Einmal am fotopoint cap formentor stehen – das Bild, das du vermutlich schon hundertmal gesehen hast, aber nie so gefühlt hast wie in dem Moment, wenn du selbst dort oben bist. Diese ikonische Aussicht auf den nördlichsten Punkt von Mallorca ist längst mehr als ein Instagram-Hotspot. Sie ist ein echtes Erlebnis – aber eines, das Vorbereitung, Timing und ein paar lokale Tricks verlangt. Wer einfach nur dem Navi folgt, landet oft im Stau, findet keinen Parkplatz und verpasst das beste Licht. Ich habe den fotopoint cap formentor zu allen Jahreszeiten besucht, bin Sonnenaufgang und Sonnenuntergang gefahren, habe Touristenmassen erlebt und absolute Stille. In diesem Guide erfährst du nicht nur, wie du das perfekte Foto schießt, sondern auch, wie du den Besuch stressfrei, sicher und maximal authentisch gestaltest. Am Ende weißt du, wie du den fotopoint cap formentor so erlebst, wie es die Mallorquiner selbst tun – und nicht, wie es die Reisebusse vorgeben.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der fotopoint cap formentor befindet sich beim Mirador Es Colomer – ca. 5 km vor dem berühmten Leuchtturm auf der Halbinsel Formentor.
- Die beste Zeit für Fotos ist morgens kurz nach Sonnenaufgang oder abends vor Sonnenuntergang – dann sind Licht und Stimmung magisch und die Besuchermassen überschaubar.
- Zwischen Juni und September ist die Zufahrt zum fotopoint cap formentor tagsüber für Privatfahrzeuge gesperrt (ca. 10–22 Uhr) – dann fährt nur der Shuttlebus von Port de Pollença (Linie 334).
- Parkplätze sind knapp und schnell belegt, vor allem außerhalb der Shuttlezeiten – wer entspannt parken will, kommt früh oder spät.
- Der fotopoint ist nicht der einzige Aussichtspunkt auf Formentor: Alternativen wie der Talaia d’Albercutx oder abgelegene Spots bieten spektakuläre Blicke ohne die Massen.
- Starke Winde und steile Klippen – Vorsicht mit Selfies, Kindern und Drohnen, besonders bei Tramuntana-Wetter!
- Einheimische meiden Wochenenden und Ferienzeiten – unter der Woche ist die Chance auf Ruhe deutlich höher.
- Snacks, Wasser und Sonnencreme unbedingt mitbringen – die Infrastruktur vor Ort ist minimal und teuer.
- Respektiere die Natur und den mallorquinischen “Respecte per la serra”: Kein Müll, kein Herumklettern abseits der Wege!
Was macht den fotopoint cap formentor so besonders?
Der fotopoint cap formentor ist weit mehr als nur ein Fotostopp – er ist der Inbegriff des mallorquinischen Nordens. Hier, wo die Serra de Tramuntana dramatisch ins Meer abfällt und sich der Blick auf das endlose Blau öffnet, spürt man die Kraft der Insel wie sonst selten. Der berühmte Mirador Es Colomer ist der Angelpunkt: Von hier aus schweift der Blick über steile Felsen, dichte Pinienwälder und das glitzernde Mittelmeer. An klaren Tagen sieht man bis zur Nachbarinsel Menorca. Abends färbt sich der Himmel in spektakulären Farben, morgens liegt oft noch Nebel über den Bergen – perfekte Bedingungen für einmalige Fotos und Erinnerungen.
Was viele nicht wissen: Die Region rund um den fotopoint cap formentor hat eine bewegte Geschichte. Der Mirador wurde in den 1960er Jahren angelegt, als der Tourismus langsam die Insel erreichte. Heute ist er ein Symbol für die Verbindung von Natur und Zugänglichkeit – aber auch ein Beispiel dafür, wie schnell ein schöner Ort zum Hotspot werden kann. Umso wichtiger ist es, mit Respekt und ein wenig Vorbereitung zu kommen.
Für Fotografen und Naturliebhaber ist der fotopoint cap formentor ein Pflichtprogramm. Aber auch für Familien, Wanderer und einfach alle, die Mallorca von seiner wildesten Seite erleben wollen, lohnt sich der Abstecher. Es gibt unzählige Perspektiven: Die klassische Ansicht mit der schroffen Felsküste, der Blick zur Talaia d’Albercutx, oder das Spiel von Licht und Schatten im Morgen- oder Abendlicht. Wer den Moment erwischt, in dem die Sonne direkt über dem Cap untergeht, versteht, warum dieser Ort auf Mallorca Kultstatus hat.
Anreise zum fotopoint cap formentor: Was du wissen musst
Die Anfahrt zum fotopoint cap formentor ist legendär – nicht zuletzt wegen der kurvigen, engen Straße, die sich von Port de Pollença durch Pinienwälder und Felsformationen windet. Was auf der Karte nach wenigen Kilometern aussieht, dauert in der Realität schnell 30 bis 45 Minuten. Grund: Die Ma-2210 ist schmal, mit engen Kurven, gelegentlichen Radfahrern und Ziegen, die gerne mal die Fahrbahn blockieren.
Von Port de Pollença aus folgst du einfach der Beschilderung Richtung Cap Formentor. Der fotopoint liegt etwa auf halber Strecke zum Leuchtturm, beim Mirador Es Colomer. Achtung: Im Sommer (meistens Juni bis Mitte September, genaue Daten variieren jährlich) ist die Straße für Privatfahrzeuge tagsüber gesperrt. Dann musst du den Shuttlebus (Linie 334) nutzen, der alle 30 Minuten vom großen Parkplatz in Port de Pollença abfährt. Tickets kosten rund 2-3 € pro Strecke – ein fairer Preis im Vergleich zu den Parkgebühren und dem Stress, vor Ort keinen Platz zu finden.
Außerhalb der Sperrzeiten kannst du mit dem eigenen Auto fahren. Mein Tipp: Komme möglichst früh (vor 9 Uhr) oder spät (nach 18 Uhr), um Parkplatz und Licht optimal zu erwischen. An Wochenenden und Feiertagen planen Einheimische und Profis mindestens eine Stunde Puffer ein – sonst wird die Anfahrt schnell zum Geduldsspiel.
Fahrradfahrer und Wanderer dürfen jederzeit passieren. Wer sportlich unterwegs ist, erlebt die Strecke besonders intensiv – aber unterschätze nicht die Steigungen und das wechselhafte Wetter auf der Halbinsel Formentor!
Parken, Infrastruktur & Barrierefreiheit: Was erwartet dich am fotopoint cap formentor?
Parkplätze sind das Nadelöhr beim fotopoint cap formentor. Direkt am Mirador Es Colomer gibt es nur etwa 30–40 Stellplätze, die in der Saison meist schon am Vormittag voll sind. Wer außerhalb der Shuttlezeiten kommt, muss Glück haben – oder in einer der Parkbuchten entlang der Straße anhalten und einen kurzen Fußweg in Kauf nehmen. Bitte unbedingt auf den Verkehr achten: Die Straße ist eng, und wildes Parken gefährdet alle.
Busreisende steigen auf dem offiziellen Parkplatz aus, der etwa 200 Meter unterhalb des Aussichtspunkts liegt. Von dort führt ein asphaltierter Weg und einige Treppen zum Mirador. Für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen ist der Zugang bis zum Beginn der Treppe möglich, dann wird es allerdings schwierig. Wer auf Barrierefreiheit angewiesen ist, sollte das im Vorfeld bedenken.
Vor Ort gibt es ein kleines Kiosk, das im Sommer Getränke, Eis und einfache Snacks verkauft – zu entsprechend hohen Preisen. Öffnungszeiten sind unregelmäßig, außerhalb der Hauptsaison oft geschlossen. Öffentliche Toiletten sind vorhanden, aber basic und manchmal nicht besonders sauber. Mein Tipp aus Erfahrung: Eigene Wasserflasche, etwas Proviant und Feuchttücher mitbringen – das spart Nerven und Geld.
Ein letzter Punkt: Der fotopoint cap formentor ist ein “Mirador”, kein Picknickplatz. Mitgebrachte Speisen bitte diskret genießen und keinen Müll hinterlassen – die Mallorquiner nennen das “Respecte per la serra”, den Respekt vor der Bergnatur.

Die besten Zeiten für Fotos & Erlebnisse am fotopoint cap formentor
Das Licht macht am fotopoint cap formentor den Unterschied. Wer einfach mittags kommt, bekommt grelle Farben, harte Schatten und garantiert viele Menschen im Bild. Die goldenen Stunden – kurz nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang – sind unschlagbar. Dann taucht die Sonne die Felsen in warmes Licht, das Meer glitzert, und oft ist es herrlich ruhig.
Mein persönlicher Favorit: Der frühe Morgen. Noch vor 8 Uhr sind oft nur ein paar Fotografen und Einheimische vor Ort, die Stimmung ist fast meditativ. Im Winter reicht es, gegen 8:30 Uhr da zu sein, im Sommer lohnt auch ein noch früherer Start. Abends ist es ab etwa 18 Uhr entspannter, aber zum Sonnenuntergang wird es wieder voller. Wer das perfekte Bild ohne Menschen sucht, bringt Geduld mit – oder kommt bei “mal tiempo”, wenn der Wind pfeift und die meisten lieber im Hotel bleiben.
Ein Geheimtipp: In den Monaten Oktober bis Mai ist der fotopoint cap formentor oft menschenleer, das Licht aber besonders klar und die Sicht weit. Dann sieht man mit Glück sogar die Küste von Menorca am Horizont.
Unterschätze nie das Wetter: Der berüchtigte Tramuntana-Wind kann heftig wehen und macht Stative, Drohnenflüge oder Selfies zu einer echten Herausforderung. Besonders im Frühjahr und Herbst ist eine winddichte Jacke Pflicht.
Fototipps & Perspektiven: So gelingt das perfekte Foto am fotopoint cap formentor
Der Klassiker: Die Balustrade des Mirador Es Colomer mit Blick auf die dramatische Nordküste und die vorgelagerte Felsnadel “El Colomer”. Wer ein bisschen weitergeht, findet kleine Pfade zu weniger frequentierten Aussichtspunkten – die Perspektiven sind hier oft sogar schöner und vor allem authentischer.
Profis nutzen das Morgen- oder Abendlicht, stellen das Motiv leicht seitlich ins Bild und spielen mit Vordergrund (die Balustrade oder Pflanzen), um Tiefe zu erzeugen. Drohnenbilder sind spektakulär, aber offiziell nicht erlaubt – und werden von der Guardia Civil gelegentlich kontrolliert. Wer trotzdem fliegt, riskiert eine saftige Strafe und sollte auf Vögel (Möwen!) achten, die Drohnen nicht mögen.
Ein Geheimplatz für echte Fotofans: Der Aufstieg zur Talaia d’Albercutx, dem alten Wachturm oberhalb des Miradors. Von hier aus hat man 360-Grad-Panorama und blickt direkt auf den fotopoint cap formentor hinunter – perfekt für Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Der Weg ist steil, aber in 20 Minuten machbar (feste Schuhe!).
Wer es ruhiger mag, findet entlang der Ma-2210 immer wieder kleine Parkbuchten mit eigenen Mini-Miradors. Die meisten sind nicht ausgeschildert, aber bieten fantastische Blicke – und sind meist komplett menschenleer. Einfach mal anhalten, durchatmen und die Insel spüren.
Alternativen & Geheimtipps rund um Cap Formentor
Der fotopoint cap formentor ist spektakulär – aber nicht alternativlos. Wer die Massen umgehen will, hat rund um Formentor echte Insider-Optionen:
- Talaia d’Albercutx: Der alte Wehrturm bietet die beste Aussicht auf das Cap und die Bucht von Pollença. Der Einstieg liegt kurz vor dem Mirador Es Colomer, die Straße ist schmal und nicht immer gut erhalten, aber für Autos (mit Vorsicht!) befahrbar. Zu Fuß dauert der Aufstieg ca. 20 Minuten.
- Cala Figuera: Eine der wildesten Buchten auf Mallorca, nur per steilem Fußweg zu erreichen. Hier badet man praktisch allein, umgeben von schroffen Felsen und türkisfarbenem Wasser. Der Abzweig liegt rund 7 km hinter dem fotopoint, Parken ist Glückssache, aber der Weg lohnt sich für Abenteuerlustige.
- Leuchtturm Cap de Formentor (Far de Formentor): Das eigentliche Ende der Halbinsel – aber meist überlaufen und mit chaotischen Parkverhältnissen. Wer trotzdem hinwill, fährt am besten früh morgens oder nimmt den Shuttlebus. Der Blick auf das offene Meer ist einmalig, aber für Fotos oft zu windig und voll.
Ein echter Geheimtipp ist der “Camí Vell de Formentor” – ein alter Wanderweg, der von Pollença aus auf die Halbinsel führt. Wer Zeit und Kondition mitbringt, erlebt Formentor auf die alte, entschleunigte Art.
Was du am fotopoint cap formentor vermeiden solltest: Ehrliche Warnungen
So schön der fotopoint cap formentor ist – es gibt auch Schattenseiten, die viele erst vor Ort bemerken. Die häufigsten Fehler, die du vermeiden solltest:
Erstens: Mittags anreisen oder am Wochenende/Feiertag spontan losfahren. Dann stehen die Chancen schlecht auf Parkplatz und gutes Licht, und der Fotopoint ist fest in der Hand von Reisegruppen und Selfie-Sticks.
Zweitens: Wildes Parken entlang der Straße. Es wird schnell abgeschleppt, und die Polizei ist in der Hochsaison oft präsent. Lieber ein paar Minuten laufen oder den Shuttle nutzen.
Drittens: Drohnenflüge ohne Genehmigung. Auf Formentor gilt Drohnenverbot (aus Naturschutz- und Sicherheitsgründen), Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet – und das ist kein Gerücht.
Viertens: Unbedachtes Verhalten an den Klippen. Die Felsen sind steil, der Wind kann plötzlich auffrischen, und es gab bereits Unfälle. Kinder und Hunde deshalb immer im Auge behalten.
Fünftens: Müll hinterlassen. Die Mallorquiner reagieren sehr empfindlich auf respektloses Verhalten in der Natur – zu Recht. “Respecte per la serra” ist auf Formentor nicht nur ein Spruch, sondern ein Ehrenkodex.
Praktische Tipps für deinen Besuch am fotopoint cap formentor
Ein Besuch am fotopoint cap formentor ist mit etwas Planung ein echtes Highlight – und kein Stressfaktor. Hier meine erprobten Tipps, die nicht im Reiseführer stehen:
Plane genug Zeit ein: Die Strecke von Port de Pollença zum Mirador dauert länger als gedacht, und das Licht ändert sich schnell. Lieber 30 Minuten früher da sein als 5 Minuten zu spät.
Wasser, Snacks und Sonnencreme sind Pflicht – das Kiosk ist teuer und manchmal zu. Im Sommer sind Kopfbedeckung und Sonnenbrille unverzichtbar, im Winter eine winddichte Jacke (der Tramuntana kann eisig sein!).
Kamera und Handy voll aufladen und Speicherplatz freimachen – nichts ärgert mehr, als vor Ort keinen Akku mehr zu haben.
Wer nicht mit dem Shuttle fahren will, sollte außerhalb der Saison oder außerhalb der Sperrzeiten kommen. Die aktuellen Verkehrsregelungen werden meist schon ab Frühjahr auf der Webseite des Consell de Mallorca veröffentlicht. Einfach “restricciones Formentor” googeln oder im lokalen Tourismusbüro nachfragen.
Für Familien oder Mobilitätseingeschränkte: Der Mirador selbst ist nur bedingt barrierefrei. Wer nicht die Treppen steigen kann, genießt den Ausblick auch schon von der Straße aus – weniger spektakulär, aber immer noch beeindruckend.

Ein letzter Tipp: Auch bei schlechtem Wetter lohnt sich der Abstecher. Nebel, Wind und Regen geben der Landschaft eine dramatische Note, die Fotos und Erlebnisse unvergesslich macht. Nur auf nasse Steine achten – rutschig!
Kultur, Etikette & der mallorquinische Blick auf Formentor
Für viele Mallorquiner ist der fotopoint cap formentor ein Ort voller Stolz – aber auch ein Symbol für die Herausforderungen des Massentourismus. Die Halbinsel Formentor gehört zu den am meisten geschützten Naturgebieten (“Paratge Natural de la Serra de Tramuntana”) und ist den Einheimischen heilig. Entsprechend sensibel reagieren sie auf respektloses Verhalten.
Ein wichtiger Begriff ist “Respecte per la serra” – Respekt für das Gebirge. Das bedeutet: Kein lautes Herumlaufen, kein Müll, keine Drohnen, keine Selfies auf gefährlichen Felsen. Wer lokale Wanderer trifft, grüßt mit einem freundlichen “Bon dia” (auf Mallorquín) und hält sich zurück. Picknick und Musikboxen gehören an den Strand, nicht auf den Mirador.
Wer sich an diese einfachen Regeln hält, wird oft mit einem Lächeln und vielleicht sogar mit einem Geheimtipp belohnt. Die Mallorquiner teilen ihre Insel gern – solange der Respekt gewahrt bleibt. Und ganz ehrlich: Gerade in der Morgendämmerung, wenn der Wind durch die Pinien rauscht und das Licht über das Cap streift, versteht man sofort, warum Formentor für viele als Herz von Mallorca gilt.
Fazit: Fotopoint Cap Formentor – mehr als nur ein Foto wert
Der fotopoint cap formentor ist einer dieser Orte auf Mallorca, die man einmal im Leben gesehen haben muss – aber am besten so, wie die Einheimischen es tun: Mit Respekt, Geduld und einem Blick für Details abseits des Offensichtlichen. Die spektakuläre Aussicht, das besondere Licht und die rauhe Schönheit der Halbinsel machen jeden Besuch einzigartig – vorausgesetzt, man meidet die Stoßzeiten und kommt vorbereitet. Wer die Tipps dieses Guides beherzigt, erlebt nicht nur das perfekte Foto, sondern nimmt auch ein Stück echtes Mallorca-Gefühl mit nach Hause. Lass dir Zeit, genieße die Ruhe, und vergiss nicht: Formentor ist kein Selfie-Spot, sondern ein Kleinod der Natur. Viel Spaß beim Entdecken – und vielleicht begegnen wir uns ja am Morgen, wenn das Cap noch ganz uns allein gehört.







