Wer auf Mallorca einen Briefkasten finden will, steht oft vor einer Herausforderung, die Besucher und selbst viele Neuankömmlinge überrascht: Wo verstecken sich die gelben Kästen der Correos wirklich? Ob Postkarte an die Lieben, wichtige Dokumente oder einfach ein Gruß aus dem Inselleben – wer auf Mallorca zuverlässig Post versenden möchte, muss ein paar ungeschriebene Regeln kennen. Ich zeige dir, warum Briefkästen hier nicht so selbstverständlich an jeder Ecke stehen wie in Deutschland, wie du sie trotzdem zuverlässig findest, und was du beim Postversand auf Mallorca unbedingt beachten solltest. Dazu bekommst du Insider-Adressen, echte Erfahrungen und ein paar Tricks, die dir Zeit und Ärger ersparen. Denn auch wenn digitale Kommunikation dominiert: Die Freude über echte Post bleibt. Und ich verspreche dir, nach diesem Artikel weißt du garantiert alles, was du brauchst, um auf Mallorca stressfrei einen Briefkasten zu finden und deine Post sicher auf den Weg zu bringen. Mein Lieblingsplatz für Postkarten? Dazu gleich mehr – aber zuerst die schnelle Übersicht.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Gelbe Briefkästen der Correos stehen vor allem an zentralen Plätzen, Bahnhöfen, Supermärkten oder bei offiziellen Postfilialen (Correos).
- In ländlichen Dörfern oder kleineren Urbanisationen gibt es oft nur einen einzigen Briefkasten am Hauptplatz oder an der Kirche.
- Briefe und Postkarten ins Ausland (z. B. nach Deutschland) brauchen mit Correos meist 4–8 Werktage – im Sommer oft länger.
- Briefmarken (“sellos”) gibt es nicht im Kiosk, sondern fast nur im Postamt oder in manchen Tabacos (Tabakläden mit Schild “Tabacos”).
- Viele Touristenhotels nehmen keine Post mehr an oder werfen sie nicht zuverlässig ein – immer selbst in einen öffentlichen Briefkasten einwerfen.
- Der Leerungsplan (“horario de recogida”) steht immer auf dem Briefkasten – meist werktags einmal am Vormittag (zwischen 9 und 11 Uhr).
- Im Sommer und vor Feiertagen kann sich die Zustellung verzögern; lokale Feste (“fiestas”) beeinflussen die Leerung in kleinen Orten.
- Für Einschreiben (“carta certificada”) oder wichtige Dokumente immer direkt zur Correos-Filiale gehen – Briefkästen sind nur für Standardpost.
- Die besten Chancen auf einen Briefkasten hast du in Palma: Plaça d’Espanya, Avenida Alexandre Rosselló und an der Kathedrale.
- Die kostenlose App “Mi Oficina Correos” zeigt den nächsten Briefkasten auf einer Karte – funktioniert aber nur mit spanischer Spracheinstellung richtig.
- In mallorquinischen Dörfern ist es üblich, sich beim Café oder Nachbarn nach dem “bústia groga” (gelber Kasten) zu erkundigen.
Warum ist es auf Mallorca manchmal so schwer, einen Briefkasten zu finden?
Wer aus Deutschland kommt, erwartet vielleicht an jeder Ecke einen Briefkasten, doch auf Mallorca ist der Alltag rund um die Post anders organisiert. Die gelben Kästen der Correos (spanische Post) stehen vor allem in den Städten und an zentralen Orten. In vielen kleinen Dörfern gibt es nur einen einzigen Briefkasten, oft dezent versteckt am Rathaus (“ajuntament”), an der Kirche oder an einer oft wenig frequentierten Straßenecke. Das hat historische Gründe: In ländlichen Regionen ist es üblich, dass die Post nicht täglich abgeholt wird – und nicht jeder Haushalt hat einen eigenen Briefkasten, sondern teilt sich Sammelkästen (“apartados”) im Dorfzentrum.
Viele Urbanisationen, also Siedlungen außerhalb der Dörfer, haben gar keine eigenen Briefkästen – hier läuft alles über zentrale Punkte oder direkt über die Postfiliale. In touristischen Hotspots wie Cala Millor, Playa de Palma oder Port d’Alcúdia findet man die auffälligen Kästen meist an den Hauptverkehrsachsen oder in der Nähe von Bushaltestellen. Wer sich auf Google Maps verlässt, wird oft enttäuscht: Nicht alle Briefkästen sind digital erfasst, und Umzüge oder Umbauten führen dazu, dass Standorte verschwinden. Ein echter Insider-Tipp ist deshalb, immer einen Blick auf die Umgebung zu werfen und im Zweifel im nächsten Café nachzufragen – die Einheimischen helfen gern weiter.
Was viele nicht wissen: In der Hochsaison, insbesondere im Juli und August, werden einige Briefkästen seltener geleert, weil die Zahl der Briefe steigt und die Personalsituation angespannt ist. Auch während der lokalen Feste (“fiestas”) ruht der Postbetrieb manchmal einen Tag – das steht zwar selten irgendwo, ist aber eine Tatsache, die selbst viele Residenten überrascht. Kurzum: Wer einen Briefkasten finden will, braucht manchmal Geduld, aber mit etwas lokaler Kenntnis klappt es fast immer.
Die wichtigsten Briefkasten-Standorte auf Mallorca – konkrete Empfehlungen
Natürlich gibt es keine vollständige Liste aller Briefkästen auf Mallorca, aber einige Standorte sind besonders zuverlässig und leicht erreichbar. In Palma findest du direkt vor dem Hauptbahnhof an der Plaça d’Espanya einen der meistfrequentierten Briefkästen der Insel. Hier wird werktags jeden Vormittag geleert, oft auch samstags. Ein weiterer sicherer Ort ist der große Kasten vor der Hauptpost (Oficina Principal de Correos) in der Avenida Alexandre Rosselló 12. Dort kannst du nicht nur Briefe einwerfen, sondern auch Briefmarken ziehen, falls du noch keine hast.
Rund um die Kathedrale La Seu gibt es an der Carrer del Palau Reial einen etwas unscheinbaren, aber regelmäßig geleerten Briefkasten – ideal, wenn du einen Stadtrundgang machst und noch schnell eine Postkarte verschicken willst. In Sóller steht ein Briefkasten direkt am Plaça Constitució, neben dem legendären Café Solleric. Hier treffen sich morgens Einheimische und Besucher, und die Post wird meist gegen 10 Uhr geleert.
Ein Geheimtipp für den Osten der Insel: In Artà findest du einen Briefkasten an der Carrer Ciutat, direkt vor dem kleinen Tabaco gegenüber der Markthalle. Dort gibt es oft auch Briefmarken – die freundliche Besitzerin berät gern, wenn du unsicher bist. In Port de Pollença steht der gelbe Kasten direkt an der Bushaltestelle am Passeig Saralegui, in unmittelbarer Nähe zu vielen Cafés und Supermärkten.
Was viele nicht wissen: In den meisten Einkaufszentren (z. B. FAN Mallorca Shopping bei Palma oder Porto Pi Centro Comercial) gibt es am Haupteingang oder in der Nähe der Parkhausausfahrt einen Briefkasten. Sie werden regelmäßig geleert und sind auch bei Regenwetter gut erreichbar.

Wie erkenne ich einen offiziellen Briefkasten – und was sind die Alternativen?
Die offiziellen Briefkästen der Correos sind auf Mallorca – wie überall in Spanien – leuchtend gelb und meist mit dem Krönchen-Logo der Post versehen. Sie bestehen entweder aus Metall (freistehend) oder sind an einer Wand angebracht. Auf jedem Briefkasten findest du einen Aufkleber oder eine Plakette mit dem Leerungsplan (“horario de recogida”) – dieser gibt an, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten der Kasten geleert wird. In der Regel ist das montags bis freitags, in touristischen Zonen auch samstags.
Vorsicht bei privaten Poststellen oder sogenannten “Mail Boxes”: Sie bieten zwar Postdienste an, leiten Briefe aber oft gebündelt weiter – was zu Verzögerungen führen kann. Besonders in Touristenzentren gibt es Shops, die gegen eine Zusatzgebühr Post weiterleiten, aber keine Garantie für die Abholung bieten. Die Empfehlung aus dem echten Leben: Immer selbst einen offiziellen Briefkasten finden und die Post eigenhändig einwerfen.
Viele Hotels bieten an, Postkarten für Gäste zu versenden. Doch die Praxis zeigt: Nicht jede Karte landet rechtzeitig im Briefkasten, manche bleiben tagelang an der Rezeption liegen. Wer sicher sein will, dass die Post auch wirklich verschickt wird, sollte sie selbst an einem offiziellen Ort einwerfen. In kleinen Ortschaften kann es sein, dass der einzige Kasten am Rathaus (“ajuntament”) steht – nachfragen lohnt sich, denn er ist nicht immer sofort sichtbar.
Briefmarken auf Mallorca: Wo kaufen, was beachten?
Ein häufiger Fehler: Viele suchen Briefmarken (“sellos”) in Kiosken oder Souvenirshops – dort gibt es sie aber nur selten. Die sicherste Adresse ist immer die Correos-Filiale. In größeren Orten sind die Öffnungszeiten meist werktags von 8:30 bis 14:30 Uhr, in Palma auch bis 20:30 Uhr (Avenida Alexandre Rosselló). In kleinen Dörfern schließt die Post oft schon um 13:00 Uhr.
Manche Tabacos (Tabakläden mit dem Schild “Tabacos”) verkaufen ebenfalls Briefmarken, aber nicht alle. Es lohnt sich, nachzufragen: “¿Tienen sellos para Alemania?” (Haben Sie Briefmarken für Deutschland?). Die Preise für eine Postkarte oder einen Standardbrief ins Ausland liegen aktuell bei 1,50 bis 1,65 Euro (Stand: Frühjahr 2024). Die Marke wird in Spanien meist oben rechts geklebt.
Was viele Touristen nicht wissen: Die bunten “Tarjeta Postal”-Marken, die manchmal im Souvenirshop angeboten werden, sind oft nur für den nationalen Versand gültig. Für Briefe nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz immer auf das EU-Symbol (“Europa”) achten.
Ein Zeitspartipp: Wer häufiger Post verschickt, kann Briefmarken auf Vorrat kaufen – sie verlieren nicht an Gültigkeit, solange sie für Europa bestimmt sind. Und noch ein Insider: In manchen Cafés in ländlichen Gegenden verkauft der Wirt auf Nachfrage Briefmarken – eine charmante Tradition, die gerade auf dem Land noch gepflegt wird.
Wie lange dauert der Postversand – und wann sollte ich besser zur Filiale gehen?
Die Zustellzeiten von Mallorca nach Deutschland oder ins europäische Ausland sind ein ewiges Thema: Im Schnitt braucht eine Postkarte 4–8 Werktage, Briefe manchmal einen Tag länger. In der Nebensaison klappt es meist schneller, im Sommer und vor Feiertagen kann es aber auch 10 Tage dauern. Ein echter Tipp: Wenn es eilig ist, möglichst früh am Tag einwerfen – so landet der Brief noch in der aktuellen Leerung.
Für wichtige Dokumente, Einschreiben (“carta certificada”) oder wertvolle Inhalte ist der Briefkasten nicht die beste Wahl. Hier empfiehlt sich immer der Gang zur offiziellen Correos-Filiale. Nur dort bekommst du einen Einlieferungsbeleg und kannst den Versand nachverfolgen. Einschreiben ins Ausland kosten ab etwa 5,50 Euro (je nach Gewicht und Ziel). Die Mitarbeiter sprechen meist Spanisch, manchmal auch etwas Englisch oder Deutsch – ein freundliches “¿Puede ayudarme con un envío certificado a Alemania?” öffnet viele Türen.
Was kaum bekannt ist: In vielen kleinen Dörfern wird die Post nur einmal pro Tag oder sogar jeden zweiten Tag abgeholt. Der Leerungsplan gibt Aufschluss – nicht selten steht dort nur “lunes, miércoles y viernes” (Montag, Mittwoch und Freitag). Wer sich darauf einstellt, vermeidet böse Überraschungen.
Noch ein Praxistipp: In der Hauptpost in Palma kannst du internationale Briefe und Pakete auch per Express verschicken, wenn es wirklich schnell gehen muss. Die Preise sind höher, aber dafür gibt es Sendungsverfolgung und garantierte Laufzeiten.
Digitale Helfer: So findest du den nächsten Briefkasten schnell und zuverlässig
Wer sich nicht auf Glück oder Nachfragen verlassen will, kann digitale Tools nutzen. Die kostenlose App “Mi Oficina Correos” (nur auf Spanisch) zeigt auf einer Karte alle Filialen und die meisten Briefkästen auf Mallorca an. Die Bedienung ist einfach: Standort freigeben, “buzón” (Briefkasten) auswählen, und schon erscheint der nächste Kasten samt Adresse und Leerungszeiten. Aber: Nicht jeder Kasten ist eingetragen, und gelegentlich stimmen die Angaben nicht 100% – ein kurzer Abgleich mit der Umgebung ist ratsam.
Alternativ funktioniert auch Google Maps, wenn man nach “Correos” oder “buzón amarillo” (gelber Briefkasten) sucht. In ländlichen Gegenden hilft oft ein Blick auf die Website der Gemeinde (“ajuntament”) – dort sind die wichtigsten Servicepunkte meist aufgeführt. Für Palma gibt es zudem die Website der Stadtverwaltung mit einer Liste aller Briefkästen im Stadtgebiet.
Mein persönlicher Tipp: In den meisten Supermärkten der Kette Mercadona und Eroski hängt direkt am Eingang ein kleiner Plan mit lokalen Servicepunkten – oft ist dort auch der nächste Briefkasten markiert. Einfach mal hinschauen, bevor du fragst.
Wer lieber klassisch unterwegs ist, fragt im Dorf nach dem “bústia groga”. Die Mallorquiner sind hilfsbereit und zeigen dir gern den Weg – oft mit einer kleinen Geschichte aus dem Dorfleben inklusive.
Was beim Postversand auf Mallorca sonst noch wichtig ist – Insiderwissen und lokale Besonderheiten
Auf Mallorca gibt es einige Eigenheiten rund um den Briefkasten, die man kennen sollte. Zum einen ist es absolut üblich, dass Postkarten mehrere Tage unterwegs sind – niemand wundert sich, wenn eine Karte erst nach dem Urlaub ankommt. Zum anderen sind die Öffnungszeiten der Postämter und die Leerungszeiten der Briefkästen nicht mit deutschen Standards zu vergleichen: Siesta-Zeiten werden eingehalten, und in vielen Orten schließt die Correos-Filiale am Freitagmittag bis zum Montagmorgen.
Ein häufiger Fehler: Briefe mit zu wenig Porto oder ohne korrekte Adresse landen nicht selten im Nirvana. Die spanische Post ist in dieser Hinsicht streng – am besten immer die Adresse in Druckbuchstaben, das Zielland (“Alemania” für Deutschland) auf Spanisch und ohne Sonderzeichen angeben. Postleitzahlen sind Pflicht, sonst gibt es Verzögerungen.
Ein ehrlicher Warnhinweis: In der Hochsaison sind die Briefkästen in den Touristenorten manchmal so voll, dass Briefe klemmen oder sogar herausfallen können. Deshalb möglichst nicht am Sonntagnachmittag, sondern lieber werktags morgens einwerfen – dann ist der Kasten garantiert leer und die Zustellung startet schneller.
Und ein kultureller Tipp: Wenn du auf dem Land unterwegs bist, lohnt es sich, eine Pause im lokalen Café zu machen und nach dem “bústia” zu fragen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch eine schöne Gelegenheit, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Oft erfährst du dabei mehr über das Dorfleben als aus jedem Reiseführer.
Briefkasten finden auf Mallorca – Zeit- und Geldspartipps für den Alltag
Wer regelmäßig Post verschicken will, kann mit ein paar Tricks viel Zeit und Nerven sparen. Zum Beispiel lohnt es sich, gleich mehrere Briefmarken auf Vorrat zu kaufen – besonders, wenn du häufiger nach Deutschland schreibst. In der Nebensaison sind viele Postfilialen deutlich leerer, und die Beratung ist entspannter. Ein Tipp für Vielschreiber: In Palma gibt es Automaten (“máquinas de sellos”) direkt bei der Hauptpost, an denen du ohne Anstehen Briefmarken für das Ausland ziehen kannst – praktisch und schnell.
In Ferienorten wie Cala d’Or oder Santa Ponsa empfiehlt es sich, den Briefkasten am Hauptplatz statt am Hotel zu nutzen – hier wird öfter geleert, und die Post kommt zuverlässiger an. Wer Zeit sparen will, meidet die Stoßzeiten in der Correos-Filiale (typischerweise Montagvormittag und kurz vor Feierabend). Am entspanntesten ist der Besuch mittwochs oder donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr.
Ein unterschätzter Spartipp: In manchen Tabacos bekommst du Briefmarken günstiger als in der Post, weil keine Servicegebühr anfällt. Nachfragen lohnt sich – ein freundliches “¿Cuánto cuesta un sello para Alemania?” reicht.
Zuletzt noch ein technischer Hinweis: Briefe und Karten, die zu dick, zu groß oder zu schwer sind, passen nicht in den Kasten und müssen in der Filiale aufgegeben werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, wiegt und misst vorher zu Hause – so gibt es keine bösen Überraschungen.

Briefe ins Ausland, Pakete und Einschreiben: Was du sonst noch wissen musst
Für Standardpost reicht der Briefkasten – aber für alles, was nachverfolgt werden soll, ist die Correos-Filiale Pflicht. Einschreiben (“carta certificada”), internationale Pakete (“paquete internacional”) oder Wertsendungen werden nur dort angenommen und können per Trackingnummer verfolgt werden. Die wichtigsten Filialen auf Mallorca sind in Palma (Avenida Alexandre Rosselló 12), Inca (Carrer del Bisbe Llompart 21) und Manacor (Plaça Ramon Llull 8).
Ein echter Insider-Tipp: In vielen Filialen gibt es inzwischen Nummernautomaten (“máquina de turnos”), mit denen du dir vorab einen Platz in der Warteschlange sichern kannst. Wer die Wartezeit umgehen will, kommt gleich morgens zur Öffnung – dann sind die meisten Schalter noch frei.
Für Pakete empfiehlt es sich, die Adresse in Druckbuchstaben und zusätzlich eine spanische Mobilnummer anzugeben. Die Zusteller (“carteros”) rufen im Zweifel lieber an, als ein Paket zurückzuschicken. Bei internationalen Sendungen ab 2 kg ist eine Zollinhaltserklärung (“declaración de aduana”) nötig – Formulare gibt es in der Filiale.
Was viele Touristen nicht wissen: Private Paketdienste wie MRW, SEUR oder DHL Express haben eigene Abgabestellen – sie nehmen keine Briefe an, sondern nur Pakete und Expresssendungen. Für alles, was klassisch per Post verschickt wird, bleibt die Correos der richtige Ansprechpartner.
Fehler, die du beim Postversand auf Mallorca vermeiden solltest
Auch wer das System kennt, tappt manchmal in typische Fallen. Der Klassiker: Eine Postkarte wird am Sonntagabend in einen Kasten am Strand geworfen – doch die nächste Leerung ist erst am Dienstag. Die Folge: Die Karte braucht deutlich länger, als gedacht. Ein weiteres Missverständnis: Briefe ohne korrekte Briefmarke landen oft im Rücklauf oder gehen verloren. Immer auf das “Europa”-Symbol achten und die richtige Porto-Stufe wählen.
Ein teurer Fehler: Einschreiben einfach in den Briefkasten zu werfen – sie werden nicht bearbeitet und gehen verloren. Immer persönlich am Schalter abgeben und den Einlieferungsbeleg aufbewahren. Touristenfallen gibt es auch: Manche Souvenirshops bieten an, Post “schnell und sicher” mitzunehmen – Finger weg, denn die Karten werden oft gesammelt und erst Wochen später verschickt.
Zuletzt noch ein sprachlicher Tipp: Wer auf Spanisch oder Mallorquín nach dem Briefkasten fragt, wird schneller und freundlicher bedient. Ein einfaches “¿Dónde está el buzón más cercano?” (Wo ist der nächste Briefkasten?) oder auf Mallorquín “On és la bústia groga?” öffnet Türen – und sorgt für ein Lächeln.
Fazit: Briefkasten finden und Post senden auf Mallorca – so klappt’s garantiert
Wer auf Mallorca einen Briefkasten finden und Post verschicken möchte, braucht manchmal etwas mehr Aufmerksamkeit als anderswo – doch mit den richtigen Insider-Tipps wird es zur entspannten Routine. Die wichtigsten Lektionen: Setze auf die offiziellen gelben Kästen der Correos, informiere dich vorher über Leerungszeiten, kaufe Briefmarken am besten in der Post oder im Tabaco, und bringe bei wichtigen Sendungen immer etwas Zeit und Geduld mit. Die Mallorquiner nehmen das Thema Post entspannt, und mit einem freundlichen Nachfragen kommst du überall weiter. Am Ende bleibt die Freude, wenn eine handgeschriebene Karte aus Mallorca im Briefkasten der Lieben landet – trotz Smartphone und WhatsApp. Und falls du das nächste Mal Post verschickst: Schreib doch auch mal an dich selbst. Die Überraschung, wenn der Mallorca-Gruß Wochen später im heimischen Briefkasten landet, ist unbezahlbar. Viel Spaß beim Briefkasten finden – und eine gute Reise für deine Post!







