Wer “palma bars” hört, denkt oft sofort an pulsierendes Nachtleben und angesagte Drinks – doch die wahre Magie entfaltet sich erst, wenn man Palma de Mallorca als Insider erlebt. Die besten Bars verstecken sich zwischen gotischen Fassaden, in verwinkelten Gassen, manchmal mit Blick auf das Meer, manchmal mit Geschichten aus Jahrhunderten. Wer sich treiben lässt, findet Orte, an denen das Glas Vino Tinto mehr als nur ein Getränk ist – es ist ein Stück mallorquinische Lebensart. Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Vermut in einer Bar im Santa Catalina-Viertel, als mir der Barkeeper leise zuflüsterte, welche Tapas man besser meidet und zu welcher Uhrzeit Einheimische wirklich kommen. Genau diese Tipps, Orte und kleinen Geheimnisse teile ich hier. Von authentischen Tapas-Bars über Rooftop-Lounges bis zu Stränden, an denen das Bier nach Sonnenuntergang besonders gut schmeckt – dieser Guide führt dich zu den echten Highlights rund um palma bars. Und damit du nicht in die Touristenfallen tappst, erfährst du auch, was du lieber auslässt. Willkommen zu deinem persönlichen Insider-Guide für Palma de Mallorcas Bars, Sehenswürdigkeiten und Strände!

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die spannendsten palma bars findest du im Santa Catalina-Viertel, La Lonja und rund um die Plaça de la Drassana – nicht an der Promenade.
- Unbedingt probieren: Vermut (hausgemachter Wermut) und Tapas in der “Bar España” oder “La Rosa Vermutería”. Preise: ab 3 € pro Glas.
- Viele Bars öffnen erst ab 18 Uhr, die besten Vibes gibt es ab 20 Uhr – früh da sein lohnt sich selten.
- Touristenfallen: Bars direkt am Passeig del Born sind oft überteuert und wenig authentisch.
- Rooftop-Bars mit Meerblick: “Es Baluard” (modern, Kunstmuseum) und “Sky Bar” im Hotel Almudaina.
- Die schönsten Strände in Palmanähe: Playa de Can Pere Antoni (Stadtstrand) und die kleine Cala Major (15 Minuten Busfahrt).
- Einheimische meiden Eimer-Cocktails – bestelle stattdessen einen “Gin Tonic” mit mallorquinischem Gin (“Gin Eva” oder “Suau”).
- In der Altstadt gelten andere Regeln: Lautes Verhalten und “Bier auf der Straße” sind tabu – respektiere die Nachbarschaft.
- Lokaler Geheimtipp: Donnerstags ist “Ruta Martiana” – Tapas & Drink für 3 € in ausgewählten Bars rund um die Plaça de la Reina.
- Reservierungen sind selten nötig, außer bei gehobenen Rooftop-Bars oder größeren Gruppen ab 6 Personen.
- Busse fahren bis spät in die Nacht – Taxi ab Zentrum zum Hotel kostet meist unter 10 € innerhalb Palmas.
Palma Bars: Wo findest du echte Insider-Spots?
Wer palma bars wirklich erleben will, muss bereit sein, die touristischen Hauptschauplätze zu verlassen. Die besten Adressen verstecken sich in den Vierteln Santa Catalina, La Lonja und Sa Gerreria. Santa Catalina ist das kulinarische Herz Palmas: Hier reihen sich kleine Bars aneinander, von der “Ginbo” Bar mit ihrer legendären Gin-Auswahl (über 100 Sorten, Cocktails ab 12 €) bis zur “Bar Cuba”, die tagsüber Café und abends Treffpunkt für Nachtschwärmer ist. Im Viertel La Lonja rund um die Carrer de la Apuntadors findest du Klassiker wie die “Bar Abaco” – ein Muss für den ersten Eindruck, aber zugegeben: Die Preise sind stolz (Cocktails ab 18 €), dafür ist die Bar ein barockes Gesamtkunstwerk.
Sa Gerreria ist der Hotspot für die “Ruta Martiana” am Dienstagabend: Bars wie die “Moltabarra” servieren Tapas und Caña (kleines Bier) für 3 €. Hier mischen sich Einheimische und Studenten, die Atmosphäre ist ungezwungen, ein bisschen chaotisch, und genau das macht den Reiz aus. Was viele nicht wissen: In der Altstadt gibt es Bars, die erst nach 22 Uhr öffnen, etwa die “Bar Flexas”, ein LGBTQ+-Lieblingsort mit Drag-Shows – authentischer geht’s kaum.
Mein Tipp: Lass dich treiben, aber geh nicht zu früh los. Die mallorquinische Bar-Kultur startet selten vor 20 Uhr, vorher sitzt du meist unter anderen Touristen. Wer die echten Vibes erleben will, bleibt bis Mitternacht – dann wird’s erst richtig spannend.
Welche Bars in Palma lohnen sich wirklich? Drei ehrliche Empfehlungen
Die Auswahl an Bars in Palma ist riesig – aber nicht jede ist einen Besuch wert. Viele der berühmten Adressen glänzen nur von außen oder setzen auf Instagram-Optik statt Atmosphäre. Hier drei persönliche Favoriten, die du dir nicht entgehen lassen solltest:
1. La Rosa Vermutería & Colmado (Carrer de la Rosa, 5): Diese Bar ist bekannt für ihren hausgemachten Vermut, serviert zu klassischen Tapas wie “Ensaladilla Rusa” oder “Gilda”. Das Ambiente ist charmant, retro und voller Leben. Ein Glas Vermut kostet ab 3 €, die kleine Tapas-Auswahl ab 2,50 €. Unbedingt reservieren, wenn du mit mehreren Leuten kommst.
2. Bar España (Carrer de Can Escursac, 12): Ein echter Klassiker für Tapas, Pinchos und lokale Atmosphäre. Die Preise sind fair (Tapas ab 3,50 €), das Publikum gemischt. Die Bar ist oft voll und laut – das gehört dazu. Tipp: Lieber an der Theke stehen und mit den Barkeepern ins Gespräch kommen, statt einen Tisch zu suchen.
3. Es Baluard Restaurant & Lounge (Plaça de la Porta de Santa Catalina, 10): Für einen Drink mit Aussicht. Hier sitzt du auf der Terrasse mit Blick auf Hafen und Kathedrale. Die Preise sind gehoben (Cocktails ab 14 €), aber für einen Sundowner lohnt sich der Abstecher. Insider-Tipp: Das Kunstmuseum im gleichen Gebäude schließt um 20 Uhr, perfekt für einen kulturellen Start in den Abend.
Was die meisten Reiseführer verschweigen: Viele der “hippen” Bars in der Altstadt wechseln oft das Konzept oder schließen nach wenigen Jahren. Verlasse dich also nicht blind auf Empfehlungen aus veralteten Quellen – die aktuelle Szene ist immer in Bewegung, und Einheimische meiden Bars, die nur auf Touristen setzen.

Palma Bars und Strände: Wo genießt du beides am besten?
Ein Drink nach dem Strand? In Palma ist das unkomplizierter als in vielen anderen Städten auf Mallorca. Direkt am Stadtstrand Playa de Can Pere Antoni findest du zwar keine klassischen Bars, aber mehrere Chiringuitos (Strandbuden), die Bier, Sangria und einfache Snacks anbieten. Hier sitzt du mit Blick auf die Kathedrale, das Bier kostet zwischen 3 und 4 €, die Atmosphäre ist locker. Nachteil: Abends zieht es viele Touristen an, Einheimische kommen eher zum Sundowner gegen 19 Uhr.
Für mehr Authentizität lohnt sich ein Abstecher nach Portixol, dem ehemaligen Fischerviertel, zehn Minuten zu Fuß vom Zentrum. Hier reiht sich eine Bar an die nächste: “Sa Roqueta” ist berühmt für Meeresfrüchte (und den besten Tumbet – ein mallorquinisches Gemüsegericht), während die “Bar Cuba” am Plaza Puente ein Treffpunkt für Locals ist. Mein Tipp: Am Wochenende kann es voll werden, aber unter der Woche findest du in Portixol immer einen Platz mit Meerblick.
Wer einen echten Strandtag mit Bar-Erlebnis kombinieren will, fährt nach Cala Major (Bus 4 ab Plaça d’Espanya, 15 Minuten). Die kleine Bucht ist zwar beliebt, aber am Rand gibt es entspannte Bars wie das “Kokomo Surf Café”, wo Surfer und Einheimische aufeinandertreffen. Hier kostet das Bier ab 2,50 €, und die Stimmung ist bis Sonnenuntergang besonders. Was viele nicht wissen: Am frühen Morgen (bis 9 Uhr) hast du die Bucht fast für dich allein – perfekt für ein ruhiges Frühstück mit Meerblick, bevor der Trubel beginnt.
Was solltest du bei palma bars unbedingt vermeiden?
So schön die Auswahl an Bars ist, so leicht tappt man auf Mallorca in die typischen Touristenfallen. Bars direkt am Passeig del Born oder an der Kathedrale verlangen oft das Doppelte für einfache Getränke und bieten wenig echte Atmosphäre. Auch die bunten Cocktail-Eimer, die an der Playa de Palma oder in einigen Innenstadtbars verkauft werden, sind bei Einheimischen verpönt – Geschmack und Alkoholgehalt lassen meist zu wünschen übrig. Besser: Setze auf klassische Drinks oder lokale Spezialitäten wie “Hierbas” (Kräuterlikör, meist aufs Haus nach dem Essen).
Ein weiteres No-Go: Das Mitnehmen von Glasflaschen an den Strand oder das Trinken auf der Straße, vor allem in der Altstadt. Die Polizei versteht bei diesem Thema keinen Spaß und es drohen Bußgelder ab 50 €. In Palma gilt zudem ab 23 Uhr ein Verkaufsverbot für Alkohol in Supermärkten und Kiosken, was viele Besucher überrascht.
Mein ehrlicher Rat: Lass dich nicht von übertriebenen Versprechen oder aufdringlichen Promotern locken, die Partytouren verkaufen. Die besten Abende ergeben sich spontan, oft in kleinen Bars, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken. Wer sich an lokale Gepflogenheiten hält und offen ist für Neues, findet schnell Anschluss – und entdeckt die wahre Seele von palma bars.
Saison, Uhrzeiten & Preise: Das solltest du wissen
Die Bar-Szene in Palma verändert sich mit den Jahreszeiten. Im Sommer (Juni bis September) sind die meisten Bars täglich geöffnet, oft bis 2 oder 3 Uhr morgens, einige Rooftop-Bars sogar länger am Wochenende. In der Nebensaison (Oktober bis April) schließen viele Bars montags oder dienstags, und die Öffnungszeiten verkürzen sich. Donnerstags ist “Ruta Martiana” – eine Tapas-Route mit besonders günstigen Angeboten (Tapas + Drink ab 3 €) in Sa Gerreria, aber auch in Santa Catalina gibt es einzelne Bars mit Montags-Specials.
Die Preisstruktur ist klar: Ein kleines Bier (“caña”) kostet zwischen 2 und 3 €, Wein ab 3 €, Cocktails ab 8 €, in Rooftop-Bars ab 12 €. Trinkgeld ist in Spanien nicht Pflicht, wird aber für guten Service (5–10 %) geschätzt. In den meisten Bars zahlst du direkt am Tresen, in Restaurants oder bei größeren Gruppen kommt die Rechnung an den Tisch – einfach “La cuenta, por favor” sagen.
Ein Zeitspartipp: Viele Bars bieten zwischen 18 und 20 Uhr “Happy Hour” oder spezielle Angebote, etwa zwei Drinks zum Preis von einem. Wer sparen will, kommt direkt zur Öffnung oder nach Mitternacht, wenn die meisten Touristen schon auf dem Heimweg sind.
Kulturelle Besonderheiten und Etikette – So wirst du zum Lokal
Wer palma bars wie ein Einheimischer erleben will, sollte ein paar ungeschriebene Regeln beachten. In den meisten Bars ist es üblich, an der Theke zu stehen und mit anderen Gästen ins Gespräch zu kommen – Tische sind oft rar und werden vor allem für größere Gruppen genutzt. Ein freundliches “Bon vespre” (Guten Abend auf Mallorquín) öffnet Türen und Herzen, gerade in den traditionellen Bars.
Wichtig: Lautes Verhalten, Singen oder Tanzen auf der Straße sind in Palma verpönt. Die Stadt geht seit einigen Jahren konsequent gegen Lärm und “Balconing” vor. Auch das Mitbringen von eigenen Getränken in Bars gilt als Affront. Wer eingeladen wird oder mit Einheimischen unterwegs ist, lässt sich ruhig auch mal auf einen “Carajillo” (Kaffee mit Brandy) oder einen lokalen Gin ein – die Sorten “Gin Eva” und “Suau” sind besonders beliebt.
Was viele nicht wissen: In Palma gibt es keine Sperrstunde, aber die Polizei kontrolliert in der Altstadt verstärkt auf Lärmbelästigung und Alkoholkonsum im Freien. Auch in den beliebten Ausgehvierteln solltest du dich an die Nachtruhezeiten halten (ab 24 Uhr Fenster geschlossen, Musik leiser).
Ein letzter Tipp: Wer die Rechnung teilen will, sagt einfach “Pagamos a escote” (Wir teilen die Rechnung), das ist üblich und wird vom Personal freundlich aufgenommen.
Palma Bars für jeden Anlass – Von Rooftop bis Kiezkneipe
Palma bietet für jeden Geschmack die passende Bar. Für einen besonderen Anlass empfiehlt sich die “Sky Bar” im Hotel Almudaina – hier genießt du einen 360-Grad-Blick über die Stadt, Cocktails ab 13 €, Reservierung empfohlen. Wer es bodenständiger mag, geht in die “Bar Bosch” am Plaça del Rei Joan Carles I – ein Traditionslokal, das seit Generationen Treffpunkt für Mallorquiner ist. Die legendären “Llonguets” (kleine belegte Brötchen) kosten ab 4 €, das Bier ab 2,80 €.
Für Musikliebhaber lohnt sich die “Jazz Voyeur Club” in La Lonja – Live-Musik, entspannte Atmosphäre, Eintritt ab 10 €. In Santa Catalina findest du außerdem die “LAB Cocktail Bar”, ein Hotspot für kreative Drinks (Cocktails ab 10 €, große Gin-Auswahl). Was viele nicht wissen: In einigen Bars laufen donnerstags und freitags lokale Bands oder DJs, besonders in der Carrer de Sant Magí.
Wer nach dem Barbesuch noch weiterziehen will, findet rund um die Plaça Gomila (El Terreno) die letzten Nachtschwärmer – hier schließen die Bars oft erst nach Sonnenaufgang. Die Stimmung ist entspannt, weniger prätentiös als in der Altstadt, und die Preise sind moderat.

Praktische Tipps: So findest du die besten palma bars und sparst Zeit & Geld
Die einfachste Möglichkeit, neue Bars zu entdecken, ist das “Tapas-Hopping” – starte etwa im Santa Catalina-Markt (Markthalle bis 16 Uhr, Bars rundherum ab 18 Uhr), dann weiter Richtung Altstadt. Dabei kannst du dich von Einheimischen inspirieren lassen: Wer freundlich fragt, bekommt meist spontan die besten Empfehlungen.
Ein echter Zeitspartipp: Nutze die App “EMT Palma” für die aktuellen Busverbindungen – viele Linien fahren auch nachts, ein Einzelfahrschein kostet 2 € (Kleingeld bereithalten). Taxis sind zuverlässig, haben aber ab 22 Uhr Nachtzuschlag. Wer in Palma übernachtet, kann fast alle Bars zu Fuß erreichen – das spart Stress und Parkplatzsuche.
Was viele nicht wissen: In der Nebensaison (Oktober bis April) bieten einige Bars “Menú del día” – ein günstiges Mittagsmenü inkl. Getränk ab 12 €. Perfekt, um mittags lokale Küche und Atmosphäre zu erleben, bevor abends die Bar-Tour startet.
Für Gruppen empfiehlt sich vorab eine kurze Reservierung, vor allem donnerstags und freitags. Die meisten Bars akzeptieren auch kurzfristige Anfragen per Telefon oder WhatsApp – auf Spanisch oder Englisch, selten auf Deutsch.
Fazit: Palma Bars – Vielfalt, Authentizität und echte Lebensfreude auf Mallorca
Palma bars sind viel mehr als nur Orte für einen schnellen Drink – sie sind Treffpunkte, Wohnzimmer, manchmal kleine Bühnen und immer Ausdruck der mallorquinischen Lebensfreude. Wer sich abseits der Hauptstraßen und Touristenfallen bewegt, erlebt eine Szene, die von echter Gastfreundschaft, Kreativität und regionaler Vielfalt geprägt ist. Ob auf einer Rooftop-Terrasse mit Blick aufs Meer, in einer traditionellen Bar mit Tapas oder am Strand von Portixol – überall findest du Orte, an denen die Zeit für einen Moment stillzustehen scheint. Die wichtigsten Tipps: Lass dich treiben, probiere lokale Spezialitäten, respektiere die Nachbarn und sei offen für Begegnungen. So wird dein Abend in Palmas Bars zu einem echten Erlebnis – und vielleicht entdeckst du dabei sogar deinen neuen Lieblingsplatz auf Mallorca. Wer neugierig bleibt, findet immer neue Facetten und Geschichten. Viel Spaß beim Entdecken – und vielleicht sieht man sich auf ein Glas Vermut in Palma!







