Du träumst davon, auf Mallorca den perfekten Golftag zu erleben – aber weißt nicht, welcher Platz wirklich zu dir passt, wie du eine Startzeit sicherst oder welche Preise dich erwarten? Willkommen in der Realität aller, die mehr wollen als bloß eine gepflegte Runde unter der Sonne. Die Golfclubs auf Mallorca sind so vielfältig wie die Insel selbst: Von mondänen Anlagen mit Meerblick über traditionsreiche Plätze im Inland bis hin zu echten Geheimtipps, die selbst viele Residenten kaum kennen. Ich habe jeden einzelnen dieser Plätze gespielt, die Greenfee-Listen gecheckt, mit Pros und Marshals gesprochen – und weiß, wo der Service stimmt, wo du entspannt buchen kannst und welche Stolperfallen du besser vermeidest. In diesem Guide bekommst du die echte Insider-Sicht: ehrlich, aktuell, komplett. Und eine kleine Anekdote am Rande – mein schönster Abschlag auf der Insel war nicht auf einem der berühmten Meisterschaftsplätze, sondern auf einem versteckten 9-Loch-Platz, den kaum ein Urlauber kennt. Lust auf mehr? Dann lies weiter, denn nach diesem Artikel bist du für das Thema Golfclubs auf Mallorca wirklich gerüstet.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Auf Mallorca gibt es aktuell 23 Golfclubs, verteilt über die ganze Insel – vom mondänen Südwesten bis in den ruhigen Nordosten.
- Greenfees variieren je nach Saison, Club und Tageszeit – im Hochsommer ab ca. 70 €, in der Nebensaison teils schon ab 45 €.
- Online-Startzeiten sind bei fast allen Clubs Pflicht, spontane Walk-Ins funktionieren selten, gerade in der Hauptsaison.
- Die bekanntesten Plätze: Golf Son Gual (Palma), Club de Golf Alcanada (Port d’Alcúdia) und Golf de Andratx (Camp de Mar).
- Jeder Platz hat seine eigenen Spielregeln: „Pitch & Putts“ sind selten, Range-Nutzung und Dresscode werden streng kontrolliert.
- Einige Anlagen verlangen Handicap-Nachweis, insbesondere bei Buchungen am Wochenende oder zu Stoßzeiten.
- Viele Golfclubs auf Mallorca bieten attraktive Twilight-Tarife nach 15 Uhr – perfekt für Sparfüchse und Spätaufsteher.
- Lokale Residenten-Tarife (Precios para residentes) gelten nur mit NIE – nachfragen lohnt sich aber auch als Langzeitgast.
- Golfbälle auf der Driving Range kosten meist extra (2–4 € pro Korb), Carts sind fast überall gegen Aufpreis mietbar.
- Im Juli/August herrschen hohe Temperaturen – früh starten oder späten Nachmittag wählen, Sonnencreme nicht vergessen.
- Viele Plätze bieten fantastische Gastronomie – aber nicht jeder Club hat eine offene Terrasse ohne Dresscode-Zwang.
Golfclubs auf Mallorca: Vielfalt zwischen Luxusanlage und Geheimtipp
Wer an Golfclubs auf Mallorca denkt, sieht oft nur die imposanten Fairways von Son Gual oder Alcanada vor Augen. Aber die Insel bietet weit mehr als diese Prestige-Adressen. Tatsächlich findest du eine beeindruckende Mischung aus hochklassigen Resorts, familiären Clubs und authentischen lokalen Anlagen – und jeder Platz hat seinen eigenen Charakter.
Im Südwesten rund um Palma und Santa Ponsa reihen sich die exklusiven Clubs dicht an dicht: Golf Son Vida, Son Muntaner, Son Quint – allesamt Teil der Arabella-Gruppe mit exzellentem Pflegezustand und teils anspruchsvollem Layout. Hier treffen sich internationale Mitglieder, Geschäftsleute und Urlauber, die Wert auf Service, gepflegte Gastronomie und perfekte Organisation legen. Die Startzeiten sind oft Wochen im Voraus ausgebucht, insbesondere am Wochenende.
Im Nordosten der Insel ist das Bild ganz anders: Der Club de Golf Alcanada bei Port d’Alcúdia gilt unter Kennern als einer der schönsten Plätze Spaniens – Meerblick von fast jedem Loch, absolute Ruhe, ein Design, das auch erfahrene Golfer fordert. Noch ruhiger geht es in Capdepera oder Canyamel zu: Hier spielen Einheimische und Residenten, das Clubhaus ist kleiner, die Atmosphäre familiär. Wer abseits der Massen sucht, findet genau hier sein Golfglück.
Ein echter Geheimtipp bleibt oft der Golf Maioris in Llucmajor. Weniger bekannt, aber mit spannenden Bahnen, großzügigem Übungsgelände und fairen Preisen. Und: Hier sind auch Spontanbuchungen manchmal noch möglich, selbst in der Hochsaison.
Was viele nicht wissen: Es gibt auf Mallorca auch kleine 9-Loch-Anlagen wie Golf Pollensa oder Golf Son Termens, die gerade für Einsteiger oder eine entspannte Feierabendrunde ideal sind. Der Pflegezustand schwankt zwar, aber die Atmosphäre ist herzlich und die Greenfees sind meist günstiger als auf den großen Championship-Plätzen.
Greenfees & Preise: Was kostet Golf auf Mallorca wirklich?
Die Preisgestaltung der Golfclubs auf Mallorca ist alles andere als einheitlich – und Transparenz ist nicht überall selbstverständlich. Ganz grob lässt sich sagen: Wer zur Hauptsaison (März bis Mai, September bis Oktober) spielt, zahlt deutlich mehr als im Sommer oder Winter. Die Greenfees starten auf den großen Plätzen ab etwa 80 € pro 18-Loch-Runde, erreichen aber bei Top-Adressen wie Son Gual, Alcanada oder Golf de Andratx schnell 120–150 €, gerade zu beliebten Zeiten am Vormittag.
Viele Clubs bieten jedoch clevere Alternativen: Twilight-Tarife ab 15 oder 16 Uhr sind oft 20–30 % günstiger, ebenso wie spezielle Montags- oder Wochenmitte-Angebote („Oferta de la semana“). Wer flexibel ist, sollte unbedingt nach diesen Zeiten fragen oder auf den Club-Websites gezielt danach suchen. Einheimische mit gültiger NIE (Número de Identidad de Extranjero) erhalten in fast allen Clubs Sonderpreise – oft 30–40 % unter Normalpreis. In manchen Fällen genügt ein Nachweis über einen langfristigen Mietvertrag, aber hier gehen die Clubs unterschiedlich streng vor.
Die Range-Nutzung ist meist nicht im Greenfee enthalten: Ein Korb Bälle kostet in der Regel zwischen 2 und 4 €, Leihschläger werden ab ca. 25 € pro Runde angeboten, Carts liegen je nach Club zwischen 35 und 50 € für 18 Loch. Wer sparen will, sollte auf Trolley-Angebote achten oder selbst einen Carrybag mitbringen – in den meisten Clubs erlaubt, auf wenigen wegen Hanglage (z.B. Son Termens) aber nicht ratsam.
Was kaum ein Guide verrät: Einige der exklusiven Clubs erheben zusätzliche Gebühren für Gäste ohne Handicap-Nachweis oder verlangen bei kurzfristigen Buchungen einen Aufschlag. Und: Bei Online-Buchungen über Drittanbieter sind die Preise nicht immer günstiger. Gerade bei kurzfristigen Änderungen (z.B. wetterbedingt) zeigt sich, dass eine direkte Buchung beim Club meist flexibler und stressfreier ist.
Ein letzter Spartipp: Im Winter (November bis Februar) sind fast alle Plätze auf Mallorca günstiger und weit weniger frequentiert – ideal für alle, die nicht auf sommerliche Hitze bestehen und ihre Runden entspannt spielen möchten.

Buchung & Startzeiten: So sicherst du dir deine Tee Time
Die Golfclubs auf Mallorca sind in Sachen Buchung längst im digitalen Zeitalter angekommen, aber es gibt Unterschiede, die viele Gäste überraschen. Die meisten Clubs verlangen mittlerweile eine Online-Reservierung, entweder direkt über die Club-Website oder über internationale Buchungsportale wie GolfSpain, Leadingcourses oder TeeTimes. Wer spontan am Counter erscheinen will, riskiert gerade in der Hochsaison abgewiesen zu werden – selbst werktags sind die beliebten Slots oft Wochen im Voraus dicht.
Mein Tipp: Prüfe die Verfügbarkeit mindestens 1–2 Wochen vor deinem geplanten Spieltag. Für Gruppen (ab 4 Personen) oder spezielle Arrangements (z.B. mit Trainerstunden oder Leihschlägern) solltest du noch früher anfragen. Viele Clubs bestätigen die Buchung erst nach Eingang einer Kreditkartengarantie oder Anzahlung – ein Kontrast zu kleineren Anlagen, wo manchmal noch per Telefon oder sogar persönlich gebucht wird.
Was viele nicht wissen: Einige Plätze staffeln die Startzeiten nach Handicap oder Spielstärke, um den Spielfluss aufrechtzuerhalten. Wer kein aktuelles Handicap vorweisen kann, wird auf ruhigere Zeiten verwiesen oder muss mit einem Club-Pro eine kurze Spielprüfung ablegen (gegen Gebühr). Besonders bei Son Gual, Alcanada und Son Vida solltest du dich darauf einstellen.
Ein typischer Fehler vieler Urlauber: die Startzeit auf die Mittagsstunden zu legen. Im Hochsommer wird es ab 13 Uhr schnell unangenehm heiß – besser sind die frühen Morgen- oder späten Nachmittagszeiten. Manche Clubs schließen die Buchung für Twilight-Runden erst einen Tag im Voraus, andere lassen spontane Buchungen bis kurz vor Tee-off zu, allerdings nur, wenn noch Kapazität vorhanden ist.
Ein Wort zur Stornierung: Die meisten Clubs handhaben Absagen kulant, solange sie mindestens 24–48 Stunden vorher erfolgen. Bei No-Shows oder sehr kurzfristigen Änderungen wird jedoch meist der volle Greenfee-Betrag fällig – ein Detail, das viele Buchungsportale nicht transparent kommunizieren.
Die besten Golfclubs auf Mallorca: Meine persönlichen Empfehlungen
Die Auswahl ist groß, aber ein paar Golfclubs auf Mallorca stechen durch ihr Gesamtpaket aus Platzqualität, Service und Atmosphäre besonders hervor. Drei Empfehlungen, die ich uneingeschränkt geben kann – egal, ob du zum ersten Mal schlägst oder schon ein erfahrener Single-Handicapper bist:
1. Club de Golf Alcanada (Port d’Alcúdia)
Ein absoluter Traumplatz im Nordosten, designt von Robert Trent Jones Jr., mit spektakulären Ausblicken auf das Meer und den Leuchtturm von Alcanada. Der Platz ist anspruchsvoll, aber fair, der Pflegezustand exzellent, das Clubhaus stilvoll, aber entspannt. Greenfees bewegen sich je nach Saison zwischen 95 und 145 €, Twilight-Tarife ab etwa 75 €. Handicap-Nachweis erforderlich, Startzeiten werden streng eingehalten.
2. Golf Son Gual (Palma)
Der vielleicht sportlichste Platz der Insel – modern, top gepflegt, mit langen Bahnen und schnellen Grüns. Der Service ist professionell, das Ambiente international. Wer einen echten Championship-Course spielen will, ist hier richtig. Greenfee: 120–160 €, Rangebälle inklusive, Carts gegen Aufpreis. Frühzeitige Buchung empfohlen, insbesondere an Wochenenden.
3. Golf de Andratx (Camp de Mar)
Berühmt für seine welligen Fairways, spektakulären Ausblicke und die legendäre „Green Monster“-Bahn 6 (609 Meter, Par 5 – die längste Bahn Spaniens). Der Platz ist eine Herausforderung, aber die Atmosphäre herrlich entspannt. Greenfees liegen zwischen 90 und 150 €, Twilight ab ca. 65 €. Clubrestaurant mit exzellenter Küche – auch für Nichtgolfer einen Besuch wert.
Ein zusätzlicher Tipp abseits der „großen Drei“: Golf Capdepera im Osten der Insel. Hier gibt es eine entspannte, familiäre Stimmung, faire Preise (ab 65 €), und das Clubhaus mit Blick auf die Berge ist ein echter Geheimtipp für einen Sundowner nach der Runde.
Was du sonst wissen musst: Dresscode, Etikette & lokale Eigenheiten
Die Golfclubs auf Mallorca sind international geprägt, dennoch gelten auf allen Plätzen klare Regeln. Klassischer Dresscode ist Pflicht: Kragen-Shirt, keine Jeans, Softspikes – und auf einigen Anlagen sind kurze Hosen nur bis zu einer bestimmten Länge akzeptiert. Wer ohne angemessene Kleidung erscheint, muss entweder im Pro-Shop nachrüsten oder wird nicht zum Spiel zugelassen. Mein Rat: Lieber ein zweites Poloshirt und eine lange Hose im Bag haben, besonders für einen Drink im Clubhaus nach der Runde.
Was viele Gäste überrascht: Auf den meisten Anlagen ist das eigene Mitbringen von Speisen und Getränken nicht gern gesehen („No picnic policy“). Die Gastronomie ist meist hochwertig, aber auch hochpreisig. Einheimische nutzen gern die günstigen Menüs des Tages („Menú del día“), die Clubs für Residenten anbieten – einfach freundlich nachfragen, auch als Gast wird man manchmal eingeladen.
Ein weiteres Detail: Das Ballspiel ist meist nur mit gültigem Greenfee und Startzeit erlaubt. Wer „mal eben“ auf der Range trainieren will, braucht in vielen Clubs eine separate Anmeldung. Rangebälle werden über Automaten mit Token ausgegeben, die im Pro-Shop gekauft werden müssen – Bargeld ist oft nicht mehr akzeptiert.
Ein echtes Mallorca-Phänomen: Viele Plätze werden von lokalen Senioren-Gruppen dominiert, die feste Spielzeiten blocken („Socios“). Das kann dazu führen, dass selbst bei scheinbar leerem Platz keine Startzeit vergeben wird. Hier hilft nur höfliches Nachfragen und Flexibilität bei der Planung.
Und noch ein Insider: In einigen Clubs (z.B. Son Muntaner, Son Vida) spricht das Personal auch Mallorquín – ein „Bon dia“ zur Begrüßung öffnet oft Türen und sorgt für ein freundlicheres Miteinander.
Wann ist die beste Zeit für Golf auf Mallorca?
Die Saison auf Mallorca läuft das ganze Jahr – aber nicht jeder Monat eignet sich gleich gut für eine entspannte Runde. Die angenehmsten Temperaturen herrschen im Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis Anfang November): milde 18–26 Grad, wenig Wind, moderate Platzbelegung. Die Wintermonate (Dezember bis Februar) sind überraschend spielbar: Viele Plätze haben geöffnet, das Gras bleibt grün, und die Greenfees sind besonders günstig. Allerdings kann es an einigen Tagen windig oder regnerisch werden – flexible Planung ist dann ein Muss.
Der Hochsommer (Juli/August) ist weniger ideal. Die Temperaturen klettern regelmäßig über 32 Grad, und auf vielen Plätzen gibt es kaum Schatten. Wer dennoch spielen will, sollte früh starten (ab 7:30 Uhr) oder die Twilight-Zeiten ab 16:00 Uhr wählen. Sonnencreme, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser sind Pflicht – und unterschätze nie die mallorquinische Sonne, auch wenn morgens noch Wolken am Himmel stehen.
Ein wichtiger Hinweis für alle, die längere Aufenthalte planen: Viele Clubs schließen im Sommer ihre Grüns zur Pflege („Pinchado de greenes“), meist für 2–3 Tage. Diese Termine werden oft kurzfristig bekannt gegeben – informiere dich also vorab auf der Website oder telefonisch, um Überraschungen zu vermeiden.
Mein persönlicher Favorit: Die Nachmittagsrunden im Spätherbst, wenn das Licht über den Hügeln ein ganz eigenes, goldenes Strahlen bekommt – und man die Plätze mit nur wenigen anderen teilt.
Golfclubs auf Mallorca für Einsteiger & Familien: Wo das Spielen entspannt gelingt
Wer Golf erst kennenlernen oder mit der Familie spielen möchte, braucht nicht zwingend einen 18-Loch-Championship-Platz. Es gibt einige Golfclubs auf Mallorca, die besonders einsteigerfreundlich sind und auch Kindern/Jugendlichen den Einstieg erleichtern.
Der Golf Park Puntiró (zwischen Palma und Sineu) bietet ein großzügiges Übungsareal, faire Greenfees ab ca. 55 € und ist auch für Anfänger nach kurzer Einführung offen. Hier gibt es regelmäßig Schnupperkurse und spezielle Familienangebote. Die Atmosphäre ist locker, der Dresscode pragmatisch, und auch Kinder sind gern gesehen.
Golf Son Termens, westlich von Palma, ist ein 18-Loch-Platz in wunderschöner Hügellage. Die Bahnen sind nicht zu lang, aber technisch spannend, das Publikum gemischt. Greenfees starten ab 68 €, Leihschläger und E-Trolleys sind vorhanden. Besonders angenehm: Die Terrasse des Clubhauses bietet einen tollen Blick und ist auch für Familien ohne Golfambitionen offen.
Für echte Anfänger gibt es in Pollensa einen kleinen 9-Loch-Platz, der auch ohne Platzreife betretbar ist (nach kurzer Einweisung). Die Preise sind moderat, das Personal hilfsbereit, und der Platz eignet sich bestens für ein entspanntes Kennenlernen des Sports.
Ein wichtiger Tipp: Viele Clubs bieten in den Sommermonaten spezielle Einsteigerkurse („Curso de iniciación“) oder Familienpakete an – nachfragen lohnt sich, da diese Angebote meist nicht auf den Websites stehen.
Touristenfallen & häufige Fehler: Was du auf Mallorca vermeiden solltest
Auch auf Mallorca sind die Golfclubs nicht frei von Stolperfallen – und manche Fehler wiederholen sich bei Gästen immer wieder. Die häufigsten Probleme (und wie du sie umgehst):
Erstens: Überteuerte Greenfees über Reiseveranstalter oder Hotelrezeptionen. Die „offiziellen“ Preise sind oft höher als bei Direktbuchung oder über die Club-Websites. Mein Tipp: Immer direkt beim Club nachfragen und Preise vergleichen – viele Anlagen gewähren spontan Rabatte, wenn du freundlich bist und flexibel bleibst.
Zweitens: Unflexible Buchung von Startzeiten, ohne Wetter oder Maintenance zu checken. Gerade nach Starkregen oder Platzpflege („Mantenimiento del campo“) kann ein Platz kurzfristig gesperrt sein oder nur eingeschränkt bespielbar. Ein kurzer Anruf am Morgen spart viel Ärger.
Drittens: Falsche oder fehlende Ausrüstung. Nicht jeder Club verleiht Schuhe, und Bälle sind selten im Greenfee enthalten. Wer sparen will, bringt das Wichtigste selbst mit – gerade auf den abgelegeneren Anlagen sind Leihartikel schnell ausgebucht.
Viertens: Missachtung lokaler Etikette. Ein lautes Handy, zu langsames Spiel oder das Umgehen von Abschlagsregeln („No cutting in line“) führt schnell zu Ärger – gerade bei den „Socios“, den langjährigen Mitgliedern. Ein höfliches „Perdón“ und ein Lächeln entschärfen fast jede Situation.
Fünftens: Zu späte Anreise. Viele Golfclubs auf Mallorca bestehen auf Pünktlichkeit – wer 10 Minuten vor Startzeit erst am Parkplatz erscheint, riskiert, nicht mehr spielen zu dürfen, ohne Erstattung. Lieber 30 Minuten vorher da sein, entspannt einspielen und die Atmosphäre genießen.

Fazit: Golfclubs auf Mallorca – alles, was du wissen musst
Golfclubs auf Mallorca sind weit mehr als nur Sportstätten – sie sind Orte der Begegnung, des Genusses und manchmal auch des kleinen Abenteuers. Ganz gleich, ob du nach dem ultimativen Luxuserlebnis suchst, eine entspannte Familienrunde planst oder einfach nur einmal ins Golfen reinschnuppern möchtest: Auf Mallorca findest du die passende Anlage – und mit den richtigen Tipps wird dein Tag auf dem Platz garantiert stressfrei. Vergiss nicht, frühzeitig zu buchen, die lokalen Eigenheiten zu respektieren und ruhig auch mal abseits der bekannten Namen zu spielen. Wer offen bleibt, entdeckt oft die schönsten Fairways und die herzlichsten Menschen genau dort, wo der Massentourismus nicht hinsieht. Vielleicht treffen wir uns ja einmal auf einer der sonnigen Terrassen, nachdem der letzte Putt gefallen ist – bis dahin: Viel Spaß beim Golfen auf Mallorca!







