Stell dir vor: Du landest auf Mallorca, Mietwagenschlüssel in der Hand, voller Vorfreude auf versteckte Buchten, authentische Märkte – und dann stehst du vor der ersten “Autobahn” und fragst dich: Gibt es hier eigentlich echte Autobahnen? Wie funktionieren sie? Und warum sind manche Strecken himmlisch leer, während andere einem Nadelöhr gleichen? Als jemand, der die Insel nicht nur bereist, sondern ihren Asphalt Tag für Tag kennt, verspreche ich dir: Dieser Guide zur “Autobahn Mallorca” gibt dir Antworten, die du auf keiner Touristenkarte findest – von den wichtigsten Strecken bis zu echten Insider-Tipps, wie du Zeit, Nerven und manchmal sogar Bußgelder sparst. Du erfährst, was du beachten musst, wo sich Umwege lohnen und wie sich die Straßenkultur hier von der auf dem Festland unterscheidet. Ein kleiner Spoiler: Die “Autobahn Mallorca” ist viel mehr als nur eine Straße von A nach B. Sie ist der Puls einer Insel, die du erst wirklich verstehst, wenn du sie gefahren bist.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Auf Mallorca gibt es mehrere autobahnähnliche Schnellstraßen, offiziell als “Autopista” (z.B. Ma-20, Ma-19, Ma-13) bezeichnet – aber keine deutschen Autobahnen im klassischen Sinn.
- Die wichtigste Strecke: Die Ma-19 verbindet den Flughafen Palma mit der Inselhauptstadt und dem Südosten – fast immer staufrei, aber aufgepasst auf Blitzanlagen!
- Die Ma-20, der “Via de Cintura”, umkreist Palma – sie ist zu Stoßzeiten die meistbefahrene und oft staureichste Straße der Insel.
- Tempolimits gelten strikt: 120 km/h auf der Autopista, häufig aber nur 100 oder 80 km/h in bestimmten Abschnitten. Radarkontrollen sind üblich – gerade bei Ausfahrten und Tunneln.
- Die Nutzung der Autobahnen auf Mallorca ist grundsätzlich kostenlos.
- Vorsicht: Die Ma-1 Richtung Andratx und die Ma-13 Richtung Alcúdia werden oft unterschätzt – sie sind schnell, aber bei Regen oder im Sommer gefährlich rutschig.
- Blitzer stehen auffällig und manchmal unscheinbar – besonders zwischen Flughafen und Palma sowie am “Tunel de Génova”.
- Wichtige Verkehrsregeln: Striktes Rechtsfahrgebot, Überholen nur links, keine deutschen “Raser-Spielchen” – und niemals Rückwärtsfahren auf der Ausfahrt, auch wenn das Navi spinnt.
- Viele Mietwagenfahrer unterschätzen die kurzen Ausfahrten – frühzeitig einordnen ist Pflicht, sonst verpasst du den richtigen Abzweig (und die nächste Ausfahrt kann weit entfernt sein).
- Insider-Tipp: Wer Zeit sparen will, meidet die Ma-20 zu den klassischen Pendlerzeiten (8–10 Uhr, 17–19 Uhr) und fährt stattdessen “oben herum” über die Ma-30 oder Ma-13.
Was ist die “Autobahn Mallorca” wirklich? Begriff, Streckennetz & Unterschiede zum Festland
Viele sprechen gerne von der “Autobahn Mallorca”, doch im offiziellen Sinn gibt es auf Mallorca keine Autobahnen nach deutschem Standard. Die Schnellstraßen hier heißen “Autopista” oder “Autovía” – und sie erfüllen zwar ähnliche Funktionen, unterscheiden sich aber in einigen Details. Die wichtigsten: Es gibt keine durchgängige, ringförmige Autobahn auf der Insel; vielmehr sind es mehrere separate Schnellstraßen, die Palma mit diversen Regionen verbinden. Die bekanntesten sind die Ma-19 (Palma – Llucmajor – Campos), Ma-13 (Palma – Inca – Alcúdia) und Ma-20 (“Via de Cintura” um Palma).
Der Unterschied zu deutschen Autobahnen springt sofort ins Auge: Meist gibt es nur zwei Fahrspuren pro Richtung, die Standstreifen sind schmal, und die Ein- und Ausfahrten sind oft sehr kurz. Die Ma-20, der innerstädtische Ring von Palma, ist die meistbefahrene Strecke und gleicht zu Stoßzeiten einer Zitterpartie – besonders, wenn Busse, LKWs und Mietwagen gleichzeitig unterwegs sind. Im Gegensatz zum spanischen Festland gibt es auf Mallorca keinerlei Mautstrecken – das war zwar mal im Gespräch, ist aber seit dem Ende der Ma-11-Maut (Túnel de Sóller) Vergangenheit.
Wichtig für alle, die zum ersten Mal fahren: Die Straßen sind hervorragend in Schuss und werden regelmäßig kontrolliert, aber die Verkehrsführung ist oft “typisch mallorquinisch” – das heißt: Spuren können plötzlich enden, Beschilderungen sind manchmal spät angebracht, und spontane Spurwechsel gehören zum Alltag. Wer sich darauf einstellt, wird schnell merken: Die “Autobahn Mallorca” ist entspannter als ihr Ruf – solange du aufmerksam bleibst.
Die wichtigsten Strecken: Ma-19, Ma-20, Ma-13 & Co. – Verlauf, Besonderheiten & lokale Tipps
Die Ma-19 ist das Herzstück des mallorquinischen Schnellstraßennetzes. Vom Flughafen Son Sant Joan (Aeropuerto de Palma) führt sie direkt nach Palma und weiter Richtung Llucmajor, Campos und schließlich zum Südosten der Insel. Für die meisten Besucher ist die Ma-19 der erste Kontaktpunkt mit dem mallorquinischen Straßenleben – und der Einstieg könnte entspannter kaum sein: Breite Fahrspuren, klare Beschilderung, und meist wenig Verkehr außerhalb der Pendlerzeiten. Achtung: Zwischen Flughafen und Stadtzentrum gibt es mehrere feste Blitzer, die teure Fotos schießen. Wer zu schnell ist, bekommt Post aus Spanien – auch als Mietwagenfahrer.
Die Ma-20, bekannt als “Via de Cintura”, bildet den Schnellstraßenring um Palma. Sie ist Fluch und Segen zugleich: Morgens und abends stauen sich hier Berufspendler, Lieferverkehr und Urlauber. Insider-Tipp: Wer keinen dringenden Termin hat, sollte die Ma-20 zu den Stoßzeiten meiden und stattdessen über die Ma-30 (östlicher Umgehungsring) oder Ma-13 (Richtung Norden, dann quer durchs Inselinnere) ausweichen. Wer in Palma Ziele wie Porto Pi, Son Rapinya oder den Hafen ansteuert, kommt um die Ma-20 aber meist nicht herum.
Die Ma-13 führt von Palma über Marratxí, Santa Maria und Inca bis nach Alcúdia. Sie ist die wichtigste Nord-Süd-Achse und vor allem im Sommer eine vielbefahrene Route zu den Stränden der Bucht von Alcúdia, Port de Pollença und den Tramuntana-Dörfern. Die Strecke ist landschaftlich reizvoll und sehr gut ausgebaut – aber auch hier gilt: Gerade an Markttagen (z.B. Donnerstags in Inca) oder bei Großveranstaltungen kann es zu Staus kommen. Die Ma-1 Richtung Andratx ist die wichtigste Verbindung in den Südwesten. Sie ist zwar autobahnähnlich, aber mit vielen Kurven und teils abrupten Geschwindigkeitswechseln.
Was die meisten Urlauber nicht wissen: Die Ma-15 Richtung Manacor ist zwar keine Autobahn, aber eine der schnellsten Landstraßen der Insel – mit langen, geraden Abschnitten und wenigen Kreisverkehren. Wer nach Santanyí, Felanitx oder Cala d’Or will, spart hier oft wertvolle Zeit.
Tempolimits, Blitzer & Bußgelder: Was du unbedingt beachten musst
Das Tempolimit auf Mallorcas “Autobahnen” liegt fast immer bei 120 km/h, kann aber – besonders in Tunneleinfahrten, bei Baustellen oder Abfahrten – auf 100 oder sogar 80 km/h reduziert werden. Die Temporeduzierungen werden streng überwacht, und Radarkontrollen sind auf der Insel allgegenwärtig. Besonders auf der Ma-19 zwischen Flughafen und Palma sowie auf der Ma-20 lauern mehrere feste und mobile Blitzer. Sie stehen häufig an Stellen, wo die Strecke abschüssig ist oder das Limit plötzlich wechselt – ein klassischer Fallstrick für Ungeübte.
Einmal zu schnell, kann teuer werden: Die Bußgelder sind nach spanischem Recht gestaffelt und werden auch an ausländische Halter oder Mietwagenkunden zuverlässig zugestellt. Wer 10 km/h zu viel fährt, zahlt ab 100 Euro aufwärts – ab 30 km/h zu viel kann es richtig teuer oder sogar strafrechtlich relevant werden. Mein Tipp: Halte dich strikt an die ausgeschilderten Tempolimits, besonders an neuralgischen Punkten wie dem “Tunel de Génova” (Ma-20) oder vor/ nach Baustellen.
Ein weiterer Insider-Hinweis: Auch wenn spanische Kennzeichen manchmal schneller wirken – als Urlauber oder Ausländer wird man eher zur Kasse gebeten. Die Polizei kontrolliert gezielt Mietwagen, besonders in der Hochsaison. Und: Alkoholkontrollen sind auf den Autobahnen selten, finden aber häufig an den Ausfahrten im Umland statt.

Verkehrsregeln & Besonderheiten: Von Einfädeln bis Überholen – das solltest du wissen
Das Fahren auf Mallorcas Schnellstraßen ist grundsätzlich unkompliziert, solange man sich an ein paar lokale Eigenheiten hält. Rechtsfahrgebot gilt strikt – auf der linken Spur wird nur überholt, und “Dauerlinksfahrer” sind hier genauso unbeliebt wie auf deutschen Autobahnen. Die Spuren sind oft enger als auf dem Festland, und die Ein- und Ausfahrten kurz. Das bedeutet: Vorausschauend fahren, frühzeitig einordnen und nie abrupt bremsen, wenn du deine Ausfahrt verpasst – einfach an der nächsten Gelegenheit wenden.
Viele Einheimische nutzen die Ma-20 und Ma-19 für Kurzstrecken und wechseln dabei schnell die Spuren. Lass dich davon nicht irritieren. Wer sich langsam einfädelt oder zögert, wird von den Locals gerne mal mit einem energischen “Pitido” (Hupen) oder einem typischen mallorquinischen Schulterzucken bedacht – aber alles bleibt meist freundlich.
Besonderes Augenmerk gilt den Kreisverkehren, die oft direkt nach der Ausfahrt kommen. Hier gilt: Wer sich nicht auskennt, fährt besser erst einmal im Kreis, orientiert sich und nimmt dann die richtige Ausfahrt – das ist völlig akzeptiert und sorgt für keinen Ärger.
Was viele nicht wissen: Gerade auf der Ma-20 gibt es sogenannte “Cambio de Sentido”-Spuren – das sind Wendemöglichkeiten, die aber oft nur für Polizei, Rettungsdienste oder Anlieger freigegeben sind. Wer hier illegal wendet, riskiert saftige Strafen.
Ein ehrlicher Hinweis: Die Ausschilderung ist manchmal uneindeutig, besonders bei kurzfristigen Baustellen – ein kurzer Blick auf Google Maps oder die App “Carreteras Mallorca” hilft, Unklarheiten zu vermeiden.
Wann Autofahren auf Mallorcas Autobahnen Spaß macht – und wann du besser ausweichst
Die beste Zeit für entspannte Fahrten auf der “Autobahn Mallorca” ist außerhalb der Pendlerzeiten: Vormittags zwischen 10 und 13 Uhr oder nachmittags ab 15 Uhr hast du freie Bahn. Besonders angenehm ist das Fahren im Frühjahr oder Spätherbst, wenn die Insel ruhiger und die Straßen leerer sind. In der Hochsaison (Juli, August) kann es hingegen schon ab 7 Uhr morgens auf der Ma-19 und Ma-20 eng werden – vor allem an den Wochenenden, wenn die Strände locken.
Ein echter Geheimtipp: Wer von Palma Richtung Osten will, sollte nach Möglichkeit die Ma-15 wählen – hier herrscht selbst zur Saison oft entspannte Landstraßen-Atmosphäre. Richtung Nordwesten (Valldemossa, Deià) gibt es keine Autobahnen – die Ma-1110 ist kurvenreich, langsam und ein Erlebnis für sich.
Nach Regen verwandeln sich manche Abschnitte der Ma-13 und Ma-1 in rutschige Pisten – der mallorquinische Asphalt kann sehr glatt werden. Fahre dann besonders vorsichtig und mit reduzierter Geschwindigkeit. Bei plötzlichen Starkregenfällen (“gota fría”) ist auf der Ma-19 vor Llucmajor mit Aquaplaning zu rechnen.
Wer den “Via de Cintura” zu Stoßzeiten meiden will, kann als Alternative die Ma-30 (“Variante de Son Ferriol”) nutzen – sie ist weniger bekannt und bietet oft freie Fahrt, insbesondere Richtung Flughafen oder Industriegebiete.
Insider-Empfehlungen: Rastplätze, Tankstellen & echte Pausen-Geheimtipps
Während echte Rastanlagen nach deutschem Vorbild auf der “Autobahn Mallorca” Mangelware sind, gibt es einige Tankstellen, die mehr bieten als nur Sprit und Kaffee. Die “Repsol” an der Ma-19 Richtung Llucmajor (bei Ausfahrt 20) ist bestens ausgestattet: saubere Toiletten, kleiner Supermarkt, gutes Gebäck – und eine der besten “Ensaimadas” zum Mitnehmen. Wer von Palma Richtung Inca (Ma-13) fährt, findet an der Ausfahrt 17 die “Cepsa” mit großem Parkplatz und schattigen Sitzplätzen – ideal für einen kurzen Halt.
Ein echter Geheimtipp für eine entspannte Pause liegt an der Ma-15: Die “Es Cruce” (Restaurant und Café) nahe Vilafranca ist bei Einheimischen beliebt und serviert typische mallorquinische Hausmannskost zu fairen Preisen – perfekt für einen Mittagsstopp abseits der Touristenströme. Wer nach einer schnellen, aber authentischen Pause sucht, probiert die “Pa amb oli” im “Sa Torta” an der Ma-19 bei Campos – einfach, ehrlich, lecker.
Tankstellen sind auf allen Schnellstraßen regelmäßig platziert, aber in den Sommermonaten kann es zu kurzen Engpässen kommen. Fahre nie mit fast leerem Tank in den Inselosten oder die Tramuntana – besonders nachts können kleinere Tankstellen geschlossen sein.
Was du unbedingt vermeiden solltest: Typische Fehler, Fallen & Touristen-Tricks
Viele Mallorca-Besucher unterschätzen die kurzen Ausfahrten der Schnellstraßen. Wer zu spät von der linken auf die rechte Spur wechselt, verpasst schnell seinen Abzweig – und die nächste Ausfahrt kann, je nach Strecke, mehrere Kilometer entfernt sein. Mein Tipp: Schon 1–2 Kilometer vor dem Ziel auf die rechte Spur wechseln und die Ausfahrt im Blick behalten.
Ein häufiger Fehler ist das spontane Anhalten oder Rückwärtsfahren auf dem Standstreifen – das ist auf Mallorca (wie überall in Spanien) strengstens verboten und wird mit hohen Bußgeldern geahndet. Auch das Wenden an nicht freigegebenen Stellen (“Cambio de Sentido”) ist tabu.
Vorsicht bei Navigations-Apps: Manche leiten dich auf Umwege, weil sie den aktuellen Verkehrsfluss falsch einschätzen. Wer sich auf Google Maps verlässt, sollte die Route vor Fahrtantritt prüfen – gerade in Palma gibt es viele Einbahnstraßen und kurzfristige Baustellen.
Ein weiterer Insider-Hinweis: In der Hochsaison bieten manche “freundliche Helfer” an den Ausfahrten private Parkplätze an – meist zu überhöhten Preisen und ohne Haftung. Seriöse, bewachte Parkplätze sind ausgeschildert (“Aparcamiento vigilado”).

Kultur, Etikette & das Fahrgefühl: Was Mallorca von Deutschland unterscheidet
Mallorcas Straßenverkehr lebt von einer Mischung aus mediterraner Gelassenheit und überraschender Disziplin. Gedrängelt wird selten, aber wenn, dann meist mit einem kurzen “Lichthupe” oder Hupen – ernsthafte Aggressionen sind die Ausnahme. Wer freundlich bleibt, bekommt auch im dichten Verkehr ein “Gracias” oder ein Lächeln zurück.
Ein wichtiger Unterschied: Die mallorquinische Polizei (“Guardia Civil de Tráfico”) ist sichtbar präsent, aber meist entspannt. Freundliche Kommunikation hilft immer weiter, solltest du mal in eine Kontrolle geraten. Ein paar Brocken Spanisch (“Buenos días”, “Gracias”) öffnen Türen und Herzen – und zeigen Respekt vor der lokalen Kultur.
Was viele nicht wissen: Auf Mallorca ist es üblich, dass Fahrer beim Einfädeln kurz die Warnblinkanlage einschalten, um sich zu bedanken – ein kleiner, aber feiner Unterschied, der das Miteinander auf der Straße angenehm macht.
Und: Wer auf der Ma-20 oder Ma-19 zu Stoßzeiten unterwegs ist, sollte Geduld mitbringen. Ein bisschen “poc a poc” (mallorquinisch für “immer mit der Ruhe”) hilft, den Stresspegel niedrig zu halten – und macht jede Fahrt entspannter.
FAQ: Die häufigsten Fragen zur Autobahn Mallorca – Klartext vom Insider
Gibt es auf Mallorca eine “echte” Autobahn wie in Deutschland? Nein – die Schnellstraßen (“Autopista”) sind autobahnähnlich, aber meist mit weniger Spuren, kürzeren Ein- und Ausfahrten, und striktem Tempolimit.
Muss ich Maut bezahlen? Nein – alle Autobahnen auf Mallorca sind mautfrei.
Wie streng sind die Tempolimits? Sehr streng – gerade an neuralgischen Punkten wird viel geblitzt, und Bußgelder kommen auch nach Deutschland oder Österreich.
Wie sicher sind die Straßen? Sehr sicher und gut gepflegt – aber bei Regen, Sommerhitze oder in der Dunkelheit gilt erhöhte Vorsicht. Besonders Motorradfahrer sollten auf glatte Fahrbahnmarkierungen achten.
Wann sind die Straßen am leersten? Außerhalb der Stoßzeiten (Vormittags ab 10 Uhr, nachmittags ab 15 Uhr) sowie im Frühling und Spätherbst.
Welche Strecke ist besonders schön? Die Ma-13 Richtung Norden bietet tolle Ausblicke auf die Tramuntana – aber auch die Ma-15 Richtung Osten ist landschaftlich reizvoll und entspannt zu fahren.
Gibt es Pannenhilfe? Ja – der “RACC” (spanischer ADAC) ist zuverlässig, und die meisten Mietwagenanbieter bieten 24h-Hilfe. Notrufsäulen sind selten, aber die Polizei ist unter 112 erreichbar.
Fazit: Die “Autobahn Mallorca” als Schlüssel zur Insel – entspannt, sicher & mit Insider-Mehrwert
Die “Autobahn Mallorca” ist mehr als nur Asphalt. Sie ist das Rückgrat für alle, die die Insel flexibel, schnell und unabhängig erkunden wollen – ganz gleich, ob zum Wochenmarkt nach Sineu, zum Sundowner nach Port d’Andratx oder zur versteckten Bucht im Osten. Wer die lokalen Spielregeln kennt, spart Zeit, Geld und Nerven – und entdeckt unterwegs Orte, die im Reiseführer nur am Rande erwähnt werden. Wichtig ist dabei immer: Die Tempolimits ernst nehmen, die Eigenheiten der Straßen respektieren und sich von kleinen Unwägbarkeiten nicht aus der Ruhe bringen lassen. Mit einem offenen Blick und etwas “poc a poc” wird jede Fahrt auf Mallorcas Autobahnen zu einem Teil des echten Insellebens. Wenn du das nächste Mal auf der Ma-19 oder Ma-20 unterwegs bist, denk daran: Du bist nicht nur auf dem Weg zum Ziel, sondern mittendrin im mallorquinischen Alltag – und genau das macht die “Autobahn Mallorca” so besonders.







