Abstecher in den naturbelassenen Abschnitt des Strandes im Naturpark Albufera – weniger Infrastruktur, dafür mehr Ruhe und Platz zum Spielen.
Was Sie auf keinen Fall übersehen sollten – und was Sie besser lassen
Viele Besucher verpassen einen der schönsten Momente bei Numa Beach Mallorca: den Spaziergang am späten Nachmittag entlang der Wasserkante, wenn das Licht golden wird und die Beachclub-Musik langsam leiser gedreht wird. Wer dann Richtung Sonnenuntergang läuft, erlebt die Bucht von Alcúdia von ihrer ruhigsten Seite – ein echter Geheimtipp, vor allem für Fotografen oder Romantiker.
Was Sie besser lassen sollten: Den Versuch, mit mitgebrachten Speisen oder Getränken am Club vorbei auf die Liegen zu schleichen. Das wird vom Personal freundlich, aber bestimmt unterbunden – und sorgt für unnötige Peinlichkeiten. Auch “Handtuch-Reservierer” werden nicht gerne gesehen; die Plätze sind ausschließlich für zahlende Gäste reserviert.
Ein weiteres No-Go: Laute Musik aus eigenen Lautsprechern oder Bluetooth-Boxen – das widerspricht der Club-Etikette und führt im Zweifel zum Platzverweis. Wer mit Kindern kommt, sollte bedenken, dass es keine speziellen Spielmöglichkeiten innerhalb des Clubs gibt. Das Meer ist allerdings sehr flach und eignet sich hervorragend zum Planschen – trotzdem gilt: Eltern haften für ihre Kinder.
Viele Touristen wundern sich über das Seegras (“Posidonia”) am Strand. Es handelt sich dabei um eine geschützte, einheimische Pflanze, die für das ökologische Gleichgewicht der Bucht essentiell ist. Die Beachclubs entfernen das Seegras nur im direkten Clubbereich – weiter draußen gehört es einfach dazu und ist ein Zeichen für sauberes Wasser.

Fazit: Lohnt sich Numa Beach Mallorca – und für wen?
Numa Beach Mallorca ist einer der wenigen Beachclubs auf Mallorca, der entspannten Komfort mit authentischem Strandgefühl verbindet – ohne den typischen Hochglanz-Kitsch oder überzogene Party-Atmosphäre. Wer Wert auf Qualität, guten Service und einen der schönsten Strandabschnitte der Insel legt, ist hier richtig. Die Preise sind gehoben, aber durch das durchdachte Angebot gerechtfertigt – vor allem, wenn man die kleinen Details und die Liebe zum Produkt zu schätzen weiß.
Für Familien, Paare oder kleine Gruppen ist der Club eine ideale Wahl, um einen besonderen Tag am Meer zu verbringen. Wer einfach nur günstig am Strand liegen will, findet in der Umgebung Alternativen – aber das besondere Flair, die gute Küche und den zuvorkommenden Service gibt es so eben nur bei Numa Beach Mallorca. Wer ein bisschen plant, rechtzeitig reserviert und die Tipps aus diesem Artikel beherzigt, erlebt einen der entspanntesten und schönsten Tage auf Mallorca – ganz ohne böse Überraschungen.
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