Die schönsten Strände Mallorcas: Top 30

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Wie fühlt es sich an, barfuß im feinen Sand zu stehen, das türkisfarbene Wasser vor Augen und den Duft von Pinien in der Luft? Wer die schönsten Strände Mallorcas sucht, kann schnell den Überblick verlieren – zwischen Instagram-Kulissen, vollgeparkten Zufahrten und versteckten Calas, die nur mit Ortskenntnis auffindbar sind. Genau das ist der Grund, warum diese Liste anders ist: Hier findest du echte Insider-Tipps, ehrliche Warnungen und praktische Hinweise, die du auf keiner Standard-Seite liest. Ich habe jeden dieser Strände mehrfach besucht – und weiß, wann, wie und für wen sie wirklich ein Traum sind. Ob du einsame Buchten, breite Familienstrände oder die spektakulärsten Sonnenuntergänge suchst: Nach diesem Guide weißt du genau, wohin auf Mallorca du wirklich willst – und wie du die typischen Fehler vermeidest. Bereit für die ehrliche Top 30 der schönsten Strände Mallorcas? Los geht’s.

Luftaufnahme von Bäumen neben einem Wasserlauf auf Mallorca, aufgenommen von Reiseuhu.
Das Luftbild zeigt Bäume am Wasser auf Mallorca, fotografiert von Reiseuhu, und hebt die natürliche Schönheit der Insel hervor.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die schönsten Strände Mallorcas sind oft abseits der großen Ferienorte – ein Mietwagen und flexible Zeiten lohnen sich.
  • Top-Empfehlungen: Es Trenc (Naturparadies), Cala Torta (Wildromantik), und Caló des Moro (Postkartenbucht – aber Timing ist alles).
  • Viele Traumstrände sind nur zu Fuß oder per Boot erreichbar – festes Schuhwerk und Wasser einpacken!
  • Parkplätze an beliebten Stränden wie Cala Agulla oder Es Trenc kosten 5–7 Euro pro Tag; früh morgens und ab 18 Uhr gibt’s oft freie Plätze.
  • Vorsicht: Caló des Moro und Cala Varques sind im Sommer gnadenlos überlaufen – am besten im Mai/Juni oder September/Oktober besuchen.
  • Restaurants direkt am Strand sind selten günstig – für authentische mallorquinische Küche lieber im Dorf “Menu del día” probieren.
  • Strände im Südosten (Santanyí, Cala d’Or) punkten mit karibischem Flair; der Norden (Alcúdia, Pollensa) mit kilometerlangem Sand und Familienfreundlichkeit.
  • Lieber Sand oder Felsen? Schnorchel-Spots findest du vor allem in kleinen “Calas” wie Cala Llombards oder Cala S’Almunia.
  • Respektiere lokale Regeln: Glas am Strand, wildes Zelten oder laute Musik sind nicht nur unerwünscht, sondern können teuer werden.
  • Im Hochsommer: Mückenspray nicht vergessen! In den Dünen von Es Trenc und Mondragó gibt’s abends gern “mosquitos”.
  • Einheimische meiden die Hotspots am Wochenende – und verraten: Die wahren Schätze findest du bei Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang.

Was macht die schönsten Strände Mallorcas wirklich aus?

Die Frage nach den schönsten Stränden Mallorcas klingt simpel – ist sie aber nicht. Jeder hat andere Erwartungen: Familien suchen flach abfallenden Sand, Paare wünschen sich Abgeschiedenheit, Wassersportler brauchen Wellen und Infrastruktur. Eines aber verbindet alle: Der Wunsch nach echtem Inselfeeling, abseits von Plastikliegen und Massentourismus. Was viele nicht wissen: Viele der bekanntesten Buchten sind zwar fotogen, aber in der Hauptsaison restlos überlaufen. Die Magie dieser Strände entfaltet sich meist außerhalb der klassischen Urlaubszeiten oder mit etwas Abenteuergeist.

Auf Mallorca unterscheidet man zwischen “Platja” (breiter Sandstrand), “Cala” (kleine Bucht, oft mit Felsen) und “Caló” (Mini-Bucht, oft schwer zugänglich). Die schönsten Strände Mallorcas verteilen sich über die ganze Insel – aber jede Region hat ihren eigenen Charakter. Während der Süden mit karibischen Sandbänken und Dünen lockt, findest du im Osten zerklüftete Felsküsten mit türkisfarbenem Wasser und im Norden endlose Sandstrände mit viel Platz. Ein echtes Highlight: Viele Strände liegen in Naturschutzgebieten und bieten dank strenger Regeln glasklares Wasser – aber auch wenig Infrastruktur. Wer das weiß, kann gezielt planen und genießt Mallorca ganz anders als die Massen.

Ein Wort zur Nebensaison: Die Monate Mai, Juni, September und Oktober sind für Strandfans Gold wert. Das Wasser ist warm, die Strände sind leerer, und die Lichtstimmung ist gerade morgens und abends spektakulär. Wer flexibel ist, erlebt die schönsten Strände Mallorcas dann so, wie sie sein sollten: Natürlich, ruhig und ohne Gedränge.

Die Top 30 der schönsten Strände Mallorcas – authentisch, ehrlich, praktisch

Hier findest du meine persönliche Auswahl der schönsten Strände Mallorcas – mit ehrlichen Hinweisen, praktischen Tipps und echten Insider-Infos. Die Reihenfolge ist keine Rangliste, sondern ein Kompass durch alle Regionen der Insel. Du wirst merken: Für jeden Geschmack gibt es das passende Stück Paradies.

  • Es Trenc (Süden): Der Klassiker – 2 km weißer Sand, Dünen, karibisches Wasser. Parkplatz kostet ca. 7 €. In der Hochsaison ab 9 Uhr voll, abends himmlisch leer. Keine Hotels direkt am Strand, aber Snacks und Liegenverleih vorhanden. Vorsicht: Mücken in den Dünen!
  • Caló des Moro (Südosten): Postkartenmotiv par excellence, aber winzige Liegefläche. Zugang nur über steile Stufen, Parken weit entfernt. Im Juli/August kaum erträglich, Mai oder September ein Traum. Geheimtipp: Am frühen Morgen ist das Licht magisch und kaum jemand da.
  • Cala Torta (Osten): Wild, naturbelassen, oft mit etwas Wellengang – super für Individualisten. Keine Infrastruktur, aber ein kleiner Chiringuito (Strandbar) in der Saison. Schotterpiste zum Parkplatz, Mietwagen mit Bodenfreiheit empfohlen.
  • Playa de Muro (Norden): Familienparadies: Kilometerlanger Sandstrand, flaches Wasser, viel Platz. Restaurants und Liegen, aber auch ruhige Abschnitte Richtung Albufera-Naturpark. Am Wochenende viele Einheimische – dann besser Richtung Can Picafort ausweichen.
  • Cala Llombards (Südosten): Türkisblaues Wasser, feiner Sand, Pinien im Hintergrund. Im Sommer beliebt, aber nachmittags wird’s ruhiger. Beachbar mit gutem Kaffee, Parken kostenlos, aber Plätze begrenzt. Achtung: Im August sehr voll.
  • Cala Mesquida (Nordosten): Breiter Sandstrand mit Dünen und Blick auf das Naturschutzgebiet. Ideal für Familien und Surfer (leichte Wellen). Parken kostenlos, aber Fußweg durch die Dünen. Im Winter menschenleer – perfekt für Spaziergänge.
  • Platja de Formentor (Nordwesten): Malerisch zwischen Pinien, aber teuer (Parkplatz 12–15 €!). Flach abfallend, klares Wasser. Sonnenuntergang grandios. Geheimtipp: Per Boot von Port de Pollença anreisen, spart Stress und Parkplatzsuche.
  • Cala Agulla (Nordosten): Feiner Sand, türkisfarbenes Wasser, von Pinien umgeben. Liegen und Beachbars vorhanden, Parkplatz 6 €. Im Hochsommer viele Jugendliche. Früh kommen lohnt sich.
  • Cala Mondragó (Südosten): Zwei Buchten im Naturpark, verbunden durch einen Pfad. Perfekt zum Schnorcheln, Restaurant vorhanden, Parken 5 €. In der Nebensaison ein Traum, im Juli/August tagsüber voll.
  • Playa de Alcúdia (Norden): Der längste Sandstrand der Insel – 7 km! Flach, familienfreundlich, mit Wassersportangeboten. An den Enden ruhiger, im Zentrum viele Hotels.
  • Cala Varques (Osten): Nur zu Fuß (ca. 20-30 Min.) oder mit dem Boot erreichbar. Keine Infrastruktur, naturbelassen, FKK möglich. In der Saison überlaufen, aber frühmorgens oder abends ruhig. Achtung: Keine Schattenplätze!
  • Cala S’Almunia (Südosten): Winzige, felsige Bucht, beliebt bei Einheimischen. Ideal zum Klippenspringen und Schnorcheln. Zugang steil, keine Liegen, keine Bar – Charme pur.
  • Platja de Sant Elm (Westen): Sandige Bucht mit Blick auf die Insel Sa Dragonera. Kleine Bars, familienfreundlich. Geheimtipp: Bootsausflug nach Sa Dragonera – einmalig!
  • Cala Deià (Westen): Kiesstrand unterhalb des Künstlerdorfs Deià, spektakuläre Kulisse, zwei Kult-Restaurants mit frischem Fisch (Reservierung Pflicht!). Wasser glasklar, aber schnell tief und wenig Sand.
  • Platja de Muro – Abschnitt Es Comú (Norden): Naturstrand ohne Infrastruktur, Zugang über Holzstege durch Dünen. Viel Platz, auch im Hochsommer. Kein Schatten – Sonnenschirm mitnehmen!
  • Cala Pi (Süden): Tiefe, fjordartige Bucht mit Sandstrand. Steiler Treppenabstieg, dafür aber fast immer ruhiges Wasser. Im Ort kleine Cafés und ein Supermarkt.
  • Playa de Palma (Südwesten): Breiter Sandstrand, perfekte Infrastruktur, aber wenig Charme. Im Winter für Spaziergänge und Radfahrer ideal, im Sommer sehr touristisch.
  • Son Serra de Marina (Norden): Naturstrand mit Hippie-Flair, windig und beliebt bei Kitesurfern. Keine Liegen, aber ein Kult-Chiringuito direkt am Meer. Hunde erlaubt.
  • Cala Anguila (Osten): Glasklares Wasser, familienfreundlich, kleine Strandbar. In der Saison schnell voll, am besten am späten Nachmittag kommen.
  • Cala Sa Nau (Südosten): Weiße Sandbucht mit Beachbar im Pinienwald. Oft Live-Musik am Abend, aber Parkplatz klein – früh da sein lohnt sich.
  • Platja de S’Amarador (Südosten): Teil des Naturparks Mondragó, feiner Sand, seichtes Wasser. Im Sommer beliebt, aber auf der Nachbarbucht Mondragó oft ruhiger.
  • Cala Sant Vicenç (Nordwesten): Vier kleine Strände, glasklares Wasser, spektakuläre Felskulisse. Gute Restaurants direkt am Meer, aber wenig Schatten.
  • Playa de Camp de Mar (Südwesten): Feiner Sand, flach, Holzsteg zu einer Restaurantinsel. Familienfreundlich, aber Parkplätze im Sommer knapp.
  • Caló de ses Llisses (Westen): Kleine, wenig bekannte Bucht nahe Sant Elm. Kein Sand, aber Felsen zum Sonnen und Schnorcheln – echtes Mallorca-Feeling.
  • Cala Murta (Nordosten): Geheimtipp auf der Halbinsel Formentor – nur zu Fuß (ca. 25 Min.) erreichbar. Absolut naturbelassen, keine Infrastruktur. Achtung: Wildziegen!
  • Platja de Portals Vells (Südwesten): Drei kleine Sandbuchten, Pinien und Felsen. Beliebt bei Booten, aber auch per Auto erreichbar. Beachbar und FKK-Abschnitt.
  • Cala Figuera (Formentor, Nordwesten): Spektakulär, aber nur für fitte Wanderer: Steiler Pfad, keine Infrastruktur, türkisblaues Wasser. Im Sommer kaum besucht.
  • Cala Mitjana (Osten): Abgeschieden, nur zu Fuß erreichbar (ca. 20 Min.), feiner Sand, türkisfarbenes Wasser. Keine Bar, aber oft Ziegen als Gesellschaft.
  • Platja de Canyamel (Osten): Sandbucht mit Promenade, einige Restaurants, familienfreundlich. Viel Platz, auch im Hochsommer.
  • Cala Estellencs (Westen): Kiesstrand mit Fischerbooten, spektakuläre Sonnenuntergänge. Kleines Lokal oberhalb – unbedingt die Dorada a la plancha probieren!
  • Platja de Sa Calobra (Nordwesten): Am Ende der berühmtesten Serpentinenstraße Mallorcas: Kies, Felsen und das berühmte Torrent de Pareis. Sehr touristisch, aber landschaftlich einzigartig. Tipp: Früh morgens oder am Abend kommen.

Insider-Tipps, die viele übersehen: Wann und wie du die schönsten Strände Mallorcas wirklich genießt

Viele glauben, dass die schönsten Strände Mallorcas nur im Hochsommer ihren Reiz haben. Das Gegenteil ist oft der Fall: Im Mai und Juni oder im September und Oktober sind Meer und Wetter meist ideal, das Licht ist weicher, und die Einheimischen genießen ihre Strände selbst. Ein echter Geheimtipp: Morgens zwischen 7 und 9 Uhr bist du an den berühmtesten Buchten oft allein – sogar an Es Trenc oder Caló des Moro. Das ist auch die beste Zeit zum Fotografieren und Schnorcheln, denn das Wasser ist ruhig und klar.

Wer flexibel ist, wählt Strände je nach Windrichtung. Bei Südwind (“Migjorn”) sind Strände im Norden wie Playa de Muro fast wellenlos und perfekt für Kinder, bei Nordwind (“Tramuntana”) ist der Süden (Es Trenc, Cala Pi) ruhiger. Einheimische schauen morgens aufs Meer und entscheiden spontan – das macht den Unterschied. Und noch ein Tipp: Viele kleine Buchten haben in der Hochsaison mobile Chiringuitos mit frischen Bocadillos, Obst und kalten Getränken – günstiger und besser als die meisten Restaurants direkt am Strand.

Wichtig für Individualisten: Viele Buchten wie Cala Varques, Cala Mitjana oder Cala Murta sind offiziell nicht bewirtschaftet. Hier gibt es keine Rettungsschwimmer, keine Sonnenschirme, oft keinen Handyempfang. Das macht den Reiz aus – aber du solltest vorbereitet sein: Wasser, Snacks, Sonnenschutz und Mülltüte sind Pflicht. Und: Nimm deinen Müll wirklich wieder mit, die Einheimischen achten sehr darauf.

Vogel steht auf einem Sandstrand auf Mallorca, fotografiert von Belinda Fewings
Ein Vogel auf einem Sandstrand auf Mallorca, aufgenommen von Belinda Fewings, zeigt die Tierwelt der Insel in ihrer natürlichen Umgebung.

Familienfreundliche Strände – wo Sandburgen, Sicherheit und Service stimmen

Für Familien sind nicht alle Traumstrände auf Mallorca gleichermaßen geeignet. Besonders kleine Kinder brauchen flach abfallende Ufer, sanfte Wellen und Schatten. Die besten Optionen sind Playa de Muro, Playa de Alcúdia und Cala Agulla. Hier gibt es Rettungsschwimmer, saubere Toiletten und oft Spielplätze. Die meisten dieser Strände bieten Liegen (ca. 15–20 € pro Tag für zwei mit Schirm), aber auch viel Platz für eigene Handtücher.

Ein echtes Plus: Viele Familienstrände haben in Laufnähe Supermärkte und Lokale mit günstigen Tagesmenüs (“Menu del día” ab ca. 12 €). Lass dich nicht von den großen Hotelanlagen abschrecken – an den Enden der Strände findest du immer ruhigere Abschnitte mit mehr Einheimischen und weniger Trubel.

Ein Geheimtipp für Familien: Platja de Muro, Abschnitt Es Comú. Kein Hotel, keine Straße, einfach Natur pur und ein weiter Sandstrand, an dem auch im Hochsommer genug Platz bleibt. Wer Schatten sucht, bringt am besten einen eigenen Sonnenschirm mit – die Pinien spenden nur an den Rändern Schutz.

Romantische Buchten & geheime Calas – wo du noch echtes Mallorca findest

Die schönsten Strände Mallorcas sind oft die, die nicht sofort ins Auge fallen. Kleine Buchten wie Caló de ses Llisses, Cala Murta oder Cala S’Almunia leben von ihrer Abgeschiedenheit. Hier triffst du statt auf Animateure eher auf Fischer, Einheimische und naturverliebte Individualisten. Viele dieser Calas sind nur zu Fuß erreichbar, der Weg lohnt sich aber fast immer. Wer früh morgens oder abends kommt, erlebt magische Momente: Das Licht, die Farben – und die Stille!

Ein echtes Highlight abseits des Trubels ist Cala Torta: Naturbelassen, wild, mit einer einfachen Strandbar, die fangfrischen Fisch serviert. Hier findest du oft Ziegen, selten Handtuch an Handtuch. An windigen Tagen gibt es hier auch mal Wellen, also für Kinder mit Vorsicht genießen. Die Zufahrt ist eine Schotterpiste – langsam fahren, Mietwagen mit Bodenfreiheit hilft.

Noch ein Geheimtipp: Die kleine Cala Estellencs an der Westküste. Hier gibt es keinen Sand, sondern Felsen und Fischerboote – dafür aber einen Sonnenuntergang, der seinesgleichen sucht. Im Dorf darüber serviert das einzige Lokal gegrillten Fisch direkt vom Boot. Authentischer wird’s kaum.

Was du vermeiden solltest: Typische Fehler & Touristenfallen an Mallorcas Stränden

So schön die Strände Mallorcas sind – manche Erlebnisse können den Tag ruinieren. Ein häufiger Fehler: Zu spät anreisen. An Hotspots wie Es Trenc, Cala Llombards oder Formentor ist der Parkplatz ab 10 Uhr oft voll, und die Zufahrten werden gesperrt. Auch wer blind auf Google Maps vertraut, landet manchmal im Nirgendwo: Viele kleine Buchten sind schlecht ausgeschildert, und im Sommer sind spontane Abstecher oft schwierig.

Vorsicht bei überteuerten Strandbars und Liegenverleih: In Formentor oder an der Playa de Palma kosten zwei Liegen und ein Schirm schnell 30 Euro und mehr – und das Essen ist selten besser als im nächsten Dorf. Einheimische bringen oft ihr Picknick mit und kehren nach dem Strand in die Dorfbar ein. Ein weiteres No-Go: Glasflaschen, laute Musik oder wildes Zelten – die Polizei kontrolliert an vielen Stränden, und die Bußgelder sind empfindlich.

Ein ehrlicher Warnhinweis: Manche Strände wie Caló des Moro oder Cala Varques sind in der Hochsaison so überfüllt, dass weder Erholung noch Landschaftsgenuss möglich sind. Wer kann, weicht auf weniger bekannte Calas oder auf die Randzeiten aus. Und: Viele Strände haben keinen Schatten – Sonnenbrand ist der Klassiker unter den Urlaubsfehlern. Ein Sonnenschirm, viel Wasser und eine Mülltüte sind auf Mallorca Pflichtausstattung.

Strände für Aktive und Wassersportler – von Kitesurfen bis Schnorcheln

Auch für sportliche Urlauber bietet Mallorca eine Fülle an Traumstränden. Kitesurfer lieben Son Serra de Marina und Playa de Muro – hier gibt’s Wind, Platz und entspannte Atmosphäre. Wer schnorcheln will, findet beste Bedingungen in Felsbuchten wie Cala S’Almunia, Cala Llombards oder Cala Sa Nau. Das Wasser ist klar, der Meeresgrund abwechslungsreich, und mit etwas Glück siehst du Oktopusse, kleine Rochen und Schwärme von Mittelmeerfischen.

Ein Tipp, den viele übersehen: Wer das echte Unterwasserleben erleben will, kommt möglichst früh oder spät – tagsüber verscheuchen die vielen Schwimmer die Tiere. In vielen Calas gibt es keine Tauch- oder Schnorchelausrüstung zu leihen, ein eigener Schnorchelset lohnt sich schon nach dem zweiten Strandtag.

Stand-Up-Paddling (SUP) und Kajakfahren werden auf Mallorca immer beliebter. An großen Stränden wie Playa de Alcúdia, Cala Millor oder Cala Mondragó kannst du Boards und Boote mieten. Preis: ca. 15–20 € pro Stunde. In kleinen Buchten lieber selbst mitbringen, dort gibt es selten Verleihstationen.

Kulinarik, Etikette und lokale Besonderheiten – so genießt du Mallorcas Strände wie ein Einheimischer

Wer die schönsten Strände Mallorcas wirklich erleben will, sollte auch die lokalen Besonderheiten kennen. “Chiringuito” nennt man die kleinen Strandbars, oft mit einfacher, aber ehrlicher Küche: Tapas, Bocadillos, frisch gepresster Orangensaft oder “Pa amb oli” (Brot mit Olivenöl, Tomate und Schinken). In vielen Buchten gibt es keine Gastronomie – dann ist ein eigenes Picknick Pflicht. Einheimische nehmen gern mallorquinische Ensaimadas oder Empanadas mit.

Wichtig: Müll wieder mitnehmen – “Mallorca es casa nostra” (“Mallorca ist unser Zuhause”) steht auf vielen Schildern, und respektvolles Verhalten wird erwartet. Lautsprecherboxen, Grillen und Glasflaschen sind nicht nur unerwünscht, sondern werden auch kontrolliert. Wer freundlich mit den Locals spricht, bekommt oft die besten Tipps – zum Beispiel, wo es in der Nähe die beste Paella gibt.

Ein kultureller Tipp: Sonntags sind viele Strände voller Einheimischer, die mit Großfamilie und Picknick anrücken. Das kann laut, aber auch sehr herzlich sein. Wer es ruhiger mag, kommt lieber unter der Woche oder sucht abgelegenere Calas. Am späten Nachmittag (“tardeo”) kehren die Mallorquiner oft in die nächste Dorfbar ein – hier gibt’s das echte Inselflair.

Menschen gehen tagsüber auf Mallorca am Wasser entlang auf dem Bürgersteig, aufgenommen von Mason Dahl.
Menschen spazieren tagsüber auf Mallorca am Wasser entlang. Foto von Mason Dahl, aufgenommen auf Mallorca.

FAQ – Antworten auf die häufigsten Fragen zu den schönsten Stränden Mallorcas

Welcher ist der schönste Strand auf Mallorca?
Das ist Geschmackssache: Für karibisches Flair und Weite empfiehlt sich Es Trenc, für Postkartenidylle Caló des Moro, für Familien Playa de Muro. Die schönsten Strände Mallorcas bieten für jeden etwas.

Wann sind Mallorcas Strände am wenigsten voll?
Am besten in der Nebensaison (Mai/Juni, September/Oktober) oder früh morgens bzw. abends. Auch unter der Woche ist weniger los als am Wochenende.

Gibt es überall Rettungsschwimmer?
Nein. An den großen und bewirtschafteten Stränden ja, an kleinen Calas meist nicht. Immer auf Flaggen und lokale Hinweise achten.

Sind Hunde an den Stränden erlaubt?
Offiziell nur an ausgewiesenen “Platjas per a cans” (Hundestrände), z. B. in Palma, Son Serra de Marina, Es Carnatge. In der Nebensaison wird oft ein Auge zugedrückt, aber immer Schilder beachten.

Wie finde ich die versteckten Buchten?
Gute Karten, lokale Hinweise und etwas Abenteuergeist helfen. Viele Calas sind nicht ausgeschildert – oder nur zu Fuß erreichbar. Tipp: In den Dörfern nachfragen oder den lokalen “Camí” (Wanderweg) nehmen.

Fazit: Die schönsten Strände Mallorcas – dein persönlicher Wegweiser zum Paradies

Die schönsten Strände Mallorcas zu entdecken, ist mehr als eine einfache Liste abzuarbeiten: Es geht um Timing, Neugier und das Wissen, wo du noch echtes Inselflair findest. Wer abseits der Massen plant, sich an lokale Gepflogenheiten hält und die kleinen Besonderheiten schätzt, erlebt Mallorca viel intensiver – und oft viel entspannter. Ob kilometerlanger Sand, einsame Felsbucht oder urige Strandbar: Das wahre Paradies liegt meist ein bisschen abseits und belohnt die, die mit offenen Augen und Respekt unterwegs sind. Nimm diesen Guide als Startpunkt – und entdecke auf Mallorca deinen ganz eigenen Lieblingsstrand. Die Insel wartet darauf, von dir wirklich erlebt zu werden.

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