Stell dir einen Strand vor, der selbst auf Mallorca noch als Geheimtipp gilt – so abgeschieden, dass du ihn nur per Boot oder zu Fuß erreichst. Genau das ist die Platja des Coll Baix: ein wildes Naturparadies fernab der typischen Touristenströme. Wer hierher will, muss sich die Schönheit verdienen – mit Schweiß, Durchhaltevermögen und einer Prise Abenteuerlust. Ich erinnere mich noch an meine erste Wanderung dorthin: Der Pfad war schmal, die Aussicht atemberaubend, und der Moment, als ich den Kiesstrand das erste Mal sah, bleibt unvergesslich. In diesem Artikel zeige ich dir, warum Platja des Coll Baix nicht nur einer der spektakulärsten Strände auf Mallorca ist, sondern auch ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst. Du bekommst alle Insiderinfos, die du wirklich brauchst – von Anreise über beste Besuchszeiten bis zu praktischen Tipps, die dich vor typischen Fehlern bewahren. Wenn du wissen willst, wie du diesen legendären Strand stressfrei und sicher erreichst, und ob sich der Aufwand wirklich lohnt, bist du hier genau richtig.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Platja des Coll Baix liegt an der Nordostküste bei Alcúdia und ist nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar.
- Der Wanderweg startet am Parkplatz Coll Baix (Google Maps: “Aparcament Coll Baix”), der kostenfrei ist, aber im Sommer schnell voll wird.
- Die Wanderung dauert ca. 40–60 Minuten pro Strecke, teils steil und steinig – festes Schuhwerk ist Pflicht.
- Boottouren (z. B. ab Port d’Alcúdia) kosten ab ca. 30–40 Euro pro Person, oft mit Badestopp und Schnorchelausrüstung.
- Am Strand gibt es keinerlei Infrastruktur: Kein Kiosk, keine Liegen, kein Rettungsschwimmer – alles mitbringen, was du brauchst.
- Beste Besuchszeiten sind Vormittag und später Nachmittag; im Hochsommer ist es mittags oft zu heiß für die Wanderung.
- Der Naturstrand besteht aus Kies und grobem Sand – Badeschuhe sind empfehlenswert.
- Wildziegen (“Cabres”) sind häufig anzutreffen und versuchen gern, an Proviant zu gelangen – alles gut verstauen.
- Handynetz ist am Strand oft schwach oder nicht vorhanden; Offline-Karten und Treffpunkte vorher klären.
- Platja des Coll Baix ist kein Strand für Kinderwagen, Flipflops oder Strandpartys – sondern für Naturliebhaber und Ruhesuchende.
Warum Platja des Coll Baix so besonders ist: Wild, abgeschieden und ursprünglich
Die Platja des Coll Baix hat ihren legendären Ruf auf Mallorca nicht von ungefähr. Während viele Strände auf der Insel längst von Liegestühlen, Beachbars und Animationsprogramm vereinnahmt wurden, bleibt dieser Ort eine letzte Bastion unberührter Natur. Hier gibt es nichts als türkisblaues Wasser, steile Felsen, schroffe Kiefern und das sanfte Klappern der Kieselsteine unter den Wellen. Wer den Weg auf sich nimmt, findet nicht nur einen Strand, sondern eine ganze Szenerie, die fast archaisch wirkt – und an manch einsamen “Cala” erinnert, die man sonst nur von alten Mallorquiner-Fischerlegenden kennt.
Was die Platja des Coll Baix einzigartig macht, ist ihr Zugang: Es gibt weder direkte Straßenverbindung noch Parkplatz am Strand. Das bedeutet automatisch, dass auch in der Hochsaison meist nur ein paar Dutzend Menschen hier sind – verteilt auf hunderte Meter Küstenlinie. Keine laute Musik, kein Plastikmüll, kein Massentourismus. Dafür Stille, Vogelgezwitscher, und das Gefühl, ein Stück echtes Mallorca gefunden zu haben, das sich dem Tempo der Inselbewohner und nicht dem der Urlauber anpasst.
Der Charakter des Strandes ist wild und rau: Die Bucht wird von steilen Klippen eingerahmt, das Wasser fällt schnell ab und kann an windigen Tagen durchaus kräftige Wellen entwickeln. Nicht umsonst wird der Coll Baix in Wanderführer und auf Mallorquín als “un platja salvatge” bezeichnet – ein wilder Strand, der Respekt verlangt und gerade deswegen so reizvoll ist.
Wie gelangt man zur Platja des Coll Baix? Wanderung, Boot oder doch ganz anders?
Die beiden klassischen Wege zur Platja des Coll Baix sind die Wanderung vom Coll Baix Parkplatz und die Anfahrt per Boot. Einen direkten Straßen- oder Shuttle-Service gibt es nicht – und das ist auch gut so. Die Wanderung gilt als einer der schönsten und abwechslungsreichsten Küstenpfade auf Mallorca, erfordert aber eine gewisse Grundfitness und Trittsicherheit.
Der offizielle Parkplatz (“Aparcament Coll Baix”) liegt etwa 7 km außerhalb von Alcúdia-Stadt und ist über eine teils schmale, kurvige Zufahrtsstraße zu erreichen. Von dort führt ein beschilderter Wanderweg (ca. 3,5 km einfach) zunächst durch Pinienwald, dann über einen steinigen Pfad und zuletzt über eine kurze, felsige Passage steil hinunter zum Strand. Für den letzten Abschnitt sind beide Hände gefragt – hier bitte auf lose Steine, ausgetretene Stufen und mitgebrachte Rucksäcke achten. Wer höhenängstlich ist, sollte sich vorab ein Bild machen oder ggf. umkehren, bevor es wirklich steil wird.
Der Rückweg zieht sich im Sommer, wenn die Sonne hoch steht, besonders. Daher sind ausreichend Wasser (mindestens 1,5 Liter pro Person), Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung unverzichtbar. Wer früh startet, begegnet weniger Wanderern und kann die Bucht mit etwas Glück ganz für sich allein genießen.
Die bequemere, aber kostspieligere Alternative ist das Boot: Mehrere Anbieter in Port d’Alcúdia und Port de Pollença fahren die Platja des Coll Baix im Rahmen von Tagesausflügen an. Die Preise liegen ab etwa 30–40 Euro pro Person, oft inklusive Schnorchelausrüstung und Softdrinks. Die Anfahrt dauert rund 30 Minuten. Achtung: Je nach Wellengang kann das Ausbooten an der Bucht sportlich werden. Boottouren solltest du immer vorab reservieren, denn spontane Plätze sind im Sommer schnell vergeben.
Was die wenigsten wissen: Es gibt noch einen dritten, aber wenig bekannten Zugang durch das “Coma de s’Ermita”-Tal. Dieser ist allerdings nur für erfahrene Wanderer mit Topografiekenntnissen zu empfehlen und führt teils weglos über Privatland – nicht ratsam ohne Ortskenntnis und Einwilligung der Besitzer. Wer Wert auf Legalität, Sicherheit und Naturschutz legt, bleibt besser bei den offiziellen Zugängen.
Wanderung zur Platja des Coll Baix: Was dich erwartet & was du wirklich brauchst
Der Wanderweg zur Platja des Coll Baix ist für viele das eigentliche Highlight des Ausflugs. Er beginnt harmlos, entwickelt sich aber spätestens am letzten Hang zur kleinen Herausforderung. Die Route schlängelt sich durch einen duftenden Pinienwald, vorbei an alten Mauern und gelegentlich springenden Ziegen. Besonders im Frühjahr, wenn alles blüht, ist der Weg ein Fest für die Sinne – im Sommer solltest du früh aufbrechen, um der Mittagshitze zu entgehen.
Die letzten 100 Meter vor dem Strand sind steil und führen über loses Geröll. Hier ist festes Schuhwerk Pflicht – Flipflops oder Sandalen sind absolut ungeeignet (und werden jedes Jahr von der Guardia Civil notgedrungen “gerettet”). Wer kleine Kinder dabei hat, sollte überlegen, ob der Abstieg wirklich das Richtige ist – für Familien mit Kleinkindern ist die Bucht eher nicht zu empfehlen. Geübte Wanderer, Jugendliche und fitte Erwachsene werden die Passage allerdings problemlos meistern.
Wichtig zu wissen: Es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeit, keinen Wasserhahn und keinen Schatten am Strand. Packe ausreichend Wasser, Snacks, Sonnencreme und eine Kopfbedeckung ein. Ein kleines Erste-Hilfe-Set schadet ebenfalls nicht – umgeknickte Knöchel oder kleine Schürfwunden kommen öfter vor, als man denkt.
Ein Geheimtipp: Wer die Wanderung entspannt genießen will, kann an der “Refugi Coll Baix” (eine kleine Hütte ca. 10 Gehminuten vom Parkplatz entfernt) eine Rast einlegen und dort mit Glück Einheimische treffen, die die Gegend wie ihre Westentasche kennen. Nach Regenfällen ist der Weg stellenweise rutschig – dann lieber auf den Bootstrip ausweichen.

Der Strand selbst: Natur, Stille und ein Hauch Abenteuer
Angekommen an der Platja des Coll Baix, erwartet dich kein karibischer Postkartenstrand, sondern eine wilde Bucht umgeben von bis zu 200 Meter hohen Steilwänden. Der etwa 250 Meter lange Strand besteht aus groben Kieseln, stellenweise feinem Sand und im hinteren Bereich treibholzgesäumtem Ufer. Das Wasser ist glasklar, schimmert in allen Blautönen und lädt zum Schwimmen und Schnorcheln ein – aber Achtung: Der Einstieg ist steinig und das Wasser wird schnell tief. Badeschuhe sind ein echter Vorteil.
Ein besonderes Highlight sind die Wildziegen, die hier zum täglichen Bild gehören. Sie sind neugierig, zutraulich und haben keinerlei Scheu, Rucksäcke nach Essbarem zu durchsuchen. Wer sein Picknick nicht teilen möchte, sollte alles sicher verstauen und beim Baden die Taschen nie unbeaufsichtigt lassen. Die Tiere gehören zur mallorquinischen Fauna, sind aber keine Haustiere – bitte nicht füttern und ausreichend Abstand halten.
Service gibt es an der Platja des Coll Baix keinen: Keine Vermietung von Liegen oder Sonnenschirmen, keine Duschen, keine Toiletten. Wer länger bleiben will, sollte daher an alles denken – inklusive Müllbeutel! Die Bucht ist Naturschutzgebiet, und jeder Abfall muss wieder mitgenommen werden. Im Sommer kann es durch die Felsen recht heiß werden; am Nachmittag wandert der Schatten langsam über den Strand, was angenehm ist, aber keine Garantie für ein kühles Plätzchen bietet.
Was viele nicht wissen: Gerade am späten Nachmittag bieten sich oft spektakuläre Lichtstimmungen, wenn die Sonne im Westen langsam untergeht und die Steilwände rötlich leuchten. Wer auf Fotografie steht, sollte die Kamera nicht vergessen.
Wann lohnt sich der Besuch wirklich? Saison, Tageszeiten und Wetter
Platja des Coll Baix ist ein echtes Ganzjahresziel, allerdings sind Frühling und Herbst die angenehmsten Zeiten für die Wanderung. Im Hochsommer (Juli, August) kann die Hitze auf dem Weg schnell zur Belastung werden; dann empfiehlt sich ein früher Start (vor 9 Uhr) oder der späte Nachmittag. Das Wasser ist ab Mai bis weit in den Oktober hinein angenehm warm, im Winter kann Schwimmen allerdings frisch werden – dann ist die Bucht aber besonders menschenleer.
Nach Regentagen ist der Abstieg oft glitschig; bei Wind aus Nordost kann die Brandung kräftig sein. Wer per Boot kommen möchte, sollte die Wetter- und Wellenprognose im Blick behalten – kleine Boote fahren bei starkem Wind nicht aus. Besonders schön ist die Platja des Coll Baix an Tagen außerhalb der Schulferien, wenn du mit Glück stundenlang keinen Menschen triffst.
Insider-Tipp: In den Wintermonaten ist der Strand ein beliebtes Ziel für Einheimische, die in der Nebensaison die Ruhe genießen und die Wildziegen beobachten. Das Wasser ist dann zwar kalt, aber die Natur und Stille sind einzigartig.
Welche Fehler machen viele – und wie kannst du sie vermeiden?
Ein häufiger Fehler: Zu wenig Wasser und Sonnenschutz einpacken. Die Wanderung ist schweißtreibend, und am Strand gibt es keinen Schatten. Zwei Liter Wasser pro Person sind bei Sommerhitze Pflicht. Unterschätzt wird auch der Rückweg – bergauf nachmittags in der Sonne kann anstrengend werden.
Viele unterschätzen die Wegbeschaffenheit und tragen ungeeignetes Schuhwerk. Flipflops gehören an die Playa de Muro, nicht an den Coll Baix! Ebenso werden oft Müll und Proviant offen liegen gelassen – ein gefundenes Fressen für die Ziegen. Wer seinen Rucksack nicht ordentlich verschließt, findet ihn oft durchwühlt wieder.
Ein weiterer Klassiker: Die eigene Fitness falsch einschätzen. Der Abstieg ist kein Spaziergang, für Menschen mit Mobilitätsproblemen oder sehr kleinen Kindern ungeeignet. Wer die Wanderung nicht schafft, sollte das Boot wählen – und auch da auf die Wetterlage achten. Bei starkem Wellengang kann die Rückfahrt unangenehm werden.
Noch ein Punkt, den viele übersehen: Es gibt keinen Handyempfang am Strand. Wer sich mit anderen verabreden will, sollte Treffpunkte und -zeiten vorher genau absprechen. Offline-Karten herunterladen, falls du dich auf Navigations-Apps verlässt.
Und zuletzt: Respektiere die Natur. Die Platja des Coll Baix ist Teil eines Naturschutzgebiets. Feuermachen, Zelten oder laute Musik sind verboten – und werden (zurecht) von der Guardia Civil kontrolliert. Wer sich an die Regeln hält, hilft mit, diesen einmaligen Ort zu bewahren.
Praktische Tipps für deinen perfekten Tag an der Platja des Coll Baix
Wer den Ausflug plant, sollte den Wetterbericht checken und lieber einen Tag wählen, an dem kein Sturm oder Starkwind angesagt ist. Die Wanderung macht im Sonnenschein am meisten Spaß, aber auch an bewölkten Tagen ist die Atmosphäre einzigartig. Empfehlenswert ist es, unter der Woche zu kommen – am Wochenende zieht es gelegentlich lokale Wandergruppen in die Bucht.
Unbedingt dabei haben solltest du: Viel Wasser, feste Schuhe, Badeschuhe, Sonnenhut, Sonnenschutz, Snacks, Müllbeutel, Kamera, und je nach Vorliebe eine leichte Isomatte oder ein Sitzkissen (der Kies kann auf Dauer unbequem werden). Wer schnorcheln will, bringt die eigene Ausrüstung mit – die Unterwasserwelt ist zwar nicht spektakulär, aber das Wasser oft extrem klar.
Für Sparfüchse: Parken ist am Coll Baix Parkplatz noch kostenlos – aber nur solange, bis nicht auch hier Parkautomaten Einzug halten. Früh da sein lohnt sich, denn ab 10 Uhr ist der kleine Parkplatz oft voll. Alternativ kannst du das Auto in Alcúdia abstellen und die ersten Kilometer mit dem Taxi fahren – das spart Zeit, besonders in der Hauptsaison.
Wer auf Mallorca länger bleibt, sollte Coll Baix nicht als “Pflichtpunkt zum Abhaken” sehen, sondern als bewussten Tagesausflug. Nimm dir Zeit, genieße die Stille, und – mein persönlicher Tipp – bleib so lange, bis die meisten Besucher den Rückweg antreten. Die Abendstimmung ist unbezahlbar, und oft hast du den Strand dann fast für dich alleine.
Alternativen und lohnenswerte Kombinationen rund um Coll Baix
Wer nach der Wanderung noch Energie hat oder den Tag ausdehnen will, findet in der Umgebung weitere wunderbare Ziele abseits des Mainstreams. Ein echter Geheimtipp ist die “Ermita de la Victoria”, ein kleines Kloster wenige Kilometer entfernt, von dessen Terrasse man einen spektakulären Blick über die Bucht von Pollença hat. Hier gibt es auch ein einfaches Restaurant mit mallorquinischer Hausmannskost – ideal für das verdiente Mittagessen nach der Wanderung.
Ein weiteres Highlight ist die Halbinsel “La Victoria”, die mit vielen kleinen Buchten, versteckten Aussichtspunkten (“Miradors”) und uralten Kiefernwäldern lockt. Wer noch mehr Einsamkeit sucht, kann von Coll Baix aus die Küste erkunden – allerdings sind die meisten weiteren Strände nur per Boot oder sehr langen Wanderungen erreichbar.
Für Familien oder weniger geübte Wanderer empfiehlt sich alternativ die Playa de Sant Joan bei Alcúdia – ein kleiner, feinsandiger Strand mit seichtem Wasser und etwas Infrastruktur, aber weit entspannter als die großen Strände der Insel. Wer gerne schnorchelt, sollte die Cala Murta oder Cala Figuera auf der Halbinsel Formentor ins Auge fassen – beide nur mit kurzer Wanderung erreichbar, aber landschaftlich spektakulär und mit einer ähnlich wilden Atmosphäre wie Coll Baix.
Ein letzter Tipp: Im Frühling blühen rund um Coll Baix unzählige Wildblumen, und die Vogelwelt ist besonders aktiv. Wer mit Fernglas kommt, kann mit Glück seltene Greifvögel beobachten – ein echtes Highlight für Naturfreunde.

Kleine Strand-Etikette: So verhältst du dich richtig auf Mallorca
Auf Mallorca gelten an abgelegenen Stränden wie Platja des Coll Baix besondere ungeschriebene Regeln. Lautes Verhalten, Musikboxen oder Müll werden von den Einheimischen – zu Recht – nicht gern gesehen. Wer am Strand raucht, entsorgt Zigarettenstummel bitte immer im eigenen Aschenbecher; Glasflaschen sollten vermieden werden, da sie im Geröll leicht zerbrechen.
Die Ziegen sind keine Touristenattraktion, sondern ein Teil des Ökosystems. Füttern ist nicht nur schädlich, sondern kann auch zu großem Ärger führen, wenn die Tiere lernen, dass am Strand leichtes Futter zu holen ist. Wer Tiere beobachtet, tut das mit Respekt und Abstand (“amb respecte”, wie die Einheimischen sagen).
Wildcampen, Feuer machen oder Übernachten am Strand sind nicht erlaubt und werden von den Behörden kontrolliert. Nacktbaden ist stillschweigend geduldet, solange Rücksicht auf andere genommen wird – ein Relikt aus den Hippiezeiten, das auf Mallorca noch an einigen einsamen Buchten gelebt wird.
Kurz gesagt: Wer die Platja des Coll Baix besucht, sollte sich als Gast der Natur verstehen. Es ist ein Privileg, diesen Ort erleben zu dürfen – und jeder trägt Verantwortung, dass er so wild und schön bleibt, wie er ist.
Fazit: Platja des Coll Baix – das Abenteuer, das sich wirklich lohnt
Platja des Coll Baix ist kein Strand für jeden – und genau das macht seinen Reiz aus. Wer bereit ist, sich auf den Weg zu machen, wird mit einer der letzten echten Naturbuchten auf Mallorca belohnt. Die Mischung aus sportlicher Herausforderung, atemberaubender Landschaft und absoluter Ruhe sucht auf der Insel ihresgleichen. Ob zu Fuß oder mit dem Boot: Der Weg ist Teil des Erlebnisses, und am Ende wartet ein Stück echtes Mallorca, das sich treu geblieben ist.
Mit den richtigen Vorbereitungen, etwas Respekt vor Natur und Klima, sowie ein paar Insidertricks wird dein Ausflug zur Platja des Coll Baix garantiert zum Highlight deines Aufenthalts. Lass dich auf das Abenteuer ein, genieße die Stille, und nimm neben schönen Bildern auch ein Stück mallorquinisches Lebensgefühl mit nach Hause. Und vielleicht – das verspreche ich aus eigener Erfahrung – willst du schon auf dem Rückweg wissen: Wann komm ich wieder?







