Es gibt Orte auf Mallorca, die jeder zu kennen glaubt – doch nur wenige erleben sie wirklich in ihrer ganzen Tiefe. Der Leuchtturm Cap Formentor ist eines dieser Symbole: Fotografen schwärmen von seinem Licht, Instagram ist voll von seinen Bildern, und doch bleibt sein Zauber vielen verborgen. Was macht diesen Leuchtturm zu einem der begehrtesten Fotomotive auf Mallorca? Welche Aussichtspunkte lohnen sich wirklich, wann ist der beste Moment für das perfekte Foto – und wie entgehst du dem allgegenwärtigen Trubel? Als jemand, der den Leuchtturm Cap Formentor zu jeder Tages- und Jahreszeit besucht hat, kann ich sagen: Die Magie liegt im Detail, im Rhythmus der Jahreszeiten und in der Kenntnis der kleinen Geheimnisse, die Reiseführer selten verraten. In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst – von Anreise über Fototipps und Restaurant-Empfehlungen bis zu den unsichtbaren Stolperfallen. Aber Vorsicht: Wer Cap Formentor wirklich erlebt, sieht Mallorca mit neuen Augen. Und vielleicht, so wie ich einst, verliebst du dich ein bisschen in diesen windumtosten Zipfel am Ende der Insel.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Leuchtturm Cap Formentor liegt am nordöstlichsten Punkt von Mallorca und ist einer der meistfotografierten Orte der Insel.
- Die Zufahrtsstraße MA-2210 ist in der Hochsaison (Juni–September) für Privatfahrzeuge tagsüber zeitweise gesperrt – Busse (Linie 334) fahren aber regelmäßig ab Port de Pollença.
- Die beste Zeit für Fotos ist früh morgens zum Sonnenaufgang oder am späten Nachmittag, wenn das Licht warm und die Besucherzahlen gering sind.
- Parkplätze direkt am Leuchtturm sind begrenzt und im Sommer oft überfüllt – alternative Parkmöglichkeiten gibt es an Aussichtspunkten entlang der Strecke.
- Im Leuchtturm selbst befindet sich ein einfaches Café mit spektakulärer Aussicht, aber eher durchschnittlichem Angebot; bring dir bei besonderen Ansprüchen lieber eigene Snacks mit.
- Wanderfreunde können den Leuchtturm auf gut ausgeschilderten, wenig bekannten Pfaden erreichen – Startpunkt z. B. am Mirador Es Colomer.
- Bei starkem Wind oder nach Regen ist besondere Vorsicht auf den steilen Serpentinen geboten; Katalanisch: „tramuntana“ für Nordwind, der hier oft heftig bläst.
- Fotografen-Tipp: Das berühmte, serpentinenartige Straßenmotiv findest du am Aussichtspunkt „Mirador Es Colomer“ – nicht direkt am Leuchtturm selbst.
- Im Winter wirkt Cap Formentor wild und einsam – ideale Zeit für ruhige Naturerlebnisse abseits der Massen.
- Toiletten gibt es nur im Leuchtturm, ansonsten unterwegs keine Infrastruktur – vorher planen!
- Einheimische meiden die Mittagszeit im Sommer: Stau, Hitze und Selfie-Sticks – stattdessen früh starten oder am Abend kommen.
Warum der Leuchtturm Cap Formentor das ikonischste Fotomotiv auf Mallorca ist
Der Leuchtturm Cap Formentor ist mehr als nur ein Leuchtfeuer am Ende einer spektakulären Halbinsel. Für viele ist er das ultimative Sinnbild für die raue, wilde Schönheit Mallorcas. Die 1863 errichtete „Far de Formentor“ – wie sie auf Mallorquín heißt – thront 210 Meter über dem Meer auf schroffen Felsen, umgeben von windgepeitschten Pinien und endloser Weite. Das Licht des Leuchtturms, das bis zu 50 Kilometer weit reicht, war jahrzehntelang Orientierung für Seefahrer und rettete unzählige Kapitäne vor dem Untergang an den tückischen Klippen.
Aber warum zieht der Leuchtturm Cap Formentor Fotografen, Maler und Sehnsuchtsreisende so magisch an? Es ist die Kombination aus dramatischer Landschaft, ständig wechselndem Licht und der Aura des „Endes der Welt“. Hier scheint Mallorca abrupt zu enden – und dahinter öffnet sich nur noch das tiefe Blau des Mittelmeers. Die Silhouette des Leuchtturms, oft umspielt von Nebelschwaden oder in goldene Dämmerung getaucht, macht jeden Schnappschuss einzigartig. Und mit ein wenig Insiderwissen entstehen hier Fotos, die sich von den typischen Touristenbildern deutlich abheben.
Wer sich Zeit nimmt, wird schnell merken: Die berühmtesten Aufnahmen entstehen selten direkt am Turm. Die kurvenreiche Zufahrtsstraße, die sich wie ein Band durch karge Kalksteinlandschaft schlängelt, und die steil abfallenden Felsen bieten spektakuläre Perspektiven. Besonders zur „blauen Stunde“ kurz nach Sonnenuntergang entfaltet Cap Formentor seine ganze Magie.
Anreise zum Leuchtturm Cap Formentor: So kommst du entspannt ans Ziel
Die Anfahrt zum Leuchtturm Cap Formentor ist legendär – und verlangt sowohl Fahrern als auch Mitfahrern starke Nerven. Die schmale MA-2210 windet sich über rund 19 Kilometer von Port de Pollença bis zum Leuchtturm. Unterwegs erwarten dich steile Serpentinen, enge Kurven und atemberaubende Ausblicke. Was viele nicht wissen: Gerade im Sommer wird die Straße tagsüber für Privatfahrzeuge gesperrt, um das Verkehrschaos einzudämmen. Die genauen Zeiten variieren jährlich, meist gilt die Sperrung von Juni bis September zwischen 10 und 22 Uhr.
Wer mit dem eigenen Auto anreist, sollte unbedingt früh morgens oder spät am Abend losfahren. Alternativ bietet sich die Buslinie 334 an, die zuverlässig zwischen Port de Pollença und dem Leuchtturm pendelt. Der Bus ist klimatisiert, preiswert (2024 ca. 2 Euro pro Strecke) und hält an den wichtigsten Aussichtspunkten wie Mirador Es Colomer, Cala Figuera und Playa de Formentor. Ein echtes Plus: Du kannst unterwegs aussteigen, die Aussicht genießen und mit dem nächsten Bus weiterfahren.
Parkplätze am Leuchtturm selbst sind Mangelware. Wer es trotzdem mit dem Auto versucht, sollte bei Überfüllung nicht auf den schmalen Straßenrand ausweichen – die Polizei kontrolliert häufig und verteilt teure Knöllchen. Alternativ parken viele Besucher am Mirador Es Colomer oder an der Bucht Cala Figuera und wandern das letzte Stück. Der Fußweg ist zwar anspruchsvoll, belohnt aber mit überraschend ruhigen Naturerlebnissen.
Mein Tipp: Wer die Anreise als Teil des Abenteuers begreift, wird mit unvergesslichen Panoramen belohnt. Die Fahrt ist nichts für Eilige – und genau darin liegt ihr Reiz. Wer sich auf den Rhythmus der Landschaft einlässt, entdeckt unterwegs Orte, die sonst im Vorbeirauschen untergehen.
Die besten Fotospots rund um den Leuchtturm Cap Formentor
Kaum ein Ort auf Mallorca wird so oft fotografiert wie der Leuchtturm Cap Formentor – doch nur wenige wissen, wo die spektakulärsten Perspektiven wirklich zu finden sind. Die meisten Reisenden knipsen schnell ein paar Bilder am Parkplatz vor dem Turm und verpassen dabei die eigentlichen Highlights. Hier meine absoluten Lieblingsspots, die auch anspruchsvolle Fotografen begeistern:
- Mirador Es Colomer: Der bekannteste Aussichtspunkt, etwa 4 Kilometer nach Beginn der MA-2210, bietet den legendären Blick auf die Serpentinenstraße, die sich durch die Felsen schlängelt. Früh am Morgen hat man hier das beste Licht und meist noch Ruhe.
- Zwischenstopp am Tunnel: Kurz vor dem Tunnel „Túnel de la Creueta“ gibt es eine kleine Aussichtsplattform mit Blick auf die Bucht von Pollença und die steil abfallende Küste. Sonnenuntergangs-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.
- Wanderweg zur Cala Figuera: Wer sich etwas abseits der Straße wagt, findet auf dem Pfad zur Cala Figuera immer wieder Stellen mit einzigartigen Perspektiven auf den Leuchtturm – oft eingerahmt von wilden Olivenbäumen und duftendem Rosmarin.
- Direkt am Leuchtturm: Vom Vorplatz des Turms reicht der Blick weit über das Meer, bei klarer Sicht bis zur Nachbarinsel Menorca. Hier gelingen minimalistische Motive mit viel Himmel und dem Leuchtturm als Silhouette.
Wichtig zu wissen: Für Drohnenaufnahmen ist das Gebiet offiziell gesperrt, da es sich um ein sensibles Naturschutzgebiet handelt. Wer es dennoch versucht, riskiert empfindliche Strafen – und stört seltene Vogelarten wie den Eleonorenfalken, der hier brütet. Auch deshalb gilt: Die besten Bilder entstehen oft mit Bodenhaftung und Respekt vor der Umgebung.
Ein Geheimtipp: Im Winter, wenn die Nordwinde („tramuntana“) besonders heftig blasen, entstehen dramatische Licht- und Wolkenspiele – perfekte Bedingungen für außergewöhnliche Landschaftsfotografie. Dann ist man hier oft ganz allein, und der Leuchtturm wirkt fast mystisch.

Wandern und Radfahren rund um Cap Formentor: Natur pur abseits der Straße
Viele Besucher erleben den Leuchtturm Cap Formentor nur vom Parkplatz aus – dabei bietet die Umgebung fantastische Möglichkeiten, Mallorca von seiner wildesten Seite zu entdecken. Ambitionierte Wanderer starten am Mirador Es Colomer oder an der Playa de Formentor und folgen markierten Pfaden durch unberührte Landschaft. Die Strecke ist anspruchsvoll, erfordert Trittsicherheit und festes Schuhwerk, aber belohnt mit Ausblicken, die man sonst nur von Postkarten kennt.
Eine besonders lohnende Route führt von der Playa de Formentor zum Talaia d’Albercutx (einem alten Wachturm) und weiter zum Leuchtturm. Für diese Wanderung solltest du mindestens drei Stunden einplanen und ausreichend Wasser mitnehmen – unterwegs gibt es keine Versorgung. Wer die Stille sucht, findet hier im Frühjahr und Herbst ideale Bedingungen: Die Temperaturen sind angenehm, die Vegetation steht in voller Blüte oder färbt sich golden, und die Touristenströme sind überschaubar.
Radfahrer schätzen die Herausforderung der MA-2210: Über 900 Höhenmeter, enge Kurven und spektakuläre Steigungen machen die Strecke zu einem der anspruchsvollsten (und schönsten) Rad-Highlights auf Mallorca. Frühmorgens oder außerhalb der Saison ist die Straße fast menschenleer – dann teilen sich Sportler, Ziegen und gelegentlich ein Milan („milà“ auf Mallorquín) die Fahrbahn.
Ein echtes Plus: Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, kann die Szenerie in aller Ruhe genießen, anhalten und verweilen, wo das Herz es verlangt. Und nicht selten begegnet man Einheimischen, die den Leuchtturm eher als spirituellen Rückzugsort denn als Fotomotiv sehen – ein wertvoller Perspektivwechsel.
Praktische Tipps: Verpflegung, Infrastruktur und was du besser vermeidest
Wer den Leuchtturm Cap Formentor besucht, sollte sich auf eine gewisse Einsamkeit einstellen – zumindest außerhalb der Stoßzeiten. Am Turm selbst befindet sich ein kleines Café mit Terrasse, das einfache Snacks, Getränke und Eis anbietet. Die Preise sind, wie oft an touristischen Hotspots, etwas höher (Kaffee ab 3,50 Euro, Sandwiches ca. 6–7 Euro), die Qualität ist solide, aber kein Highlight. Wer lokale Spezialitäten sucht, bringt sich am besten ein Picknick mit – etwa „pa amb oli“ (Brot mit Olivenöl, Tomate und Schinken) aus einer der Bäckereien in Pollença.
Toiletten gibt es ausschließlich im Café am Leuchtturm. Entlang der Strecke findest du keine weiteren sanitären Einrichtungen oder Einkaufsmöglichkeiten. Gerade mit Kindern sollte man Pausen gut planen und ausreichend Wasser mitführen. Müll bitte immer wieder mitnehmen – das Gebiet ist Naturschutzgebiet, und die lokale Gemeinde kontrolliert regelmäßig.
Ein typischer Fehler vieler Besucher: In der Mittagszeit anreisen, wenn die Sonne von oben brennt, die Parkplätze überfüllt sind und der Wind die Hitze wie in einem Backofen staut. Besser: Früh aufbrechen (idealerweise vor 9 Uhr da sein) oder den Sonnenuntergang erleben, wenn die meisten Busse schon wieder abfahren und die Szenerie fast mystisch wirkt.
Ein Wort zur Sicherheit: Nach Regenfällen können die Serpentinen rutschig sein, und bei starkem Wind („vent fort“) ist nicht nur das Fahren, sondern auch das Fotografieren am Geländer des Leuchtturms eine Herausforderung. Wer auf eigene Faust wandert, sollte sich über das aktuelle Wetter informieren und auf plötzliche Wetterumschwünge vorbereitet sein.
Und noch ein ehrlicher Hinweis: Die berühmte Aussicht vom Mirador Es Colomer ist wunderschön, aber in der Hochsaison oft überlaufen, laut und voller Selfie-Sticks. Wer es ruhiger mag, kommt im Winter oder am späten Abend – oder sucht einen der kleinen, versteckten Pfade rund um die Bucht.
Cap Formentor im Wechsel der Jahreszeiten: Wann lohnt sich der Besuch besonders?
Der Reiz des Leuchtturm Cap Formentor ändert sich mit den Jahreszeiten – und das beeinflusst auch das Besuchserlebnis massiv. Die meisten kennen die Halbinsel im Hochsommer: Glühende Hitze, drängelnde Mietwagen, lange Staus und eine Atmosphäre wie auf dem Jahrmarkt. Doch die wahren Kenner kommen im Frühling oder Herbst. Dann ist die Luft klar, die Vegetation üppig oder von sanften Braun- und Goldtönen gefärbt, und die Tierwelt zeigt sich von ihrer lebhaftesten Seite. Die Chancen auf ruhige Sonnenaufgangsmomente oder spektakuläre Sonnenuntergänge stehen bestens.
Im Winter dagegen zeigt sich Cap Formentor von seiner wildesten, fast melancholischen Seite. Die Tramuntana-Winde fegen über die Klippen, Möwen und Greifvögel kreisen im Aufwind, und das Meer schimmert in tiefem Stahlgrau. Wer die Insel dann besucht, erlebt eine fast intime Begegnung mit der Natur – und wird mit Stille, Weite und Einsamkeit belohnt.
Mein Tipp: Wer flexibel ist, sollte sich nicht vom Kalender, sondern vom Wetterbericht leiten lassen. Nach Regentagen wirkt die Landschaft intensiver, die Sicht ist oft glasklar, und das Licht zaubert unglaubliche Farben auf die Felsen. Und: Die Sonnenaufgänge im Mai und September sind legendär – dann taucht die aufgehende Sonne die gesamte Halbinsel in ein sanftes Gold.
Kulturelles, Etikette und der richtige Umgang mit Cap Formentor
Auf Mallorca – und gerade an Orten wie Cap Formentor – gelten unausgesprochene Regeln, die Besucher respektieren sollten. Der Leuchtturm selbst ist nach wie vor in Betrieb und technisch sensibel. Das Betreten bestimmter Bereiche ist untersagt, auch wenn es manchmal keine Absperrungen gibt. Die Einheimischen („pollençins“ aus Pollença) betrachten den Leuchtturm als wichtigen Teil ihres kulturellen Erbes – respektloses Verhalten, laute Musik, Drohnenflüge oder Müll werden nicht gerne gesehen.
Einheimische kommen meist zu besonderen Anlässen – etwa zum Sonnenaufgang am Johannistag („Sant Joan“) oder zu stillen Momenten im Winter. Wer sich diskret verhält, freundlich grüßt (auf Mallorquín: „Bon dia!“), und die Natur respektiert, wird oft mit einem Lächeln und gelegentlich sogar mit wertvollen Insidertipps belohnt.
Ein letzter Rat: Der Leuchtturm Cap Formentor ist ein Ort für Muße, nicht für Hektik. Lass das Handy öfter mal stecken, genieße den Wind („vent“), das Lichtspiel und die Geräusche des Meeres. Nur so erschließt sich die Magie, die diesen Ort seit Generationen so besonders macht.
Alternativen und Geheimtipps: Was tun, wenn Cap Formentor zu voll ist?
Trotz aller Schönheit kann es vorkommen, dass Cap Formentor schlicht zu überlaufen ist. Für solche Fälle gibt es auf Mallorca einige Alternativen, die ähnlich spektakulär, aber weit weniger frequentiert sind. Einer meiner Favoriten ist der Leuchtturm Far de Formentor selbst im Winter – dann hast du den Ort fast für dich allein. Wer abseits der ausgetretenen Pfade sucht, sollte die Halbinsel La Victoria bei Alcúdia oder den Leuchtturm Cap de ses Salines im Süden besuchen. Beide bieten atemberaubende Küstenlandschaften und sind bei Fotografen noch ein echter Geheimtipp.
Für einen Tagesausflug lohnt sich auch die Kombination mit einem Badestopp an der Playa de Formentor oder einer Wanderung zur Cala Murta. Diese Buchten sind zwar kein Geheimtipp mehr, aber mit etwas Timing – etwa am frühen Vormittag oder späten Nachmittag – findest du meist einen ruhigen Platz im Schatten der Pinien.
Und noch ein Insider-Vorteil: Wer die Straße von Port de Pollença Richtung Cap Formentor am späten Abend nimmt, kann bei klarer Sicht die Lichter von Menorca erkennen – ein seltenes, fast magisches Erlebnis, das nur wenige kennen.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Leuchtturm Cap Formentor
- Wann ist der Leuchtturm Cap Formentor geöffnet? Der Außenbereich ist immer zugänglich, das Café hat saisonal von ca. 10–18 Uhr geöffnet (Stand 2024).
- Kostet der Zugang Eintritt? Nein, der Besuch des Leuchtturms ist kostenlos, nur für das Café und den Bus fallen Kosten an.
- Darf man mit dem Auto bis zum Leuchtturm fahren? In der Hauptsaison nur außerhalb der Sperrzeiten (meist vor 10 Uhr und nach 22 Uhr), ansonsten nur Bus, Fahrrad oder zu Fuß.
- Wie lange braucht man von Port de Pollença zum Leuchtturm? Mit dem Auto 30–40 Minuten (ohne Stau), mit dem Bus ca. 45 Minuten.
- Gibt es öffentliche Toiletten unterwegs? Nein, nur im Leuchtturm-Café.
- Ist Cap Formentor kinderfreundlich? Ja, mit Vorsicht: Die Klippen sind steil, Kinder sollten nie unbeaufsichtigt sein. Für Kinderwagen nicht geeignet.
- Kann man im Umfeld des Leuchtturms baden? Direkt am Leuchtturm nicht, aber an der Playa de Formentor oder Cala Figuera entlang der Strecke.
- Gibt es Souvenirs? Im Café werden einfache Andenken verkauft, aber keine große Auswahl – für authentische Mitbringsel lohnt ein Stopp im Städtchen Pollença.
Fazit: Leuchtturm Cap Formentor – mehr als nur ein schönes Foto
Der Leuchtturm Cap Formentor ist weit mehr als ein Fotomotiv für das nächste Social-Media-Profil. Er ist ein Ort, an dem sich die wilde Seele Mallorcas offenbart – rau, ungeschönt und voller Kontraste. Wer sich auf die Reise dorthin einlässt, den Rhythmus der Natur respektiert und die kleinen Regeln der Einheimischen beherzigt, wird mit Eindrücken belohnt, die weit über das Postkartenbild hinausgehen. Die besten Erlebnisse entstehen abseits der Stoßzeiten, mit offenen Augen für Details und dem Mut, auch mal einen weniger ausgetretenen Pfad zu wählen.
Ob zum Fotografieren, Wandern, Staunen oder einfach zum Durchatmen: Der Leuchtturm Cap Formentor bleibt eines der größten Highlights auf Mallorca – vorausgesetzt, man nähert sich ihm mit Respekt, Gelassenheit und einer Portion Neugier. Vielleicht sieht man sich ja am frühen Morgen auf den Felsen, wenn das Licht die Welt in Gold taucht. Bis dahin: Lass dir Zeit, genieße den Ausblick – und vergiss das „Bon dia!“ nicht.







