Wer auf Mallorca nicht nur am Strand liegen, sondern die Insel wirklich erleben will, stößt früher oder später auf einen Namen: Costa Nord Wanderweg. Dieser Küstenpfad zwischen Himmel, Meer und Steilküste ist kein Geheimtipp – aber er bleibt selbst im Hochsommer erstaunlich ursprünglich und wild. Was macht den Reiz aus? Ganz einfach: Hier fühlt sich Mallorca noch echt an. Statt Souvenirshops und Massenandrang gibt es raue Klippen, duftende Pinien, das ewige Rauschen des Meeres und ein Panorama, das sich nicht fotografieren, sondern nur fühlen lässt. Ich habe den Costa Nord Wanderweg in allen Jahreszeiten begangen, bei Wind und Sonne, und kann sagen: Wer Mallorca kennen will, muss diesen Weg mindestens einmal gehen. In diesem Guide erfährst du alles, was du für ein perfektes Küstenerlebnis wissen musst – von der besten Route, versteckten Badestellen über echte Insider-Tipps bis zu den Dingen, die du besser vermeidest. Und ja, ich verrate auch, wo die Mallorquiner nach der Wanderung einkehren. Der Costa Nord Wanderweg ist mehr als ein Wanderweg: Er ist eine Einladung, die Insel mit neuen Augen zu sehen.

Das Wichtigste auf einen Blick
- Der Costa Nord Wanderweg verläuft größtenteils zwischen Banyalbufar und Deià an der spektakulären Nordwestküste auf Mallorca.
- Ideale Wanderzeit: Oktober bis Mai – im Hochsommer ist der Pfad oft zu heiß und schattenarm.
- Gesamtlänge der beliebtesten Etappe: ca. 13 Kilometer, je nach Einstieg; reine Gehzeit etwa 4–5 Stunden.
- Höhenmeter: ca. 600–750, teils anspruchsvolle Abschnitte mit felsigen Passagen und steilen Auf- und Abstiegen.
- Unbedingt festes Schuhwerk, ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter pro Person), Kopfbedeckung und Sonnenschutz mitnehmen.
- Besonders lohnenswert: Abstecher zu den versteckten Buchten Cala Deià, Cala Banyalbufar und Es Canyaret (Geheimtipp mit Wasserfall).
- Öffentliche Anreise möglich, aber Rückfahrt per Bus (Linie 203, aber unzuverlässig – Fahrpläne checken!) oder Taxi einplanen.
- Lokale Einkehr: Ca’n Paco in Banyalbufar für Pa amb Oli und Tumbet, oder das Café Sa Font Fresca in Deià – abseits des Touristentrubels.
- Wanderung verläuft oft auf privaten Fincapfaden – Respekt gegenüber Einheimischen ist Pflicht; Tore und Zäune immer schließen (“tanca la barrera” auf Mallorquín).
- Vorsicht bei Nässe: Die Kalksteinplatten werden spiegelglatt – dann ist der Weg nicht zu empfehlen.
- Keine offiziellen Rettungspunkte – Handyempfang schwankt, Notrufnummer: 112.
- Parken in Banyalbufar oder Deià kostet meist 3–5 Euro pro Tag; früh anreisen, Parkplätze sind begehrt.
Was macht den Costa Nord Wanderweg so besonders?
Der Costa Nord Wanderweg ist kein PR-Konstrukt, sondern ein echtes Stück mallorquinischer Identität. Die Route folgt Jahrhunderte alten Fincapfaden, die früher von Bauern, Hirten und Schmugglern genutzt wurden. Zwischen Banyalbufar und Deià zieht sich der Pfad in ständiger Nähe zur Steilküste entlang – mal nur wenige Meter über den Wellen, mal hoch über dem Abgrund mit Ausblicken, die einem den Atem rauben. Die Landschaft ist geprägt von wilden Olivenhainen (oliveres), knorrigen Steineichen, Aleppokiefern und immer wieder dem satten Blau des Mittelmeers. Was viele nicht wissen: Der Costa Nord Wanderweg ist Teil des historischen Camí de Cavalls, der einst die gesamte Insel umrundet hat – und bis heute ein Symbol für Freiheit und Entschleunigung ist.
Die Region zwischen Banyalbufar und Deià gilt unter Mallorquinern als “sa costa brava” – die wilde Küste. Hier gibt es keine großen Hotelanlagen und kaum Infrastruktur. Wer den Weg geht, erlebt Mallorca, wie es immer war: rau, schön und ein bisschen unberechenbar. Für mich ist das der beste Ort, um die Seele der Insel zu spüren – weit abseits von Pauschaltourismus und Instagram-Hotspots.
Ein weiterer Pluspunkt: Selbst in der Hochsaison bleibt es hier vergleichsweise ruhig. Während sich an den Stränden von Es Trenc oder Alcúdia die Handtücher stapeln, begegnet man auf dem Costa Nord Wanderweg oft nur wenigen Mitwanderern – und fast immer hört man mehr Ziegen als Menschen.
Die beste Route: Von Banyalbufar nach Deià – Etappen, Highlights, Varianten
Die klassische Etappe des Costa Nord Wanderwegs startet in Banyalbufar, einem der authentischsten Dörfer auf Mallorca. Schon der Weg aus dem Dorf heraus ist ein Erlebnis: Terrassenfelder, über die seit Jahrhunderten das Wasser der “portals de sa pedra” (Steinkanäle) rinnt, führen hinunter ans Meer. Der Einstieg zum Wanderweg ist ausgeschildert als “Camí de sa Volta des General”. Wer gleich zu Beginn einen Abstecher machen möchte: Die kleine Kiesbucht Cala Banyalbufar ist ideal für eine erste Erfrischung – allerdings gibt es hier keine Liegen, keinen Service, nur Felsen und klares Wasser.
Die Hauptroute verläuft parallel zur Küste, windet sich durch Steineichenwälder und über kleine Fincapfade. Immer wieder passiert man uralte Mauern (“marges”) und passiert die eine oder andere offene Weide – hier leben Schafe und Ziegen, die oft mitten auf dem Weg stehen. Keine Angst: Die Tiere sind scheu und flüchten, wenn man ruhig vorbeigeht.
Nach etwa 6 Kilometern erreicht man den Weiler Es Port des Canonge. Hier lohnt sich ein kurzer Abstieg zum winzigen Fischerhafen – im Sommer gibt es einen kleinen Kiosk mit kühlen Getränken, ansonsten ist der Ort wie aus der Zeit gefallen. Wer mag, kann hier bereits die Wanderung beenden oder mit dem Bus zurück nach Banyalbufar fahren.
Die schönste, aber auch anspruchsvollste Etappe führt weiter nach Norden Richtung Deià. Zwischen Es Port des Canonge und dem Torrent de Sa Foradada (einer spektakulären Felsformation) wird der Pfad steiler und steiniger. Trittsicherheit ist hier Pflicht, denn die Kalkfelsen können bei Feuchtigkeit rutschig werden. Der Ausblick entschädigt jedoch für jede Anstrengung: Steile Klippen, das glitzernde Meer und – mit etwas Glück – der Blick auf Delfine, die hier manchmal morgens jagen.

Vor Deià zweigt ein kleiner Pfad zur geheimen Bucht Es Canyaret ab – hier gibt es einen versteckten Süßwasserfall, in dem sich Einheimische gerne im Frühsommer abkühlen. Der letzte Anstieg hinauf nach Deià ist schweißtreibend, aber die Aussicht auf ein kühles Getränk im Café Sa Font Fresca macht den Endspurt leichter.
Wer weniger Zeit oder Kondition hat, kann die Route in Es Port des Canonge beginnen (Parkplätze sehr begrenzt!) oder nur das Teilstück zwischen Banyalbufar und Es Port des Canonge gehen. Auch möglich: Umgekehrte Richtung von Deià nach Banyalbufar – dann hat man das Licht des Nachmittags im Rücken.
Insider-Tipps: Was die meisten Wanderer übersehen
Viele gehen den Costa Nord Wanderweg einfach “nach GPS” und verpassen die kleinen Details, die den Unterschied machen. Mein Tipp: Nimm dir Zeit für die alten Wasserkanäle bei Banyalbufar. Hier siehst du, wie Generationen von Mallorquinern mit ausgeklügelten Steinrinnen (“síquies”) das Wasser zu den Terrassenfeldern leiteten – ein Meisterwerk der traditionellen Ingenieurskunst, das heute noch funktioniert.
Verpasse nicht die winzige Kapelle Ermita de la Trinitat, die etwas oberhalb des Weges liegt. Der Abstecher dauert etwa 20 Minuten, aber der Panoramablick von hier auf die gesamte Nordküste ist einzigartig. Wer im Frühjahr kommt, erlebt die Steilhänge voller wilder Kräuter: Rosmarin, Thymian (“farigola”) und Lavendel duften nach Mittelmeer pur – ein Aroma, das kein Parfüm der Welt nachmachen kann.
Ein echtes Highlight für Kenner ist die Bucht Es Canyaret zwischen Port des Canonge und Deià. Der Zugang ist nicht markiert und erfordert ein wenig Orientierungssinn – aber wer den schmalen Trampelpfad findet, wird mit Süßwasserfällen, natürlichen Pools und fast immer völliger Einsamkeit belohnt. Wichtig: Badezeug und Badeschuhe mitnehmen, der Einstieg ins Wasser ist felsig.
Was die meisten Touristen nicht wissen: Der Costa Nord Wanderweg führt oft über Privatgelände. Die Bauern dulden Wanderer, aber nur, wenn man sich respektvoll verhält. Zäune und Tore (“barreres”) immer schließen, keinen Müll hinterlassen, keine Pflanzen abreißen, keine Tiere stören. Wer sich daran hält, ist auf Mallorca als Wanderer willkommen – wer nicht, riskiert, dass Wege in Zukunft gesperrt werden.
Und noch ein Geheimtipp: Im Juni und September, kurz vor und nach der Hauptsaison, sind die Temperaturen ideal, die Natur leuchtet in sattem Grün – und die meisten Ferienhäuser entlang der Küste stehen leer. Dann gehört der Costa Nord Wanderweg den Einheimischen.
Praktische Tipps: Anreise, Ausrüstung, Zeitmanagement
Wer den Costa Nord Wanderweg gehen will, sollte früh aufbrechen – nicht nur wegen der Hitze, sondern auch wegen der Parkplatzsituation. In Banyalbufar gibt es einen kleinen, gebührenpflichtigen Parkplatz am Ortseingang (ca. 3–5 Euro pro Tag). In Deià ist das Parken schwieriger, vor allem an Wochenenden und Markttagen – am besten den Parkplatz am südlichen Ortseingang nutzen und das letzte Stück zu Fuß gehen.
Öffentliche Busse (Linie 203 zwischen Palma, Valldemossa, Deià und Sóller) fahren zwar die wichtigsten Orte an, aber gerade am Wochenende und in der Nebensaison ist der Fahrplan löchrig. Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt ein Taxi für die Rückfahrt – die lokalen Fahrer kennen den Costa Nord Wanderweg und holen dich auch an abgelegenen Punkten ab (Kosten: ca. 25–35 Euro je nach Strecke).
Für die Wanderung unbedingt festes Schuhwerk, ausreichend Wasser (mindestens 2 Liter pro Person, im Sommer mehr!), Sonnencreme und eine Kopfbedeckung einpacken. Auf dem Weg gibt es kaum Schatten, und Verpflegungsmöglichkeiten sind rar – ein Picknick mit mallorquinischem Pa amb Oli ist nicht nur lecker, sondern auch Teil des Erlebnisses.
Die beste Wanderzeit ist der Frühling (März bis Mai) und der Herbst (Oktober bis Anfang Dezember). Im Sommer kann es auf dem Costa Nord Wanderweg brütend heiß werden – dann lieber frühmorgens starten oder die Tour verkürzen. Nach Regenfällen sind die Kalksteinplatten extrem rutschig; dann ist von der Wanderung abzuraten.
Handyempfang ist auf dem Weg wechselhaft, in den Schluchten oft gar nicht vorhanden. Im Notfall gilt auf Mallorca die 112 als zentrale Notrufnummer – aber Hilfe kann dauern. Deshalb immer zu zweit gehen oder jemandem die Route mitteilen.
Die schönsten Stopps und Einkehrmöglichkeiten am Costa Nord Wanderweg
Auch wenn der Costa Nord Wanderweg eher für Natur als für Gastronomie bekannt ist, gibt es entlang der Strecke einige echte Perlen. In Banyalbufar empfiehlt sich das Ca’n Paco – bodenständige mallorquinische Küche, kein Chichi, aber ehrliche Gerichte wie Tumbet, Pa amb Oli mit Sobrassada oder frischer Fisch, je nach Fang. Die Preise sind moderat (Pa amb Oli ab ca. 8 Euro), die Atmosphäre angenehm unaufgeregt. Kein Instagram-Lokal, sondern Treffpunkt der Einheimischen.
In Es Port des Canonge gibt es im Sommer einen kleinen Strandkiosk, der kühle Getränke und Bocadillos verkauft. Viel mehr sollte man hier nicht erwarten, aber ein frisch gezapftes Bier am Kieselstrand mit Blick aufs Meer ist nach halber Strecke ein Hochgenuss.
In Deià, dem Künstlerdorf schlechthin auf Mallorca, gibt es viele Cafés, aber nur wenige lohnen wirklich. Das Café Sa Font Fresca liegt etwas versteckt, abseits der Hauptstraße, mit schattigem Garten und hausgemachten Kuchen. Wer lieber ein klassisches Restaurant sucht: Das Es Racó d’es Teix (Sterne-Niveau, aber hochpreisig) ist ein Erlebnis, aber nichts für den schnellen Hunger. Mein Tipp: Lieber ein kühles Getränk im Garten des Cafés und dann mit dem Bus oder Taxi zurück.
Wichtig zu wissen: Auf dem Costa Nord Wanderweg gibt es zwischen Banyalbufar und Deià keine Supermärkte oder Tankstellen. Wer unterwegs Hunger bekommt, sollte vorbereitet sein – und Müll wieder mitnehmen!
Worauf du achten solltest: Fallen, Fehler, Respekt vor der Insel
So schön der Costa Nord Wanderweg ist – ein paar Dinge sollte man unbedingt beachten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Erstens: Die Wegführung ist nicht immer klar ausgeschildert. Ein gutes Kartenmaterial (Kompass, Outdooractive-App oder lokale Wanderkarte) ist Pflicht, GPS allein reicht nicht immer, da der Empfang in den Schluchten nachlässt.
Zweitens: Der Weg führt oft durch Privatgrundstücke. Mallorquiner legen großen Wert auf Ruhe und Privatsphäre – wer laut ist, Pflanzen abreißt oder abseits der Wege geht, macht sich schnell unbeliebt. Die wichtigste Regel: Tore immer schließen (“tanca la barrera” heißt auf Mallorquín “Schließe das Tor”), keinen Müll hinterlassen, keine Tiere füttern oder erschrecken. Hunde an die Leine – auf vielen Fincas laufen Schafherden frei.
Drittens: Im Sommer ist die Waldbrandgefahr extrem hoch. Rauchen ist auf dem Wanderweg tabu, offenes Feuer sowieso. Wer einen Grill oder Müll entdeckt, sollte die lokale Polizei (“Guardia Civil”) informieren – die Nummer steht auf allen Wanderkarten.
Viertens: Viele unterschätzen die Länge und Schwierigkeit des Weges. Gerade der Abschnitt zwischen Port des Canonge und Deià ist anspruchsvoll, mit steilen Auf- und Abstiegen. Wer unsicher ist, kann den Weg jederzeit abkürzen oder umkehren – ein echtes Abenteuer braucht keine Heldentaten.
Und schließlich: Der Costa Nord Wanderweg ist kein Instagram-Spot, sondern gelebte mallorquinische Kultur. Wer mit offenen Augen und Respekt unterwegs ist, wird reich belohnt – mit Begegnungen, Ausblicken und Momenten, die sich nicht planen oder kaufen lassen.
Alternativen und Varianten für verschiedene Ansprüche
Der Costa Nord Wanderweg ist flexibel – je nach Zeit, Kondition und Lust auf Abenteuer. Wer es gemütlicher mag, kann nur das Teilstück zwischen Banyalbufar und Es Port des Canonge gehen (ca. 2,5 Stunden, auch für Familien mit älteren Kindern geeignet). Für erfahrene Wanderer ist die Königsetappe bis nach Deià das Highlight – aber auch anspruchsvoll.
Wer abkürzen möchte, nimmt zwischen Port des Canonge und Deià einen der offiziellen Abzweiger ins Landesinnere – etwa Richtung Valldemossa oder Esporles. Hier erwarten dich dichte Steineichenwälder, kleine Quellen (“fonts”) und der Duft von wildem Lavendel. Im Frühjahr sind diese Pfade oft menschenleer und bieten ein echtes Naturerlebnis, ganz ohne Küstentrubel.
Für Trailrunner ist der Costa Nord Wanderweg übrigens ein Paradies: Die abwechslungsreichen Höhenmeter, felsigen Passagen und spektakulären Ausblicke machen die Strecke zum Geheimtipp für ambitionierte Läufer. Wichtig: Immer auf die Witterung achten – bei Sturm oder Regen wird der Weg schnell gefährlich.
Wer lieber geführt unterwegs ist, kann sich lokalen Wandergruppen anschließen – etwa beim Club Excursionista de Mallorca oder mit zertifizierten Guides aus Esporles. Vorteil: Spannende Hintergrundinfos zu Flora, Fauna und Geschichte, dazu echte Insideranekdoten aus dem Dorfleben.
Und wer mit Kindern unterwegs ist, sollte die kürzeren Abschnitte wählen und ausreichend Pausen einplanen. Viele Mallorquiner machen aus der Wanderung einen Sonntagsausflug mit Picknick – das gehört zum Lebensgefühl auf Mallorca einfach dazu.

Der Costa Nord Wanderweg im Jahreslauf: Wann lohnt sich die Wanderung am meisten?
Wanderfreunde wissen: Auf Mallorca hat jede Jahreszeit ihren eigenen Zauber – und der Costa Nord Wanderweg ist das beste Beispiel dafür. Im Frühling (März bis Mai) blüht die Küste, die Luft ist klar, das Meer türkis. Im Sommer (Juni bis September) wird es heißer, die Vegetation trockener, und die Tage sind lang – aber auch die Hitze kann zur Herausforderung werden. Früh aufbrechen, Siesta planen oder Teilstrecken wählen!
Mein persönlicher Favorit ist der Herbst: Ab Oktober leuchten die Wälder in warmen Farben, die Strände sind leer, das Meer bleibt oft bis November angenehm warm. Im Winter (Dezember bis Februar) kann es windig und kühl werden, aber gerade dann ist die Ruhe am Costa Nord Wanderweg unbeschreiblich – und die Stimmung auf Mallorca besonders intensiv.
Ein echtes Highlight: Nach starken Regenfällen im Frühjahr füllen sich die Wasserfälle bei Es Canyaret, und die Quellen entlang des Weges rauschen voller Energie. Dann lohnt sich der Abstecher zum Wasserfall besonders.
Achtung: Im Hochsommer steigt die Waldbrandgefahr, und der Weg ist oft exponiert. Wer auf Nummer sicher gehen will, plant die Wanderung für die Nebensaison – dann ist die Insel am schönsten und der Costa Nord Wanderweg gehört (fast) dir allein.
Fazit: Warum der Costa Nord Wanderweg ein echtes Mallorca-Erlebnis ist
Der Costa Nord Wanderweg ist mehr als nur eine Wanderroute – er ist ein echtes Stück Mallorca für alle, die die Insel mit Herz und Verstand entdecken wollen. Hier spürst du die Kraft der Natur, die Geschichte der Fincas, das Salz in der Luft und die Gelassenheit der Einheimischen. Die Mischung aus spektakulärer Küste, authentischen Dörfern und gelebter mallorquinischer Kultur macht diesen Weg einzigartig auf Mallorca. Wer sich auf den Costa Nord Wanderweg einlässt, wird nicht nur mit unvergesslichen Ausblicken belohnt, sondern auch mit dem Gefühl, Mallorca wirklich verstanden zu haben. Mein Tipp: Lass dich treiben, nimm dir Zeit, und genieße jede Etappe – der Weg ist das Ziel. Und wenn du am Ende des Tages mit müden Beinen, aber einem breiten Lächeln im Gesicht im Café sitzt, weißt du, dass du alles richtig gemacht hast. Viel Spaß beim Entdecken – und vielleicht sieht man sich ja auf dem Pfad!







