Wer den echten Zauber der mallorquinischen Küste sucht, kommt an einem Ort nicht vorbei: dem faro de cala figuera. Abseits der klassischen Leuchtturm-Kulissen versteckt sich hier ein Stück unverfälschte Inselgeschichte—fernab von Busreisen und Instagram-Hotspots. Schon die Anfahrt ist eine kleine Entdeckungsreise für sich, die mit einem Blick auf das türkisfarbene Meer und einer Prise Seewind belohnt wird. Wer einen Leuchtturm erwartet, der wie ein Museum besucht werden kann, wird überrascht: Am faro de cala figuera erlebt man Mallorca pur, ganz ohne Eintrittspreise, aber mit jeder Menge Atmosphäre, Geheimtipps und einem Hauch Abenteuer. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Besuch, als ich zwischen Ginsterbüschen und knorrigen Pinien stand und dachte: Genau hier fühlt sich die Insel noch wie ein Versprechen an. Was es mit diesem besonderen Ort auf sich hat, wie man ihn wirklich findet und warum es sich lohnt, Zeit statt nur Fotos mitzubringen—darum geht es hier. Nach diesem Artikel weißt du mehr als jeder Standardreiseführer und bist bestens gerüstet für deinen eigenen Ausflug zum faro de cala figuera.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der faro de cala figuera liegt an der südöstlichen Steilküste von Santanyí und ist nicht mit dem gleichnamigen Ort Cala Figuera zu verwechseln.
- Der Leuchtturm ist nicht öffentlich zugänglich, aber das Gelände rundherum bietet spektakuläre Panoramablicke und einmalige Fotomotive.
- Die Anfahrt erfolgt ab Santanyí auf einer teils schmalen, asphaltierten Straße—Parken ist direkt am Leuchtturm nicht möglich, etwa 700 Meter Fußweg sind einzukalkulieren.
- Beste Besuchszeit: Frühmorgens oder zum Sonnenuntergang, wenn das Licht die Felsen leuchten lässt und kaum andere Besucher da sind.
- Unbedingt festes Schuhwerk tragen—die Wege sind teils steinig und bei Feuchtigkeit rutschig.
- Wer Ruhe sucht, sollte Wochenenden und die Hochsaison meiden; Einheimische kommen meist unter der Woche am späten Nachmittag.
- In der Umgebung keine Gastronomie oder Toiletten—Wasser und kleine Snacks selbst mitbringen!
- Ein echter Geheimtipp: Die versteckte Cala Santanyí ist von hier aus in einem 30-minütigen Küstenmarsch erreichbar.
- Vorsicht bei Wind und Wetter: Die Steilküste kann bei Sturm gefährlich sein—bei Regen lieber Abstand halten.
- Für Naturfreunde: Im Frühjahr blühen rund um den faro de cala figuera wilde Orchideen und der Duft der Pinien liegt in der Luft.
Wo liegt der Faro de Cala Figuera wirklich? Geografie, Verwechslungen & Insider-Details
Der faro de cala figuera thront auf den Klippen im äußersten Südosten von Mallorca, etwa vier Kilometer südlich des Ortes Santanyí. Wichtig: Häufig wird der Leuchtturm mit dem pittoresken Fischerort Cala Figuera verwechselt – dabei trennen die beiden rund 15 Kilometer Luftlinie. Der faro selbst markiert das steile Cap de Cala Figuera, eine der wildesten und zugleich reizvollsten Küstenabschnitte der Insel. Das Areal rund um den Leuchtturm gehört zum Gemeindegebiet Santanyí und grenzt direkt an das Naturschutzgebiet Parc Natural de Mondragó.
Was die wenigsten wissen: Der Name „Figuera“ leitet sich tatsächlich von den zahlreichen Feigenbäumen (figueres, mallorquín: figueres) ab, die früher auf dem kargen Boden wuchsen. Heute sind davon nur noch vereinzelt Exemplare zu finden, die jedoch einen wichtigen Teil der lokalen Flora ausmachen. Die exponierte Lage macht den faro de cala figuera zu einem Naturdenkmal – der Blick reicht bei klarer Sicht bis zur Insel Cabrera.
Die GPS-Koordinaten für den Zugang: 39.313820, 3.170220. Wer mit dem Mietwagen unterwegs ist, gibt am besten „Faro de Cala Figuera, Santanyí“ ins Navi ein – aber Achtung: Nicht alle Systeme kennen den kleinen Zufahrtsweg. Wer sich nicht auf Technik verlässt, orientiert sich einfach an den Schildern Richtung Cap de ses Salines und biegt dann auf die ausgeschilderte Stichstraße zum Leuchtturm ab.
Ein echter Lokal-Tipp: Viele Besucher fahren versehentlich zum Leuchtturm von Portopetro oder zum Faro de Cap de ses Salines – beide sind völlig andere Spots. Der faro de cala figuera bleibt ein Geheimtipp, weil ihn kaum jemand gezielt auf dem Schirm hat.
Anfahrt zum Faro de Cala Figuera: Parken, Fußweg und die beste Route
Mitten in der Natur gelegen, ist der faro de cala figuera ein Ziel, das man sich ein wenig erarbeiten muss – aber genau das macht seinen Reiz aus. Die Anfahrt erfolgt über Santanyí: Von hier aus fährt man zunächst auf der MA-6100 Richtung Cap de ses Salines. Nach etwa 5 Kilometern zweigt links eine kleine Straße ab, die mit „Faro de Cala Figuera“ ausgeschildert ist (Achtung: Das Schild ist leicht zu übersehen!). Der Weg führt durch eine typische mallorquinische Landschaft—Pinienwälder, Macchia und gelegentliche Schafherden inklusive.
Die letzten 700 Meter sind nicht mit dem Auto befahrbar, da die Straße in einen gesperrten, teils holperigen Feldweg übergeht. Wer früh kommt, findet am Straßenrand einen der wenigen inoffiziellen Parkplätze. An Sommerwochenenden oder zur Hauptsaison kann es hier eng werden – wer zu spät kommt, muss ein gutes Stück weiter laufen. Mein Tipp: Wer sich nicht scheut, 10–15 Minuten Fußweg einzuplanen, findet meist einen ruhigeren Stellplatz und genießt die Ankunft ohne Parkplatzstress.
Der Fußweg zum Leuchtturm führt entlang niedriger Steinmauern und durch typische Garrigue-Vegetation. Im Frühjahr und Herbst duftet es nach Rosmarin, im Sommer zirpen die Zikaden. Unterschätzt wird oft die Intensität der Sonne auf diesem Stück: Ein Sonnenhut und ausreichend Wasser sind Pflicht, Schatten gibt es unterwegs kaum.
Für Radfahrer ist der Weg zum faro de cala figuera ein beliebtes Ziel. Die wenig befahrenen Landstraßen sind auch für weniger geübte Biker machbar, nur das letzte Stück müssen auch sie schieben. Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzen will, muss improvisieren: Der nächste Bus hält in Santanyí, von dort ist ein Taxi oder eine längere Wanderung angesagt.
Wichtiger Hinweis für Familien: Kinderwagen sind auf dem letzten Stück kaum nutzbar, der Weg ist steinig und uneben. Besser ist ein Tragerucksack oder die Entscheidung, den Leuchtturm mit älteren Kindern zu besuchen. Wer mit Hund unterwegs ist: Bitte Leinenpflicht beachten, da in der Umgebung immer wieder Wildkaninchen auftauchen und Naturschutz gilt.
Was erwartet dich am Faro de Cala Figuera? Atmosphäre, Ausblick & Fototipps
Der faro de cala figuera ist kein klassischer Touristenleuchtturm mit Souvenirshop oder Kaffeebar. Das Areal gehört der Hafenbehörde (Autoridad Portuaria de Baleares), der Zugang zum Turm selbst ist nicht gestattet—das Gelände ist umzäunt. Was auf den ersten Blick enttäuschend wirken mag, entpuppt sich als Vorteil: Es herrscht eine Ruhe, die man an kaum einem anderen Küstenpunkt auf Mallorca findet.
Die Klippen rund um den Leuchtturm fallen bis zu 60 Meter steil ins Meer ab. Wer das Gitter umrundet, findet kleine Trampelpfade zu natürlichen Aussichtspunkten. Von hier aus eröffnen sich einzigartige Panoramen: Im Süden erkennt man das Cap de ses Salines mit seinem markanten Leuchtturm, im Osten die Cala Santanyí und bei klarer Sicht die Silhouette von Cabrera. Besonders am frühen Morgen und am späten Nachmittag ist das Licht spektakulär und taucht die Felsen in warmes Gold.
Ein Geheimtipp für Fotografen: Die besten Aufnahmen gelingen auf den Felsen nördlich des Leuchtturms, wenn die Sonne tief steht und das Meer türkis schimmert. Ein Stativ lohnt sich, vor allem zum Sonnenuntergang. Wer Glück hat, kann im Frühjahr und Herbst Zugvögel beobachten, die die Steilküste als Rastplatz nutzen—ein echtes Highlight für Naturfreunde.

Was viele nicht wissen: Auf den Klippen wächst die seltene Statice de les Salines (Limonium), die ausschließlich in dieser Region vorkommt und streng geschützt ist. Wer Respekt vor der Natur hat, bleibt auf den Wegen und hinterlässt keine Spuren—die Einheimischen achten sehr darauf, dass der faro de cala figuera kein zweites Ballermann-Feeling erlebt.
Für alle, die einfach nur durchatmen und den Blick schweifen lassen wollen, ist eine kleine Picknickdecke der beste Begleiter. Der Wind kann hier schnell auffrischen—ein Pullover oder eine leichte Jacke gehören auch im Sommer in den Rucksack.
Rund um den Faro: Versteckte Buchten, Wanderwege & echte Geheimtipps
Der faro de cala figuera ist ein idealer Ausgangspunkt für kleine Küstenwanderungen. Wer dem Hauptweg nach Osten folgt, erreicht in etwa 30 Minuten die Cala Santanyí—eine malerische Sandbucht mit türkisfarbenem Wasser und Felsen, die zum Klettern einladen. Der Weg ist nicht ausgeschildert, aber gut erkennbar und führt durch duftende Pinienhaine. Festes Schuhwerk ist Pflicht, da einige Stellen steinig und bei Feuchtigkeit rutschig sind.
Ein noch größerer Geheimtipp ist die winzige Bucht Caló des Macs, die zwischen dem Leuchtturm und der Cala Llombards liegt. Sie ist nur über einen schmalen, teils steilen Pfad erreichbar und bietet absolute Ruhe, selbst in der Hochsaison. Wer es wagt, wird mit glasklarem Wasser und einer einzigartigen Felsformation belohnt—aber Achtung: Kein Schatten, keine Infrastruktur, kein Handyempfang. Hier ist echtes Robinson-Feeling angesagt.
Für Wanderfans lohnt sich die längere Route bis zum Cap de ses Salines. Die Strecke führt teils direkt an der Steilküste entlang, ist aber nicht durchgängig markiert und verlangt Trittsicherheit. Belohnt wird man mit spektakulären Ausblicken und der Möglichkeit, seltene Pflanzen wie die endemische „Estepa Joana“ zu entdecken, deren Blütezeit im März ein echter Geheimtipp für Botaniker ist.
Was die wenigsten wissen: Im April und Mai veranstalten einige lokale Naturschutzgruppen geführte Exkursionen rund um den faro de cala figuera, bei denen Vogelbeobachtung, Botanik und Geologie im Fokus stehen. Die Teilnahme ist meist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich (Infos bei der Gemeinde Santanyí).
Mein persönlicher Tipp: Wer am frühen Morgen loswandert, hat die Wege praktisch für sich. Ein Picknick am Cap oder ein erfrischendes Bad in einer der Calas machen den Ausflug perfekt. Müll bitte immer wieder mitnehmen—die Anwohner achten sehr auf Sauberkeit und Naturschutz.
Wann lohnt sich ein Besuch besonders? Saison, Licht & lokale Besonderheiten
Der faro de cala figuera zeigt sich das ganze Jahr über von seiner schönsten Seite, doch es gibt Zeiten, in denen der Ort einen ganz besonderen Zauber entfaltet. Im Frühjahr (März bis Mai) ist die Vegetation rund um den Leuchtturm am üppigsten: Wilde Orchideen, Ginster und die ersten Feigen sind zu sehen, die Luft ist frisch und klar. Gerade für Naturfreunde und Fotografen ist diese Zeit ideal.
Im Sommer (Juni bis September) kann es tagsüber sehr heiß werden, die Sonne brennt unerbittlich auf die Felsen. Wer dennoch kommen möchte, sollte die frühen Morgenstunden oder den Sonnenuntergang wählen—dann ist das Licht spektakulär und die Temperaturen angenehm. Viele Einheimische kommen nach Feierabend zum faro de cala figuera, um die Ruhe und den Weitblick zu genießen.
Im Herbst (Oktober/November) färben sich die Pflanzen in warme Töne, das Meer bleibt oft bis in den November hinein badefreundlich. Die Wege sind dann wenig frequentiert, perfekte Bedingungen für einsame Spaziergänge.
Winter (Dezember bis Februar) hat einen ganz eigenen Reiz: Stürmische Tage lassen die Wellen an die Klippen donnern, die Luft ist salzig und klar. Wer sich für die wilde Seite Mallorcas interessiert, wird den faro de cala figuera zu dieser Zeit lieben—aber Vorsicht: Bei starkem Wind oder Regen ist die Steilküste gefährlich, dann besser Abstand halten.
Zu besonderen Anlässen wie dem „Dia de Sant Jaume“ im Juli kommen auch lokale Familien zu Picknicks und kleinen Festen in die Umgebung—Touristen sind willkommen, wenn sie Rücksicht nehmen und sich respektvoll verhalten. Ein freundliches „Bon dia!“ (Guten Tag, mallorquín) öffnet schnell Türen zu kurzen Gesprächen oder kleinen Tipps von den Einheimischen.
Praktische Tipps: Was du vor Ort wissen solltest – Infrastruktur, Sicherheit & Verhaltensregeln
Anders als an vielen anderen Sehenswürdigkeiten auf Mallorca gibt es am faro de cala figuera keinerlei Infrastruktur: Keine Bars, keine Toiletten, keine Mülleimer. Wer plant, länger zu bleiben, bringt am besten ausreichend Wasser, ein paar Snacks und eine Mülltüte mit. Die Einheimischen nehmen ihren Abfall selbstverständlich immer wieder mit—ein ungeschriebenes Gesetz, das auch von Gästen erwartet wird.
Das Gelände rund um den Leuchtturm ist nicht eingezäunt, aber die Steilküste fällt abrupt ab. Kinder und Hunde sollten daher stets beaufsichtigt werden. Bei Wind oder nassem Untergrund gilt erhöhte Vorsicht—die Steine können rutschig sein und der Wind zieht hier oft in Böen über die Felsen.
Ein häufiger Fehler: Viele Besucher unterschätzen die Intensität der Sonne, selbst an bewölkten Tagen. Sonnencreme, Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeit sind Pflicht. In den Sommermonaten sollte man zudem auf Zecken achten—lange Hosen schützen besser als Shorts.
Wer baden möchte, kann das an den nahen Buchten wie Cala Santanyí oder Caló des Macs tun. Am Leuchtturm selbst gibt es keinen direkten Zugang zum Wasser, die Klippen sind steil und gefährlich für Schwimmer. Auch das Klettern auf die Mauern rund um den Turm ist tabu—abgesehen vom Absturzrisiko drohen hier auch Bußgelder durch die Guardia Civil, die gelegentlich Kontrollfahrten macht.
Mein ehrlicher Tipp: Lass dich nicht von der Abgeschiedenheit täuschen—Mobilfunkempfang ist schwach, Notrufe funktionieren aber in der Regel. Wer auf Nummer sicher gehen will, informiert vorab jemanden über seine Route, gerade bei längeren Wanderungen. Wer in der Nebensaison kommt, sollte auch an eine Stirnlampe denken—die Dämmerung setzt oft früher ein als erwartet.
Faro de Cala Figuera: Geschichte, Bedeutung & lokale Mythen
Der faro de cala figuera wurde 1936 in Betrieb genommen und dient seither als wichtige Navigationshilfe für Schiffe, die die Südküste Mallorcas passieren oder Kurs auf die Insel Cabrera nehmen. Mit seinen knapp 15 Metern ist er deutlich kleiner als viele andere Leuchttürme auf Mallorca, aber durch seine exponierte Lage weithin sichtbar. Ursprünglich wurde er mit Acetylen betrieben, heute läuft das Leuchtfeuer automatisiert und wird von der Hafenbehörde überwacht.
Was viele nicht wissen: Der Turm war während des spanischen Bürgerkriegs zeitweise außer Betrieb, da er als strategisches Ziel galt. In alten Erzählungen der Fischer von Santanyí kursieren Geschichten über gestrandete Schiffe und geheimnisvolle Lichter, die angeblich aus der Bucht von Sa Cala stammen. Bis heute wird am 24. Juni, dem Fest des heiligen Johannes, in Santanyí eine kleine Prozession abgehalten—ein Relikt aus der Zeit, als der faro noch von Hand bedient wurde und die Fischer ihn als Glücksbringer verehrten.
Der Leuchtturm selbst ist nicht zur Besichtigung freigegeben, doch ein Blick durch den Zaun lohnt sich: Die Architektur ist typisch für die 1930er Jahre, mit weißem Zylinder, schwarzer Kuppel und einem kleinen Nebengebäude, das früher als Wärterhaus diente. Im Sommer sitzen hier gelegentlich ältere Einheimische und erzählen—auf Mallorquín—Geschichten aus ihrer Kindheit, als der faro noch ein echtes Abenteuer war.

Wer sich für mehr Leuchtturm-Geschichte interessiert, dem empfehle ich einen Abstecher zum nahegelegenen „Museu Parroquial de Sant Andreu“ in Santanyí. Dort gibt es eine kleine, aber feine Ausstellung zur maritimen Vergangenheit der Region—inklusive alter Seekarten und Relikten aus der Zeit der Piratenüberfälle.
Alternativen & Kombitipps: Was passt zum Faro de Cala Figuera-Ausflug?
Der faro de cala figuera lässt sich hervorragend mit anderen Highlights im Südosten von Mallorca verbinden. Wer früh startet, kann nach dem Leuchtturm-Besuch zum Beispiel die Cala Llombards ansteuern—eine der schönsten Badestellen der Insel, die auch bei Einheimischen beliebt ist. Dort gibt es eine kleine Strandbar mit fairen Preisen und hausgemachtem „Pa amb oli“ (Brot mit Olivenöl, Tomate und Serrano-Schinken), das man unbedingt probieren sollte.
Für Kulinarik-Fans lohnt sich ein Stopp im Dorf Santanyí. Samstags ist hier der große Wochenmarkt, auf dem es lokale Spezialitäten, frisches Obst und Handwerkskunst gibt. Mein Tipp: Die kleinen Ensaimadas (mallorquinisches Hefegebäck) bei „Pastisseria Gori“ sind legendär und schmecken auf einer Bank im Schatten der Platanen doppelt so gut.
Wer mehr Natur erleben will, plant einen Ausflug in den Parc Natural de Mondragó ein. Das Naturschutzgebiet mit seinen Lagunen, Wanderwegen und seltenen Vogelarten grenzt direkt an die Region um den faro de cala figuera. Im Hochsommer lohnt sich auch ein kurzer Abstecher zum „Es Pontàs“, einem natürlichen Felstor im Meer, das vor allem am frühen Abend magisch wirkt.
Für alle, die Mallorca abseits der üblichen Pfade erleben wollen, ist der faro de cala figuera ein perfekter Ausgangspunkt—egal, ob als Ziel einer Wanderung, als Fotospot bei Sonnenuntergang oder als Ort für eine kleine Auszeit mit Meerblick und Wind im Haar.
Fazit: Warum der Faro de Cala Figuera mehr als ein Leuchtturm ist
Der faro de cala figuera ist weit mehr als nur ein Orientierungspunkt für Schiffe—er ist ein echtes Stück authentisches Mallorca, das sich seine Magie abseits des Massentourismus bewahrt hat. Wer den kleinen Aufwand der Anreise nicht scheut, wird mit einer einzigartigen Kombination aus Natur, Geschichte und echter Inselatmosphäre belohnt. Hier treffen wilde Steilküsten, stille Wanderwege und ein Hauch Seefahrerromantik aufeinander—und das alles ohne Eintritt, ohne Hektik und ohne den Trubel der klassischen Sehenswürdigkeiten.
Ob für einen Sonnenuntergang, eine Wanderung oder einfach eine Stunde Stille am Meer: Der faro de cala figuera ist der perfekte Ort, um Mallorca von seiner ursprünglichen Seite zu erleben. Wer mit offenen Augen und Respekt für Natur und Menschen kommt, nimmt mehr mit als nur schöne Fotos—nämlich ein echtes Gefühl für die Seele der Insel. Probier es aus—und lass dich überraschen, wie viel Mallorca noch zu entdecken ist.







