Wer einmal die Felsenstadt Petra in Jordanien mit eigenen Augen gesehen hat, vergisst diesen Anblick nie. Petra Jordanien ist weit mehr als nur die berühmte Schatzkammer aus Indiana Jones – es ist ein Ort, der Geschichte atmet, voller versteckter Pfade, spektakulärer Aussichten und überraschender Begegnungen. Während viele sich auf den klassischen Fotospot stürzen, offenbaren sich abseits der Hauptwege Erlebnisse, die in keinem Reiseführer stehen. Ich erinnere mich noch gut an mein erstes Frühstück mit Beduinen unter dem weiten Himmel des Wadi Musa – ein Moment, der mir die wahre Seele dieser Region gezeigt hat. In diesem Artikel bekommst du alles, was du über Petra Jordanien wissen musst: aktuelle Insider-Tipps, ehrliche Empfehlungen, praktische Ratschläge und Hinweise auf die Fallen, in die Touristen leider immer wieder tappen. Egal, ob du einen Tagesausflug planst oder tiefer eintauchen willst – hier findest du alle Antworten, die du sonst mühsam zusammensuchen müsstest.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Petra Jordanien zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ganzjährig geöffnet – am eindrucksvollsten im Frühling und Herbst.
- Der Eintritt kostet aktuell etwa 70 Dinar (ca. 90 Euro) für ein Tagesticket, mit Rabatten ab zwei Tagen.
- Unbedingt bequemes Schuhwerk und genügend Wasser mitnehmen – der Rundweg umfasst locker 12–20 Kilometer.
- Frühmorgens ab 6 Uhr ist es am leersten; ab 10 Uhr füllen sich die Schluchten mit Reisegruppen.
- Der klassische Weg führt durch die Siq-Schlucht zum berühmten Schatzhaus (“Al Khazneh”), aber viele Highlights liegen abseits der Hauptroute.
- Geführte Touren von lokalen Beduinen bieten exklusive Einblicke und Zugang zu verborgenen Aussichtspunkten.
- Achtung: Kamelritte und Pferdekutschen am Eingang sind meist überteuert und selten tierfreundlich.
- Wer sparen will, kauft den Jordan Pass – darin sind Visum und Petrazugang günstiger kombiniert.
- Nach Einbruch der Dunkelheit gibt es mehrmals pro Woche das stimmungsvolle “Petra by Night”-Lichtspektakel.
- Das beste lokale Essen findest du nicht im Besucherzentrum, sondern in kleinen Restaurants in Wadi Musa – zum Beispiel im “Al-Wadi”.
- Mit Kindern oder eingeschränkter Mobilität: Es gibt barrierearme Teilstrecken, aber die meisten Highlights sind nur zu Fuß erreichbar.
Was macht Petra Jordanien so besonders? Geschichte, Magie und Mythen
Petra Jordanien ist weit mehr als nur ein Fotomotiv: Die Felsenstadt war einst die blühende Hauptstadt der Nabatäer, die hier vor über 2.000 Jahren ein Handelsimperium errichteten. Ihre kunstvoll gemeißelten Fassaden, Tempel und Gräber sind in den rötlichen Sandstein geschlagen und verschmelzen mit der Landschaft auf einzigartige Weise. Insbesondere frühmorgens, wenn das Licht die Felsen in Gold taucht, wird deutlich, warum Petra zu den “Neuen sieben Weltwundern” zählt.
Doch Petra Jordanien ist kein totes Museum. Beduinenfamilien leben noch immer in der Umgebung, führen Besucher auf alten Pfaden und erzählen Geschichten, die in keinem Reiseführer stehen. Viele Touristen nehmen nur den “klassischen” Weg zum Schatzhaus und zurück – doch wer Petra wirklich erleben will, sollte mindestens einen ganzen Tag einplanen und sich auch auf die versteckten Ecken einlassen.
Tatsächlich war Petra bis zum 19. Jahrhundert für Europäer praktisch unbekannt. Der Schweizer Forscher Johann Ludwig Burckhardt entdeckte die Stadt 1812 für die westliche Welt wieder – ein Abenteuer, das bis heute die Fantasie von Reisenden beflügelt. Die Atmosphäre zwischen Antike und Beduinenkultur ist einzigartig, gerade wenn abends Stille einkehrt und die Felsen im Abendrot leuchten.
Wie kommt man am besten nach Petra Jordanien?
Die Anreise nach Petra Jordanien erfolgt meist über den Flughafen Amman (Queen Alia International) oder Aqaba im Süden. Von beiden Städten gibt es Direktverbindungen mit dem Bus oder Taxi nach Wadi Musa, der kleinen Stadt direkt vor dem Eingang zu Petra. Am komfortabelsten ist der JETT-Bus (Jordan Express Tourist Transport), der täglich von Amman (Abfahrt meist 6:30 Uhr) nach Petra fährt – Fahrzeit rund drei Stunden, Preis ca. 12 Euro einfach.
Wer flexibel sein möchte, kann auch ein Mietauto nehmen. Die Straßen in Jordanien sind gut ausgebaut und sicher, allerdings sollte man sich auf lokale Fahrweise einstellen – nicht jedes Verkehrszeichen wird ernst genommen, und im Kreisverkehr hat oft der Stärkere Vorfahrt. Parken ist in Wadi Musa meist problemlos, direkt am Visitor Center gibt es kostenlose Parkplätze.
Ein Geheimtipp: Wer von Aqaba am Roten Meer kommt, kann die landschaftlich spektakuläre Route über das Wadi Rum wählen. Die Strecke ist zwar etwas länger, aber die Wüstenlandschaft entschädigt für jede extra Minute Fahrtzeit. Öffentliche Verkehrsmittel sind abseits der Hauptachsen allerdings selten – frühzeitig planen!
Innerhalb von Petra Jordanien ist zu Fuß die beste (und oft einzige) Option. Kamelritte, Pferdekutschen und Esel werden überall angeboten, sind aber oft teuer und nicht immer tiergerecht. Wer darauf verzichtet, erlebt die Felsenstadt authentischer – und schont die Tiere.
Ticketpreise, Öffnungszeiten und der Jordan Pass: Was du wissen musst
Der Eintritt zu Petra Jordanien ist kein Schnäppchen, aber jeden Dinar wert. Für einen Tagesbesuch zahlst du aktuell ca. 70 Jordanische Dinar (etwa 90 Euro). Zwei Tage kosten 77 Dinar (rund 100 Euro), drei Tage 82 Dinar (ca. 107 Euro). Wer über Nacht in Jordanien bleibt, bekommt den besten Preis – Tagesausflügler, die am selben Tag ausreisen, zahlen deutlich mehr (bis zu 90 Dinar).
Geöffnet ist Petra Jordanien normalerweise täglich von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr (im Winter bis 16 Uhr). Letzter Einlass ist meist zwei Stunden vor Schließung, aber die beeindruckendsten Lichtstimmungen erlebst du frühmorgens oder zum Sonnenuntergang.
Praktischer Spartipp: Der Jordan Pass! Dieses Kombiticket bündelt das Visum für Jordanien (normalerweise 40 Dinar) und den Eintritt zu über 40 Sehenswürdigkeiten, inklusive Petra. Ab drei Nächten Aufenthalt lohnt sich der Jordan Pass fast immer – und du sparst dir Warteschlangen am Ticketschalter. Vorab online kaufen, ausdrucken oder digital vorzeigen reicht aus.
Einige Hotels verkaufen ebenfalls Tickets, aber Vorsicht: Nicht alle Angebote sind offiziell oder enthalten den vollen Leistungsumfang. Das Visitor Center ist die einzige verlässliche Quelle für aktuelle Preise und Infos.
Die Highlights von Petra Jordanien: Mehr als nur das Schatzhaus
Das berühmte Schatzhaus (“Al Khazneh”) ist das bekannteste Fotomotiv, aber Petra Jordanien bietet weit mehr. Nach dem spektakulären Durchgang durch die Siq-Schlucht (1,2 km, kühl und schattig) öffnet sich der Blick auf die monumentale Fassade – ein Gänsehautmoment, den man am besten ganz früh oder spät am Nachmittag genießt. Doch die wahre Magie liegt abseits der Massen.
Ein Must-See ist das “Kloster” (Ad Deir) – noch größer, aber weniger besucht als das Schatzhaus. Der Weg dorthin führt über 800 in den Fels gehauene Stufen, dauert etwa eine Stunde, aber jede Anstrengung lohnt sich. Oben erwartet dich ein atemberaubender Panoramablick über das Petra-Gebiet bis ins Wadi Araba. Wer mag, kann im “Bedouin Café” direkt gegenüber eine Tasse Tee genießen – ein authentisches Erlebnis abseits des Trubels.
Ein echter Geheimtipp ist der “High Place of Sacrifice” (Al-Madbah). Der Aufstieg ist steil und schweißtreibend (ca. 45 Minuten), aber du wirst mit einer spektakulären Aussicht und erstaunlicher Ruhe belohnt. Hier oben spürst du, wie weitläufig Petra Jordanien wirklich ist – viele Besucher schaffen es nicht bis hierher.
Unbedingt mitnehmen: Taschenlampe und Kopfbedeckung. Die Sonne kann gnadenlos sein, und in den versteckten Felsengängen wird es schnell dunkel.
Weniger bekannt, aber faszinierend: Die bunten Felsgräber im “Royal Tombs”-Bereich und die sogenannten “Colonnaded Streets” – Überreste der römischen Vergangenheit von Petra Jordanien.

Insider-Tipps: Wie du Petra Jordanien wirklich erlebst
Die meisten Touristen laufen die Hauptachse ab und verlassen Petra nach drei Stunden wieder – dabei entgehen ihnen die schönsten Momente. Plane mindestens einen kompletten Tag, besser zwei, um auch die versteckten Pfade zu erkunden. Wer frühmorgens startet, erlebt das Schatzhaus fast menschenleer. Viele Beduinen bieten geführte Touren zu geheimen Aussichtspunkten an, etwa zum “Indiana Jones Point” – ein felsiger Vorsprung mit dem perfekten Fotowinkel auf die Schatzkammer. Preise für solche Touren sind verhandelbar, meist zwischen 15 und 25 Dinar.
Ein echtes Highlight ist “Petra by Night”: An ausgewählten Tagen wird der Siq und das Schatzhaus mit hunderten Kerzen beleuchtet, dazu gibt es traditionelle Musik und Tee. Die Stimmung ist magisch, aber auch hier gilt: Wer ganz vorne sitzt, bekommt das beste Erlebnis. Tickets kosten ca. 17 Dinar und müssen meist vor Ort gekauft werden.
Für Fotografen: Das Licht ist morgens und abends am schönsten, mittags sind die Farben flach. Wer einzigartige Bilder will, sollte den Siq ein zweites Mal durchqueren – jede Stunde verändert das Sonnenlicht die Felsen.
Viele kleine Verkaufsstände bieten Souvenirs, Schmuck und Getränke. Handeln ist üblich, aber bitte fair bleiben – die Beduinen leben vom Tourismus, und ein freundliches Lächeln wirkt oft Wunder.
Einige der besten Gespräche entstehen, wenn man sich zum Tee einladen lässt – die Beduinen sind gastfreundlich und erzählen gerne von ihrer Kultur. Wer etwas Arabisch (“Shukran” für Danke, “Salam” zur Begrüßung) beherrscht, wird besonders herzlich aufgenommen.
Was du vermeiden solltest: Typische Fallen und ehrliche Warnungen
So faszinierend Petra Jordanien ist, gibt es doch einige Dinge, die du wissen solltest, um Enttäuschungen und Ärger zu vermeiden. Ein weitverbreiteter Irrtum: Die Pferdekutschen und Kamelritte am Eingang sind angeblich im Ticketpreis enthalten – tatsächlich ist nur der allererste, kurze Abschnitt (bis zum Siq-Eingang) kostenlos, danach wird oft kräftig kassiert. Die Tiere haben es nicht immer leicht, und der “Spaß” ist meist weder bequem noch nachhaltig. Wer Wert auf Tierschutz legt, verzichtet besser und geht zu Fuß.
Auch das kulinarische Angebot im offiziellen Besucherzentrum ist enttäuschend und überteuert. Für authentisch jordanisches Essen lohnt sich ein Abstecher nach Wadi Musa – mein persönlicher Favorit: das Restaurant “Al-Wadi” (Main Street, Wadi Musa), wo du für 7–10 Dinar großartige Mezze und Lammgerichte bekommst.
Vorsicht bei Souvenirhändlern, die angeblich “antike” Münzen oder Artefakte verkaufen – der Export solcher Fundstücke ist streng verboten, und an den Grenzen wird kontrolliert. Finger weg von scheinbar billigen “Schnäppchen”!
Ein häufiger Fehler: Zu wenig Wasser und Sonnenschutz. In Petra Jordanien gibt es zwar immer wieder Verkaufsstände, aber die Preise sind hoch. Am besten bringst du deine eigene Trinkflasche mit – und füllst sie in den Hotels oder an den wenigen Trinkwasserstellen auf.
Noch ein Irrtum: Viele glauben, sie könnten Petra Jordanien “mal eben” in zwei, drei Stunden abhaken. Das ist ein Fehler. Wer die Magie dieses Ortes wirklich spüren will, nimmt sich Zeit, macht Pausen und lässt sich treiben.
Wann ist die beste Reisezeit für Petra Jordanien?
Petra Jordanien kann das ganze Jahr über besucht werden, aber die Bedingungen variieren stark. Der Frühling (März bis Mai) und Herbst (September bis November) sind ideal: Angenehme Temperaturen zwischen 18 und 28 Grad, blühende Wüstenlandschaft und weniger Besucher als im Hochsommer. Die Sommermonate sind extrem heiß (bis zu 40 Grad), im Winter kann es überraschend kalt werden – nachts sogar Frost.
Wer flexibel ist, wählt einen Wochentag für den Besuch – montags bis donnerstags ist deutlich weniger los als am Wochenende. Während religiöser Feiertage und in der Hauptsaison (Ostern, Herbstferien) steigen die Besucherzahlen sprunghaft.
Ein Geheimtipp: Im Frühling blühen im Wadi Musa und rund um Petra Jordanien zahllose Wildblumen – die Felsenstadt wirkt dann wie verzaubert. Im Sommer startet man am besten vor Sonnenaufgang, um die Mittagshitze zu meiden.
“Petra by Night” findet meist montags, mittwochs und donnerstags statt – die genauen Termine am besten vorab online prüfen. Wer dieses Event erleben will, sollte unbedingt eine Übernachtung in Wadi Musa einplanen.
Kultur und Etikette: Was du über Beduinen und jordanische Gastfreundschaft wissen solltest
Petra Jordanien liegt im Herzen des alten Beduinenlandes, und die Begegnung mit den Einheimischen macht einen Großteil des Erlebnisses aus. Die Beduinen sind stolz auf ihre Geschichte und heißen Besucher meist herzlich willkommen. Gastfreundschaft (“Diyafa”) ist ein integraler Bestandteil der Kultur – eine Einladung zum Tee sollte man nach Möglichkeit annehmen, selbst wenn sie nur symbolisch ist.
Kleiderordnung: In Petra selbst ist legere, aber respektvolle Kleidung angebracht. Kurze Hosen und T-Shirts sind kein Problem, aber allzu freizügige Outfits werden nicht gern gesehen. Wer abgelegene Dörfer oder Beduinencamps besucht, sollte Schultern und Knie bedecken.
Beim Fotografieren gilt: Immer vorher fragen, besonders bei Menschen. Viele Beduinen posieren gerne, erwarten aber ein kleines Trinkgeld (1–2 Dinar). Tiere und Kinder sollte man nur mit ausdrücklicher Erlaubnis fotografieren.
Einige Beduinen sprechen fließend Englisch, manche sogar Deutsch. Wer ein paar Worte Arabisch versucht, erntet Respekt und ein Lächeln. Das Wort “Habibi” (Freund) öffnet viele Türen – und ein ehrliches Interesse an der Kultur wird immer geschätzt.
Trinkgeld ist üblich, aber nicht verpflichtend. Für gute Führung, Gastfreundschaft oder ein gelungenes Foto sind 1–2 Dinar angemessen.
Übernachten in Wadi Musa: Die besten Optionen für jeden Geschmack
Direkt im archäologischen Gebiet von Petra Jordanien gibt es keine Unterkünfte – die meisten Hotels, Pensionen und Camps liegen in Wadi Musa, wenige Gehminuten vom Haupteingang entfernt. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusresort ist alles vertreten.
Ein echter Geheimtipp für alle, die es authentisch mögen, ist das “Seven Wonders Bedouin Camp” – hier übernachtest du in traditionellen Zelten mit Blick auf die Berge, weit weg vom Touristenrummel. Einfache, saubere Ausstattung, Lagerfeuerromantik und echter Beduinen-Tee machen das Erlebnis besonders. Preise starten bei etwa 25 Dinar pro Person inklusive Abendessen.
Für Komfortorientierte ist das “Mövenpick Resort Petra” eine Top-Adresse: Direkt gegenüber vom Visitor Center gelegen, mit Pool und hervorragendem Frühstücksbuffet. Zwar kein Schnäppchen (ab ca. 150 Dinar pro Nacht), aber ideal für kurze Wege und entspanntes Ausspannen nach einem langen Tag in Petra Jordanien.
Sparfüchse finden in der “Valentine Inn Lodge” eine freundliche, unkomplizierte Bleibe mit Gemeinschaftsküche, Shuttleservice zum Eingang und Dachterrasse – Übernachtung ab 10 Dinar im Mehrbettzimmer, Einzelzimmer ab 20 Dinar. Persönlicher Tipp: Unbedingt das optionale Abendessen probieren, das von der Besitzerfamilie frisch zubereitet wird.
Wichtig: In der Hauptsaison unbedingt frühzeitig reservieren, die besten Unterkünfte sind schnell ausgebucht.
Praktische Tipps für deinen Besuch: Vorbereitung, Route & Sparpotenzial
Planung ist alles: Wer Petra Jordanien genießen will, bereitet sich gut vor. Bequeme Wanderschuhe, Sonnenschutz, Hut und eine wiederbefüllbare Wasserflasche sind Pflicht. Am Eingang gibt es kostenlose Karten – diese helfen beim Navigieren, besonders auf den Nebenrouten.
Die klassische Route (Siq – Schatzhaus – Royal Tombs – Colonnaded Street – Kloster) dauert mindestens 5–7 Stunden. Wer beide Hauptaufstiege (Kloster und High Place of Sacrifice) meistern will, sollte früh starten und Pausen einplanen. Alternativ gibt es kürzere, barrierearme Routen bis zum Schatzhaus – ideal für Familien oder Besucher mit eingeschränkter Mobilität.
Geld sparen kannst du mit dem Jordan Pass, eigener Verpflegung und dem Verzicht auf tierische Transportmittel. Wasser und Snacks sind innerhalb Petras teuer – in Wadi Musa gibt es zahlreiche kleine Supermärkte, in denen du dich günstig eindecken kannst.
Für Familien mit Kindern: Petra Jordanien ist abenteuerlich, aber anstrengend. Kinderwagen sind auf dem Hauptweg bis zum Schatzhaus möglich, danach wird es steinig. Ab sechs Jahren sind die meisten Kinder begeistert dabei – für kleinere gibt es Tragehilfen.
WLAN gibt es nur am Visitor Center und in einigen Cafés in Wadi Musa. Wer auf Karte und Übersetzer angewiesen ist, lädt am besten Offline-Maps und ein kleines Wörterbuch vorab aufs Handy.

Letzter, aber wichtiger Tipp: Nimm dir Zeit! Die Magie von Petra Jordanien entfaltet sich nicht im Schnelldurchlauf, sondern wenn du dich einlässt, an den Felsen verweilst und vielleicht ein wenig ins Träumen gerätst.
Fazit: Petra Jordanien – Ein Weltwunder, das tiefer geht
Petra Jordanien ist ein Erlebnis, das weit über ein paar schöne Fotos hinausgeht. Wer sich auf die Felsenstadt einlässt, entdeckt eine Welt voller Geschichte, Gastfreundschaft und kleiner Abenteuer – vorausgesetzt, man bringt Neugier, Respekt und ein wenig Ausdauer mit. Die beste Erfahrung machst du abseits der Hauptwege, im Gespräch mit den Beduinen und beim Blick von den einsamen Aussichtspunkten. Lass dich nicht von hohen Ticketpreisen oder Touristenströmen abschrecken: Mit guter Vorbereitung, ehrlicher Offenheit und dem Willen, auch mal einen Umweg zu gehen, wird Petra Jordanien zu einem unvergesslichen Highlight deiner Reise. Und wer weiß – vielleicht kehrst du, wie so viele Besucher, irgendwann zurück. Die Felsenstadt bleibt in Erinnerung. Mach das Beste daraus!







