Wie oft hast du auf Mallorca schon gedacht: „Heute hätte ich Lust auf authentisches Sushi, eine dampfende Pho oder ein Curry, das wirklich nach Fernost schmeckt – aber bitte nicht in einer belanglosen Touristenfalle“? Genau diese Frage hat mich selbst immer wieder beschäftigt, wenn der Appetit auf asiatische Küche Palma wachgekitzelt hat. Denn die Vielfalt ist groß, doch der Unterschied zwischen echter Kochkunst, Fusion-Gags für Instagram und überteuerten All-you-can-eat-Buffets ist auf Mallorca gewaltig. In diesem Guide bekommst du meine ganz persönliche Auswahl, die ehrlichsten Tipps und alles, was du über asiatische Küche Palma wissen musst, bevor du deine Zeit (und dein Geld) investierst. Von versteckten Sushi-Bars bis zu vietnamesischen Suppenküchen, von lokalen Eigenheiten bis zu Fallstricken für Ungeübte – hier liest du, wie, wo und wann sich asiatische Küche Palma wirklich lohnt. Du erfährst, welche Adressen du kennen solltest, wann du lieber reservierst, worauf du beim Bestellen achten solltest und warum manche Klassiker auf Mallorca einen eigenen Akzent bekommen. Wer einmal weiß, wie die Insel tickt, wird asiatische Küche Palma ganz neu entdecken – und genießt ab sofort wie ein Local, nicht wie ein unbedarfter Besucher.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Palma bietet die größte und vielfältigste Auswahl an asiatischer Küche auf Mallorca – von authentisch bis Fusion, von Sushi bis Pho.
- Für echtes Sushi empfehlen Locals das „Arume Sushi Bar“ (Menú del día ab 18 €, Sushi à la carte ab 4 € pro Stück).
- Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für vietnamesische Küche findest du mittags im „Saigon Baguette“ (Pho ab 12 €, Sommerrollen ab 6 €).
- Chinesische Restaurants in Palma sind oft auf mallorquinische Stammgäste ausgerichtet – frag nach „Menú Chino“ für authentischere Gerichte.
- Viele Lokale sind montags oder sonntags geschlossen; für beliebte Adressen wie „Arume“ oder „Katagi Blau“ immer vorab reservieren.
- All-you-can-eat-Sushi-Buffets locken mit günstigen Preisen, aber Qualität und Frische schwanken stark – besser gezielt auswählen.
- Vegetarische und vegane Optionen werden auf Nachfrage meist gerne angepasst – frag freundlich nach „opción vegetariana“ oder „sin pescado“.
- Gute asiatische Küche Palma gibt es nicht nur im Zentrum: Santa Catalina, Portixol und Pere Garau sind Hotspots mit vielen Geheimtipps.
- Im Sommer lohnt sich ein früher Restaurantbesuch – ab 20 Uhr wird es schnell voll, Außenterrassen sind dann oft schon vergeben.
- Trinkgeld ist wie überall auf Mallorca freiwillig, aber bei gutem Service (vor allem in Familienbetrieben) gern gesehen.
Warum asiatische Küche Palma so besonders ist – und was du wissen solltest
Asiatische Küche Palma ist mehr als Sushi und gebratene Nudeln; sie ist ein Spiegel der internationalen Szene der Stadt, aber auch geprägt von mallorquinischem Alltag. Viele der besten asiatischen Restaurants werden von Familien geführt, die seit Jahren fest in der lokalen Community verankert sind – oft mit Wurzeln in China, Vietnam oder Japan, aber einer klaren Ausrichtung auf die Wünsche der mallorquinischen Kundschaft. Was das bedeutet? Die Speisekarten enthalten klassische Gerichte, aber häufig auch kreative Eigeninterpretationen, die es so in Asien kaum gibt. Das kann großartig sein – oder enttäuschen, wenn man auf Authentizität hofft.
Ein wichtiger Insider-Tipp: Die hochwertigsten Adressen verstecken sich selten an den offensichtlichen, touristischen Flaniermeilen rund um Plaça Major oder Passeig des Born. Wer wirklich außergewöhnliche asiatische Küche Palma erleben will, muss auch mal einen Abstecher in Viertel wie Santa Catalina, Pere Garau oder Portixol machen – hier kennt man sich, und Stammgäste werden mit Handschlag begrüßt. Ein weiteres Detail, das viele Besucher nicht wissen: Viele asiatische Restaurants bieten mittags ein günstiges „Menú del día“ an, das oft weit preiswerter und abwechslungsreicher ist als die Abendkarte.
Die Nachfrage nach veganer und vegetarischer asiatischer Küche Palma ist in den letzten Jahren spürbar gestiegen. Während traditionelle Lokale manchmal etwas improvisieren, finden sich inzwischen immer mehr spezialisierte Restaurants, die Gerichte ohne Fisch, Fleisch oder Laktose anbieten – vorausgesetzt, du fragst gezielt danach. Wer höflich nach „sin carne“ oder „opción vegana“ fragt, wird meist mit einem freundlichen Lächeln und kreativen Alternativen belohnt.
Was viele Touristen unterschätzen: Die asiatische Küche Palma ist eng mit den saisonalen Rhythmen der Insel verbunden. Im Hochsommer werden Sushi und leichte Gerichte bevorzugt, während im Herbst und Winter wärmende Suppen oder Currys boomen. Reservieren ist in der Hochsaison Pflicht – die Mallorquiner:innen gehen gerne spät essen, und viele Restaurants sind ab 21 Uhr ausgebucht.
Wer die Balance zwischen Qualität, Preis und Atmosphäre sucht, sollte sich nicht von allzu bunten Werbeschildern oder All-you-can-eat-Angeboten blenden lassen. Die besten Adressen setzen auf Frische, ehrliche Küche und einen persönlichen Service – und das spürt man vom ersten Bissen an.
Sushi auf Mallorca: Wo authentische Qualität auf lokale Kreativität trifft
Sushi ist aus der asiatischen Küche Palma nicht mehr wegzudenken. Doch während zahlreiche Lokale mit „Sushi“ auf der Karte werben, liefern nur wenige wirklich überzeugende Qualität. Der Unterschied liegt meist im Detail: Frische, Fischsorte, Reiskonsistenz – und nicht zuletzt die Erfahrung hinter der Theke. Mein persönlicher Favorit, wenn es um Sushi auf Mallorca geht, ist die Arume Sushi Bar in Santa Catalina. Der Inhaber, Tomeu Martí, verbindet klassische japanische Techniken mit mallorquinischen Zutaten – man findet zum Beispiel Nigiri mit lokalem Rotbarbenfilet oder Maki mit „sobrasada“ (mallorquinische Paprikawurst) als mutiges, aber gelungenes Experiment. Preislich liegt Sushi à la carte hier bei etwa 4 € pro Stück, das Menü del día zur Mittagszeit ist mit 18 € eine echte Empfehlung.
Wer gerne mit Meerblick genießt, sollte das Katagi Blau auf dem Dach des Llaut Palace Hotels in Playa de Palma besuchen. Hier trifft stylishes Ambiente auf kreative Sushi-Variationen und asiatische Fusionküche. Die Preise sind gehoben (Sushi-Platte ab 32 €), aber die Aussicht bei Sonnenuntergang ist spektakulär. Tipp: Unbedingt vorher reservieren – besonders freitags und samstags.
Ein echter Geheimtipp für Puristen ist das kleine SushiGo im Viertel Pere Garau. Der Fokus liegt auf klassischen Sushi- und Sashimi-Varianten, ohne viel Schnickschnack. Hier essen viele Stammgäste aus der Nachbarschaft, und die Qualität ist konstant hoch. Reservierungen sind hier meist nicht nötig, doch ab 20:30 Uhr kann es voll werden.
Was viele nicht wissen: Bei den meisten Sushi-Lokalen auf Mallorca ist Wasabi – wie in Japan – frischer und weniger scharf als das billige Pulver, das man aus Supermärkten kennt. Wer Wert auf traditionelle Zubereitung legt, sollte explizit nach „wasabi fresco“ fragen. Und ein Tipp aus Erfahrung: Bei Sushi-Buffets für unter 15 € am Hafen lohnt sich ein genauer Blick – hier werden oft minderwertige Zutaten verwendet, und die Qualität schwankt teils von Tag zu Tag.
Für Allergiker oder Gäste mit Unverträglichkeiten ist Palma übrigens eine sichere Bank: Die meisten Sushi-Restaurants sind an internationale Kundschaft gewöhnt und passen Gerichte auf Nachfrage problemlos an.

Vietnamesische Küche: Pho, Banh Mi & Sommerrollen wie in Hanoi?
Asiatische Küche Palma ist längst nicht mehr nur chinesisch oder japanisch geprägt. Die vietnamesische Szene ist in den letzten Jahren regelrecht aufgeblüht – dank einer kleinen, aber sehr engagierten Community. Wer einmal eine echte Pho genießen will, sollte unbedingt das Saigon Baguette in der Nähe des Mercat de l’Olivar testen. Das Lokal ist schlicht, aber stets voll – kein Wunder, denn die Pho Bo mit zartem Rind und frischen Kräutern ist ein Gedicht (12 €), und die Banh Mi-Sandwiches werden nach traditionellem Rezept gebacken. Besonders beliebt: Die vegetarischen Sommerrollen, die frisch gerollt auf den Tisch kommen (6 €).
Ein weiterer Tipp ist das Pho 70 im Viertel Santa Catalina. Hier trifft vietnamesisches Streetfood auf ein entspanntes, modernes Ambiente. Die Karte ist klein, aber fein, mit Klassikern wie Bun Cha oder Pho Ga. Preislich bewegt man sich zwischen 11 und 16 € pro Hauptgericht – mittags gibt es ein günstiges Menü.
Viele Touristen wissen nicht, dass vietnamesische Lokale auf Mallorca oft von Familien geführt werden, die seit Jahren auf der Insel leben. Das merkt man an der Herzlichkeit – wer nicht weiß, was er bestellen soll, bekommt oft eine kleine Einführung oder darf sogar probieren. Wer sich traut, nach „extra pikant“ oder „mucho cilantro“ zu fragen, wird meist besonders verwöhnt. Und: In der vietnamesischen Küche auf Mallorca wird frischer Koriander („cilantro fresco“) großzügig verwendet – falls du ihn nicht magst, sag es explizit beim Bestellen.
Ein lokaler Brauch, den viele nicht kennen: In vietnamesischen Restaurants auf Mallorca wird Tee meist kostenlos serviert. Wer Wasser möchte, bekommt in der Regel eine Flasche stilles „agua sin gas“ für 1–2 €.
Der beste Zeitpunkt für vietnamesische Küche Palma? Im Winter, wenn eine heiße Pho nach einem Spaziergang durch die Altstadt besonders gut wärmt – aber auch mittags, wenn viele Büros im Zentrum auf einen schnellen, gesunden Lunch setzen.
Chinesische Küche Palma: Authentisch, angepasst oder touristisch?
Chinesische Restaurants gibt es in Palma wie Sand am Meer – doch nur wenige heben sich durch echte Authentizität ab. Viele Lokale sind auf mallorquinische und spanische Stammgäste ausgerichtet und servieren eine Mischung aus Klassikern und lokalen Lieblingsgerichten. Wer authentische chinesische Küche Palma erleben möchte, sollte das Restaurante China City in der Nähe des Plaça Espanya ins Auge fassen. Hier gibt es neben den üblichen Klassikern wie Ente knusprig oder gebratenen Nudeln auch Dim Sum und Gerichte, die auf der spanischsprachigen Karte („Carta especial china“) versteckt sind. Wer höflich nachfragt, bekommt oft eine separate Empfehlungsliste, die deutlich authentischer ist als die Standardkarte.
Ein weiteres interessantes Konzept ist das Restaurante Hong Kong in Pere Garau, das von einer Familie aus Guangzhou geführt wird. Hier finden sich viele Gerichte, die an die kantonesische Küche erinnern – und die Preise sind mit Hauptgerichten um die 8–12 € sehr fair. Tipp: Mittags gibt es ein Menú del día mit Suppe, Hauptgericht und Dessert für unter 10 €.
Was viele nicht wissen: Die chinesische Küche Palma unterscheidet sich in den Gewürzen deutlich von Lokalen auf dem spanischen Festland. Chili wird eher zurückhaltend eingesetzt, und viele Gerichte werden auf Wunsch milder oder stärker gewürzt – einfach nach „más picante“ fragen, wenn du es schärfer magst. Ein mallorquinischer Insider-Tipp: Wer Dim Sum liebt, sollte nach den Wochenend-Specials fragen; dann werden oft hausgemachte Dumplings frisch zubereitet.
Warnung: Viele All-you-can-eat-Buffets, gerade entlang der Avenidas oder in der Nähe der großen Hotels, bieten zwar eine große Auswahl, aber die Qualität schwankt stark. Frische und Geschmack lassen oft zu wünschen übrig, und die Preise sind zwar niedrig, aber nicht immer gerechtfertigt. Wer Wert auf gute Zutaten legt, sollte lieber gezielt ein empfohlenes Lokal wählen.
Kleiner Knigge: In chinesischen Restaurants auf Mallorca wird das Essen meist zum Teilen in die Mitte gestellt („para compartir“). Wer alleine isst, bekommt auf Nachfrage oft kleinere Portionen – einfach freundlich fragen.
Thailändische Küche: Wo du echtes Thai auf Mallorca bekommst
Thailändische Restaurants sind in Palma weniger zahlreich als Sushi-Bars oder chinesische Lokale, aber dafür oft mit viel Liebe zum Detail geführt. Ein Favorit unter Locals ist das Isaan Thai Cuisine im Viertel Son Armadams. Die Inhaber stammen aus Nordthailand und servieren Klassiker wie Pad Thai (ab 13 €), grünes Curry (ab 14 €) oder Som Tam (Papayasalat, 8 €), der nach Wunsch richtig scharf abgeschmeckt wird. Besonders: Der Reis wird traditionell in kleinen Bambuskörbchen serviert, und die Gerichte sind frei von künstlichen Zusätzen.
Ein weiterer Tipp ist das Thai Garden in Portixol. Hier genießt du in entspannter Atmosphäre auf einer ruhigen Terrasse, und die Karte bietet sowohl thailändische Klassiker als auch einige kreative Fusion-Gerichte. Die Preise sind moderat, Hauptgerichte liegen zwischen 12 und 18 €, und der Service ist herzlich. Wer Glück hat, bekommt zum Abschied einen hausgemachten Mango-Sticky-Rice aufs Haus.
Was viele nicht wissen: Auf Mallorca wird thailändische Küche oft milder serviert als in Bangkok oder Chiang Mai. Wer es authentisch scharf möchte, sollte beim Bestellen explizit nach „muy picante“ fragen – und bekommt dann meist Chili-Schoten oder Paste separat dazu.
Insider-Tipp: Viele Thai-Restaurants bieten spezielle Gerichte nur auf Nachfrage oder für Stammgäste an – zum Beispiel „Larb“ (ein scharfer Salat aus Hackfleisch und Kräutern) oder „Khao Soi“ (nordthailändische Nudelsuppe). Wer sich traut, freundlich zu fragen, wird oft überrascht.
Reservieren lohnt sich vor allem an Wochenenden und Feiertagen, da viele Mallorquiner gerne mit der ganzen Familie Thai essen gehen. Und: Take-away ist bei Thais in Palma weit verbreitet – perfekt für ein Picknick am Meer.
Fusionsküche & asiatische Trends: Zwischen Kreativität und Kitsch
Die asiatische Küche Palma lebt nicht nur von Tradition, sondern auch von Innovation. Zahlreiche Restaurants setzen auf Fusion-Konzepte, bei denen japanische, thailändische, chinesische und sogar mallorquinische Elemente kombiniert werden. Das kann spannend sein – oder auch einmal in die Hose gehen. Ein Paradebeispiel für gelungene Fusion ist das Sumaq in Santa Catalina, das peruanisch-japanische Nikkei-Küche serviert (Ceviche mit Yuzu, Sushi mit Quinoa). Die Preise sind gehoben (Tasting-Menü ab 55 €), doch die Qualität und der Service sind herausragend.
Auch das Moss Sushi Bar in der Altstadt spielt mit ungewöhnlichen Kombinationen – zum Beispiel Sushi mit mallorquinischer „Botifarró“ oder Tataki von lokalem Fisch. Wer Lust auf Sushi mit einem Augenzwinkern hat, ist hier richtig. Die Preise liegen im Mittelfeld (Sushi-Platte ab 18 €).
Doch Vorsicht: Nicht jede „Asian Fusion“-Bar hält, was das Instagram-Profil verspricht. Gerade in der Nähe großer Hotels und am Paseo Marítimo gibt es einige Lokale, in denen Stil vor Substanz kommt – hier sind die Preise teils happig, der Geschmack aber blass. Mein Rat: Immer einen Blick auf die Gästestruktur werfen. Sitzen überwiegend Einheimische und spanische Stammgäste, ist die Küche meist überzeugend. Sind es nur Urlauber, lohnt oft ein zweiter Gedanke.
Ein Trend, der in Palma in den letzten Jahren angekommen ist, sind „Ramen Bars“ mit japanischer Nudelsuppe – etwa im Ramen Otaku in Santa Catalina. Die Stimmung ist lässig, die Suppen kräftig und wärmend, ideal für einen schnellen Lunch oder ein spätes Abendessen. Tipp: Wer Ramen mag, sollte zur Mittagszeit kommen, denn abends sind die Tische oft ausgebucht.
Ein weiteres Detail, das viele Besucher überrascht: In Fusion-Lokalen wird oft mit lokalen Weinen und mallorquinischem Craft Beer kombiniert – eine spannende Alternative zu Sake oder asiatischem Bier.
Praktische Tipps: Wann, wo und wie du asiatische Küche Palma am besten genießt
Die asiatische Küche Palma ist ein Kosmos für sich – und mit ein paar einfachen Tricks holst du das Beste heraus. Wer mittags unterwegs ist, profitiert bei vielen Lokalen vom „Menú del día“: Drei Gänge für 12–18 €, inklusive Getränk, sind üblich, und die Auswahl ist oft größer als abends. Reservieren lohnt sich vor allem am Wochenende und in der Hochsaison, denn spontane Plätze sind dann rar.
Ein klassischer Fehler: Viele unterschätzen, wie beliebt asiatische Küche Palma bei den Einheimischen ist – gerade nach Feierabend oder am Sonntagabend, wenn viele Mallorquiner mit Familie oder Freunden essen gehen. Wer zu zweit oder mit kleiner Gruppe unterwegs ist, sollte spätestens ab 20 Uhr vor Ort sein.
Vegetarier und Veganer sind in den meisten Lokalen willkommen – auf Nachfrage werden Gerichte gerne angepasst. Wer Gluten meiden muss, sollte explizit nach „sin gluten“ fragen, da nicht alle Sojasaucen glutenfrei sind. Ein weiterer Spartipp: In vielen asiatischen Restaurants kannst du Wasser kostenlos nachfüllen lassen, wenn du freundlich fragst.
Ein kultureller Hinweis: In asiatischen Lokalen auf Mallorca ist es üblich, mit Stäbchen zu essen („palillos“), aber niemand nimmt es übel, wenn du auf Messer und Gabel bestehst – die werden meist unaufgefordert dazugelegt. Wer Trinkgeld gibt (5–10 % sind üblich), wird sich schnell als gern gesehener Gast etablieren.
Und ein letzter Tipp für Genießer: Viele Restaurants bieten Take-away an – perfekt für ein Picknick auf der Plaça Mayor oder einen entspannten Abend am Meer. Die Verpackungen sind meist umweltfreundlich, und auf Nachfrage gibt es oft wiederverwendbare Essstäbchen dazu.

Worauf du achten solltest: Touristenfallen und typische Fehler vermeiden
So vielfältig asiatische Küche Palma ist, so groß ist auch die Spanne zwischen herausragender Qualität und enttäuschenden Massenabfertigungen. Ein ehrlicher Hinweis: Lokale mit großen, bunt beleuchteten Speisekarten und aggressiver Straßenwerbung setzen oft auf Quantität statt Qualität. Hier werden häufig Fertigsaucen verwendet, und die Frische der Zutaten ist Glückssache. Besonders in der Nähe großer Hotels und an der Playa de Palma lohnt sich ein zweiter Blick, bevor du dich zu einem spontanen Besuch hinreißen lässt.
Ein weiterer häufiger Fehler: Viele Gäste bestellen zu viel auf einmal – die Portionen sind auf Mallorca oft großzügig, und das Teilen („compartir“) ist in asiatischen Lokalen willkommen. Wer sich unsicher ist, fragt nach Empfehlungen oder bestellt zunächst kleinere Gerichte.
Wer Sushi zum Mitnehmen kauft, sollte auf eine durchgehende Kühlung achten – gerade im Sommer. Einige Supermärkte bieten abgepacktes Sushi an, das jedoch selten mit der Qualität frischer Zubereitung mithalten kann.
Ein Insider-Tipp: Die besten Lokale haben meist keine Flyer in Hotel-Lobbys, sondern werden von Stammgästen weiterempfohlen. Wenn du unsicher bist, schau auf die Gästestruktur und frage ruhig nach Empfehlungen beim Service – die meisten sind stolz auf ihre Küche und geben gerne Auskunft.
Und noch ein Hinweis für Allergiker: Immer nach den verwendeten Zutaten fragen, vor allem bei Saucen und Dressings. Die spanische Vorschrift verlangt zwar Deklaration, aber nicht jede Küche ist darauf eingestellt.
Fazit: Asiatische Küche Palma – Genuss mit Herz, Vielfalt mit Charakter
Wer asiatische Küche Palma in ihrer ganzen Vielfalt erleben möchte, braucht mehr als einen Blick auf die Speisekarte. Die besten Adressen verstecken sich oft abseits der touristischen Routen, und echte Qualität erkennt man an Frische, Handwerk und Herzlichkeit. Ob Sushi vom Meister, Pho aus Familienhand oder kreative Fusion-Küche – Palma bietet für jeden Geschmack und jedes Budget das passende Erlebnis. Wer ein wenig Zeit investiert, lokale Tipps beherzigt und bereit ist, Neues zu probieren, wird mit authentischen Aromen, herzlichen Gastgebern und unvergesslichen Momenten belohnt. Wer weiß: Vielleicht wird dein neues Lieblingslokal ja einer der Orte, die du so nie erwartet hättest. Probier es aus – und entdecke die asiatische Küche Palma mit den Augen eines echten Insiders.







