Was wäre, wenn du Mallorca von oben erleben könntest – nicht aus dem Flugzeug, sondern mit den Füßen fest auf dem Boden, aber mit dem Blick eines Adlers? Genau dieser Perspektivwechsel ist der Schlüssel, die Insel wirklich zu verstehen. Wer nur am Strand bleibt, verpasst das große Bild. Die schönsten Momente auf Mallorca beginnen oft dort, wo die Straße aufhört und der Ausblick beginnt – sei es auf einem windumtosten Gipfel, einer versteckten Klippe oder einer alten Wachturmruine. Ich kenne die Wege, die nicht im Reiseführer stehen, die Uhrzeiten, zu denen du wirklich alleine bist, und die kleinen Tricks, wie du volle Parkplätze oder gnadenlose Mittagshitze vermeidest. In diesem Guide führe ich dich zu den Aussichtspunkten, die Mallorca von oben zeigen – ehrlich, umfassend und mit allen Insider-Tipps, die du brauchst. Pack die Wanderschuhe ein… und vielleicht ein bisschen Mut für den einen oder anderen schmalen Pfad.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Die spektakulärsten Aussichtspunkte auf Mallorca sind meist außerhalb der Touristenzentren – oft lohnt sich ein früher Start oder eine kleine Wanderung.
- Der Mirador de Sa Foradada, der Puig de Randa und der Torre del Verger bieten Mallorca von oben in ganz unterschiedlichen Facetten – alle mit eigenem Charakter.
- Viele Aussichtspunkte sind kostenfrei zugänglich, aber einige (z.B. Kloster Lluc, Castell de Bellver) verlangen Eintritt oder Parkgebühr. Kleingeld nicht vergessen!
- Beste Fotozeiten sind oft morgens oder kurz vor Sonnenuntergang – das Licht ist dann magisch und die Bustouren sind weg.
- Parkplätze an Hotspots wie Cap de Formentor füllen sich ab 10 Uhr schnell; in der Hochsaison sind Zufahrten zeitweise gesperrt. Anreise früh oder per Shuttle ist ratsam.
- Viele Miradores sind nicht barrierefrei. Wer nicht gut zu Fuß ist, sollte gezielt Touren auswählen, etwa Puig de Randa (mit Auto bis oben möglich).
- Lokale Restaurants an Aussichtspunkten sind oft teuer und bieten bestenfalls Mittelmaß – ein Picknick aus der Panadería ist meist die bessere Wahl.
- Unbedingt Wasser, Kopfbedeckung und gutes Schuhwerk einpacken. Die Sonne brennt auch im Frühling kräftig, und Schatten ist selten.
- Die schönsten Ausblicke erlebt man oft abseits der Saison: Im Winter und Frühjahr sind die Wege leer, die Sicht klar und das Erlebnis intensiver.
- Einige Aussichtspunkte wie der Mirador Es Colomer sind bei Instagrammern beliebt und können tagsüber überlaufen sein – Alternativen gibt es, wenn man sie kennt.
Mallorca von oben: Warum sich der Perspektivwechsel lohnt
Wer Mallorca von oben betrachtet, versteht die Insel auf eine neue Art – abseits von Pauschalbildern und Klischees. Die zerklüftete Serra de Tramuntana, die weitläufigen Ebenen des Pla, das tiefe Blau des Mittelmeers – diese Vielfalt lässt sich nur aus der Höhe wirklich begreifen. Gerade die Mallorquiner selbst zieht es immer wieder zu den Miradores (Aussichtspunkten), ganz gleich ob bei der Sonntagsausfahrt oder einem abendlichen Spaziergang. Es ist mehr als ein Fotospot: Es ist ein Moment der Stille, ein Innehalten, ein bisschen Stolz auf die eigene Insel.
Viele dieser Plätze erzählen Geschichten – von Piratenwachtürmen, Klöstern voller Legenden oder Steintreppen, die seit Jahrhunderten Wind und Wetter trotzen. Ein Perspektivwechsel, der auch den Blick aufs eigene Leben zurechtrückt. Und anders als die klassischen Sehenswürdigkeiten sind die meisten Ausblicke kostenlos, ehrlich und niemals gleich. Wer Mallorca von oben sieht, nimmt automatisch Abstand vom Trubel – und erkennt, wie viel mehr die Insel zu bieten hat, als die üblichen Postkartenmotive.
Besonders spannend: Viele Aussichtspunkte sind bei den Einheimischen beliebter als bei den Pauschalreisenden. Wer die richtigen Zeiten kennt, erlebt Mallorca von oben fast alleine – selbst in der Hauptsaison. Doch Vorsicht: Nicht jeder vermeintliche Geheimtipp hält, was er verspricht. In diesem Guide erfährst du, welche Spots sich wirklich lohnen, wie du sie erreichst und was du besser meidest.
Die drei spektakulärsten Aussichtspunkte auf Mallorca – und was sie einzigartig macht
Jeder Mirador auf Mallorca hat seinen eigenen Charakter. Manche sind spektakulär und weltberühmt, andere still und überraschend. Drei Orte, die ich immer wieder besuche – und die du nicht verpassen solltest:
1. Mirador de Sa Foradada (bei Deià): Ein Klassiker, der nie enttäuscht. Die charakteristische Felsenöffnung (“Foradada” bedeutet “durchlöchert” auf Mallorquín) ragt wie ein Finger ins Meer. Der kurze Spaziergang vom Parkplatz am Landgut Son Marroig dauert rund 15 Minuten, der Weg ist einfach, aber nicht schattig. Unbedingt zum Sonnenuntergang kommen – das Lichtspiel ist atemberaubend. Insider-Tipp: Die kleine Chiringuito-Bar mit Chillout-Musik ist abends ein Treffpunkt der Locals, aber die Preise sind stolz. Besser: Picknick mitbringen, Müll wieder mitnehmen.
2. Puig de Randa: Dieser Tafelberg im Inselinneren ist ein echter Geheimtipp abseits der Küstenrouten – und leicht per Auto erreichbar. Drei Klöster säumen den Aufstieg, ganz oben thront das Santuari de Cura. Von hier reicht der Blick an klaren Tagen bis Menorca und Cabrera. Wer früh morgens kommt, hat die ganze Insel zu Füßen – und trifft vielleicht auf einen Mallorquiner, der hier zur “misa” (Messe) geht. Parken kannst du direkt am Kloster, der Eintritt ist frei, die kleine Cafetería ist solide und preiswert.
3. Cap de Formentor & Mirador Es Colomer: Der Klassiker im Nordosten – und leider kein Geheimtipp. Der Blick vom Mirador Es Colomer auf die Steilküste ist spektakulär, aber tagsüber ab 10 Uhr oft überfüllt. In der Hauptsaison ist die Zufahrt teilweise gesperrt (Shuttlebus ab Port de Pollença). Wer es ruhig mag, kommt zum Sonnenaufgang oder abends nach 19 Uhr. Achtung: Starker Wind, an windigen Tagen lieber auf ein anderes Ziel ausweichen.
Diese drei Spots zeigen Mallorca von oben so unterschiedlich, wie die Insel selbst ist. Und sie sind der perfekte Start für deine eigene Aussichtspunkte-Tour.
Wie du Mallorca von oben wirklich erlebst – Planung, Timing und Insider-Tricks
Die Wahl des richtigen Zeitpunkts macht oft den Unterschied zwischen Massenandrang und magischem Moment. Auf Mallorca von oben zu genießen, heißt, den Tag nach der Sonne und weniger nach Uhrzeiten zu planen. Gerade im Sommer empfiehlt sich ein früher Start: Ab 8 Uhr sind selbst die berühmtesten Miradores oft menschenleer – und die Temperaturen angenehm.
Viele Aussichtspunkte liegen abseits der Hauptstraßen, die Zufahrten sind teils schmal, kurvig und nicht immer gut ausgeschildert. Ein Navi hilft, aber nicht überall ist der Handyempfang zuverlässig. Am besten immer ein Offline-Kartenmaterial dabei haben oder auf die klassische Papierkarte vertrauen. Parkplätze sind selten großzügig angelegt – gerade an Wochenenden und Feiertagen (besonders “Festa”-Tage wie Sant Joan, 24. Juni) sind sie schnell voll. Mein Tipp: Wer früh kommt, findet nicht nur einen Platz, sondern auch Ruhe für Fotos und ein Frühstück mit Aussicht.
Was viele Besucher nicht wissen: Einige der schönsten Aussichtspunkte sind mit kurzen Wanderungen verbunden. So führt zum Beispiel der Weg zum Talaia d’Alcúdia (Aussichtsturm bei Alcúdia) in rund 45 Minuten bergauf – der Ausblick auf die Bucht von Pollença ist die Mühe aber wert, und der Pfad ist auch für ungeübte Wanderer machbar. Gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind Pflicht – Schatten gibt es selten.

Ein weiterer Insider-Tipp: Nach Regentagen ist die Fernsicht auf Mallorca besonders klar, da der Staub aus der Luft gewaschen ist. Wer flexibel ist, nutzt solche Gelegenheiten für spektakuläre Panoramafotos.
Wichtig zu wissen: In der Nebensaison (November bis März) sind viele Wege leer, die Sicht ist oft besser und die Temperaturen ideal zum Wandern. Allerdings schließen einige Bars und Restaurants an Aussichtspunkten früher oder bleiben ganz zu. Daher immer eine kleine Brotzeit und genug Wasser einpacken.
Die geheime Seite der Miradores: Orte abseits der Massen
Die meisten Reiseführer listen immer dieselben Namen auf – doch abseits der bekannten Routen warten echte Perlen, die selbst vielen Einheimischen nicht geläufig sind. Hier ein paar meiner Favoriten, die Mallorca von oben ganz ohne Trubel zeigen:
Talaia de Son Jaumell (bei Cala Ratjada): Kaum jemand verirrt sich auf diesen alten Wachturm, obwohl der Aufstieg (ca. 45 Minuten ab Cala Mesquida) relativ einfach ist. Oben erwarten dich Ruinen, Wind und ein 360-Grad-Blick von der Küste bis ins Landesinnere. Achtung: Der Turm selbst ist baufällig, nicht betreten!
Ermita de Betlem (Artà): Ein stilles Kloster in den Bergen, umgeben von uralten Steineichen. Der kurze Spaziergang von der Straße zur Ermita ist angenehm, der Blick ins Tal und auf die Bucht von Alcúdia grandios. Wer Glück hat, begegnet hier den letzten mallorquinischen Eremiten – zurückhaltend, aber freundlich. Bitte respektvoll auftreten, lautes Verhalten ist hier fehl am Platz.
Mirador de Ses Barques (bei Sóller): Von der Ma-10 aus leicht erreichbar, aber am Nachmittag häufig leer. Der Ausblick auf das Tal von Sóller ist legendär, die kleine Bar serviert einfachen Café con leche und “Pa amb oli” (Brot mit Olivenöl, Tomate, Schinken). Die Sonnenuntergänge sind hier besonders intensiv – und im Winter kommt sogar ein Hauch von Schnee auf die Gipfel der Tramuntana.
Solche Orte sind ideal für alle, die Mallorca von oben authentisch erleben wollen – ohne Filter, ohne Lärm, ohne Selfie-Stick-Karawanen.
Was du bei einer Aussichtspunkte-Tour auf Mallorca beachten solltest: Ehrliche Warnungen & lokale Gepflogenheiten
So schön Mallorca von oben ist, so wichtig ist es, sich an einige Grundregeln zu halten. Viele Miradores sind keine aufwendig gesicherten Plattformen, sondern natürliche Felsen oder jahrhundertealte Steintreppen. Trittsicherheit und Umsicht sind Pflicht – vor allem nach Regenfällen können die Steine rutschig sein. Kinder sollten immer in Reichweite bleiben, und Selfies am Abgrund gehören zu den häufigsten Unfallursachen.
Ein viel unterschätztes Problem: Die Sonne. Gerade an Aussichtspunkten ohne Schatten ist die UV-Belastung auch im Frühjahr intensiv. Ein Sonnenhut (“sombrero” auf Spanisch) und reichlich Wasser gehören immer ins Gepäck. Die Mallorquiner selbst machen es vor – sie meiden die Mittagszeit für Ausflüge in die Höhe.
Was viele nicht wissen: Auf Mallorca gibt es eine alte Regel, dass an bestimmten Festtagen (z.B. Sant Antoni, Sant Joan) einige Aussichtspunkte und Klosteranlagen von lokalen Gruppen für private Feiern genutzt werden. In solchen Fällen kann es zu Einschränkungen kommen. Wer höflich fragt (“¿Se puede pasar?” – “Darf man durchgehen?”), bekommt fast immer eine freundliche Antwort – manchmal sogar eine Einladung zu einer Portion “coca de verdura” (herzhafter Gemüsekuchen).
Ein ehrlicher Rat: Viele Cafés und Bars an bekannten Miradores leben vom schnellen Durchlauf – die Preise sind oft doppelt so hoch wie im Dorf, die Qualität schwankt. Wer Wert auf gutes Essen legt, packt sich ein Picknick oder fragt einen Einheimischen nach einer echten “panadería” in der Nähe. So schmeckt die Aussicht gleich doppelt gut.
Und noch ein Fehler, den viele machen: Parken am Straßenrand, wo es eigentlich verboten ist. Die Polizei (“Guardia Civil”) kontrolliert gerade an Hotspots regelmäßig – und ein Strafzettel kann den Ausflug schnell verhageln. Besser einen legalen Parkplatz suchen, auch wenn der Weg dann etwas weiter ist.
Unvergessliche Panoramen: Die schönsten Routen für eine eigene Aussichtspunkte-Tour
Wer Mallorca von oben nicht nur punktuell, sondern als Tages- oder Halbtagesausflug erleben möchte, dem empfehle ich eine kombinierte Route – am besten mit eigenem Auto oder Mietwagen, denn der öffentliche Nahverkehr ist hier (noch) keine echte Alternative.
Tramuntana-Tour: Starte in Sóller, fahre über die Ma-10 Richtung Deià und halte am Mirador de Ses Barques, dann weiter zum Mirador de Sa Foradada. Wer möchte, macht einen Abstecher zum Puig Major (höchster Berg Mallorcas, allerdings Zufahrt nur bis zum Militärzaun möglich – trotzdem lohnenswerter Halt). Die Straßen sind kurvig, aber mit normalem PKW gut befahrbar. Im Frühling blüht der Ginster, im Herbst färben sich die Kastanienwälder. Tipp: Wer die engen Gassen von Deià meiden will, parkt am Ortsrand.
Osten & Inselmitte: Von Artà aus führt eine abwechslungsreiche Strecke zur Ermita de Betlem, dann weiter Richtung Süden zum Puig de Randa. Wer mag, kann noch das Santuari de Sant Salvador bei Felanitx mitnehmen – der Blick von hier reicht über das ganze Inselinnere bis ans Meer. Die Route ist perfekt für einen Tag außerhalb der Touristenströme.
Ein Hinweis: Wer die Küstenstraße nach Cap de Formentor fahren will, sollte aktuelle Informationen zu Sperrzeiten einholen (besonders Juni–September). Die Zufahrt ist dann für Privatfahrzeuge tagsüber gesperrt, aber Shuttlebusse verkehren regelmäßig. Frühaufsteher sind klar im Vorteil.
Wer lieber geführt unterwegs ist: Es gibt lokale Guides, die spezielle “Aussichtspunkte-Touren” anbieten – meist mit kleinen Gruppen und abseits der Standardrouten. Fragen lohnt sich, am besten in der jeweiligen Touristeninformation oder direkt im Dorf.
Die beste Zeit für Mallorca von oben: Saisonale Besonderheiten und Wettertricks
Mallorca von oben ist ein ganzjähriges Erlebnis – aber jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz. Im Frühling (März bis Mai) blüht die Insel auf, die Luft ist klar und die Temperaturen ideal zum Wandern. Der Sommer bringt lange Tage, aber auch Hitze und mehr Besucher. Wer die Mittagsstunden meidet, kann auch dann ruhige Momente erwischen – etwa bei einer Abendwanderung.
Der Herbst ist mein persönlicher Favorit: Die Hitze lässt nach, die Farben werden wärmer, und das Licht am späten Nachmittag ist spektakulär. Im Winter sind viele Miradores menschenleer, die Sicht reicht oft bis zu den Nachbarinseln. Einziger Nachteil: Einige Cafés und Restaurants haben geschlossen, und auf den Gipfeln kann es überraschend kühl werden – eine Jacke gehört ins Gepäck.
Ein Tipp, den viele unterschätzen: Nach einem Regentag ist die Fernsicht besonders gut. Wer flexibel ist, verfolgt die Wettervorhersage (“el tiempo”) und plant spontan. Im Sommer entstehen manchmal Dunstschleier über dem Meer – dann lohnt sich ein späterer Ausflug oder ein Platz in den Bergen statt an der Küste.
Und noch etwas: Sonnenuntergänge sind an vielen Miradores ein echtes Spektakel, aber nicht überall sieht man die Sonne tatsächlich im Meer versinken. Wer das perfekte Foto will, fragt am besten einen Einheimischen oder nutzt eine Sonnenstand-App. Die schönsten Abendstimmungen gibt es meist an der Westküste – etwa zwischen Valldemossa und Estellencs.

Insiderwissen: Was du sonst noch über Mallorca von oben wissen solltest
Mallorca von oben zu erleben, ist mehr als eine Fotosafari – es ist Teil der Kultur. Für die Mallorquiner sind die “miradors” nicht nur Aussichtspunkte, sondern Treffpunkte, Orte für Gespräche, Spaziergänge und kleine Feste. Wer aufmerksam ist, entdeckt oft kleine Altäre, Steintürmchen oder Bänke, die von lokalen Vereinen gepflegt werden.
Manche Miradores haben spezielle Namen auf Mallorquín, etwa “Talaia” (Aussichtsturm) oder “Santuari” (Heiligtum/Kloster). Wer sich traut, ein paar Wörter zu lernen, wird schnell ins Gespräch verwickelt – zum Beispiel “Bon dia!” (Guten Tag) oder “Quina vista més guapa!” (Was für eine schöne Aussicht!).
Ein weiteres Detail: Viele Aussichtspunkte sind Teil alter Handels- und Schmugglerwege. Wer aufmerksam schaut, entdeckt Mauerreste, alte Markierungssteine oder sogar Relikte aus dem Bürgerkrieg. Diese Geschichten erzählen die wenigsten Reiseführer – aber sie machen den Ausflug umso spannender.
Noch ein praktischer Tipp für Familien: Viele Miradores sind nicht kinderwagentauglich. Wer kleine Kinder hat, setzt besser auf Tragen (“mochila portabebés”) oder wählt Punkte mit guter Zufahrt. An heißen Tagen sind die wenigen schattigen Plätze heiß begehrt – eine Decke und Proviant machen das Picknick perfekt.
Und für alle, die Mallorca von oben wirklich genießen wollen: Wer Müll verursacht, nimmt ihn bitte wieder mit. Die Insel kämpft an vielen Hotspots mit achtlos weggeworfenem Abfall – die Mallorquiner reagieren darauf inzwischen sehr sensibel. Wer respektvoll ist, wird auch respektiert.
Fazit: Mallorca von oben – der Blick, der bleibt
Mallorca von oben zu erleben, ist mehr als ein Ausflug – es ist ein Perspektivwechsel, der den Blick auf die Insel und aufs eigene Reiseverhalten verändert. Die Vielfalt der Landschaft, die Weite des Meeres, das Spiel von Licht und Wind – all das wird erst aus der Höhe wirklich spürbar. Wer den Sprung wagt, den Asphalt verlässt und sich auf unbekannte Pfade begibt, wird mit Momenten belohnt, die lange nachwirken.
Egal ob am berühmten Mirador, am stillen Kloster oder auf einem windigen Turm: Die schönsten Erinnerungen entstehen dort, wo der Weg das Ziel ist. Mit den richtigen Tipps, etwas Planung und offenem Blick entdeckst du Mallorca von oben immer wieder neu. Und wer weiß – vielleicht triffst du unterwegs auf einen Mallorquiner, der dir seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz verrät.
Also: Schuhe schnüren, Wasser einpacken, und raus auf die Höhen – Mallorca von oben wartet auf dich. Und wenn du einmal diese Aussicht genossen hast, wirst du die Insel nie wieder nur vom Strand aus betrachten wollen.







