Stell dir vor, du stehst früh am Morgen auf einem Hügel, der Duft von Pinien in der Luft, die Sonne taucht die Serra de Tramuntana in zartes Gold – und vor dir erhebt sich eines der ehrwürdigsten Kloster auf Mallorca, jahrhundertealte Stille inklusive. Wer Mallorca wirklich verstehen will, sollte mindestens einmal ein Kloster erlebt haben – nicht als schneller Fotostopp, sondern mit offenen Sinnen. Ich verrate dir heute nicht nur, welche Klöster auf Mallorca wirklich lohnen (ohne Massentourismus und Kitsch), sondern auch, wie du das Beste aus deinem Besuch machst, was du unbedingt vermeiden solltest und welche verborgenen Seiten selbst viele Einheimische kaum kennen. Denn ein Kloster auf Mallorca ist mehr als eine Sehenswürdigkeit: Es ist Fenster in die Seele der Insel. Was dich erwartet? Praktische Tipps, ehrliche Empfehlungen und tiefe Einblicke – garantiert abseits der üblichen Touristenpfade. Mein Versprechen: Nach diesem Artikel weißt du wirklich alles, was du über Mallorcas Klöster wissen musst – und kannst deinen Besuch so gestalten, dass er dir noch lange in Erinnerung bleibt.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die bekanntesten Kloster auf Mallorca sind das Santuari de Lluc, das Kloster von Valldemossa und das Santuari de Sant Salvador – jede Anlage hat ihren ganz eigenen Charakter.
- Eintrittspreise variieren: Viele Klöster sind kostenlos zugänglich, manche verlangen 5–10 Euro, Spenden werden fast überall gerne gesehen.
- Übernachtungen in Klöstern sind möglich – besonders beliebt sind Lluc und Sant Salvador; früh reservieren, besonders in der Hauptsaison!
- Beste Besuchszeiten: Frühmorgens oder spätnachmittags, außerhalb der Ferien und Feiertage, um die Atmosphäre wirklich zu erleben.
- Viele Klöster liegen abgelegen – eigene Anreise mit Auto oder Rad ist oft sinnvoll. Busverbindungen sind selten direkt, aber möglich (z.B. nach Lluc).
- Respektvolle Kleidung ist Pflicht: Schultern und Knie bedeckt, besonders in aktiven Klosterkirchen. Im Zweifel lieber dezenter auftreten.
- Unbedingt probieren: Selbstgemachte Produkte wie Hierbas, Marmelade oder Käse, oft im Klosterladen erhältlich – Qualität meist deutlich besser als im Supermarkt.
- Geheime Nebensaison-Tipps: Im Winter sind viele Klöster menschenleer und besonders authentisch, einige bieten dann sogar kleine Konzerte oder Führungen auf Mallorquín an.
- Viele Klöster veranstalten regelmäßig Feste, Konzerte oder Märkte – Details erfahren Einheimische meist über Aushänge oder die lokale Presse, selten online.
- Vorsicht vor „Klosterführungen“ im Massentourismus-Stil rund um Valldemossa: Oft überteuert, wenig authentisch – lieber individuell erkunden.
Warum Klöster auf Mallorca mehr als Sehenswürdigkeiten sind
Ein Kloster auf Mallorca ist kein Museum mit Eintrittskarte und Souvenirshop – sondern Teil einer lebendigen Inseltradition. Viele Klöster sind bis heute spirituelle Kraftorte, Rückzugsorte für Gläubige und Einheimische, aber auch kulturelle Zentren mit Konzerten, Märkten und Festen. Wer die Geschichte Mallorcas verstehen will, kommt an diesen Orten nicht vorbei. Die meisten Klöster entstanden zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert – als Bollwerke gegen Piraten, als spirituelle Zufluchtsorte und oft als Zentren der Landwirtschaft und Bildung. Noch heute erzählen die Mauern Geschichten von Pilgern, Mönchen, Revolutionären und Künstlern.
Was viele nicht wissen: Viele Klöster auf Mallorca sind bis heute aktiv – das heißt, es leben dort noch Mönche, Nonnen oder Einsiedler. Besonders im Santuari de Lluc wird diese Tradition hochgehalten. Es gibt aber auch viele Santuari (Wallfahrtsorte), die heute eher als Gasthaus oder Hotel geführt werden. Die Trennung ist manchmal fließend: Ein Santuari ist ursprünglich ein Wallfahrtskloster, während ein echtes Kloster (monestir) immer von einem Orden bewohnt war oder ist. Für Besucher macht das im Alltag wenig Unterschied – die Atmosphäre bleibt einzigartig.
Die Klöster sind weit mehr als ein schönes Fotomotiv. Sie sind Orte der Stille, aber auch der Begegnung – etwa bei den traditionellen Pilgerfesten, bei denen Einheimische aus allen Dörfern heraufkommen, um gemeinsam zu feiern, zu singen und zu essen. Wer Mallorca wirklich spüren will, sollte sich auf diese Seiten einlassen – und einen Besuch nicht zwischen zwei Strandtagen „einschieben“, sondern als eigenes Erlebnis planen.
Die drei beeindruckendsten Klöster auf Mallorca – echte Empfehlungen
Viele Reiseführer listen seitenweise Klöster auf Mallorca auf – aber ehrlich gesagt lohnen sich nur wenige wirklich für einen Besuch, wenn du authentische Atmosphäre statt Touristenrummel suchst. Hier meine drei persönlichen Favoriten, inklusive aller Details, die du für einen gelungenen Besuch brauchst.
1. Santuari de Lluc – Das Herz der Insel
Das Santuari de Lluc im Tramuntana-Gebirge ist das spirituelle Zentrum Mallorcas – und seit Jahrhunderten Ziel von Pilgern aus ganz Europa. Die Klosteranlage liegt mitten im Grünen, rund 400 Meter über dem Meer, und ist berühmt für ihre „Moreneta“ – eine schwarze Madonna, die tief verehrt wird. Der Ort ist erstaunlich vielseitig: Neben der barocken Basilika findest du einen botanischen Garten, einen Kreuzgang, mehrere kleine Museen und sogar ein Schwimmbad für Übernachtungsgäste. Besonders lohnend ist eine Übernachtung (ab 60 Euro für ein Doppelzimmer, rechtzeitig reservieren!), denn abends kehrt Ruhe ein und das Kloster gehört fast dir allein. Tipp: Jeden Morgen singt der Escolania de Lluc, der Knabenchor, in der Kirche – Gänsehaut garantiert, aber rechtzeitig kommen! Parken kostet 6 Euro/Tag, der Eintritt ist frei, Spenden sind gern gesehen. Anreise mit dem Bus ist möglich (Linie 330, ab Inca oder Port de Pollença).
2. Real Cartuja de Valldemossa – Auf den Spuren von Chopin und George Sand
Die Kartause von Valldemossa ist das bekannteste Kloster auf Mallorca, aber auch das touristischste – trotzdem lohnt sich ein Besuch, wenn du weißt, wie du ihn angehst. Die Klosteranlage selbst ist ein beeindruckendes Bauwerk mit herrlicher Aussicht auf das Tal. Berühmt wurde sie durch den Winter 1838/39, als Frédéric Chopin und George Sand hier Zuflucht suchten. Das Museum zeigt persönliche Gegenstände der beiden, alte Apothekenräume und eine beeindruckende Klosterkirche. Eintritt: 9 Euro (inklusive Museum), Kinder unter 10 Jahren frei. Insider-Tipp: Früh morgens oder spät nachmittags kommen, dann ist es deutlich ruhiger. Im Sommer kann es sehr voll werden, Mitbringsel und „Chopin-Klavierkonzerte“ in den Cafés rundherum sind meist Touristenfalle – lieber einen Kaffee im Café Ca’n Molinas im Dorf genießen. Parken ist in Valldemossa kostenpflichtig (ab 2 Euro/Stunde), mit dem Bus ab Palma (Linie 203) möglich.
3. Santuari de Sant Salvador – Kloster mit Panoramablick
Hoch über Felanitx thront das Santuari de Sant Salvador auf 509 Metern – der Aufstieg (mit dem Auto oder sportlich zu Fuß/Rad) ist schon ein Erlebnis für sich. Oben erwartet dich eine gewaltige Christusstatue, eine barocke Kirche und ein atemberaubender Rundblick über die ganze Insel bis nach Cabrera. Das Kloster ist vor allem für seine Ruhe und Authentizität bekannt, besonders außerhalb der Saison. Übernachtungen sind möglich (ab 55 Euro/Nacht), das Restaurant bietet bodenständige mallorquinische Küche zu fairen Preisen (Mittagessen ca. 15–20 Euro). Kein Eintritt, Parken kostenlos. Geheimtipp: Am späten Nachmittag kommen, wenn die Tagestouristen weg sind, und den Sonnenuntergang erleben – unvergesslich!
Kloster auf Mallorca richtig erleben: Tipps für Planung und Besuch
Ein Besuch im Kloster auf Mallorca ist kein klassischer Sightseeing-Trip – die Atmosphäre lebt von Stille, Weite und Respekt. Plane mindestens 2–3 Stunden ein, bei Übernachtung auch gerne länger. Viele Klöster öffnen morgens ab 9 Uhr und schließen spätestens bei Sonnenuntergang. Montags sind manche Klöster (vor allem Museen) geschlossen – das betrifft z.B. die Kartause von Valldemossa.
Was viele nicht wissen: In der Nebensaison (November bis März) sind viele Klöster menschenleer – du hast den Kreuzgang oft für dich allein. Einige bieten dann kleine Konzerte, Lesungen oder Workshops an (vor allem Lluc und Sant Salvador), Aushänge findest du meist vor Ort oder in der lokalen Wochenzeitung (z.B. „Diari de Mallorca“).
Praktische Tipps: Immer ausreichend Wasser und einen kleinen Snack mitnehmen – die Klosterrestaurants sind oft schlicht und haben eingeschränkte Öffnungszeiten, besonders am Nachmittag oder in der Nebensaison. Wer wandern möchte, findet rund um Lluc und Sant Salvador herrliche Routen. Fahrräder sind in fast allen Klöstern willkommen, aber nicht in die Kirchen oder Kreuzgänge mitnehmen.
Wichtige Etikette: In aktiven Klöstern sind laute Gespräche, Blitzlicht und Selfies in der Kirche tabu. Kleiderordnung: Schultern und Knie bedeckt (gilt auch für Männer!), in manchen Klöstern gibt es am Eingang Tücher zum Ausleihen („mantón“). Ein freundliches „Bon dia“ oder „Paz y bien“ wird von den Ordensleuten gerne gehört; Mallorquiner schätzen respektvollen Umgang sehr.

Übernachten im Kloster auf Mallorca – Ruhe, Natur und Geschichte
Übernachten in einem Kloster auf Mallorca ist eine Erfahrung, die viele unterschätzen. Die Zimmer sind meist einfach, aber blitzsauber und ruhig, oft mit atemberaubender Aussicht und Zugang zu den Klostergärten oder Terrassen. Santuari de Lluc und Sant Salvador bieten Doppelzimmer, Familienzimmer und manchmal sogar kleine Apartments – Preise ab ca. 55–80 Euro/Nacht. Das Frühstück ist oft schlicht, aber herzlich (Brot, Käse, Marmelade, mallorquinischer Kaffee).
Was die wenigsten wissen: Klosterübernachtungen sind nicht nur für Pilger! Auch Wanderer, Radfahrer und Ruhesuchende sind willkommen. In den Sommermonaten solltest du rechtzeitig reservieren, in der Nebensaison reicht oft ein Anruf am Vortag. Wer absolute Ruhe sucht, fragt nach den Zimmern abseits der Restaurantbereiche oder wählt die Nebensaison.
Einige kleinere Klöster, wie das Santuari de Cura auf dem Puig de Randa, bieten ebenfalls Übernachtungsmöglichkeiten – hier ist das Ambiente noch familiärer, aber die Zimmerzahl begrenzt. Tipp: Wer länger bleibt, kann oft spezielle Wochenraten oder Pilgertarife bekommen, einfach nachfragen („tarifa peregrino“ oder „tarifa especial para estancias largas“).
Warnung: Auf bekannten Buchungsportalen werden manchmal Zimmer in „Klosterhotels“ vermarktet, die gar keine echten Klöster mehr sind – immer auf die offizielle Website achten oder telefonisch nachfragen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Unbekannte Klöster auf Mallorca – Geheimtipps für Entdecker
Neben den „großen Drei“ gibt es zahlreiche kleine Klöster und Einsiedeleien (Ermitas), die kaum jemand besucht – dabei sind sie oft die stillsten und ursprünglichsten Orte der Insel. Hier ein paar echte Insider-Empfehlungen:
Ermita de Betlem (Artà): Ein wildromantisches kleines Kloster in den Bergen bei Artà, erreichbar nur zu Fuß oder mit dem Rad (ca. 1 Stunde Wanderung ab Parkplatz). Die Aussicht über die Bucht ist spektakulär, es gibt keine Gastronomie – Picknick mitbringen! Eintritt frei, meist menschenleer.
Santuari de Cura (Puig de Randa): Hoch über der Inselmitte gelegen, mit einzigartigem 360°-Blick. Das Kloster ist eng mit der Geschichte von Ramon Llull verbunden, einem der wichtigsten mallorquinischen Philosophen. Kleines Museum, Restaurant, Übernachtung möglich. Besonders im Frühjahr zur Mandelblüte wunderschön.
Monestir de la Real (Palma): Am Stadtrand von Palma gelegen, völlig untouristisch. Noch heute bewohnt, mit wunderschönem Kreuzgang und regelmäßigem Chorgesang. Eintritt frei, Spenden willkommen. Achtung: Führungen meist nur auf Mallorquín oder Spanisch, aber auch ohne Spracheindruck ein lohnender Ort.
Was viele nicht wissen: In der Semana Santa (Karwoche) sind viele dieser kleinen Klöster Schauplatz eindrucksvoller Prozessionen und Feste – Details findet man am besten in der lokalen Tagespresse oder durch Nachfrage bei Einheimischen.
Klosterprodukte und Märkte: Was sich wirklich lohnt
Viele Klöster auf Mallorca stellen bis heute eigene Produkte her – von Kräuterlikör (Hierbas) über Honig, Marmelade, Käse bis zu Seifen und Kerzen. Die Qualität ist meist hoch, die Preise fairer als in den Souvenirshops der Städte. Besonders empfehlenswert sind die Hierbas aus Lluc (würzig und nicht zu süß), die Marmeladen von Sant Salvador und die Mandelprodukte aus Cura. Bei den meisten Klöstern gibt es kleine Klosterläden („botiga del monestir“), die oft nur vormittags geöffnet sind.
Geheimtipp: Wer außerhalb der Saison kommt, kann manchmal direkt bei den Nonnen oder Mönchen einkaufen – einfach freundlich nachfragen. Auf speziellen Märkten (z.B. „Fira de Lluc“ im Spätherbst) bieten viele Klöster ihre Produkte gemeinsam an. Wer etwas wirklich Authentisches sucht, sollte auf die handgeschriebenen Etiketten achten – das sind meist Kleinserien, die es nirgendwo sonst gibt.
Warnung: In den Touristenzonen (besonders rund um die Kartause von Valldemossa) werden viele „Klosterprodukte“ verkauft, die nichts mit dem Original zu tun haben – auf die Herkunft achten und im Zweifel lieber direkt im Kloster kaufen. Das ist nicht nur ehrlicher, sondern unterstützt auch die lokale Gemeinschaft.
Klöster auf Mallorca mit Kindern – lohnend oder langweilig?
Viele Familien fragen sich, ob ein Klosterbesuch auf Mallorca auch für Kinder geeignet ist. Die Antwort: Ja, mit der richtigen Planung! Besonders Lluc und Sant Salvador bieten viel Platz zum Entdecken, Gärten und kleine Museen. Rund um Lluc gibt es Naturlehrpfade, einen kleinen botanischen Garten und sogar einen Spielplatz. Im Sommer ist das Schwimmbad für Übernachtungsgäste ein echtes Highlight. Tipp: Schatzsuche durch den Kreuzgang oder kleine Rätsel (z.B. „Wer findet die älteste Steinfigur?“) machen den Besuch spannender.
Was viele nicht wissen: In Lluc gibt es spezielle Familienzimmer und sogar kleine Apartments; Kinder bis 12 Jahre zahlen oft nur den halben Preis. Im Klosterladen gibt es handgemachte Süßigkeiten, die nicht nur Kindern schmecken!
Wichtig: Kirchenräume sind keine Spielplätze – kurze, ruhige Besuche einplanen, danach draußen auspowern lassen. Picknickmöglichkeiten sind in fast allen Klöstern vorhanden, aber Müll bitte immer wieder mitnehmen („residu zero“ ist auf Mallorca ein großes Thema – Rücksicht wird geschätzt).
Wann und wie besucht man Klöster auf Mallorca am besten?
Die beste Zeit für einen Besuch im Kloster auf Mallorca ist außerhalb der Hochsaison (Juli/August), am besten im Frühling (März–Mai) oder Herbst (September–November). Dann ist die Natur besonders schön, das Klima angenehm und die Klöster angenehm leer. Wer kann, sollte an Werktagen kommen – am Wochenende und an Feiertagen sind viele Klöster beliebte Ausflugsziele für Einheimische. Ausnahme: Die großen Pilgerfeste, wie die „Pujada a Lluc“ (meist im August), sind einmalige Erlebnisse, aber sehr voll.
Die meisten Klöster öffnen zwischen 9 und 10 Uhr, schließen aber je nach Saison und Sonnenstand. Wer Sonnenaufgang oder -untergang erleben will, fragt am besten vorab telefonisch („A quina hora tanqueu?“ – „Wann schließt ihr?“). Übernachtungsgäste haben meist Zugang auch außerhalb der Öffnungszeiten – ein besonderer Bonus.
Wichtiger Tipp: Wer mit dem Auto kommt, sollte früh da sein – die Parkplätze an beliebten Klöstern sind begrenzt. Öffentliche Busse fahren zu Lluc und Valldemossa regelmäßig, zu kleineren Klöstern ist die Anreise ohne Auto schwierig. Wer Rad fährt, findet bei fast allen Klöstern sichere Abstellplätze, manche bieten sogar kleine Werkstätten oder Luftpumpen an – einfach fragen!

Welche Fehler sollte man beim Klosterbesuch auf Mallorca vermeiden?
Hier ein paar typische Stolperfallen, die du leicht umgehen kannst:
- Unvorbereitet kommen: Viele Klöster schließen mittags für Siesta; Öffnungszeiten vorab checken!
- Unpassende Kleidung: Zu kurze Hosen, schulterfreie Tops oder laute Flip-Flops sind gerade in aktiven Klöstern tabu.
- Zu spät anreisen: Nachmittags sind Parkplätze oft voll, die Atmosphäre leidet unter den Ausflugsbussen.
- Massentourismus-Touren buchen: Besonders in Valldemossa werden überteuerte Führungen angeboten – lieber individuell erkunden.
- „Klosterprodukte“ aus dem Souvenirshop kaufen: Nur im Klosterladen gibt es das Original – alles andere ist meist industrielle Massenware.
Was viele nicht wissen: In manchen Klöstern finden regelmäßig Gottesdienste oder private Feiern statt – dann sind Teile der Anlage gesperrt. Wer flexibel ist, fragt am besten vorab telefonisch oder per Mail nach Sonderöffnungszeiten.
Und noch ein echter Insider-Tipp: Manche Klöster (z.B. Ermita de Betlem) haben keinen Handyempfang – offline-Karte vorher laden und Notfallnummer notieren, falls du auf abgelegenen Wegen unterwegs bist.
Fazit: Kloster auf Mallorca – mehr als nur ein Ausflug
Ein Kloster auf Mallorca zu besuchen, ist weit mehr als ein Kulturprogramm – es ist die Einladung, die Insel von einer ihrer tiefgründigsten Seiten kennenzulernen. Ob du Ruhe suchst, Geschichte erleben oder einfach einen besonderen Blick auf Mallorca werfen willst: Hier findest du Orte, die dich nachhaltig beeindrucken werden. Mein Rat: Plane deinen Besuch bewusst, bringe Zeit und Offenheit mit, und lass dich auch auf die kleinen, unbekannten Klöster ein. Die besten Erinnerungen entstehen meist abseits der Touristenströme – im stillen Kreuzgang, beim Sonnenuntergang auf dem Klosterberg oder beim Plausch mit einem Ordensmann auf Mallorquín. Mallorca hat viele Facetten – die Klöster sind eine der schönsten. Vielleicht sehen wir uns ja bald im Schatten einer alten Steinmauer, einen Hierbas in der Hand und mit dem Gefühl, ein Stück echtes Mallorca gefunden zu haben.







