Wer einmal im beschaulichen Olivendorf Caimari gesessen hat – zwischen uralten Olivenbäumen, mit Blick auf die rauen Hänge der Serra de Tramuntana und dem Duft von frisch gebackenem Brot in der Luft – weiß: Das echte Mallorca spielt sich oft weit abseits der Küste ab. Restaurants in Caimari sind für viele noch immer ein Geheimtipp, dabei genießt man hier authentische Küche, ehrliche Preise und eine Gastfreundschaft, die man so selten findet. In diesem Artikel erfährst du alles, was du zu Restaurants in Caimari wissen musst – von versteckten Familienbetrieben über saisonale Spezialitäten bis zu den kleinen Details, die den Unterschied machen. Ob du nach einem Wanderstopp, einem Sonntagsausflug oder einem besonderen Abend suchst: Hier findest du die echten Empfehlungen, keine Touristenfallen. Und ein paar Insider-Tipps, die du garantiert nicht im Reiseführer liest. Willkommen im Herzen von Mallorcas Olivenland!

Das Wichtigste auf einen Blick
- Restaurants in Caimari bieten authentische mallorquinische Küche zu fairen Preisen – im Schnitt 15–22 € für ein Hauptgericht.
- Die besten Lokale liegen oft unscheinbar im Dorfkern oder versteckt am Ortsrand – unbedingt vorher reservieren, vor allem am Wochenende.
- Im Restaurant “Sa Tafona de Caimari” kannst du nicht nur essen, sondern auch eine historische Ölmühle besichtigen.
- Viele Restaurants servieren saisonale Gerichte wie “Frit Mallorquí” im Herbst oder “Pa amb Oli” mit frischem Olivenöl aus lokaler Produktion.
- Vegetarische Optionen sind vorhanden, aber Fisch und Fleisch dominieren – bei Unklarheiten einfach nach “vegetariano” fragen.
- Die Mittagszeit (“Menu del día”, ca. 13–15 Uhr) bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, abends wird es ruhiger und intimer.
- Im November findet das berühmte Olivenfest “Fira de l’Oliva” statt – dann sind die Restaurants besonders ausgelastet.
- Trinkgeld ist wie überall auf Mallorca freiwillig, 5–10 % werden aber gern gesehen, besonders bei gutem Service.
- Parken ist im Dorfzentrum begrenzt – am besten früh kommen oder am Ortsrand auf den kostenlosen Stellplätzen parken.
- Vorsicht vor Restaurants mit zweisprachigen Riesenmenüs und Fotos – das sind meist keine echten Geheimtipps.
Warum Caimari? Das kulinarische Herz des Olivenlands auf Mallorca
Restaurants in Caimari sind ein Glücksfall für alle, die auf Mallorca das Ursprüngliche suchen. Das kleine Dorf am Fuße der Tramuntana ist berühmt für seine Olivenhaine und das traditionsreiche Olivenöl – und genau dieses kulinarische Erbe spiegelt sich auch auf den Speisekarten wider. Hier geht es nicht um aufgesetzten Landhausstil oder Instagram-taugliche Tapas, sondern um ehrliche, handwerkliche Küche, die oft seit Generationen in Familienhand liegt.
Was viele nicht wissen: Die Dorfrestaurants sind nicht nur für Wanderer ein Geheimtipp, sondern auch für Einheimische aus Inca, Selva und sogar Palma ein beliebtes Ziel, wenn es um ein ausgedehntes Sonntagsessen geht. Das sorgt für eine authentische Atmosphäre – und dafür, dass die Qualität stimmt. Besonders im Herbst, zur Olivenernte, werden viele Gerichte mit frisch gepresstem Olivenöl verfeinert. Wer echtes “Pa amb Oli” erleben will, sollte es hier probieren: Brot, Tomate, Salz und das grün-goldene Olivenöl aus Caimari – mehr braucht es manchmal nicht.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Ruhe. Während an der Küste Hektik und Lärm herrschen, genießt man in Caimari oft auf ruhigen Terrassen mit Blick auf die Berge. Keine Musikbeschallung, kein Massentourismus – dafür Vogelgezwitscher und das Klirren von Besteck auf Keramiktellern. Hier isst man nicht nur, hier atmet man auf.
Restaurants in Caimari: Die authentischsten Adressen und was sie besonders macht
Bei Restaurants in Caimari lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Hinter schlichten Fassaden verbergen sich oft kleine kulinarische Schätze. Drei Restaurants stechen besonders hervor – jedes mit eigenem Charakter, eigenen Stärken und ideal für unterschiedliche Anlässe.
1. Sa Tafona de Caimari
Dieses Restaurant ist eine Institution im Dorf. Untergebracht in einer ehemaligen Ölmühle (Tafona), isst man hier zwischen alten Steinmauern und schweren Pressen – ein echtes Erlebnis. Die Küche ist mallorquinisch, bodenständig und saisonal geprägt. Besonders empfehlenswert ist das “Frito Mallorquín” (eine herzhafte Pfanne aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch) sowie das Lamm aus dem Ofen. Wer vorher reserviert, kann an einer kurzen Führung durch die alte Ölmühle teilnehmen – ein echter Geheimtipp, besonders für Familien. Das Preisniveau ist fair: Vorspeisen ab 7 €, Hauptgerichte zwischen 15–22 €.
2. Ca Na Toneta
Für viele das beste Restaurant auf Mallorca, wenn es um kreative, aber zutiefst lokale Küche geht. Die Schwestern Maria und Teresa Solivellas haben sich der “Cocina de Kilómetro Cero” verschrieben: Fast alle Zutaten stammen aus dem eigenen Garten oder von Bauern aus der Umgebung. Das Menü wechselt ständig – je nachdem, was gerade geerntet wird. Reservierung ist Pflicht, oft Wochen im Voraus. Das Ambiente ist schlicht, aber stilvoll, der Service herzlich und kompetent. Preislich liegt das Menü bei ca. 65 € pro Person, aber jeder einzelne Gang erzählt die Geschichte von Caimari und seiner Umgebung.
3. Es Parc
Etwas außerhalb, auf einer kleinen Anhöhe gelegen, bietet Es Parc einen grandiosen Panoramablick über das Dorf und das Tal. Die Karte ist klassisch-mallorquinisch, mit einem Hang zu Grillgerichten und saisonalen Highlights wie gebratenem Kaninchen (“Conill amb Ceba”) oder Bacalao. Die Terrasse ist besonders im Sommer ein Traum – am besten zum Sonnenuntergang kommen. Preise sind moderat, Hauptgerichte zwischen 14 und 20 €. Wer mit Kindern unterwegs ist, findet hier auch unkomplizierte Gerichte und genug Platz zum Herumtoben.
Was viele Besucher übersehen: In den kleineren Bars und Cafés – etwa im “Bar Cafeteria Caimari” direkt an der Plaça Major – bekommt man hervorragenden Café con leche, Tapas und manchmal sogar hausgemachte Ensaimadas. Gerade am späten Nachmittag, wenn die Hauptrestaurants Pause machen, sind diese Orte Gold wert.

Die mallorquinische Speisekarte entschlüsselt: Was du in Caimari wirklich bestellen solltest
Die Restaurants in Caimari setzen auf mallorquinische Klassiker, aber es lohnt sich, einen genaueren Blick auf die Karte zu werfen. Viele Gerichte sind für Besucher erklärungsbedürftig – und nicht alles, was bekannt klingt, entspricht den Erwartungen.
Pa amb Oli ist ein Muss: Brot, das mit einer aufgeschnittenen Tomate eingerieben, gesalzen und mit Olivenöl beträufelt wird. Je nach Saison gibt es dazu Käse, Schinken oder gegrilltes Gemüse.
Frit Mallorquí ist nichts für schwache Nerven: Eine herzhafte Pfanne aus Kartoffeln, Paprika und Innereien (meist Lamm oder Schwein). Wer es vegetarisch mag, fragt nach “Frit de Verdures”.
Arroz Brut (“schmutziger Reis”) ist ein würziger Eintopf mit Reis, Fleisch, Pilzen und Gemüse – besonders im Winter eine Spezialität.
Lamm aus dem Ofen (“Xot al Forn”) ist eine absolute Empfehlung: Zart, aromatisch und meist mit Kartoffeln und Kräutern serviert.
Was die wenigsten wissen: In vielen Restaurants in Caimari wird das Olivenöl aus eigener Herstellung verwendet – frag nach “oli d’oliva verge extra de Caimari” und koste es pur zum Brot. Ein echtes Erlebnis!
Vegetarier sollten gezielt nachfragen (“Teniu opcions vegetarianes?” auf Mallorquín) – viele Küchen sind flexibel, aber nicht immer offensichtlich darauf eingestellt. Wer vegan isst, sollte sich auf einfache Gerichte wie gegrilltes Gemüse oder Salat einstellen.
Insiderwissen: Was die meisten bei Restaurants in Caimari übersehen
Viele unterschätzen die Bedeutung der Mittagszeit auf Mallorca: Das “Menu del día” (Mittagsmenü) gibt es auch in Caimari, oft für 12–16 € inklusive Vorspeise, Hauptgericht, Dessert und einem Getränk. Gerade unter der Woche essen hier die Einheimischen – ein guter Moment, um authentische Dorfstimmung zu erleben. Abends sind die Restaurants ruhiger, die Karte aber meist etwas teurer.
Ein häufiger Fehler: Zu spät ankommen. In Caimari wird mittags meist nur bis 15 Uhr serviert, abends ab 19:30 Uhr. Wer zwischen 16 und 19 Uhr hungrig ist, findet nur in den Cafés kleine Snacks – die Küche bleibt in dieser Zeit kalt.
Was die wenigsten wissen: Im November findet das “Fira de l’Oliva” statt. Während dieses Olivenfests platzen die Restaurants aus allen Nähten. Wer dann kommen will, muss Wochen im Voraus reservieren – ansonsten bleibt nur das Streetfood-Angebot an den Ständen, das aber durchaus seinen eigenen Charme hat.
Ein lokaler Brauch: In vielen Restaurants wird nach dem Essen ein “Hierbas” (mallorquinischer Kräuterlikör) aufs Haus serviert. Einfach annehmen, genießen und sich bedanken – auf Mallorquín sagt man freundlich “Gràcies!”
Praktische Tipps: Reservieren, parken, sparen – so gelingt der Restaurantbesuch in Caimari
Die Nachfrage nach guten Restaurants in Caimari ist vor allem an Wochenenden und Feiertagen hoch – ohne Reservierung zu kommen, ist ein echtes Risiko. Viele Lokale nehmen Reservierungen telefonisch entgegen; E-Mail oder Online-Formulare funktionieren nur selten zuverlässig. Wer kein Spanisch spricht, kommt mit Englisch oder sogar Deutsch meist weiter, aber ein freundliches “Bon dia, voldria reservar una taula” (Guten Tag, ich möchte einen Tisch reservieren) öffnet oft Türen.
Parken im Dorfzentrum kann problematisch sein, vor allem rund um die Plaça Major. Am besten nutzt man die ausgewiesenen Parkplätze am Ortsrand (z.B. an der Carrer de la Pau) und geht die letzten Meter zu Fuß. So spart man Stress und erlebt das Dorf abseits der Hauptstraße.
Wer sparen möchte, setzt auf das “Menu del día” oder besucht die Restaurants außerhalb der Saison – von Januar bis März sind viele Plätze frei, die Küche bleibt aber auf hohem Niveau. Im Sommer und Herbst, vor allem während der Oliven- und Mandelblüte, steigen die Besucherzahlen spürbar.
Ein Tipp für Familien: Viele Restaurants sind kinderfreundlich, bieten aber keine spezielle Kinderkarte. Die Portionen sind großzügig, gemeinsames Teilen (“per compartir”) ist üblich und wird gerne gesehen. Wer unsicher ist, fragt nach einer “ració pequeña” (kleine Portion).
Wichtig zu wissen: Kartenzahlung wird inzwischen fast überall akzeptiert, aber in kleineren Bars oder bei Festen sollte man immer etwas Bargeld (“efectivo”) dabeihaben. Die nächsten Geldautomaten stehen im Nachbardorf Selva.
Touristenfallen und Fehler, die du bei Restaurants in Caimari vermeiden solltest
Auch im ruhigen Olivendorf gibt es sie: Lokale, die sich an den schnellen Euro der Durchreisenden klammern. Zeichen dafür sind große, bebilderte Menükarten in mehreren Sprachen, aufdringliche Kellner und überteuerte Gerichte, die wenig mit lokaler Küche zu tun haben. Wer Wert auf Authentizität legt, hält sich an kleine Lokale mit wechselnder Tageskarte und überschaubarem Angebot.
Ein häufiger Fehler: Den Sonntagsausflug zu spät planen. Viele Wandergruppen oder Radfahrer strömen nach Caimari, um die Restaurants zu füllen – wer keinen Tisch reserviert hat, steht schnell vor vollen Häusern oder langen Wartezeiten. Mein Tipp: Lieber früher kommen, einen Kaffee auf der Plaça nehmen und vor dem großen Ansturm schon Platz nehmen.
Ein weiterer Klassiker: Die Olivenöl-Verkostung überspringen. Wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt das lokale Öl probieren – es schmeckt deutlich intensiver und frischer als die Supermarktware. In einigen Restaurants kann man kleine Flaschen direkt kaufen – ein perfektes Mitbringsel, das im Handgepäck Platz findet.
Vorsicht auch bei “Paella”-Angeboten für Touristen: Paella ist auf Mallorca kein typisches Gericht des Nordens und wird selten gut zubereitet. In Caimari setzt man auf eigene Spezialitäten – lieber zu diesen greifen.
Saisonale Spezialitäten und das Olivenfest: Wann lohnt sich ein Besuch besonders?
Die Restaurants in Caimari richten sich stark nach den Jahreszeiten. Im Herbst und Winter gibt es deftige Eintöpfe, Wildgerichte und Pilz-Spezialitäten. Besonders die Zeit der Olivenernte (Ende Oktober bis November) ist ein kulinarisches Highlight: Viele Gerichte werden dann mit frischem Öl und eingelegten Oliven (“Olives trencades”) serviert.
Das “Fira de l’Oliva” ist mehr als nur ein Fest: Es ist ein Dorfereignis, bei dem alle Lokale mit besonderen Menüs, Degustationen und Live-Musik aufwarten. Wer zu dieser Zeit kommt, erlebt Caimari von seiner lebendigsten Seite – muss aber Geduld und Flexibilität mitbringen, da das ganze Dorf im Ausnahmezustand ist.
Im Frühling stehen frische Artischocken, junge Bohnen und Lammgerichte auf der Karte. Im Sommer dominieren leichtere Gerichte, gegrilltes Gemüse und Salate – perfekt für alle, die nach dem Wandern oder Radfahren einkehren.

Ein kleiner, aber wichtiger Hinweis: Manche Restaurants machen im Januar oder August Betriebsferien. Es lohnt sich immer, vorher kurz anzurufen oder auf Social Media nach aktuellen Öffnungszeiten zu schauen.
Was du über die mallorquinische Restaurantkultur in Caimari wissen solltest
Restaurants in Caimari sind keine Orte für Eile. Wer hier einkehrt, sollte Zeit und Muße mitbringen – ein Mittag- oder Abendessen kann leicht zwei Stunden dauern. Das gehört zur Kultur: Man genießt, unterhält sich, und das Essen kommt in mehreren Gängen, ohne Hektik.
Das Personal ist meist freundlich, aber nie aufdringlich. Wer etwas möchte, winkt dezent (“Perdoni!”) oder wartet, bis der Kellner sich zuwendet. Lautes Rufen gilt als unhöflich, ebenso das Drängeln auf die Rechnung. Zum Abschied wird ein freundliches “Adéu!” (Mallorquín für “Tschüss”) erwartet – und oft ein herzliches “Fins aviat!” (“Bis bald!”).
Die meisten Restaurants in Caimari sind familiengeführt. Es kann passieren, dass Oma noch in der Küche steht oder die Kinder der Besitzer zwischen den Tischen spielen. Das ist Teil des Charmes – und sorgt für eine Atmosphäre, wie sie größere Orte kaum bieten.
Mein persönlicher Tipp: Gönn dir nach dem Essen einen kurzen Spaziergang durch die Gassen des Dorfes. Gerade am frühen Abend, wenn das Licht weich wird und die Dorfbewohner auf der Plaça sitzen, spürt man die Seele dieses Ortes am intensivsten.
Fazit: Restaurants in Caimari – Genuss abseits der Massen, für echte Mallorca-Liebhaber
Restaurants in Caimari sind weit mehr als nur eine kulinarische Zwischenstation – sie sind ein Fenster in die Seele von Mallorcas Norden. Wer hier einkehrt, erlebt Gastfreundschaft, Handwerkskunst und die stille Schönheit eines Dorfes, das seine Traditionen bewahrt und doch offen für Neues ist. Die besten Adressen punkten mit ehrlicher Küche, regionalen Zutaten und einer Atmosphäre, die zum Bleiben und Wiederkommen einlädt. Mit etwas Planung, Neugier und Respekt für die lokalen Gepflogenheiten wird jeder Restaurantbesuch in Caimari zum echten Erlebnis – ganz gleich, ob als Wanderer, Genießer oder neugieriger Inselentdecker. Wer einmal unter den Olivenbäumen gespeist hat, versteht, warum für viele die wahren Schätze Mallorcas im Inselinneren liegen. Vielleicht treffen wir uns ja demnächst auf eine “Pa amb Oli” im Olivendorf – und genießen gemeinsam das, was Mallorca wirklich ausmacht.







