Du kennst Es Trenc – den berühmten Traumstrand auf Mallorca – aber suchst nach einer Ecke, die noch echter, leiser und unberührter ist? Dann solltest du Platja des Carbó kennen. Zwischen Dünen, Pinien und glasklarem Wasser versteckt sich hier einer der letzten Strände, die wirklich noch so sind, wie die Einheimischen sie lieben: naturbelassen, ohne Kioske, ohne Musikbeschallung, ohne Ramschverkäufer. Wer Platja des Carbó erreichen will, muss ein bisschen laufen – und genau das hält Massen fern. Ich verspreche: Dieser Strand ist kein Geheimtipp aus dem Reiseführer, sondern einer aus dem echten Leben auf Mallorca. In diesem Artikel erfährst du alles: den schönsten Weg zum Strand, was du mitbringen musst (und was du besser lässt), wann du kommen solltest, welche Fehler du vermeiden kannst und warum Platja des Carbó auch dann noch begeistert, wenn Es Trenc längst überlaufen ist. Und ja, ich verrate dir auch, wo du nach dem Baden den besten Kaffee oder ein herrlich einfaches mallorquinisches Essen findest. Platja des Carbó ist ein Versprechen – für alle, die auf Mallorca das Echte suchen.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Platja des Carbó liegt südwestlich von Es Trenc, zwischen Colònia de Sant Jordi und dem Cap de Ses Salines – nur zu Fuß oder per Boot erreichbar.
- 1,3 Kilometer feiner, weißer Sandstrand, flankiert von Dünen, Wacholder und Pinien – keine Gebäude, keine Infrastruktur.
- Der Fußweg startet am Hafen von Colònia de Sant Jordi (ca. 40 Minuten, 2,5 km) oder alternativ ab Ses Salines (länger, wilder, weniger genutzt).
- Glasklares, türkisfarbenes Wasser, ideal zum Schwimmen, Schnorcheln und Entspannen – auch bei Wind selten hohe Wellen.
- Keine Strandbars, Duschen oder Liegen – alles selbst mitbringen: Wasser, Sonnenschutz, Essen, Sonnenschirm.
- Sehr ruhige Atmosphäre, besonders morgens und ab spätem Nachmittag; im Hochsommer und an Feiertagen kann es mittags voller werden, bleibt aber entspannt.
- Parken am Hafen von Colònia de Sant Jordi (Tagesgebühr ca. 6 € in der Saison), kostenlose Optionen weiter im Ort mit etwas mehr Fußweg.
- Vorsicht: Keine Schattenplätze, kaum Müllentsorgung – alles wieder mitnehmen, Respekt für die Natur!
- Alternativen: Platja de ses Roquetes (direkt nebendran, meist noch leerer) oder der kleine “Cala Galiota” am Ortsrand für einen Kaffee-Stop.
- Unbedingt beachten: In der Nebensaison traumhaft einsam, ab Anfang Oktober praktisch menschenleer – aber kein Service, keine Rettungsschwimmer.
Platja des Carbó: Wo liegt der Strand genau und wie kommt man hin?
Die Platja des Carbó liegt im äußersten Süden von Mallorca, eingebettet zwischen dem bekannten Es Trenc und dem Cap de Ses Salines. Anders als Es Trenc, den man direkt mit dem Auto ansteuern kann, ist Platja des Carbó nur zu Fuß oder – mit eigenem oder gemietetem Boot – erreichbar. Das ist kein Zufall, sondern Absicht: Die Gemeinde Ses Salines schützt das Gebiet konsequent vor Übernutzung und Bebauung.
Der klassische Zugang beginnt am Hafen von Colònia de Sant Jordi. Hier gibt es einen gebührenpflichtigen Parkplatz (Hauptsaison: ca. 6 € pro Tag), Alternativen findest du im Ort an den Seitenstraßen, allerdings verlängert sich dann der Fußweg. Vom Hafen aus folgst du der Promenade nach Süden, vorbei an den kleinen Stränden “Es Dolç” und “Es Dofí”, dann wird der Weg sandig und führt dich vorbei an Wacholderbüschen und Pinien. Nach etwa 2,5 Kilometern erreichst du den Beginn der Platja des Carbó – das erste Mal, dass du das offene Meer ohne Menschenmassen genießen kannst.
Wer es abenteuerlicher mag, startet am Leuchtturm von Ses Salines. Der Weg ist länger, teils steinig, landschaftlich aber spektakulär – gut 5 Kilometer musst du rechnen, Wasser und Sonnenschutz sind Pflicht. Für Familien mit kleineren Kindern ist der Weg ab Colònia de Sant Jordi klar empfehlenswerter.
Ein echter Insidertipp: Viele Einheimische kommen mit dem Boot – kleine Llaüts (typische Fischerboote) ankern direkt vor dem Strand. Wer mag, kann sich in Colònia de Sant Jordi ein Kajak oder SUP mieten und die Strecke am Wasser entlang paddeln (etwa 30 bis 40 Minuten, je nach Wind).
Was die meisten nicht wissen: Es gibt keine offiziellen Straßenschilder zur Platja des Carbó. Verlasse dich auf Google Maps oder frage nach dem “Camí de la Platja des Carbó” – den kennt jeder, der auf Mallorca wohnt.
Wie sieht es an der Platja des Carbó wirklich aus?
Stell dir vor: Weißer Sand, der sich in einer breiten Kurve entlang der Küste zieht, sanft abfallend ins türkisfarbene Wasser. Im Hintergrund rascheln Pinien, Wacholder und niedrige Dünen, dazwischen ab und zu ein paar Felsen, die bei Niedrigwasser kleine, natürliche Pools bilden. Keine Strandbuden, keine Musik, keine Liegen – nur Natur und das Meer.
Die Platja des Carbó ist etwa 1,3 Kilometer lang und variiert in der Breite zwischen 25 und 40 Metern. Das Besondere: Selbst im Hochsommer findet man fast immer ein ruhiges Plätzchen – besonders am östlichen Ende, Richtung Ses Roquetes. Wer Privatsphäre schätzt, zieht sich hier ein Stück weiter vom Hauptzugang zurück. Der Sand ist fein und angenehm, nur vereinzelt findest du angeschwemmte Algen (Posidonia) – im Hochsommer mehr, in den Frühlingsmonaten meist weniger.
Das Wasser ist kristallklar, flach abfallend und frei von Seegraswiesen im direkten Uferbereich. Gerade für Familien mit Kindern ist das ideal. Achtung: Es gibt keine Rettungsschwimmer, also immer ein Auge auf die Kleinen haben.
Viele Besucher unterschätzen die fehlenden Schattenplätze. Die Pinien stehen weit genug zurück, sodass du auf dem Sand kaum natürlichen Schutz findest. Mein Tipp: Einen Sonnenschirm (auf Spanisch: “sombrilla”) einpacken. Wer keinen hat, kann im Ort günstig einen kaufen oder mieten.
Was die wenigsten wissen: Am westlichen Ende der Platja des Carbó beginnt das Naturschutzgebiet, das sich bis zum Cap de Ses Salines erstreckt. Hier brüten seltene Vögel, und du kannst mit etwas Glück sogar Schildkrötenspuren im Sand entdecken. Bitte respektiere die Absperrungen und halte dich an die markierten Wege.

Was solltest du für einen Tag an der Platja des Carbó unbedingt wissen?
Es klingt idyllisch – und das ist es auch. Aber die Abgeschiedenheit der Platja des Carbó hat ihre Tücken. Es gibt keinerlei Infrastruktur: keine Toiletten, keine Duschen, keine Strandbar, keinen Rettungsdienst. Wer vorbereitet ist, genießt das pure Mallorca-Feeling – wer unvorbereitet kommt, geht schnell wieder.
Unverzichtbar: Viel Wasser mitnehmen, mindestens 1,5 Liter pro Person. Dazu Snacks, Obst oder ein Picknick. Im Hochsommer ist es am besten, entweder früh am Morgen (vor 10 Uhr) oder am späteren Nachmittag (ab 17 Uhr) zu kommen – dann ist es angenehmer und du teilst den Strand mit wenigen anderen.
Ein häufiger Fehler: Müll am Strand liegen lassen. Die Platja des Carbó ist Teil des Naturschutzgebiets, und Müllentsorgung gibt es hier nicht. Bitte nimm alles wieder mit zurück. Das gilt auch für organische Abfälle – Wildschweine (“porcs senglars”) sind zwar nachtaktiv, aber Reste locken sie an und schaden dem Ökosystem.
Eine weitere Besonderheit: Es gibt keine lauten Wassersportanbieter oder fliegende Händler, wie man sie an anderen Stränden auf Mallorca findet. Wer SUP, Schnorchel oder Luftmatratze mitbringen möchte, muss selbst organisieren. Das Schnorcheln lohnt sich – besonders am östlichen Rand, wo Felsplatten ins Wasser ragen und kleine Fische Schutz suchen.
Mein Tipp für Sparfüchse: Wer sich den Parkplatz am Hafen sparen will, kann weiter im Ort (z. B. an der “Avinguda Primavera”) kostenlos parken. Der Fußweg verlängert sich um etwa 10 Minuten, ist aber angenehm schattig.
Beste Jahreszeit und Tageszeit für einen Besuch an der Platja des Carbó
Platja des Carbó zeigt je nach Jahreszeit ein anderes Gesicht. Im Frühling, wenn das erste Grün sprießt und die Temperaturen noch moderat sind, gehört der Strand praktisch den Einheimischen – die beste Zeit für ausgedehnte Spaziergänge und ein Picknick ohne Menschenmassen. Auch im Herbst, besonders ab Anfang Oktober, ist es hier herrlich ruhig. Das Wasser bleibt oft bis Ende Oktober angenehm warm.
Im Hochsommer (Juli und August) kommen mehr Besucher, vor allem an Wochenenden und Feiertagen. Doch im Vergleich zu Es Trenc bleibt Platja des Carbó auch dann entspannt – viele Tagesgäste sind Familien aus der Umgebung oder Wanderer, die den Strand als Ziel ihrer Tour wählen. Wer wirklich ungestört sein will, kommt am besten unter der Woche und meidet die Mittagszeit.
Ein echter Geheimtipp: Frühmorgens ist die Stimmung magisch. Die Sonne steigt langsam über das Meer, die Farben sind intensiver, und du hast gute Chancen, das erste Bad des Tages fast allein zu genießen. Gegen Abend, wenn die meisten Besucher bereits den Rückweg antreten, wird es erneut ruhig – perfekt für einen Sonnenuntergang am Strand, den man in dieser Form auf Mallorca selten erlebt.
Was viele nicht wissen: Nach starken Nord- oder Ostwinden kann es vorkommen, dass Seegras (Posidonia) angespült wird. Das ist kein Zeichen von Verschmutzung, sondern ein wichtiger Bestandteil des Küstenökosystems. Wer Wert auf perfekte Sandflächen legt, sollte nach windstillen Tagen oder nach einem kräftigen Westwind kommen.
Was darfst du erwarten – und was lieber nicht?
Platja des Carbó ist kein Ort für diejenigen, die Animation, Getränke-Service oder Liegestuhlverleih suchen. Wer Komfort und Infrastruktur erwartet, wird enttäuscht. Dafür bekommst du aber etwas, das auf Mallorca immer seltener wird: Weite, Ruhe, Natur und das Gefühl, tatsächlich am Meer zu sein – nicht an einem Freizeitpark.
Der Charme des Strandes liegt in seiner Reduziertheit. Für Familien mit kleinen Kindern ist die fehlende Infrastruktur einerseits eine Herausforderung, andererseits ein Vorteil: Kein Gedränge, keine Gefahr durch schnelle Boote, flaches Wasser zum Planschen.
Wichtig: Wer auf Barrierefreiheit angewiesen ist, stößt hier an Grenzen. Der Zugang ist sandig, teils uneben und für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Gehhilfe kaum machbar.
Ein weiteres Thema: Handynetz und Internet. Am Strand selbst ist der Empfang meist schwach, manchmal gar nicht vorhanden. Für viele ein Segen – für andere eine Umstellung. Plane also so, dass du dich auf einen Tag “offline” einlässt.
Honest Warning: An sehr heißen Tagen kann der Rückweg zur echten Herausforderung werden, besonders mit Kleinkindern oder älteren Personen. Lieber früh aufbrechen, ausreichend Wasser einpacken und regelmäßig Pausen im Schatten der Pinien machen.
Was du an der Platja des Carbó unbedingt dabei haben solltest (und was nicht)
Die wichtigste Regel: An Platja des Carbó bist du Selbstversorger. Das heißt, alles was du brauchst, musst du mitbringen – und auch wieder mitnehmen. Die Basics:
- Wasser (mindestens 1,5 Liter pro Person, eher mehr im Hochsommer)
- Snacks, Obst, Picknick – im Ort gibt es mehrere Bäckereien und einen kleinen Supermarkt (z.B. “Spar” an der Avinguda Primavera)
- Sonnenschutz: Sonnencreme, Hut, Sonnenbrille und unbedingt ein Sonnenschirm (“sombrilla”)
- Handtücher, ggf. Badeschuhe (besonders für Kinder, da es vereinzelt kleine Felsen gibt)
- Schnorchelausrüstung (für die felsigen Bereiche am östlichen Rand)
- Müllbeutel für Abfälle – “lo que traes, te lo llevas” sagen die Mallorquiner: Was du mitbringst, nimmst du wieder mit
- Optional: eine Kühlbox (klein, leicht – für kalte Getränke und Obst)
Was du getrost zu Hause lassen kannst: Lautsprecher, Ballspiele, aufblasbare Inseln – sie passen nicht zum Charakter des Strandes und werden von anderen Gästen schnell als störend empfunden. Auch Feuer machen oder Grillen ist streng verboten und wird mit saftigen Strafen geahndet.
Ein echter Geheimtipp: Wer Wert auf guten Kaffee legt, sollte sich vor dem Strandbesuch im “Cassai Beach House” in Colònia de Sant Jordi einen Café con leche to go holen – so startet der Tag mit dem richtigen Geschmack von Mallorca.
Welche Orte und Gastronomie liegen nahe bei Platja des Carbó?
Direkt am Strand gibt es – wie gesagt – keinerlei Gastronomie. Doch keine Sorge: Wer nach dem Bad Hunger oder Durst bekommt, findet in Colònia de Sant Jordi hervorragende Alternativen. Besonders empfehlenswert:
- Hostal Restaurante Playa (Carrer Gabriel Roca, 1): Authentische mallorquinische Küche, fangfrischer Fisch, herrliche Terrasse mit Blick auf das Meer. Mittagsmenü ab ca. 18 €.
- Gelateria Colonial (Plaça Dolç, 1): Das beste hausgemachte Eis im Ort – perfekt für die Rückkehr vom Strand.
- Bar Playa (Passeig des Port, 13): Einfach, unkompliziert, beliebt bei Einheimischen. Hier gibt es Tapas, Pa amb Oli (mallorquinisches Brot mit Olivenöl und Tomate) und kühles Bier.
Ein echter Insider-Tipp: Das kleine “Café & Sal” (Carrer Es Dolç, 6) versteckt sich etwas abseits der Hauptstraße und bietet hervorragenden Kaffee, hausgebackene Kuchen und kleine Tapas – ideal, um nach dem Strandbesuch nochmal durchzuatmen.
Wer nach dem Strandbesuch noch etwas erleben möchte, kann den kleinen Wochenmarkt in Colònia de Sant Jordi besuchen (mittwochs, 9–13 Uhr, Plaça de l’Església) – hier gibt es lokale Produkte, Obst, Gemüse und mallorquinische Spezialitäten.
Insiderwissen: Was wissen die wenigsten – und welche Fehler solltest du vermeiden?
Viele Besucher machen den Fehler, Platja des Carbó mit Es Trenc zu verwechseln. Beide Strände liegen zwar nebeneinander, könnten aber nicht unterschiedlicher sein: Während Es Trenc in der Hochsaison oft überlaufen und laut ist, bleibt Platja des Carbó entspannt – aber nur, wenn du auf Infrastruktur verzichten kannst.
Was viele nicht wissen: Am östlichen Ende, Richtung Platja de ses Roquetes, gibt es kleine, halbrunde Lagunen mit besonders klarem Wasser – ideal für Kinder oder zum Schnorcheln. Wer noch weiter läuft, gelangt fast unbemerkt an den Nachbarstrand – noch ruhiger, noch wilder.
Ein häufiger Anfängerfehler: Zu wenig Wasser und keinen Sonnenschutz einpacken. Die Strecke zurück zum Ort zieht sich, wenn die Sonne brennt. Auch der Wind kann täuschen – die Brise kühlt, aber die UV-Strahlung bleibt hoch.
Kulturelle Besonderheit: Viele Mallorquiner verbringen hier den ganzen Tag, oft mit der Familie. Es ist üblich, dass jeder sein eigenes Picknick mitbringt, und die Atmosphäre ist entspannt, aber respektvoll. Lautes Verhalten, Musikboxen oder Müll werden nicht gerne gesehen – wer sich an die mallorquinische “tranquil·litat” (Ruhe, Gelassenheit) hält, wird herzlich aufgenommen.
Wichtiger Hinweis: Die Platja des Carbó ist offiziell kein FKK-Strand, aber textilfreies Baden ist – wie an vielen abgelegenen Stränden auf Mallorca – seit Jahrzehnten üblich. Wer sich daran stört, bleibt besser am Hauptuferbereich.
Alternativen zur Platja des Carbó und wie du deinen Strandtag perfekt abrundest
Falls Platja des Carbó wider Erwarten zu voll oder das Wetter nicht ideal ist, gibt es in der Umgebung weitere lohnende Ziele. Direkt angrenzend liegt die Platja de ses Roquetes – noch weniger besucht, da der Zugang etwas versteckter ist. Hier findest du noch mehr Ruhe, allerdings ist der Sand teils von Felsen durchsetzt, was das Baden mit kleinen Kindern erschwert.
Wer Lust auf einen kurzen Ortsbummel hat, kann nach dem Strandbesuch einen Abstecher zur kleinen Cala Galiota am Rand von Colònia de Sant Jordi machen. Hier gibt es einen Mini-Strand mit Blick auf die vorgelagerte Insel Cabrera und mehrere Cafés direkt am Wasser – perfekt für einen Sundowner.
Ein echtes Highlight: Die Bootsausflüge von Colònia de Sant Jordi nach Cabrera. Die Touren starten täglich (je nach Saison, Erwachsene ab ca. 45 €), dauern mehrere Stunden und führen in das einzige Nationalpark-Archipel der Balearen. Wer einen Tag an der Platja des Carbó mit einer solchen Exkursion kombiniert, erlebt Mallorca von seiner wildesten Seite.
Mein Tipp für Naturliebhaber: Am späten Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt, lohnt sich ein Spaziergang durch das Hinterland der Platja des Carbó. Hier wachsen wilde Kräuter, und mit etwas Glück siehst du eine der seltenen Rieseneidechsen (“sargantanes”) der Insel.

Wie verhältst du dich respektvoll und nachhaltig an der Platja des Carbó?
Wer an Platja des Carbó kommt, betritt ein Stück echtes, wildes Mallorca. Damit das so bleibt, ist Rücksicht gefragt – nicht nur auf andere Besucher, sondern vor allem auf die Natur. Was selbstverständlich sein sollte, wird hier besonders ernst genommen:
- Lass keinen Müll zurück – auch keine Zigarettenstummel oder Fruchtschalen.
- Bleib auf den markierten Wegen, um die empfindlichen Dünen und Pflanzen zu schützen.
- Respektiere die Absperrungen zu den Brutgebieten der Vögel.
- Laute Musik, Drohnen oder Partys sind fehl am Platz – genieße die Ruhe.
- Vermeide offenes Feuer oder Grillen – Brandgefahr und hohe Strafen!
Ein kleiner, aber wichtiger Insider-Hinweis: Die Platja des Carbó ist für viele Einheimische ein Rückzugsort. Wer freundlich grüßt (“Bon dia!” auf Mallorquín) und sich an die lokalen Gepflogenheiten hält, wird schnell in die Herzen der Mallorquiner geschlossen. Hier zählt “Respekt vor der Insel” mehr als jedes Instagram-Foto.
Fazit: Platja des Carbó – Mallorcas echter Strand für Ruhesuchende
Platja des Carbó ist kein Ort für schnelle Selfies und laute Strandtage, sondern ein Versprechen für alle, die auf Mallorca noch das Ursprüngliche suchen. Abgeschieden, naturbelassen und mit einer Ruhe, die man auf der Insel selten findet, ist dieser Strand der perfekte Rückzugsort für Genießer, Familien und echte Mallorca-Fans. Klar, der Weg ist länger, der Komfort geringer – aber genau das macht Platja des Carbó so besonders. Wer einmal hier war, versteht, warum viele Einheimische diesen Strand den berühmteren Nachbarn vorziehen. Mein Tipp: Gönn dir den Spaziergang, nimm dir Zeit, genieße die Natur – und hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren. So bleibt die Platja des Carbó das, was sie ist: ein Mallorca-Geheimnis, das du nie mehr vergessen wirst. Vielleicht sieht man sich ja – früh morgens, wenn das Meer noch ganz still ist.








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